Ex-Finanzminister Varoufakis drängt Premierminister Tsipras dazu, das früher ausgearbeitete parallele Zahlsystem zu adaptieren und die Schulden einseitig zu restrukturieren.

Von Marco Maier

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis teilt gegenüber Premierminister Alexis Tsipras aus und fordert ihn dazu auf, die unselige aktuelle Situation mittels einseitiger Maßnahmen durch die Regierung endlich zu bereinigen. Doch dies käme einem Grexit gleich.

So schreibt Varoufakis auf KeepTalkingGreece davon, dass er Tsipras dazu auffordert, den Geldgebern Griechenlands den Rücken zuzukehren, ein paralleles Zahlungssystem (welches bereits im Jahr 2014 designed wurde) einzuführen und eine unilaterale Neustrukturierung der Kredite durchzuführen, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) gehalten werden.

Der Ökonom wirft darin Deutschlands Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vor, eine Strategie zu verfolgen, wonach Griechenland zum Punkt der völligen Erschöpfung gebracht werden soll, damit diese "freiwillig" um den Euro-Austritt betteln würden. Vor allem jedoch habe es "niemals eine Basis auf Hoffnung" gegeben, dass der "toxische dritte Bail-Out" auch nur ein wenig vernünftig ablaufen würde.

Angesichts dessen, dass selbst der IWF inzwischen betont, wie unwahrscheinlich eine Erholung Griechenlands in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht ist, wenn die Gläubiger nicht umfangreiche Zugeständnisse machen, kann man durchaus davon ausgehen, dass Varoufakis mit seinen Vorschlägen nicht ganz unrecht hat. Doch wenn Griechenland aus der Eurozone ausscheidet, wird es für die EZB eng, zumal Griechenland hier mehr als 70 Milliarden Euro offen hat – Geld, welches über das Zentralbankensystem der Eurozone ausgeglichen werden muss.

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14 thoughts on “Varoufakis drängt Tsipras zum Grexit”

  1. Ach, lebt der auch noch ?

    … und was der wieder für ein Müll quatscht !

    Als würde Schäuble wollen , dass Griechenland freiwillig um den EU-Austritt bettelt – welch ein Schwachsinn !

    Griechenland wurde so abhängig und erschöpft gemacht, damit es in der EU bleiben muss, Herr Globalisierer. Griechenland verpfändet doch längst Grund und Boden, die haben fertig – für Griechenland ist der Zug abgefahren. Die lässt man nicht mehr aus den Klauen !

    1. @Mona Lisa, ja der lebt noch und es hat sich um ihn eine riesige Bewegung gebildet

      Du scheinst Kurzsichtig zu sein und von wegen: "Die lässt man nicht mehr aus den Klauen!"

      Was haben die Grichen noch zu verlieren? Der Grexit wird die EU erschüttern und weitreichende Folgen nach sich ziehen, die du dir nicht vorstellen vermagst

      spätestens wenn der Geldautomat sieh Zypern kein Geld mehr ausspuckt wirst du begreifen was passiert ist

      alle anderen EU Mitgliedsstaaten werden sich abkoppeln und die BRD für den ESM haften zudem in allen anderen Ländern der Hass und Zorn auf die Deutschen extrem ansteigt

      Die BRD ist Exprort Weltmeister 🙂  wie lächerlich nur verfügt diese BRD über keine Ressourcen und ist auf Handel mit anderen Ländern angewiesen

      Diese Länder werden ihre Ressourcen dann aber nicht mehr für wertlose Dollar oder Euro handeln, sie werden Gold verlangen womit die Wirtschaft in der BRD zusammenbrechen wird. Trump hat deutlich erklärt was er von der EU hält und so wird es auch kommen der Zerfall ist nicht mehr aufzuhalten

      Millionen werden in der BRD Arbeitslos, Sozialleistungen sowie Renten werden gekürzt und der Kamp ums überleben beginnt

      so sieht die Wahrheit aus Mona Lisa und den Rest kannst dir dann selbst vorstellen was passieren wird

       

      1. @ ossi

        Die Mona L. hat ja vollkommen Recht, wenn sie sagt, dass man die Griechen nicht mehr aus den Klausen lässt.

