Die europäischen NATO-Staaten sollen weiter aufrüsten und mehr Geld in das Militär stecken. Dabei wäre eine Abrüstung sinnvoller – nicht nur finanziell.

Von Marco Maier

Die Forderungen aus den Vereinigten Staaten nach höheren Militärausgaben werden von den europäischen Politikern (insbesondere der transatlantischen Fraktion) vorwiegend positiv aufgenommen. Was die eigene Bevölkerung davon eigentlich hält, ist hierbei offenbar völlig nebensächlich und wird von den Politikern einfach ignoriert.

Denn in Zeiten, in denen man wegen den Folgen der Finanzkrise (Stichwort: Bankenrettung) und der Staatsschuldenkrise vor allem beim Sozialstaat Mittel kürzt, zusätzlich (Dank der etablierten Politik samt ihren Militärinterventionen, sowie einer verantwortungslosen Migrationspolitik) noch unzählige Zuwanderer durchfüttern muss, klingen höhere Rüstungsausgaben schon wie Hohn. Wenn kein Geld für Familien, Arme und Rentner vorhanden ist, dafür jedoch für Panzer, Kriegsschiffe und Kampfjets, dann läuft etwas gewaltig falsch.

Zudem sind Aufrüstung und politische Drohgebärden (insbesondere gegen Russland) wohl das Letzte, was Europa derzeit braucht. Mehr Waffen und Soldaten? Das kostet unnötig Ressourcen und trägt ganz gewiss nicht zu mehr Sicherheit und schon gar nicht zu mehr Wohlstand bei. "Butter statt Kanonen" bzw. "Schwerter zu Pflugscharen" waren schon früher geflügelte Worte und haben auch (gerade) in den heutigen Zeiten wieder einen Sinn. Doch das Establishment hält lieber am desaströsen Motto "Frieden durch Krieg" fest.

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Europa braucht eine vernünftige Wirtschaftspolitik (dazu zählen Sanktionen gegen Russland und andere Länder schon einmal nicht), die auch ökonomische Partnerschaften stärken und damit auch militärische Drohgebärden unnötig machen. Frieden und Wohlstand schafft man nicht, indem man sich waffenstarrend gegenübersteht und einen Propagandakrieg führt. Aber das interessiert die Kriegstreiber in den Parlamenten und den Ministerien nicht die Bohne.

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7 KOMMENTARE

  1. Jein.

    Solange in Europa US-Marionetten an der Regierung sind, ist eine Aufrüstung bedenktlich, da man für die Angriffskriege der USA mißbraucht werden kann.

    Wenn jedoch Patrioten wie LePen, AfD und Geert Wilders an die Regierung kommen, kann Aufrüstung sehr sinnvoll sein. Denn dann können sich die europäischen Länder zu einem Militärbündnis der Vaterländer zusammenschließen und die Welt mulltipolar machen.

    Das kann dazu führen, dass irgendwann die europäischen Armeen stärker sind als die USA. Im nächsten Schritt würde man die Zentralbanken verstaatlichen können und das Zinssystem abschaffen – zumindestens in Europa.

    Am Ende wären die Angriffskriege so nicht mehr möglich, da Europa und Rußland den USA Grenzen setzen würden. Manche Kriege würden da schlicht ausfallen.

    Also, sollte Europa souverän werden, ist Aufrüstung absolut sinnvoll!

  2. Gut ausgeführt Marco Maier und positiv geträumt Richard !

    Leider muß erst der ganze Brüssel-Verräter-Pakt zusammenbrechen, die Staaten müssen sich wieder selber sortieren, ewige Sozialfälle ausgeschafft (weil man dann wieder für´s eigene Land wirtschaften muß) und dann kann man an neue Gemeinsamkeiten denken, längerer Weg vermute ich. Der derzeitige Anspruch der Aufrüstung soll nur weiter die Säckel der Ami-Waffenlobby füllen und die Staaten in der Schuldenspirale weiter versklaven zugunsten der reichsten 1%. Für mich liegen die Eliten im letzten röcheln,let´s see what´s next.

