Streng genommen sind ja schon längst die Nichtwähler die stärkste „Partei“. Egal ob auf europäischer oder nationaler Ebene, nach fast jeder Wahl stellen sie die zahlenmäßig stärkste Gruppe dar. Die Gründe des Einzelnen, auf den Gang zur Wahlurne zu verzichten mögen zwar vielfältig sein, bei den meisten kann man jedoch getrost davon ausgehen, dass sie absichtlich ihr Kreuz verweigern. Kann Wahlboykott also die Lösung sein?

Von Marcello Dallapiccola

Natürlich könnte Wahlboykott eine, ja gar die Lösung sein – theoretisch. Brächte man es her, dass wirklich nur noch weniger als 10 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben, dann könnten sich die selbsternannten Oberdemokraten in den einschlägigen Parlamenten noch so winden, sie müssten sich dennoch etwas einfallen lassen. Denn mit einem Wert von unter 10% ließe sich ein weiteres Regieren in keinster Weise mehr rechtfertigen, auf so einer Grundlage kann man keine „Mehrheitsentscheidungen“ mehr treffen. Neuwahlen wären also die wahrscheinliche Folge, begleitet von wochenlangem Medien-Gedöns von wegen man solle doch bitte von seinem Wahlrecht Gebrauch machen, unser glorreiches demokratisches System unterstützen usw.

Doch grau ist leider alle Theorie. Effektiv wird‘s das nämlich nicht spielen, ein Wert von unter 10 Prozent ist illusorisch. Warum? – Weil es einfach viel zu viele Hofschranzen gibt, die vom System mit am Leben erhalten werden. Man denke nur an den kleinen Martin aus Würselen, der sich ja einen Hofstaat von über zehn Personen hält; Gerüchten zufolge soll allein sein Friseur 10.000 T€uro/Monat für dessen ständiges Stand-By kassiert haben, um bei Bedarf das verbliebene bisschen Haarkreis um die Glatze herum zurecht zu trimmen. Und so wie die neue Lichtgestalt der deutschen Sozialdemokraten halten das auch seine vielen, meist vollkommen überflüssigen Berufskollegen, sei es auf EU- oder nationaler Ebene.

Das System geht pyramidal nach unten: Von der EU runter zur staatlichen Ebene, Bundesland, Region, Gemeinde, Bezirk – überall hängen Verwaltungsangestellte am System dran wie Ferkel an den Zitzen der Muttersau. Nun mag es vielleicht nicht gerade der Traumjob eines Menschen sein, dafür zu sorgen dass der Herr Abgeordnete auch alle paar Stunden seine Pillen nimmt, aber hey – es ist immerhin ein gut bezahlter und vor allem ein sicherer Job. Dann man sollte nicht vergessen, dass all diese Leute ja auch Familien haben, die ebenfalls wieder von deren Verdienst profitieren; so kann getrost annehmen, dass diese Leute immer brav ihr Kreuzchen auf dem Wahlzettel machen werden, allein schon aus schierem Eigeninteresse.

Wenn man sich dann vor Augen führt, dass allein in Brüssel etwa 40.000 Leute damit beschäftigt sind, Buntstifte zu verbieten und Staubsaugermotoren zu vereinheitlichen, dann kann man schon mal beginnen hochzurechnen, wie viele Systemlinge direkt oder indirekt am Steuergeld-Tropf hängen. Plus die oben aufgezählte Pyramide – da kommt man vermutlich auf eine atemberaubende Zahl. Dann sollte man nicht vergessen, dass ja immer noch jede Menge Dumpfbacken herumlaufen, die nach wie vor an das System der repräsentativen Demokratie glauben nein, das sind leider keine Fabelwesen, die mal eben auf dem Mist meiner schreiberischen Kreativität gewachsen sind, sondern die gibt es wirklich da draußen! Sogar Komplettverstrahlte soll es geben, die nach immer noch an die neutrale und qualitativ hochwertige Berichterstattung der Systempresse glauben …

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Jedenfalls, man sieht schon wo diese Rechnung hinführt: Unterm Strich bleiben immer etwas um die 25, 30 Proznt herum, die von den Futtertrögen der Macht profitieren oder einfach zu doof sind um zu raffen, dass sie nach Strich und Faden verarscht werden. Die letzten EU-Wahlen mit ihren 34 Prozent legen da wohl ein beredtes Zeugnis ab. Dieser Bodensatz von Systemlingen wird einen Teufel tun, sich irgendeinem Wahlboykott anzuschließen – so gut und richtig die Idee eines solchen auch erscheinen mag.

