Klare Worte gegen den Kriegs- und Eskalationskurs von EU und NATO gegen Russland findet Sahra Wagenknecht. Sie fordert ein Ende ein.

Von Marco Maier

Nachdem US-Verteidigungsminister Mattis die Europäer zu mehr (finanziellem) Engagement in der NATO aufforderte, ging die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, ebenfalls in die Offensive. Sie fordert von der EU und der NATO "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik gegenüber Russland": Die Aufrüstung sei brandgefährlich, sagte die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Es droht eine weitere Eskalation im Verhältnis zu Russland."

Die Bundesregierung würde "die von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnte Aufrüstung Deutschlands" weiter vorantreiben, indem sie die US-Außenpolitik als Vorwand nehme. Frieden und Stabilität, die Europa brauche, seien "nicht gegen, sondern nur mit Russland zu erreichen", so die Linkspolitikerin. Gerade angesichts der Unberechenbarkeit des neu gewählten US-Präsidenten wäre ein Kurswechsel hin zu einer eigenständigen, auf Entspannung und Kooperation ausgerichteten deutschen und europäischen Außenpolitik umso dringender, so die Fraktionsvorsitzende.

Sahra Wagenknecht stellt sich damit in der deutschen Politik wohl am lautesten gegen die transatlantische Eskalationsstrategie, mit der man den russischen Bären so lange reizen will, bis man endlich aufgrund seiner Reaktion darauf einen Kriegsgrund findet. Umso wichtiger ist es, dass diese Stimme auch Gehör findet.

23 COMMENTS

  1. Wagenknecht argumentiert genauso einseitig wie die Nato-Propaganda.

    Es kann keinen Frieden geben, wenn Rußland der Ukraine die besten Landstücke stiehlt.

    Genauso kann es keinen Frieden geben, wenn die CIA auf dem Maidan gegen die Rußland-Marionette Janukovitsch putscht.

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    Ein echter Frieden könnte so aussehen, dass sich CIA und russiche Truppen aus der Ukraine zurückziehen. Dann sollte eine Direktdemokratie eingeführt werden und Krim und Donbass wieder der Ukraine zurückgegeben werden. Die Ukraine wird zum blockfreien, neutralen Staat. Rußland kann wieder gegen Mietzahlung den Hafen Sevastopol nutzen.

    Russen, die nicht unter einer ukrainischen Regierung leben wollen, wandern nach Rußland aus.

    Die Russen haben schon das größte aller Länder. Es ist nicht hinnehmbar, dass sie jetzt der Ukraine ihr bischen Land stehlen.

    Gib dem russischem Landdieb keine Chance! – Und einseitigen Rußophilen auch nicht.

    • Ein echter Frieden könnte so aussehen, dass sich CIA und russiche Truppen aus der Ukraine zurückziehen. Dann sollte eine Direktdemokratie eingeführt werden und Krim und Donbass wieder der Ukraine zurückgegeben werden.

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      Mann, Richard, das haben wir doch schon alles durchgekaut!

      Die Krim gehört nicht zur Ukraine, sondern ist ureigenes russisches Gebiet.

      Frieden kann es nur geben, wenn die Puppet-Regierung, die ja zum großen Teil aus jüdischen Oligarchen besteht und ausschließlich nur für die Interessen der Oligarchen-Clique arbeitet und für das Neue-Welt-Judentum, zum Teufel gejagt wird und wenn man der überwiegend russischen Donbass Bevölkerung weitestgehende Autonomie (zumal kulturell) einräumt.

      Wenn die Kiewer Regierung dazu nicht bereit ist, sollte im Rahmen einer von der UN überwachten Volksabstimmung im Donbass geklärt werden, ob die Bevölkerung in der Ukrainer verbleiben oder aber nach Russland will.

      Nur so kreigen wir die Kuh vom Eis.

       

      • Landdiebstahl wird nie Frieden bringen.

        Rußland hat genug Land um allen Russen genug Raum zum Leben zu geben. Von daher ist ein Landdiebstahl ukrainischen Landes durch Russen nicht akzeptabel.