        Denn an dem unscheinbaren Griechenland -ein völlig unbedeutender Faktor im weltweiten Betrugs-Finanzsystem hängen vermutlich hochtoxische Derivaten- und CDS-Wetten (Credit Default Swaps=Ausfallbürgschaften) in Billionen Höhe.

        Wenn Griechenland fällt, dann werden einige Groß-Banken, die sich verzockt haben, und die 'too big to fail' sind zusammenkrachen, was vermutlich das Ende des derzeitigen Geld-Betrugs- und Zocker-Systems bedeuten würde.

        Dann wird sofort auch offenbar, welchen Verrat und Betrug der Regierende Hosenanzug und ihr rollender Finanzminister mit den Bürgschaften für Griechenland am Deutschen Volk begangen haben. Denn dann werden die Deutschen für  alles haften müssen, was sich so angesammelt hat. Und hier geht es nicht um 'Peanuts' sondern um Billionen-Beträge.

        Halten wir fest: Bei den Griechenland 'Schulden' handelt es sich ja nicht um 'physische Schulden' – die machen nur einen geringen Teil des Gesamtvolumens aus – sondern in erster Linie um Wettschulden, also Zockerschulden.

        Wenn wir darüber hinaus wissen, dass die "Griechische Notenbank" den Rothschilds gehört und dass die EZB von Goldman-Sachs/Rothschild über Mario Draghi (Ex-Goldman-Sachs-Direktor) gelenkt wird, haben wir auch die Erklärung dafür, warum die faktisch bankrotte "Griechische Notenbank" Jahr für Jahr hohe Millionenbeträge an Dividenden an ihre privaten "Aktionäre" ausschütten darf, obwohl sie unermessliche Schulden gegenüber der EZB, also den europäischen Steuerzahlern hat.

        Nochmals: Die Mehrheit der Aktien der "Griechischen Notenbank" werden von privaten Banken gehalten, die als Tochterunternehmen des Rothschild'schen Finanzimperiums gelten.

        Um Grunde genommen wird schon lange in Griechenland an der Rückkehr zur Drachme gearbeitet, was bisling von dem Soros/Rotschild/Soros Mann, Tsipras, verhindert werden konnte.

        Ganz besonders erstaunlich ist, dass Dr. Michael Hudson, Professor of Economics, University of Missouri, Kansas City, an den Plänen zur Rückkehr zur Drachme mitgearbeitet hatte. Professor Hudson hatte bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als er in einem Fernseh-Interview sagte:

        "Sie können in Deutschland nicht Geschichte lehren, wie sie war, ohne gefeuert zu werden. … Die ganze Theorie der Schuldenpolitik wurde damals von der Wall Street entwickelt. Plötzlich gab man den Deutschen eine falsche Geschichte. Sehen Sie sich die deutschen Schulbücher an, und die Propaganda der Banken, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Sie geben vor, wenn die Regierung das Geld verleihen würde, wenn also die (verstaatlichte) Notenbank das Defizit der Regierung zinsfrei finanzieren würde, anstatt dass die Regierung von den Reichen (Intern. Finanziers)  leiht, dass dann eine Hyper-Inflation entstehen würde. Die falsche Geschichtserinnerung der Deutschen macht sie glauben, dass eine Hyper-Inflation durch zu viel öffentliches Geldausgeben entstehen würde." 

        Selbstverständlich hatte Syriza einen Plan-B. Bereits vor der Wahl wurden Szenarien eines Euro-Austritts erarbeitet. Bewiesen ist auf jeden Fall, dass Tsipras bereits am 14. Dezember 2014, also mehr als einen Monat vor dem Syriza-Wahlsieg, seinen späteren Finanzminister Varoufakis damit beauftragte, Pläne für einen Euro-Austritt zu erarbeiten. Das versicherte Varoufakis am 16. Juli 2015 im Rahmen einer Telefonkonferenz internationalen Analysten:
         

        "Bereits im Dezember 2014 hat mich Tsipras als sein damaliger Wirtschaftsberater mit Plänen für eine Rückkehr zur Drachme beauftragt."