Eine bessere Lösung wäre vielleicht, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung anzustreben, wobei die meisten ihren Wahlzettel wie auch immer ungültig machen. Ein vereinbartes Zeichen wie das Ankreuzen einer zusätzlichen, selbst hinzu geschriebenen Option für „direkte Demokratie“ könnte dem gemeinsamen Protest kreativ Ausdruck verleihen.

Würde man es schaffen, bei sehr hoher Wahlbeteiligung mehr als 70 Prozent der Stimmen auf diese Art zu bündeln, so könnte man dem Establishment damit einen gewaltigen Schuss vor den Bug versetzen. Es wäre allemal ein deutlicheres Signal an „die da Oben“ als das beleidigte Fernbleiben von der Wahl, über das die Mächtigen in ihren Hinterstübchen ohnehin nur hämisch lachen.

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50 thoughts on “Wahlboykott – Die Lösung?”

  1. Gut beschrieben, aber der Horizont im Verstand der Nichtwähler, die Stimme ungültig zu retournieren reicht offenbar noch immer nicht soweit, das zu erfassen und umzusetzen. Zumindest bisher.

  2. So, DA STEHTS SCHWARZ AUF WEISS – brauch ich keine Romane mehr schreiben !

    Theorie und Praxis, Leute, sind zwei paar Schuhe !

    Also, dann lasst uns sie doch fundamental überraschen : ALLE gehn zur Wahl !

    … und tun ab heute nichts anderes mehr, als die Massen davon zu überzeugen, wie der Plan aussieht !

    Ok ?

    Können wir uns nun die leidigen Diskussionen über ob oder ob nicht endlich sparen ?!

    1. Ich seh das Problem darin, dass erstens "zuviele Lohnabhängige des Systems" und zweitens "sind diesen Etablierten selbst 5% Wahlbeteiligung schei.. egal" 🙁

  3. Auch das wäre den Parteien schlicht egal. Es gibt nur zwei Wege: per Demonstrationen das öffentliche Leben auf Null bringen, oder mit einer echten Oppositionspartei. Aber zugegeben, letzteres scheint ein klein wenig illusorisch zu sein, denn kaum nähert sich eine alternative Partei ein Stück weit den Insignien der Macht, geraten die alternativen Ideen in den Hintergrund und werden am besten gleich ganz verboten. Diesen anscheinend vorgezeichneten Weg einer Partei beschreitet gerade die AfD. Die Grünen haben ihn schon komplett durchschritten und wurden mit ihrem Krieg gegen das ehemalige Jugoslawien von der Friedens- zur Kriegspartei. Paßt auch besser zu Herrn Fischer – erst wirft er Steine und dann Bomben.

    1. Die alternativen Ideen geraten deshalb in den Hintergrund, weil: entweder von vorneherein der eine oder andere Wolf im Schafspelz dabei sind, und wenn nicht, später eine gezielte Unterwanderung eingeschleußt wird, das Vorhaben zu torpedieren.

      Zudem gibt es noch die Trittbrettfahrer, die beim 2. Hinsehen sich als verrückt outen. Das reicht aus um das Wasser auf die Mühlen von Mainstream zu leiten und eine harte Arbeit,  im Handumdrehen wieder zur Tür hinauszuspülen.

      Wer den Schaden hat, der brauch für den Spott dann nicht mehr zu sorgen..

  4. Grundsätzlich: jeder der wählen geht, bringt damit zum Ausdruck, daß er fremdbestimmt sein möchte.

    Das akzeptiere ich, viele möchten und können nicht mehr selbstbestimmt leben. Wenn jemand damit zum Ausdruck bringen möchte, daß er ein Diener dieses Systems sein möchte, dann ist das jedem seine Sache. Was das über die Intelligenz des Wählers angesichts des Zustandes dieses Systems aussagt, überlasse ich der Interpretation des Wählers oder eben Nicht-Wählers, der dies liest.

    Ein Wahlbykott ändert nichts, ein massenhaftes ungülig-wählen genauso wenig. Derjenige, der die Spielregeln bestimmt, bestimmt den Ausgang des Spieles. Die einzige Möglichkeit besteht in der Neudefinition der Spielregeln, diese werden die Profiteuere kaum freiwillig ändern.