        Bzgl. der völkerrechtlichen Lage der Krim haben wir unterschiedliche Meinungen. Dabei sollten wir nicht aus den Augen verlieren, was zu einer Befriedung führen kann. Und dass die Ukrainer den Donbass mit seinem Ackerland und seiner Industrie brauchen ist offensichtlich. Die Russen brauchen den Donbass nicht, haben sie doch in Rußland bereits riesiges Land. Die Lösung liegt also vom Pragmatismus her bereits auf der Hand.

        Donbass und Krim den Ukrainern – Rußland den Russen. So hat jeder genug Land, um sich eine Zukunft aufzubauen.

         

         

         

        • Es war kein Landdiebstahl, sondern die Wiedervereinigung mit einer Region, die zu über 90% von Russen bevölkert und von einem Genozid durch unsere alten Nazi-Kameraden bedroht ist.

          • Ihre Argumentation ist unlogisch.

            Berlin-Neukölln ist auch zu ca. 90% von Kuffmucken bevölkert und trotzdem völkerrechtlich kein Teil Arabiens.

            Der Aufenthalt einer Volksgruppe in einer Region ist also offensichtlich kein legitimer Grund, diese Region aus dem Staatsverband auszugliedern.

          • , von einem Genozid durch unsere alten Nazi-Kameraden bedroht ist.

            ——

            Volker, welche Nazi-Kameraden?

            Die 'Nazi-Kameraden' sind Pappkameraden, aufgebaut zu unserer Des-Information

            Nenn mir doch mal  nur einen einzigen 'Nazi' der an den Schaltstellen des Machtapparates in Kiew sitzen würde.

            Und wenn man dann das berühmte Asov-Regiment (oder Bataillon) als Beweis heranzieht, dann sei Dir gesagt, dass es sich hierbei um die Söldner-Privatarmee des jüdischen Oligarchen I. Kołomojskij, handelt, die ab und an auch schon mal die nationalsozialistische Swastika (vermutlich auf Anordnung Kolomojskij's) hissen oder zeigen müssen, damit auch Jeder sehen kann, dass die 'Bösen' die Nazis sind.

            Zur Vermehrung Deiner Ein- und Ansichten über das, was in Wirklichkeit in der Ukraine abläuft:

            Ukraina to nowa Chazaria – New Khazaria

            https://justice4poland.com/2015/04/11/ukraina-to-nowa-chazaria-new-khazaria/

             

          • @ Richard
            Berlin-Neukölln ist auch zu ca. 90% von Kuffmucken bevölkert und trotzdem völkerrechtlich kein Teil Arabiens.

            Mann, Richard, Du verrennst Dich mal wieder. Die Neusiedler-Kuffmucken sind uns aufs Auge gedrückt worden und sind zu 99,9 Prozent illegal hier.

            Der Donbass wird seit Jahrhunderten von Russen besiedelt. Das ist deren Heimat, worauf sie einen Anspruch haben (Heimatrecht ist sogar in der UNO verankert). Wenn DIE für sich entscheiden, dass sie Autonomie haben wollen, dann geschieht das in Übereinstimmung mit der UN-Charta. Und wenn die sich -falls das Kiewer Regime sich weigert ihnen die gewünschte Autonomie einzuräumen- dann für einen Anschluss nach  Russland entscheiden ist das gleichfalls gem. Völkerrecht legitim!
             

      • Krim und Donbas haben sich eindeutig gegen die Nazis Ausbeuter und Kriegshetzer in Kiew entschieden. Was ist daran falsch ? Die Krim hat damals ein besoffener Idiot verschenkt und das  Volk wurde nicht gefragt genauso wie heute und wie bei uns. Das Volk muss entscheiden können aber das ist leider nicht mehr möglich weil unsere Demokratie nach und nach zerstört wurde weil Ami Interessen wichtiger sind.

         

    • Wenn man schon von Landdieben spricht, so sollte man sich besser einmal die Historie des Mexikanischen-Amerikanischen Kriegs von 1846 bis 1848 ansehen, bei der sich die U.S.A.1,36 Mio. qkm mexikanisches Land, und zwar die heutigen amerikanischen Staaten Kaliforniern, Arizona, Nevada, Utah, sowie Teile von Colorado, New Mexico, Wyoming und Texas einverleibt hat. So scheint der U.S. Landhunger bis heute nicht gestillt zu sein, wie man an der 'Osterweiterung', dieser EUdSSR sehen kann.

