Obama am Telefon. Bild: Official White House Photo by Pete Souza

Donald Trump wird für das Einreiseverbot für die Bürger sieben muslimisch dominierter Länder scharf kritisiert. Dabei kommt diese Liste noch von Amtsvorgänger Barack Obama.

Von Marco Maier

Weil die Bürger der Staaten Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien für 90 Tage nicht in die USA einreisen dürfen, erntet US-Präsident Donald Trump sowohl im eigenen Land als auch rund um den Globus massive Schelte. Als Grund wird hierbei immer wieder angegeben, dies läge daran, dass sein Firmenimperium und auch die USA selbst mit diesen Ländern kaum Handelsbeziehungen hätten.

Auch der Umstand, dass Länder wie Saudi-Arabien, der Libanon oder Indonesien nicht auf der Liste stehen, obwohl auch diese Staaten für den "Terroristen-Export" bekannt sind (während z.B. der Iran eine wichtige Macht im Kampf gegen den "Islamischen Staat" darstellt), wird – wohl auch nicht ganz zu unrecht – immer wieder kritisch angesprochen.

Doch die Liste der "Gefährder-Länder" ist nicht auf Trumps Mist gewachsen, sondern auf jenem Obamas. Denn im Februar 2016 hatte das "Ministerium für Heimatschutz" die Aufhebung der Visafreiheit für jene Menschen verfügt, die nach dem 1. März 2011 „den Irak, Syrien, den Iran, den Sudan, Libyen, Somalia oder den Jemen“ besucht hatten. Damit definierte auch die Obama-Regierung diese Länder als Gefahrenherde und mögliche Ausgangspunkte für terroristische Anschläge.

Aber auch der Umstand, dass die Obama-Regierung bereits im Jahr 2011 für ein ganzes halbes Jahr die Bearbeitung von Asylanträgen von Irakern aussetzte, interessiert hierbei niemanden. Immerhin wurde von den Medien Stillschweigen vereinbart, bis dann im Jahr 2013 die Wahrheit langsam ans Licht kam. Hasstiraden wie gegen Donald Trump blieben selbstverständlich aus. Immerhin ist er auch Teil des Establishments.

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4 KOMMENTARE

  1. Trumps Bann Liste ist auf Obamas Mist gewachsen

    ——

    Nicht nur auf Obama's Mist. Der erste US-Präsident, der Moslems auf die Bann-Liste setzte war die Erdnuss, Präsident Carter, der die Iraner bannte.

    Außerdem haben sechs verschiedene Präsidenten zu unterschiedlichen Zeiten bestimme Ethnien oder Bevölkerungsgruppen 'gebannt':

    Six other times the US has banned immigrants
     

    Donald Trump's 'Muslim ban' is not the first time specific groups or nationalities have been blocked from the US.

    U.a. die Chinesen, die Juden und die Iraner!

    http://www.aljazeera.com/indepth/features/2017/01/times-banned-immigrants-170128183528941.html

     

  2. Ist immer wieder interessant sich darüber schlau zu machen, wie die Israel Presse reagiert.

    Die Jüdische Allgemeine, das Sprachrohr  Netanjahu's und des organisierten Berufsjuidentums, , reagiert natülich wie erwartet:

    »Widerwärtig und abscheulich«

    Jüdische Vertreter kritisieren Donald Trumps Einreisestopp für Muslime und Flüchtlinge

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/27646

    Darf man fragen, ob die Jüdische Allegemeine es auch'widerwärtig und abscheulich' findet, dass ihr wahrer Heimatstaat, Israel, keinen einzigen Moslems reinläßt?!

    Oder, dass es 16  moslemische Staaten gibt, die keine Juden reinlassen!

    Aber, dass muss hier auch mal gesagt werden, die jüdische Presse ist oftmals kein Einheitsbrei, wie hierzulande.