    1. Richtig – eine Änderung der Spielregeln muß her, also ein Systemwechsel.

      Und den bietet die AfD in ihrem Parteiprogramm an:

      1. Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild.

      2. Gesetze müssen vom Volk per Volksentscheid genehmigt werden.

      3. Das Volk kann selber Gesetze einbringen und zur Abstimmung bringen.

      4. Parteienfinanzierung von Konzernen wird verboten.

      Ich meine, dass sind doch schon mal ganz durchgreifende Änderungen. Deshalb sollten wir die AfD in den Bundestag bringen.

      Get your Country back!

      1. @Richard – 1. Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild…
        _____
        Vergiss es – Glaube mir DAS willst du nicht. Guckst du hier

        Wie die direkte Demokratie in der Schweiz ausgetrickst wird | 09. Februar 2017 | hier http://www.kla.tv/9923 oder  hier https://www.youtube.com/watch?v=w66YxEfDafM

        Am 12. Februar haben die „Eidgenossen“ den Kampf für den Erhalt ihrer Schweizer Kultur verloren. Die „Schweiz“ – oder das was von ihr übrig ist – hat sich abgeschafft! 60,4 Prozent der „Schweizer“(?) sagten – Dank  linker Propaganda und Hirnwäsche -Ja zur leichteren Einbürgerung für die 3. Generation https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/die_grosse_umwaelzung_und_wie_wir_gegensteuer_geben-3033

        Richtig wäre eigentlich: Die „Eidgenossen“ sind von den bereits früher eingebürgerten „Schweizer“ an der Urne überstimmt worden. Zu viele Migranten (Doppelbürger) sind eingebürgerte „Schweizer“, die sich an den Wahlen beteiligen. Ebenso viele eingebürgerte „Schweizer“ sitzen in der Schweizer Politik.

        Und diese bereits eingebürgerten „Schweizer“ und sowie die neu Einzubürgernden haben alle einen Traum: Sie „träumen“ von… – nein nicht etwa von der Schweiz – sondern von ihrer angestammten und geliebten Heimat „Grossalbanien“! http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-Dann-erklaerte-Thaci-Kosovo-fuer-unabhaengig–29586477

        Da gibt es nichts mehr schönzureden. Wir ALLE wurden von unseren reGIERungs-Darstellern verraten und verkauft!

    2. Spielregeln erneuern ?

      Ja und dann ? … dann lebt man wieder in einem System und dann wird es wieder irgendwann dazu kommen, dass sich Völker ungerecht verwaltet fühle und dann geht das immer so weiter.

      Das ist Quatsch mit Soße – Man kann das Rad nicht hundertfach erfinden, man kann nur versuchen das es runder läuft. Das ist alles, mehr geht nicht !

      Direkte Demokratie ist heuer das Beste was die Systemwelt anzubieten hat, also : machen wir das Beste aus bestehendem – oder was stellst Du dir für ein revolutionäres Machwerk vor ?

      Mann, immer die gleichen unfruchtbaren Diskussionen, spielen immer nur denen in die Hände, die kein Mensch mehr will und braucht !

      Und macht sich jemand auch Gedanken wie ein solches neues Machwerk zustande kommen könnte ? Nein, natürlich nicht, es wird nur rumgejammert wie am Grab eines Toten und auf seine jungfräuliche Auferstehung gehofft !

      Wie sind den die Übergänge von einem System zum nächsten ersonnen, wenn man mal fragen darf ?!

      1. Ein unfehlbares System gibt es nicht. Es sind immer Menschen am Werk die Fehler machen. Die Demokratie ist daher auch nicht unfehlbar, sie ist aber noch das beste politische System das bisher entwickelt wurde. In den Nationalstaaten hat die Demokratie über sehr viele Nachkriegsjahre eine sehr gute hochfunktionale Umsetzung erfahren. Die derzeitigen demokratiepolitischen Mängel (teilweise bereits verheerend) sind darin begründet daß es   EUpolitischer Wille ist ein zentralistisches System ohne Bürgermitwirkung ala Sowjetunion einzurichten. Eine 90%ige Wahlenthaltung würde daher nur bei demokratisch gesinnten Politikern zu Neuwahlen führen. Die derzeitigen in Richtung zentralistisch, autoritär Gesinnten würden eine derartige Wahlenthaltung als Votum gegen das demokratische Stimmrecht werten. Die Demokratie kann sich demokratisch selbst abschaffen, das ist eine  der fatalsten Schwächen dieses Systems.