        Und Prof. Hudson hat noch eine wegweisende Aussage gemacht:

        'Schulden, die nicht zurückgezahlt werden können, werden nicht zurück gezahlt' 

        Das wäre aber der 'worst case' für die ähäm….'internationalen Finanziers', denn solche Beispiele könnten ja Schule machen!

         

        1. Nicht zuletzt wird die Drohung mit dem "Grexit" auch als erpresserisches Druckmittel gegen die Nutznießer des Schmarotzerstadels eingesetzt die immer befürchten müssen, daß ihnen das Schlaraffenland verloren geht.

    2. Varoufakis und Tsipras werden bestenfalls von Goldman Sachs gedrängt, bzw. daran gehindert, alles zu tun, um einen Grexit zu vermeiden, damit die ISDA nicht als Folge den Staatsbankrott Griechenlands, was eigentlich ein Bankenbankrott ist, ausrufen muß und damit die CDS fällig werden würden und Goldman Sachs pleite wäre. Wie es sich abzeichnet entwickeln sich die Schulden im griech. Bankenbereich in der entgegengesetzen Richtung des Hypothekensystems, bei der die Schulden sich nicht durch Tilgung verringern, sondern sich durch immer weitere 'Rettungspakete' dynamisch erhöhen, so daß in absehbarer Zeit die Haushalte der EUROsions-Länder nur noch für diesen Bereich arbeiten dürfen. Damit dürfte das Ziel der angestrebten Währungs-, Bürgschafts-, Haftungs-, Transferunion-, und schließlich zur Pleiteunion dieses EUROsions-Systems erreicht worden sein, was dann als EUROsions-Solidarität der Finanzministerien als Bewährungsprobe verkauft werden wird. Darüber würden sogar noch lebende und verblichene Finanzgurus staunen in deren Theorien bisher solche Fälle nicht auftauchen, vermutlich weil erst in unseren Tagen die Banken von der Leine gelassen wurden um den Spekulationsrausch in vollen Zügen auszukosten, womit, nach Goldman Sachs, die außerirdische Beauftragung der Zerstörung des weltweiten Finanzsystems, zur Erreichung des Weltfriedens, erreicht worden wäre. Nur Naivlinge können noch glauben, daß das so unbegrenzt mit den Geldrotationsdruckern so weiter gehen kann, ohne Konsequenzen zu haben.

       

       

  2. Man mag von Varoufakis halten, was man will, er hat mit seinen Annahmen , dass die (von Merkel/Schäuble) verordnete Austeritätspolitik nicht funktionieren wird, Recht gehabt.                       Erinnern wir uns, dass die EZB (auf Veranlassung unserer beiden "Größen") die Geldzufuhr einschränkte und jeder Grieche nur noch 50 Euro täglich abheben konnte. Folge war ein Zusammenbruch der Verbrauchsgüterversorgung, ein "Aushungern" der Bevölkerung. In Griechenland dominieren, anders als bei uns, noch die sog. Tante Emma-Läden, die waren aber nicht in der Lage, mit 50 Euro ihre Läden zu bestücken, ebensowenig wie z.B. Spediteure in der Lage waren, die vielen Läden zu beliefern.                                           Varoufakis hat es damals als "Terrorismus" bezeichnet, als die Banken die Zahlungen einschränkten bzw. einstellten und er hatte Tsipras davor gewarnt.                               Unser kapo Schulz wiederum hatte seinerzeit den Vogel abgeschossen, als er in den Medien großkotzig verkündete, er würde Tsipras ermuntern, die steuerflüchtigen griech. Oligarchen zur Kasse zu bitten. Da hatte er für den Moment wohl "vergessen", das die einer besonderen (nicht steuerpflichtigen) Volksgruppe angehören.                                                Früher oder später wird es zur Zahlungsunfähigkeit Griechenlands, wohl auch zum "Grexit" kommen und die BRD hat 'mal wieder viele milliarden des Steuerzahlers in den Sand gesetzt.