    Dies hab' ich auf haOlam gefunden:

    —-Ob man sich damit zu viel vorgenommen hat, wird sich zeigen. Aber allen Beteiligten müsste bereits jetzt klar sein, dass sich nach dieser Methode keins der praktischen Probleme lösen lässt, die sich in nächster Zeit stellen. Zu seinem völlig unverdienten Glück kann sich das politische Führungspersonal der VEB Deutschland AG leider auf zweierlei verlassen: Dass es in Germany genug Menschen gibt, die niemals auf die Idee kämen, für ihre Steuern irgendwelche Gegenleistungen zu verlangen. Sowie auf die Leichtgläubigkeit bzw. Vergesslichkeit der Wählerinnen und Wähler.

    Vor allem die Sozialkleptokraten und Ökopathen machen zudem Jagd auf alles, was sie zutreffend als Anfang vom Ende ihrer Alleinherrschaft über das Meinungsmonopol identifizieren. Das ist nicht überraschend, denn in der Regel ist dieses Milieu zu einem konstruktiven Umgang mit der Wirklichkeit nur dann bereit, wenn es sich dadurch bereichern kann. In der übrigen Zeit spielt man lieber verrückt und gibt sich geistig unzurechnungsfähig (und das meist recht überzeugend). Aber selbst eine stehengebliebene Uhr stimmt zweimal am Tag und so kommt diese Sternstunde des Bessermenschenmilieus anscheinend zustande. (…)

    ...Diese deutsche Journaille wird, zusammen mit ihrem demokratischen Arm in der Politik, unsere Zukunft für ein Linsengericht verkaufen: Die politisch trübe Suppe, die von Siggis und Angies eifrigen Handlangern jeden Tag aufs Neue journalistisch wieder aufgewärmt wird („Putin pfui!“ – „Trump igittigitt!“) reicht weder über das intellektuelle noch das rhetorische oder ästhetische Niveau der meisten Haustiere hinaus.
    Deprimierend ist deshalb, dass immer noch so viele Menschen auf die etablierte Demagogie und Rhetorik reinfallen, weil sie glauben, sie hätten nichts Besseres verdient.
     

    Es ist politischer Selbstmord auf Raten, den das selbstermächtigte Establishment in Muttis neuem Deutschland beitreibt, wenn es sich vis-à-vis seines wichtigsten internationalen Verbündeten und der Führungsmacht der demokratischen Welt in eine unhaltbare Position begibt. Germany wird für seine Anti-Trump-Hysterie teuer bezahlen – aber nicht, ohne auch diese Rechnung Dritten aufzubrummen, wenn sie eines Tages fällig wird.
     

    Nicht umsonst steigern die Kriegstreiber in Brüssel und Berlin die Lautstärke gen Osten seit Wochen kontinuierlich. Um vom eigenen Scheitern abzulenken und über eigenes Versagen hinwegzutäuschen, hat sich doch stets ein schicker Weltkrieg empfohlen, nicht wahr, liebe EU? Das ist der Preis, den „Deutschland in Europa“ für seine polit-historischen (und sonstigen) Lernstörungen bezahlen wird, liebe Linke. Nur behauptet gefälligst hinterher nicht wieder, Ihr hätte von nichts gewusst.

    PS Muttis volkseigener Hofnarr und Staatsdichter, so heißt es in Gerüchten, schreibt schon wieder im ganzen Land die Rückseite von Klotüren ab. Diesmal sammelt er kein Material für ein neues Erdogan-„Gedicht“, sondern diesmal geht’s angeblich um mehr.
    Trump schreibt sich T-R-U-M-P, Herr Börnemann

    Quelle: haOlam – Eine Woche Trump und die Ausfallerscheinungen des (deutschen) Establishment. (kann man nach googeln)

    PPS Was ist eigentlich das Demokratische an der CDU?

     

     

  3. Ach was, die springen jetzt noch im Sechszack, weil die 6 Millionen und der Kampf gegen den Antisemitismus am Holocaust-Gedenktag im Weißen Haus nicht zur Staatsräson erklärt wurden.
    Nein, die haben sich tatsächlich noch erdreistet im nachhinein darauf hinzuweisen, daß auch noch ein paar andere – aus jüdisch-zionistischer Sicht offensichtlich Kollateralschäden – unter der Opfern waren.

    Und mehr Deiwörsitie brauchen wir doch alle^^

    https://time.com/4652863/white-house-statement-holocaust-remembrance-day/

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