        1. Ob die Demokratie die Beste aller Staatsformen ist, bleibt zumindest diskussionswürdig. Demokratie hat immer " Ihre " Zeit und somit ihre Berechtigung. Geht es allen gut, funktioniert diese auch. Und es gibt einen wesentlichen Unterschied zwischen der Demokratie und der parlamentarischen Demokratie. Demokratie in ihrer ursprünglchen Form existiert nicht. Zumindest in der Schweiz kommt sie dem Ideal einigermassen nahe.

          Die Demokratie entsprang ursprünglich dem Gedankengut der griechischen Staatsphilosophie. Die meisten unterliegen dem Irrglauben, dass Demokratie die Herrschafts des Volkes in den Vordergrund stellt. Das war niemals der Fall. Das Volk ( also auch wir ) waren niemals der Souverän. Die massgeblichen Philosophen sahen lediglich den " Bürger " als massgebliches Element der Demokratie an. Und diese Bürger waren eben nicht das Volk. Vergleicht man dies mit der heutigen Zeit, so sind es unsere Eliten, die man in Griechenland unter dem Begriff " Bürger" zusammenfasste.  Und die Demokratie diente diesen als Machtinstrument zu Erhaltung ihrer Previlegien. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

          Was wir haben ist eine Illusion von Demokratie. Diese beschränkt sich lediglich auf die Möglichkeit der Wahl. Nach dem Verlassen der Wahlkabine endet für jeden von uns diese Demokratie. Auf alles, was dann kommt, haben wir keinen Einfluss mehr. 

          1. Na, und genau deshalb wollen wir ja eine direkte Demokratie, damit wir mehr Einfluss haben. Aber die fällt nicht vom Himmel, die müssen wir uns erkämpfen.

            Wie die Griechen das händelten muss uns egal sein, damals war damals und heute ist heute.

            Ferner heißt "nach Schweizer Vorbild" ja nicht 1 zu 1 – man kann alles verbessern !

            Ich finde, hier machen zuviele den Fehler unsere völlig mißbrauchte Demokratie als schuldhaftes System erkannt haben zu wollen.

            Wir haben ja keine echte Demokratie, was wir haben ist eine Diktatur im Mäntelchen der Demokratie, eben eine Scheindemokratie.

            Für was wollt ihr denn kämpfen, wenn nicht für die Demokratie ? Wollt ihr Komunismus, Sozialismus, Kapitalismus, Neoliberalismus, Monarchie oder Diktatur ?

            Dann beschwert euch nicht länger, den Mix aus allem haben wir bereits !

    3. Ist doch schon der richtige Ansatz. Warum denken Sie das nicht zuende? Sagen Sie es doch offen und ehrlich-" Die Spielregeln ändern sich nur durch die Gewalt des Spielers gegen denjenigen welcher die Regeln aufgestellt hat.". Man könnte auch sagen das es der Gewalt bedarf um in diesem Land etwas zu ändern.

    4. "Wer wählen geht, will fremd bestimmt sein" ist als Argument genausowenig halt wie. "Wer nicht wählen geht ist mit der aktuellen Politik einverstanden."

      Wer wählt sollte nicht mit dem Ziel zur Wahl gehen jemanden zu wählen der ihn bestimmt, sondern die bestehenden abwählen. Es macht Sinn zu wählen. Denn durch die Abwahl bestehender Parteien, werden Politiker aus den niederen Rängen abgeschossen. Was wiederum dazu führt, dass  Politker werden nicht mehr als sicherer Job angesehen werden kann. 

      Ich kenne Leute die bei diversen Landtagen im Büro arbeiten un jedesmal um ihren Job fürchten, wenn deren Arbeitgeber Prozente verlieren. 

      Das ist eine strategische Wahl. die durchaus etwas bewegen kann.

      Wenn die 60% Nichtwähler sich entscheiden eine kleine Partei, die gerade an den 5% kratzt zu wählen. würde das die Berliner Landschaft dramatisch verändern. Es könnten plötzlich Parteien in der Opposition sitzen, die Frau Merkel, Herrn Schulz, Frau Roth oder Göring sowieso das Gruseln lehren. ZB NPD, REP, DKP, AFD, Deutsche Mitte oder Partei der Vernunft.

      Es wäre egal. Aber es würde den Etablierten Stress bereiten und Jobs kosten in den niederen Rängen.