      1. In dem von Ihnen genannten link geht Haering leider nicht genug ins Detail. —–   Tsipras musste mit sog. "Rechtspopulisten" eine Koalition bilden, die Ehefrau desVorsitzenden dieser Partei (ich glaube, er hat in der Regierung Tsipras den Verteidigungsminister gemimt) ist Chefin einer Reederei und Griechin (mit nur einem Pass). Sie wurde als einzige der sog. Oligarchen auch zur Kasse gebeten, woraufhin der Ehemann sich empört gegenüber der Presse geäußert haben soll:  " Juden zahlen keine Steuern (nur Griechen)."

    1. @edmundotto & @ossi,

      mein "nicht aus den Klauen lassen" bezog sich weniger auf die heutige finanzielle Situation Griechenlands, als auf die damals geopolitische bzw. – strategische.

      Griechenland pflegte von je her gute Beziehungen zu Russland und es gab in dem ganzen Finanzstrudel ansatzweise die EU-Befürchtung die Griechen würden sich lieber von den Russen unter die Arme greifen lassen und sich bei der EU ausklinken wollen.

      Daraufhin flossen aus der EU Gelder ohne Ende – was besagt, dass die Angst nicht unberechtigt war.

      Russland seinerseits war wohl zu zögerlich, im Gegenzug hätte es Militärbasen in Griechenland aufbauen können, – wie auch immer, die Überlegungen ob dies für Russland strategisch wertvoll gewesen wäre, dauerten zu lange, die EU war schneller.

      Außerdem lautete die russ. Strategie : nicht provozieren, es gab auch so schon genug Brandherde, siehe Krim, Ukraine, Syrien.

      Griechenland konnten sie nicht vom Haken lassen, es ist ein Puffer zur Türkei und solange nicht klar war ob man die Türkei tatsächlich in die EU integrieren kann, war dieser Puffer ein muss. Wie man heute sieht und in Zukunft noch besser sehen wird, ein berechtigter Gedanke.

      Der Brexit war noch nicht Spruchreif und hätte es damals schon den Grexit gegeben, wäre das Modell Superstaat EUropa wegen des Dominoeffekts ( siehe Italien und Portugal, das waren die nächsten Ausstiegs-Anwärter gewesen ) in Gefahr geraten.

      Ich versuch es immer ein bisschen chronologisch im Zeitgeschehen zu betrachten, mag sein dass ich nicht alles bedenke, aber so stellte es sich für mich da.

      Was die polit. Person Varoufakis betrifft : Auch ich dachte zu Beginn seiner Popularität, er könnte ein Hoffnungsträger für Griechenland sein, aber da ich davon überzeugt bin, dass sich Griechenland rechtzeitig von der EU hätte isolieren müssen und der Yanis einen EU-Kurs fährt, bin ich davon abgerückt.

      Er wurde mir suspekt und schleierhaft, ich weiß nicht wo ich ihn einordnen soll und von wem er gelenkt wird. – m.E. nicht vertrauenswürdig.

      Ich denke, es wird für Griechenland einen Schuldenschnitt mit weiteren EU-Zwangsauflagen geben. Das Land ist zu wichtig, als das man es in eine, wie auch immer geartete Freiheit entlässt !

  3. @Mona Lisa, in vielen Ansichten stimme ich mit dir überein auch ist es richtig und immer noch zutreffend das Griechenland zu Russland gute Beziehungen pflegt was seine Gründe hat. Russland hat sich bewusst zurückgehalten, siehe Türkei um keine der beiden Seiten zu bevorzugen was wieder Probleme mit sich gebracht hätte. Griechenland hat aber keine andere Chance mehr als die EU zu verlassen und der Grexit ist nur noch eine Frage des wann. Russland und China würden Grichenland in die Eurasische Union eingliedern womit ein Wirtschaftsboukott der EU nutzlos wäre. China als größter US Gläubiger könnte die Schulden der Griechen sofort in Bar an die EU abgelten und dann gibt es ja noch die Gasvorkommen vor der griechischen Küste die Griechenland in zusammenarbeit mit Russland und China erschliessen würden. Die EU ist am Ende und ein Zerfall ist nicht mehr aufzuhalten.