  3. Das ist doch alles nur Säbelgerassel von den Brüsselern Vollidioten um sich vom Schreck des neuen US-Präsidenten zu erholen. Dieses dekadente Establishment kann nicht anders reagieren.                                                                                                                   "Von der Lügen" hat schon recht ;  Immer schöne neue Kindergärten bauen, dieses Rezept hatte zwar noch kein Verdeitigungsminister in der Schublade, aber es scheint aufzugehen. Unsere Soldatenväter und Mütter, können beruhigt in den Krieg ziehen, Ihre Kinder sind währendessen in guten indoktrinierten Händen.  (war da nicht schon mal was ? )               Seit Trump schreit dieser aufgestellte Mäusehaufen mit Ihren Vasalen plötzlich nach Atomwaffen.                                                                                                                   Also , wenn man solche verblödete Freunde hat, braucht man wirklich keine Feinde mehr.

  4. Alle Staaten sollten entwaffnet werden und dafür die Buerger bewaffnet ! Dann waere der Einzelne nicht ganz wehrlos,  und Kriege nicht mehr möglich ! 

    (War nur mal so ein Gedankenspiel !)

  5. Es geht um Geld für die Waffenlobby und die Ausstattung der Eroberungsarmeen! Niemals zur Verteidgung, sondern für den Angriff, dem Überfall!

    Verteidigt wird nur die imperialistische Hochfinanz, niemals die Menschen.

    Es wird niemals ein vereintes Europa geben ohne diese kiminelle Politmafia, weil sie sich sofort dran macht, ein unschuldiges Europa, das für Menschen da ist, aufs Neue zu unterwandern!

    Es sind Parasiten, die seit 10000den von Jahren die Erde wie ein Plage befallen haben und nicht daran denken, die Bühne zu räumen.

    Denr Kampf zwischen Gut und Böse muß immer wieder ausgefochten werden, es hängt von der Entwicklung des einzelnen Menschen ab, der zusammen mit allen anderen Gleichgesinnten einen starken Wall gegen diese Gefahr errichten könnte.

    Aber nur hedonistisch faul, ohne sich zu informieren und bilden, das Terrain jenen zu überlassen, die dieses Vertrauen schändlich mißbrauchen, wird die Erde, bzw. Europa nicht gesunden lassen.

    Im Gegenteil, die Gefahr der endgültigen Auslöschung seiner autonomen Existenz und nachfolgender Versklavung, die in die endgültige und irreversible Degenerierung führt, ist beängstigend groß!

    Hedonistisch berauscht, fahren sie tanzend auf dem Schiff namens Europa ähnlich der Titanic in der Dunkelheit geistiger Umnachtung gegen den von der "Elite" ausgesuchten Eisberg. Und werden untergehen!

    Sie werden untergehen als Kulturmenschen, deren unverdientes Erbe sie durch Ignoranz und fahrlässige Passivität verspielten!

  6. Die Kategaorien, in denen die etablierten Politiker in der BRD denken, kann man nur unter zwei Gesichtspunkten verstehen: bodenlos dumm und/oder gekauft.

    Zwei Beispiele: nach dem WK 1 hat sich herausgestellt, dass ein großer deutscher Stahlproduzent (später der eifrigste Unterstützer der NSDAP) vom Kaiser(!) die Erlaubnis hatte, Panzerplatten für Geschütze über die Schweiz an die Franzosen zu verkaufen, zum halben Preis, den die Wehrmacht bezahlt hat. Nach WK2 hat ein anderer deutscher Stahkonzern mit sein erstes Geld von einem britschen Lizenznehmer erhalten, der Granaten nach deutschem Patent für den Einsatz gegen deutsche Soldaten geliefert hatte.

    So ein unbedeutender Weltkrieg darf einem doch nicht die Waffengeschäfte verderben. Genau so sieht das Säbelrasseln der derzeitgen westlichen Politik aus.

    Abwählen!

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