      Deshalb sind IMHO Nichtwähler Leute die mit der aktuellen Situation einverstanden

      1. Das möchte ich nachdrücklich unterstützen. Das ist  die politische Realität und jeder der das System sachlich (nicht e m o t i o n a l) verstanden hat wird in dieser Art seine Stimmabgabe überlegen! Wenn sich das Volk seiner Stärke bewußt ist kann es in der Demokratie die politische Szene durcheinander wirbeln, daß denen Hören und Sehen vergeht. Vergeßt jeden "Chip" den euch das Politestablishment ins Hirn gepflanzt hat, das Gegenteil ist wahr!

  5. "Tschechien" hatte bei der Europawahl eine Beteiligung von ca. 20 %.

    Hat es irgend einen an die EU-Tröge "gewählten" gestört, dass 80 % fern blieben?

    Würde es irgendeinen Politscharlatan hindern wenn 90 oder 95 oder 99 % fern blieben? Eine Stimme würde diesen Charakterlosen auch noch genügen um "das Amt anzutreten"; zu treten im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es gibt nur eine friedliche Chance: Aufklären, Wählen, Auszählen, Beharren;

    1. Der Staat hat das Gewaltmonopol. Dadurch werden die Fresser geschützt. Wenn aber die Unterstützer des Staates in der Minderheit sind, …wir werden sehen.

  6. Wahlboykott – Die Lösung?

    Ich sach ma so: im Prinzip ja, aber nur wenn es viele und möglichst alle tun und gleichzeitig verbreitet wird, warum nicht gewählt wird. Dass nämlich dieses Land kein souveräner Staat ist, und demzufolge alle, die hier gewählt werden, Kriminelle sind, die ausschließlich im Interesse der Besatzer aktiv sind, deren Besatzungskosten wir sogar grundgesetzlich garantiert übernehmen!

    https://sapere-audete.blogspot.de/2016/12/sapere-audete-wer-ist-reichsburger-und.html

     

    1. jaja, hätte, hätte, Fahrradkette und wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre !

      Mit "wenn nur" kommen wir hier kein Stück weiter, keinen Millimeter !

      Jeder träumt sich gerne was zusammen, auch ich, aber die Realität sieht nun mal anders aus.

      Sind wir Kleinkinder die die Realität nicht sehn können oder sind wir Angst-gedopte Erwachsene die sie nicht sehn wollen ?

      Nun, es gibt nur zwei Alternativen : entweder ein Massenaufstand – da bin ich sofort dabei – dafür braucht man aber die Masse, die wir nicht haben, oder man versucht es über das Wahlsystem, weil für's Nichtwählen braucht man auch die Masse, die wir auch nicht haben.

      Theoretisches Palaver was alles sein könnte "wenn" ist so nützlich und bereichernd wie ein Vollsuff !

  7. Wieso 10%? In einer Demokratie bestimmt die Mehrheit, Wenn die Mehrheit nicht zur Wahl geht, würde die Minderheit über die Mehrheit der Nichtwähler regieren und somit die Demokratie ad absurdum führen.

    Und wenn die Mehrheit des Heeres, der Polizei, usw mit diesem System nicht mehr einverstanden sind, wird es spannend.

    1. Maaaann, jaaaa, das ist ja richtig gedacht, aber es ist die pure Theorie !

      Das WIR hier nicht bestimmen was eine Demokratie ausmacht und wie sie umgesetzt werden sollte, ist dir doch klar, oder ?

      Ja klar, denk dir doch was aus ! – es muss sich mit der Realität ja nicht decken – träum doch weiter !

      Mann, befass dich endlich mal mit dem Wahlgesetz, deine eigenen Interpretationen gehn mir so langsam mächtig auf die Nerven !

      1. @ Mona Lisa: Du solltest vielleicht mal ein Buch lesen. Z.B. „Demokratie, der Gott der keiner ist“, von Hans Hoppe.

        Da steht auch drin, dass sich die Demokratie anmaßt, über dem Recht zu stehen, indem sie selber Gesetze erfindet. Und jetzt rätst du mir, ich soll ein „Wahlgesetz“ lesen, das sich diese (*) für sich selbst geschrieben haben? Was wird dieses Gesetz denn dann noch wert sein, wenn diese (*) mit nassen Fetzen durch die Straßen getrieben werden?

  8.  

     

    Ein Übel unserer Zeit ist die Lohnabhängigkeit, denn die hält stehts einen Adolf Hitler bereit.