    Der US Botschafter Malloch hat bereits einen scharfen Kurswechsel Washingtons gegenüber der EU in Aussicht gestellt und sagt den Zerfall sowie Untergang des Euro voraus. Die anstehenden Wahlen könnten den Prozess jedoch beschleunigen was auch Malloch so sieht.

    Aber auch in den USA selbst braut sich etwas zusammen Trump hat wie vor der Wahl versprochen der Clinton, Soros Clique den Krieg erklärt

    Zitat: Die Informationen wurden schlussendlich heute um 15 Uhr vom FBI an das Justizministerium übergeben. Herr Sessions wurde vor drei Wochen über die gesamte Ermittlung informiert. Sobald er sein Amt antritt wird er die Haftbefehle unterzeichnen und die Verhaftungen werden vorgenommen. Das war auch der Grund, weshalb sich die Demokratische Partei in Washington D.C. so heftig gegen die Wahl von Sessions wehrte. Reine Panik.

    http://www.pravda-tv.com/2017/02/fbi-insider-verhaftungen-im-zusammenhang-mit-dem-pizzagate-paedophilenring-stehen-kurz-bevor/

    USA: 470 Verhaftungen wegen Pädophilie und Menschenhandel in Kalifornien

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/usa-470-verhaftungen-wegen-paedophilie-und-menschenhandel-in-kalifornien-a2042564.html

    Hillary Clinton habe versucht, ein Flugzeug nach Bahrain zu besteigen, um drohender Strafverfolgung in den USA zu entfliehen

    http://www.epochtimes.de/politik/welt/us-magazin-hillary-clinton-wollte-per-flugzeug-nach-bahrain-fliehen-angst-vor-anklage-a2041710.html

    1. …blos nicht dieses linkeliberale Schmierenblatt "Epochtimes"….die sind so halbseiden und schluepfrig, dass man nicht weiss wo man bei denen nicht auf die Schnauze fællt…wuerde mich nicht wundern wenn die auch von Schwerverbrecher Soros geklautem Geld ernæhrt werden.

    2. @ossi, alles richtig, aber bedenke bitte, dass die EU im Zuge der Griechenlandrettung die griechische Regierung in vertragliche Geiselhaft genommen hat – es geht nicht mehr nur um Sanktionen und "Wirtschaftsboykott".

      Sklaven macht man nicht bloß existenziell abhängig. Wenn die Gefahr besteht dass ein anderer Herr kommen könnte und den Sklaven einfach ablöst, dann bindet man ihn vorher vertraglich. D.h. es kommt auf den Verkäufer an ob er überhaupt verkaufen will, in diesem Fall wird Geld allein nicht reichen, da müsste schon ein fettes polit. Angebot kommen um Griechenland aus der EU zu entlassen.

      Die EU ist das Baby der Globalisierer, da verkauft man nicht einfach einen Fußzeh nur weil der allein woanders krabbeln will.

      Ich glaube nicht, dass sich Griechenland so einfach vom Acker machen kann – das meinte ich mit "für Griechenland ist der Zug abgefahren" und mit "… weiteren EU-Zwangsauflagen".

      Sie werden es zu verstehen wissen, die Daumenschrauben immer fester anzuziehen.

      Griechenland darf erst dann gehn, wenn die EU wirklich nicht mehr zu retten ist und das ist sie erst dann, wenn mindestens fünf wichtige Länder den Absprung schaffen.

      Allerdings befindet sich Griechenland dann in einer anderen Abhängigkeit.

      Und was die EU-Sprengung für Deutschland bedeutete, ist auch mir klar. Man könnte also durchaus auch für unser Land sagen: "Der Zug ist abgefahren" … wären da nicht die besseren Optionen die DE noch hat. Es kommt darauf an, was man daraus macht.

      Nur den letzten beißen die Hunde !

      Der Brexit ist in meinen Augen auch nicht mit einem Grexit zu vergleichen, im Falle Großbritanniens spielen ganz andere Erwägungen eine Rolle. Usrael und die Briten verbinden althergebrachte Interessen. May war als erste bei Trump, hier gibt es eine alte, sehr stabile Allianz, die für Deutschland noch nie gut war.

      Für mich, war der Brexit eine von Anfang an geplante Aktion, ebenso wie der Mauerfall in DE.

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