      • Die logische Schlußfolgerung, die wir an dieser Stelle doch ziehen müßten wäre, dass sowohl USA als auch Rußland in der Geschichte Landdiebe waren.

        Unlogisch hingegen wäre es, den Landdiebstahl der Russen mit dem der USA legitimieren zu wollen. Dies wäre schlicht eine Konterkarrierung des Völkerrechts.

        Es gibt keinen legitimen Landdiebstahl – egal wer auch immer ihn verübt.

        • @ Richard

          Von einem Völkerrecht, das konterkariert werden könnte, dürfte, nach den letzten Entwicklungen, ziemlich wenige übrig geblieben sein und durch ein 'Interessenrecht' abgelöst worden sein. Wobei selbst ein Henry Kissinger zugeben mußte: ' Die U.S.A hat Interessen, aber keine Freunde!', wie man an den 'Befriedungspunkten' der U.S.A. von Afghanistan bis in die Ostukraine sehen kann.

           

           

      • Gut, und es gäbe noch andere Beispiele vor der Haustüre hier in Europa. Einäugig ist aber nicht behandelbar, da sie vom eigenen Wunsch getragen und der Schlüssel zum eigenen Hirnkastl unauffindbar.

    • ""Direktdemokratie eingeführt werden""

      diesen demokratischen-prozess müsste die Bevölkerung selbst über sich ergehen lassen um zu lernen und zu begreifen.. was demokratie bedeutet den es ist das Prinzip über "Herrsche über alle Teile und setzt dich über alles hinweg"" den Demokratie gepanscht mit Oppusitonssystemen sind kurzweilige Friedenspflastern mit offenen Wunden den sich jeder mit Salz streut um die Schmerzzone auszuweiten..

      es müssten Eigenständige-Autonomie-Gebiete geschaffen werden um Ukraine als ganzes bei zu behalten und zu representieren – daher räume ich der Zeit an Ukraine keine Change ein….

      Das was die Russen durch die Krim-Annektion ausgelöst haben ist auch nicht i.O. – Aber durch die Intervention kehrte "Frieden" ein und es gibt kein "Gemetzge"..

      Eine Krim Lösung sehe ich darin dass sich der Krim von der "Ukraine soauch von Russland" unter-einverständniss freigestellt wird und annerkennung als eigenes "Republik" erlangen kann – aber unter der Voraussetzung das Russland die Sicherheit als Garant auch Grantiert und dieser in der Verfassung verankert wird..

      Wir hatten den selben effekt mit "Abchasien" das sich Russland von "Georgien" annerktierte und die Armenier die sich den "BergKarabah" von der Azerbeijan an sich rissen,, auch hier müsste die Wunden gestillt werden und eine ähnliche "Republik-Statusse" geschaffen werden..

      Dieser "Gefahren-Gürtel" sehe ich nur schon ab Voralberg-Tirol durch Ab-Splittung von Österreich das ein Brandherd über den gesammten Ostblock samt Baltikum und Balkan von Schwarzmeer-Anreihnerstaaten bis Kaukasus mit sich bringt..

      Ob sich dann in 10 od 30 Jh. zu einem Mega-Schwarmeer Anreinier-Statenbund bildet bleibt dahin gestellt.. es sind so viele Baustellen rundherum die zum Expolieren einläd..

      Das Expansionsraubzug von NATO und EU müssen zürück gefahren werden und rückerstatt werden,, denn ab Österreich hört die EU auf zu existieren..!! alles danach ist kein EU-Terrotorium..!! es ist und soll weiterhin als Pufferzone bleiben bis alles gekehrt wurde..

    • Hmm, Richard, du vergisst: Die Ukraine ist geteilt. Da ist die Polen-nahe Bandera-Fraktion, in der alles kämpft, was sich kaufen und verführen lässt. Und wo Menschen Angst haben, andersdenkend zu sein. 

      Und da ist der eher gemässigte Osten, in dem vorwiegend Russisch Sprechende mit Gewalt der Kiewer Oligarchen-Junta zu Menschen zweiter Klasse deklariert werden. Und der eigene (?) Staatschef (?) drei Jahre lang auf diese seine Leute schiessen lässt…

      Mein Vorschlag: Die Ukraine aufteilen. Protektorate einführen. Mauer bauen. Da kennen wir uns doch aus, wir Deutsche. Lass uns deren Paten sein.