     

    Doch grau ist leider alle Theorie. Effektiv wird‘s das nämlich nicht spielen, ein Wert von unter 10 Prozent ist illusorisch. Warum? – Weil es einfach viel zu viele Hofschranzen gibt, die vom System mit am Leben erhalten werden. Man denke nur an den kleinen Martin aus Würselen, der sich ja einen Hofstaat von über zehn Personen hält; Gerüchten zufolge soll allein sein Friseur 10.000 T€uro/Monat für dessen ständiges Stand-By kassiert haben, um bei Bedarf das verbliebene bisschen Haarkreis um die Glatze herum zurecht zu trimmen. Und so wie die neue Lichtgestalt der deutschen Sozialdemokraten halten das auch seine vielen, meist vollkommen überflüssigen Berufskollegen, sei es auf EU- oder nationaler Ebene.  

     

     

      

    Global gesehen ist jede Regierung in der Welt ein Resultat(Ergebnis) durch Kriminelle und jede Regierung durchdrungen von Kriminalität im Auftrag der Konzerne.

     

    Der beste Beweis das Regierungen in aller Welt kriminell sind, ist der Abwurf von Atombomben auf Hiroshima  und Nagasaki 1945

     

    The best proof the governments are criminal all over the world, is the dropping of atom bombs on Hiroshima and Nagasaki 1945.

     

     

     

    1. "Ein Übel unserer Zeit ist die Lohnabhängigkeit, denn die hält stehts einen Adolf Hitler bereit."

      In der Wahlkabine gibt es keine 4 Augen. Und wenn ich sie beim Wort nehme, und es das ist was sie wirklich meinen, dann sage ich: wer sich einer Rosskur verweigert, darf danach nicht jammern, wenn all seine anderen Alternativen irgendwann einmal, drei Schritte vor der Totenschaufel sich als Placebo aus der Generika erwiesen haben.

  9. Entscheidend ist die Fragestellung, ob echte Alternativen im Sinne systemoppositioneller Parteien zur Wahl stehen. Ist dies nicht der Fall, dann ist die Wahlteilnahme nicht sinnvoll und Wahlboykott aus oppositioneller Sicht das zu bevorzugende Mittel.

    Ob die AfD in diesem Zusammenhang als echte Systemopposition betrachtet werden kann, ist derzeit noch unklar. Man wird bald sehen, ob sich die dort zweifellos vorhandenen patriotischen Kräfte um Höcke und Poggenburg intern durchsetzen können, oder nicht.

  10. Wahlverhalten hin oder her. Eines sollte bedenklich stimmen. Nach letztem Stand stehen die Sozialisten (dem Namen nach demokratische) bie 32 %. Es gab in der Geschichte D schon einmal ein Wahlergebnis für Sozialisten (Nationale) mit 32 %. Dann sollte D nach 10 Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nach 4 Jahren hatten sie die Arbeitslosigkeit auf ECHTE 0,2 % gebracht. Weitere Erfolge sollen hier jetzt nicht genannt werden. Das Endergebnis nach 12 Jahren sah nun leider, aus verschiedenen Gründen, nicht allein von D verschuldeten, katastrophal aus.

    Und wenn nun, die Wahlprognosen, als echt vorausgesetzt, sich bewahrheiten: dann ja dann, bekommt D wieder ein Sozialisten als Kanzler.  Und dann darf gehofft werden, das D nach nur 4 Jahren auch nicht mehr wiederzu erkennen sein wird!!!

     

     

  11. Wahlboykott nützt auch nur dem Establishment. Es gibt 40 Parteien zur Auswahl und so muß man keine Establishment-Partei wählen. Wenn jeder eine von den 35 diffamierten Außenseiterparteien wählt, ist das System übernacht und gewaltfrei abgesetzt und die Karten können neu gemischt werden.

  12. Aufruf: Bundestag ist illegal – DDR Recht noch immer gültig  https://brd-schwindel.org/aufruf-bundestag-ist-illegal-ddr-recht-noch-immer-gueltig/

    …nach Artikel 20, Absatz 4 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland
    Am 25. Juli 2012 hat das Bundesverfassungsgericht das Bundeswahlgesetz für verfassungswidrig und damit für nichtig befunden.

    Der VERFASSUNGSWIDRIG GEWÄHLTE „BUNDESTAG“ ist als VERFASSUNGSWIDRIGES BRD-Organ NICHT BEFUGT, einfach ein neues Wahlgesetz (oder irgendein anderes Gesetz) zu beschließen!

