Österreich: Sozialisten wollen den “Heldenplatz” umbenennen

Der historisch aufgeladene Heldenplatz in Wien soll dem Willen von Kulturminister Drozda nach umbenannt werden. Er ist wohl einfach nicht politisch korrekt genug.

Von Marco Maier

Bereits früher schon gab es immer wieder Umbenennungsdiskussionen rund um den Heldenplatz in Wien. Nun mischt sich auch Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) in die Diskussion ein. Dem Sozialdemokraten schweben Namen wie "Platz der Republik" oder "Platz der Demokratie" vor, wie er in einem Interview mit der "Presse am Sonntag" sagte.

Damit reiht sich die etablierte Politik in Österreich wieder einmal in die Reihe der "Bilderstürmer" ein, wo Straßen und öffentliche Plätze wegen der Benennung nach historisch inzwischen unliebsamen Personen und Gegebenheiten umbenannt werden sollen. Dies nennt man heutzutage eben auch "politisch korrekte öffentliche Hygiene".

Der Heldenplatz in Wien gehört zum Gelände der Hofburg, in der auch der österreichische Bundespräsident residiert. Am mit dem Heldenplatz verbundenen Ballhausplatz befindet sich das Bundeskanzleramt. Ursprünglich als "äußerer Burgplatz" bezeichnet, wurde er im frühen 19. Jahrhundert dann "Neuer Paradeplatz" genannt. Im Jahr 1878 dann erhielt er wegen den beiden Reiterdenkmälern (Erzherzog Karl und Prinz Eugen) dann den heutigen Namen. Das Äußere Burgtor gilt heute als Denkmal für die Kriegsgefallenen.

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13 Kommentare

  1. Wo ist da das Problem? Der jetzige Name ist doch gut! Wenn man etwas umbenennt, dann wird es doch auch nicht besser. Siehe damals z.B. die Umbenennung von Chemnitz in
     "Karl-Marx-Stadt". Bei uns hieß das trotzdem immer Chemnitz!

    1. Wo ist da das Problem? Der jetzige Name ist doch gut!

      Nein, der ist nicht gut, der antinationale Kulturmarxismus kann keine Helden gebrauchen, sondern nur verschwulte Feiglinge.

      Als Namen bieten sich an:

      Karl-Marx Platz, Friedrch-Engels-Platz, Ferdinand la Salle Platz, Lenin/Trotzki Platz, Lazar Kaganovitsch Platz, Dserschinski Platz, Tscheka Platz, NKDW Platz, Genryk Yagoda Platz, Naftaly Frenkel Platz, Auschwitz- oder Sobibor-Platz usw.

      Stalin kann man auch in die engere Wahl ziehen, aber ich denken, der hat selbst unter Sozialistens einen zu schlechten Ruf.
       

    2. Ist halt leider viel zu lange her, dass die Sozen selber Helden in ihren Reihen gehabt haben. Folglich ist es nur verständlich, dass sie den Platz so benennen möchten, damit er zu ihnen paßt. Wären sie konsequent, müsste er in Zukunft "Rückgratloser Quallenwesenplatz" heißen.

  2. Das beweist doch ganz klar, daß aus der Order der Politik nichts zufällig geschieht und nicht`s entschuldbar ist wie viele, viele immer wieder zu glätten versuchen, z.B. etwa das ist der falsche Mann in der Partei, oder konnten sich nicht durchsetzen, oder "Jugendsünde" und dergleichen.

    Diese unnütze Aktion ist einem Ausrufezeichen gleichzusetzen, daß dieser Angriff eine unleugbare ideologische linke Besessenheit diagnostiziert.

  3. "Platz der Demokratie" ?:)

    Humor haben sie, das muß man ihnen lassen! Vielleicht erhoffen sie sich dadurch, daß etwas Demokratie in die diktatorische Führung hereinstrahlt!

    Sonst wäre da noch als Alternative, den Heldenplatz in Migrantenplatz umzubenennen. Oder "Platz der glorreichen EU" würde auch was hergeben. Denn immerhin bekommen sie von ihr die Direktiven.

    Und in Anbetracht der treuen Gefolgschaft eines sozialdemokratischen Bundeskanzlers namens Feymann Merkel gegenüber könnte ich mir gut Angela Merkel Platz vorstellen.

    Richtigerweise sollte er NIccolo Machiavelli Platz heißen! Das entspricht der Ausrichtung der Politik!

    1. Die Stümper können doch Macchiavelli nicht bis zum Knie das Wasser reichen. Wenn für Helden kein Platz ist, dann ist jeder nachfolgende Name egal.

  4. Wie wäre es denn mit "Opportunisten-Platz" oder,

    "Feige-heuchlerische-Schluchtensch..ßer-die-sich-nach-1945-aus-ihrer-Verantwortung-gestohlen-haben-Platz" !?

  5. Diese vollkommen überflüssige Diskussion zeigt doch einmal mehr, dass Sozen heutzutagen überhaupt keine Ahnung mehr haben, wie sie sich sinnvoll einbringen können. Die Themen, die klassisch sozialistische Themen wären, sind entweder ausgreizt, oder man ist zu feige, sie anzugehen (Stichwort Globalisierung). Andere Themen werden aufgrund ideologischer Scheuklappen nicht angegangen. Was bleibt? Wischi-Waschi-Themen, die keine Sau braucht. Das ist das Parteiprogramm der Sozen: Kapitalgefälliger Schleimscheißer-Sozialismus, garniert mit reichlich unnützen Zeugs. Wer dort sein Kreuz setzt, in der Hoffnung, sozialistische Politik zu bekommen, hat echt den totalen, irreversiblen Blackout.

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