      Und dann einfach 40 Jahre lang warten. Du wirst sehen, dann werden sich alle wieder lieben 🙂

      Oder?

       

  2. Gerade angesichts der Unberechenbarkeit des neu gewählten US-Präsidenten wäre ein Kurswechsel hin zu einer eigenständigen, auf Entspannung und Kooperation ausgerichteten deutschen und europäischen Außenpolitik umso dringender, so die Fraktionsvorsitzende.

    ——-

    Nun, der neue amerikanische Präsident hat ja deutlich gemacht, dass er die NATO als 'obsolet' erachtet. Wenn sich die ähäm….Europäer also an die NATO klammmern (aus welchen Gründen auch immer), dann werden sie tiefer in die Tasche greifen müssen, um nicht total -wie bislang- vom selbsternannten 'Weltpolizisten' US-rael abhängig zu sein.

    Wie tief, wird davon abhängen, ob die Europäer als Hilfs-Sheriffs des Weltpolizisten US-rael (als Kanonenfutter) dienen wollen, oder ob sie wieder zurück zu einer reinen Defensiv-Truppe zurück wollen (was natürlich wesentlich billiger wäre). Und was ja auch einstmals die Basis zur Gründung der NATO war.

    Richtig ist, dass der Konfrontationskurs gegen Russland aufhören muss, denn das ist das berühmte 'Spiel mit dem Feuer', bei dem alle Parteien nur verlieren können.

    Ich habe jedoch dass Gefühl, dass es in erster Linie die Europäer (in welchem Auftrag auch immer), insbesondere Merkels Germoney und May's Albion, sind, die diesen Konfrontationskurs unbeirrt weiterfahren wollen und weniger der US-Präsident.

    Ansonsten: Mal wieder dickes Lob für die Sarah Wagenknecht.

    Sie  ist wohl die Einzige unter all den debilen Kopfnickern und Ja-Sagern in diesem peinlichen Sauhaufen, die 'guts' hat.

    Tausche gerne  Murksel und den peinlichen Schulz, die beiden politischen Geisterfahrer und Puppets der kriminellen Hochfinanz,   gegen Sarah!

    Sarah for Bunzelkanzlerin!
     

    • Dietrich von Bern  es geht doch mit dir bergauf nach langer Krankheit, entlich ein Beitag der mein volle unterstützung hat. Gratulation und Tschüssi alter Recke

  3. "Ansonsten: Mal wieder dickes Lob für die Sarah Wagenknecht."

    Ich traue der Mieze nicht. Es könnte intern abgesprochener Part einer Strategie sein, um in verschiedenen Richtungen zu fischen.

    • Könnte sein. Wagenknecht hatt im ARD-Sommerinterview auch betont, daß ein NATO-Austritt keine Vorbedingung für eine Regierungsbeteiligung sei. Und mit der NATO werden wir nie aus dieser Konfrontation herauskommen.

  4. Eine Aufrüstung Deutschlands dürfte sich 'mangels Masse' bald schon von alleine erledigt haben, wenn man den finanziellen Größenwahn mit Merkels Kehrtwende: 'Euro Rettung in Griechenland auch ohne IWF denkbar' betrachtet. Denkbar ist jetzt nur noch die Zahlungsunfähigkeit einer BRD, die neben diesen finanziellen Belastungen als baldiger alleiniger Nettozahler für das, in die zahlreichen, nicht mehr kalkulierbaren finanzielle Abenteuer verstrickte Administrationsmonster Brüssel, aufkommen muß. Bezeichnend ist 'das Schweigen der Lämmer' der Ratingagenturen, die Deutschland schon längst auf ein Ramschniveau, allein schon aufgrund der unausgeglichenen Salden des Target II hätten herabstufen müssen, aber diese noch solange mit der Beurteilung warten, bis die NATO- Finanzierung unter Dach und Fach ist. Damit dürfte sich diese Orginsation mit ihren Schreibtischstrategen das größte Eigentor ihrer Geschichte geschossen haben. So sollte den amerikanischen Hegemonen wenigstens noch vorher, falls sie es überhaupt verstehen, die deutsche Binsenweisheit erklärt werden: 'wollen, aber finanziell nicht können!', womit der östliche Expansionsdrang mit einer Assoziierung der Ukraine ein unrühmliches Ende gefunden haben dürfte.

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