    Jedes Verfahren, dem nachkonstitutionelles Recht zugrunde liegt, ist wegen des VERFASSUNGSWIDRIGEN ZUSTANDEKOMMENS dieses Gesetzes selbst VERFASSUNGSWIDRIG und DAMIT NICHTIG!

    DER BUNDESTAG IST ILLEGAL! DIE OCCUPATION DER DDR IST RECHTSWIDRIG. DER ILLEGALE ERWERB, HANDEL UND NUTZUNG VON DDR-VOLKSEIGENTUM ZUR PERSÖNLICHEN BEREICHERUNG EINZELNER IST STRAFBAR

    Der gesamte „Bundestag“, nebst “Regierung“, IST VOM VOLK NIEMALS LEGITIMIERT WORDEN

    Diese Figuren wurden mittlerweile von mehreren Tausend mutigen Deutschen wegen Hochverrat, Hehlerei und Bildung einer kriminellen Organisation bei diversen Staatsanwaltschaften angezeigt worden.

  13. Die BRD-Gesellschaft ist bis auf die regionale Ebene infiltriert von Mitläufern der großen Parteien, gleichzeitig wird von den diversen Geheimdiensten der Alliierten das gesellschaftliche wie das politische Leben genauestens überwacht. Ich sehe da keine Chance für eine oppositionelle, den Systemparteien durch gezielte Verfolgung nationaler Interessen entgegenstehende Partei, die zudem noch einen Medienapparat gegen sich hätte, der ein Großwerden derselben nach Belieben unterbinden kann.                                                                   Eine Teilnahme an BRD-Wahlen mit vorab gelaufenen "grundgesetzwidrigen" Auswahlverfahren für  Listenkandidaten, die von außerhalb des Landes gesteuerten NGO's ernannt und gebrieft werden, erscheint mir sinn- und wirkungslos. Ich würde schafsdumm an einem Schurkenstück der internationalen Finanzmafia mitwirken, um eine fremdorganisierte Firma mit geschäftsführenden Marionetten zu besetzen.                                                                                                                                    Es wird für mich so ausgehen, wie bei der letzten Wahl – meine Stimme für "Isch kandidiere – Horst Schlämmer".

  14. Teilnahme an Wahlen legitimiert das System. Auch eine AfD wird daran nichts ändern. Ein Kreuz bei dieser Partei kann allerdings für unterhaltsame Panik rund um die Tröge sorgen.

    Alle Vorschläge für Ungültigmachen scheitern an Dummheit und Bequemlichkeit.

  15. Ungültige Stimmen werden ausgewiesen, aber nicht in die Statistik eingerechnet. Sie sind ein "Signal" sonst aber nichts. Die Prozentzahlen werden nur von den gültig abgegebenen Stimmen berechnet.

    Möchte man die Hauptparteien nicht fördern, bleibt nur, eine Splitterpartei unter "Sonstiges" zu wählen. Ein dicker Balken "Sonstiges", alle unter 5%, geht massiv in die Statistik ein.

     

  16. Wer verhältnisse ändern will, muss die macht- und legitimationsfrage stellen. Das geht friedlich nicht mit wahlen, sondern mit einer verfassung-vom- volk. nur damit hebt man die eigene passivität und hilflosigkeit auf. (Verfassung-vom-volk.org)! Die zeit des meckerns ist vorbei,denn es bleibt wirkungslos – handeln ist angesagt.

    1. Zu allererst muß man das tun was unmittelbar möglich ist um noch mehr realen Schaden zu verhindern. Seit den gescheiterten Reformen Josef´s II weiß man, daß der zweite Schritt nicht vor dem ersten gesetzt werden soll, wenn Veränderungen möglich gemacht werden sollen.

  17. Und täglich grüßt das Murmeltier!!

    Wählen, nicht wählen, es bringt nichts ! Zudem darf man nicht von rechtmäßigen Wahlen ausgehen, denn wie oft soll noch Wahlbetrug auffliegen, bis das Wahlvolk es kapiert?!

    GENERALSTREIK und ALLE heben ihr Geld vom Konto ab!

    Nur das würde was ändern und zwar sofort, in wenigen Tagen!

    Aber ich habe es bereits geschrieben, der Deutsche will doch gar keine Veränderung, dem gefällt es in Wirklichkeit so! Und darum läuft das hier auch schon seit Jahrzehnten immer so weiter.

     

     

     

     

    1. Mann Peter, ja, das wissen ja hier alle schon. Generalstreik wird schon seit zwei Jahren diskutiert. Ich kann es nicht mehr hören !

