Offenbar spielt man bei der SPÖ mit dem Gedanken, nach der Nationalratswahl auch eine linksliberale Dreierkoalition mit Grünen und NEOS zu bilden.

Von Marco Maier

Sollte der Plan der roten Spindoktoren aufgehen und nach der nächsten Nationalratswahl keine schwarz-blaue Mehrheit drin sein, wäre eine linksliberale Koalition aus SPÖ, Grünen und NEOS eine Variante, mit der man sich anfreunden könnte. Damit gäbe es auch zum ersten mal seit 1986 keine Bundesregierung mehr, an der die ÖVP beteiligt ist.

Klar, es gäbe auch noch die Möglichkeit einer Koalition mit der FPÖ – doch die ist innerhalb der Sozialdemokraten höchst umstritten. Aber auch wenn sich tatsächlich noch einmal (was jedoch sehr unwahrscheinlich ist) eine Mehrheit für Rot-Schwarz ausgehen würde – die Zweckehe zwischen SPÖ und ÖVP hat sich einfach völlig überlebt, wie die ganzen Streitigkeiten während der letzten Monate zeigt. Auch wenn sich die Minister beider Parteien zuletzt doch noch auf ein neues Regierungsprogramm einigen konnten, so glaubt man nicht mehr wirklich daran, dass die Koalition bis zum Herbst 2018 durchhält.

Sollte es tatsächlich so weit kommen, dass eine linksliberale Mehrheit im Nationalrat vorhanden ist, wäre eine solche Dreierkoalition durchaus möglich. Allerdings müssten dann alle drei Parteien wohl bei vielen programmatischen Forderungen auch Abstriche machen. Doch wirklich wahrscheinlich ist so eine Koalition nicht, da ein solches Bündnis seit 2014 zumindest laut den Umfragen keine Mehrheit zusammenbringt, während FPÖ und ÖVP zusammen stets eine stabile Mehrheit vorweisen können.

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9 thoughts on “Österreich: Strebt die SPÖ eine Dreierkoalition ohne ÖVP an?”

    1. @Walter    ….der (Müll) war gut; made my day :-))))

      Ach und ich hoffe innigst, dass dieser Phrasendrescher und Schaumschläger Kern mit seiner Truppe (das "Sozialisten" spreche ich diesen Herrschaften schon lange ab, denn das sind sie keinesfalls) bei genau diesem Plan bleibt. Wenn sie das so bis zur Wahl durchziehen, dann werden sie von uns Österreichern und zwar inkl. der ganzen Schlafschafe einen richtigen Denkzettel erhalten, weil SPÖ+Grüne+Neos ist das wirkliche Trio-Infernal und der Untergang Österreich mit Ansage und 100 km Anlauf.

  1. juckt das wirklich noch jemanden ?

    ist doch eh alles ein pack

    spö, grüne, neos, övp ( österreichische verbrecherpartei ) alle eu konform usw…

    eben alles eins

    inwieweit die fpö nicht wie schon einmal unter haider umfällt wenn s um die macht und denn damit verbunden pöstchen geht muß man erst sehen

  2. Das wäre keine "linksliberale" sondern eine linksfaschistische NWO-Dreierkoalition die die völlige Abwrackung und Islamisierung Österreichs betreiben würde. Einen echten politischen Paradigmentwechsel könnte nur eine sehr starke FPÖ gemeinsam mit dem Team Stronach bringen, was leider unrealistisch ist. Die ÖVP würde eine Koalition mit den Freiheitlichen nur dazu benützen die FPÖ zu subversieren so wie sie es auch unter Bundeskanzler Schüssel betrieben hat.

  3. na ja die islamiserung kommt sowieso

    die züchten , vermehren sich ja auch wie die karnickel

    ist nicht anders als bei ratten

    wenn man die dann auch noch füttert wie die musel s hier gefüttert werden

    kann sich jeder selbst aus malen

    die dummösis wollen s aber auch so siehe die div. wahlen der letzten jahre

  4. Wie war das doch gleich…? "Kern muss in seinen Positionen mehr in die Mitte rücken, um Wähler von der FPÖ abzuziehen." So oder so ähnlich habe ich es vor kurzem gelesen.

    Das zeigt doch einmal mehr, dass die Politik – und allen voran die Sozen – rückgratlose Schlappschwänze sind, deren politisch Meinung sich nur danach richtet, womit man die besten Ergebnisse erzielt. Wer so eine labrige, amorphe Masse wählt ist selber schuld, wenn die Meinung selbiger dann nach der Wahl plötzlich wieder eine ganz andere ist, damit die Koalition mit den linken Sonderlingen nicht platzt.

    Bei solchen Typen muss man sich echt entlausen!

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