Michael Häupl. Bild: Flickr / SPÖ Presse und Kommunikation CC BY-SA 2.0

Wiens Bürgermeister Häupl fordert mehr Respekt von Parteikollegen ein

Die Rufe nach einem baldigen Rücktritt des langjährigen Wiener Bürgermeisters werden immer lauter. Auch die Rufer werden immer mehr. Es schmerzt dem 67-jährigen Wiener SPÖ-Chef, dass die lautesten Rufer, praktisch seine politischen Ziehsöhne sind. Häupls Hauptgegner befindet sich aber außerhalb der Partei - die FPÖ.

Von Redaktion/aek

Wiens Bürgermeister Michael Häupl nimmt zu parteiinternen Kritikern Stellung, die ihn in immer kürzeren Abständen dazu auffordern, den Abschied zu nehmen. Ob ihn das nerve? Häupl: "Nerven ist keine politische Kategorie. Ich würde mir erwarten, dass der Bezirksparteivorsitzende von Simmering, endlich das einlöst, was wir uns vor einem Jahr ausgemacht haben: nämlich den 11. Bezirk für die SPÖ zurückzuholen. Getan hat sich bis zur Stunde nichts", so Häupl im Interview mit der Tageszeitung "Österreich".

Häupl hätte nichts prinzipiell gegen eine Nachfolgediskussion: "Verstehen Sie mich richtig: Ich halte es nicht für unkeusch, wenn man bei einem 67-Jährigen diskutiert, wie das in Zukunft aussehen soll. Nur könnte man das eine Spur respektvoller gestalten. Ich bin ja nicht erst gestern hereingeschneit."

Von manchen Parteifreunden sei er menschlich enttäuscht: "Herr Troch aus Simmering gehört da aber nicht dazu." Anders liege die Sache beim ehemaligen SPÖ-Geschäftsführer Gerhard Schmid oder beim ehemaligen Parteisekretär Christian Deutsch: "Schmid verstehe ich nicht und Christian verstehe ich nicht. Beleidigt sein ist für mich auch keine politische Kategorie, aber natürlich ärgert es einen, wenn sich politische Ziehsöhne im Grenzbereich zu Brutus bewegen."

Weitere personelle Veränderungen nach der kleinen Rathaus-Rochade im Jänner will Häupl nicht ausschließen: "Bei der Entwicklung unserer Perspektiven müssen wir uns mit allen Fragen beschäftigen. Auch mit personellen."

Hauptgegner für die SPÖ bleibe die FPÖ. "Auf der anderen Seite haben wir das bürgerliche bis grüne Potenzial, das wir auch nicht außer Acht lassen dürfen." Bei der FPÖ sei es aber am schwierigsten. Häupl: Da sind viele Emotionen drinnen, da geht es mehr ums Bauchgefühl. Und damit kann die Sozialdemokratie in der Regel nicht so toll umgehen - wir kopfgesteuerten Kinder der Aufklärung."

Zufrieden zeigt sich Häupl mit dem erneuerten Regierungsprogramm: "Ich bin mit der, auf dem Plan A fußenden Erneuerung des Regierungsprogramms zufrieden, ja. Es ist ein über weite Strecken sehr wirtschaftspolitisch dominiertes Programm, aber das ist gut so. Auch wenn noch viele Dinge dabei sind, die im Detail noch Diskussionsschmerzen hervorrufen werden, zum Beispiel, wenn es um die Senkung der Lohnnebenkosten geht. Summa summarum ist das alles ordentlich. Die Frage von Neuwahlen stellt sich sicher nicht mehr so aktuell wie noch vor wenigen Wochen … Also ich halte es für gut, was da drinnen steht."

Auch das Burkaverbot? Häupl: "Sie meinen das Thema Gesichtserkennung. Das steht in meiner persönlichen Problemhierarchie auf Platz 171. Dass sich die Touristiker drüber aufregen, versteh ich. Denn die arabischen Prinzessinnen gehen halt gern in der Wiener Innenstadt einkaufen. Oder in Zell am See."

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7 comments

  1. Idem. Ein alter Bock erstellt die Statuten zur Gartenpflege. Das war dann nach der Wandlung von Wasser zu Wein in Kanaan die nächstfolgende auf Platz Nr. 2. Na ja, zur Faschingszeit ist allerhand erlaubt, und morgen schon vergessen.

  2. Unfasslich, oder ?

    Die Völker kämpfen um ihr Überleben und der sorgt sich um den ihm fehlenden Respekt !

    Ja Alter, wenn das so ist bei dir, dann wird es allerhöchste Eisenbahn für dich !

    Wenn man die Dinge nicht mehr klar einordnen kann und persönliches in den Vordergrund stellt, dann ist es längst Zeit geworden den Hut zu nehmen !