      Du sagst es doch selbst, dafür sind keine Mehrheiten vorhanden bzw. nicht dazu zu bringen !

      So, und nun ?

      Wahlboykott !

      Auch das sagts Du selbst, dafür sind keine Mehrheiten vorhanden bzw. nicht dazu zu bringen !

      So, und nun ?

      Decke übern Kopf und weiterträumen !

      Na dann : Gute Nacht !

    2. Da müßten sie als erstes die Gewerkschaften ins Boot holen. Die hätten die ensprechende Mobilisierungskapazität. Die Gewerkschaft sitzt aber im Boot der Politik, sie ist auch "Establishment" das bei der Auplünderung und Enteignung der Arbeitnehmer Rücklagen, zu Gunsten der Sozialgeldabgreifer, tatkräftig mithilft. Ein scharenweises Abwandern der Arbeitnehmer zur AfD könnte vielleicht Abhilfe schaffen.

  18. Zitat (diverse Quellen: Rosa Luxemburg etc.): "Wenn Wahlen etwas bewirken könnten wären sie längst verboten."

    Wahlen sind Demokratie-Folklore bei der die "Wähler/innen" als Statisten fungieren und der Ausgang bereits feststeht (siehe BP-Wahl 2016 in Österreich).

    Wie aktuell in Rumänien zu besichtigen: Nur die Straße macht die Musik.

    Was wir Deutschen von 1989 ja eigentlich auch noch wissen müßten. Zu glauben irgendwelche Parteien werden es richten, ist völliger Blödsinn.

    Entweder die Untertanen machen es selbst oder es macht niemand.

     

     

    1. Nur die Straße macht die Musik. Was für ein Satz. Aber so ist es leider. 

      Die Geschichte dieser Welt hat es gezeigt. Bis auf wenige Ausnahmen wurden Umwälzungen immer mit Blut unterschrieben. Das ist eine Tatsache. Und es steht zu befürchten, das die Menschen in Deutschland und Europa  diese Erfahrung mal wieder machen müssen. Man kann nur hoffen, dass es einen anderen Weg gibt. 

      1. 1989 war auch nur eine Farbenrevolution und die mutigen DDR-Bürger, waren anschließend die Dummen und die ganzen Systemlinge (Lehrer, Beamte, Richter, Staatsanwälte, Soldaten, Polizisten, .. ) haben im neuen System so weiter gemacht, wie vorher!

        Nur wenn Blut die Straßen runterfließt und die ganze Machtelite und deren Lakaien beseitig wird, kann sich was ändern – siehe franz.Revolution! Aber auch da wurden nicht alle beseitigt, mit bekannten Ausgang!

         

  19. EINFACH ZUR WAHL GEHEN UND MIT NEM FETTEN EDDING "UNGÜLTIG" DRAUF SCHREIBEN !!

     

    dann bekommen die parteien obendrein auch keine kohle für eure nichtabgegebene stimme

  20. Meine AfD Allegorie.

    Björn Höcke ist Keanu Reeves (Neo).
    Der Mistkerl hat doch tatsächlich die Rote Pille geschluckt.
    Während dessen hat Pretzell die Anti-Baby-Pille mit der Blauen Pille vertauscht.
    (V-) Schmutzsack, elender.
    Die Farben des Logos der AfD sind übrigens Blau und Rot.
    Wobei Blau überwiegt.
    Leider nicht nur symbolisch. Und nicht nur im Logo.
    Das Gegenteil ist erst noch zu beweisen.

    Hier noch ein Video für alle von Kognitiver Dissonanz betroffenen.
    Die okkulte Bedeutung der Matrix-Trilogie – Matrix decoded.
    https://www.youtube.com/watch?v=RGkBxjBs3ZQ

  21. Zum Wachrütteln wie im Artikel beschrieben. Das Rütteln wird einen Tsunami erzeugen: Die Wahlkampfzuschüsse werden sich, zumindest was die der Stimmabgaben betrifft, massiv verringern. Dann die medialen und sonstigen Erklärungsnotstände. Vielleicht gehen dem einen oder anderen die Kerzen an 🙂

    Notfalls über die Hintertür wie Roland Düringer: Als Partei aufstellen, wählen lassen und die Wahlstimmen "verpuffen" lassen (https://kurier.at/politik/inland/roland-dueringer-ich-bin-doch-unwaehlbar/224.617.826) .

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