  3. Weg mit dem alten SPÖ- Knacker!

    Aber man kann die Ösis schön im gewissen Sinne beneiden, auch wenn der grüne Drecksack v.d.B, die Wahlen gewinnen mußte, muß man hier feststellen, daß die oben Genannten wesentlich weiter sind im Sinne der hohen Anzahl der Wiederständler, gegenüber der Schlafmichelgutmenschengosse in der BRDigung!

    Ich habe auch eimal an Petry "geglaubt", aber nach der Stunkmacherei, dieser gege Höcke u.a. in Verbindung mit dieser Bodenseelesbe Weidel, welche auch noch Goldman S. Erfahrung mit bringt und einem Pretzell aus der NRW- Gosse, hat sich dieser meiner Meinung nach, neoliberaler Scheißhaufen erledigt!!

    Es ist wirklich schade, daß der einzige Hoffnungsschimmer AFD, durch die Maulwürfe, ad Absurdum geführt wird!!😥

     

     

     

     

     

  4. Werte Redaktion,

    wäre schon schön, wenn ein Beitrag den man geschrieben hat, auch ohne fehlende Aussagen wiedergegeben wird!

    Oder doch ein technisches Problem?

     

     

     

  5. Wer selbstherrlich und in autokratischer Weise seine Politik gegenüber der Bevölkerung durchsetzt, das ja selbst eine ungeheuerliche Respektlosigkeit darstellt, sollte sich nicht in die Rolle einer Mimose flüchten.

    In diesem Alter gehen andere in Pension, und oft mit einer sehr bescheidenen Rente, und von seiner nur träumen können!

    Abgehoben und in der Illusion lebend, Positives für seine Stadt bewegt zu haben, will er keine Macht abgeben, denn ohne diese Macht müssen sich Politiker dem wirklichen Sein stellen. Und das ist eine anscheinend unzumutbare Ernüchterung. 

    Vielleicht hofft er, wenn er noch ein paar Jahre das Bürgermeisteramt besetzt hält, daß ihm dann die Altersamnestie trifft!

    Machtrausch verblendet wie Alkoholräusche auch die Wahrnehmung für die Probleme in Österreich, die er meines Erachtens mitverschuldet hat, und läßt diese Berufsgruppe in einer Art Trance leben.

    Den Zeitpunkt verkennend, wann der Spieler endlich den Platz verlassen soll, beharrt er stur auf seine Rolle als Förderer des Multikulti, auch wenn rings um ihn Österreich bald im Migrantenproblem versinkt. 

    Menes Erachtens persönlich erkennt der Mann die Realität nicht, und verwechselt sie mit der Ideologie des multikulturellen Chaos, das für die Bürger zum Albtraum geworden ist!

    Da helfen auch keine euphemistischen Sprüche, die den Menschen Sand in die Augen streuen sollen, die bittere Wahrheit holt auch einen Herrn Häupl letzenendlich ein.

    Zwar nicht in der Form eines heurekalen Erlebnisses, einem Wahn aufgesessen zu sein, weit gefehlt, sondern die Entourage fängt an, nachzudenken und zu kapieren!

    Seine sture Haltung bezüglich seiner desaströsen Politik entspricht dem Geisterfahrer auf der Autobahn, der, nachdem er von sich selbst im Verkehrsfunk gehört hat, zu sich sagt, " Ein Geisterfahrer?, es sind Hunderte".

    Er dürfte auch wissen, daß, nachdem er aus der Politik ausgeschieden ist, es um ihn einsam werden wird.

    Aber er kann sich trösten, vielleicht ladet ihn der eine oder andere Migrantenverein auf ein Bier ein.

    Die Österreicher, die mit den Folgen dieser Politik herumschlagen müssen, werden eher davon Abstand halten.

    Sie sind mit der Bewältigung der Folgen seiner Gutmenschenideologie beschäftigt!

    Es ist schwer, im Alter vor sich einzugestehen, daß seine Entscheidungen und Handlungen falsch waren.

     

  6. Ein Nachtrag.

    Wie gehen "kopfgesteuerte aufgeklärte Sozialdemokraten" wie er mit den nicht aufgeklärten, sehr emotional agierenden Moslems um?? Oder mit der Beschneidung? Oder mit der Scharia? Wie paßt die in das Weltbild des aufgeklärten Sozialdemokraten??

    Wahrscheinlich so, wie Emanzen mit den Kopftüchern umgehen.

    Erklären Sie es einfach zum Weltkulturerbe, um diesen Spagat zu schaffen?

    Man sieht daran, welche leere Phrasendrescherei und Worthülsen diese selbsternannte Protagonisten des multikukturellen Wahnsinns von sich geben!

    In einem Theater kann man einfach den Platz verlassen und heimgehen. Hier müssen die Zuschauer solange auf ihren Plätzen verharren, bis man die drittklassigen Schauspieler aus Altersschwäche von der Bühne trägt!!!

  7. WIEN geht unter.

    Auf der einen Seite die vielen Stadtteile der Ausländer Kriminalität, auf der anderen Seite - die reichen Promis und Saudis mit ihren Kopftuch-Trägerinnen die man nicht vergraulen will.

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