Moringa: Natürlich die Gesundheit stärken und Krankheiten bekämpfen

Moringa, auch Meerrettichbaum genannt, ist eine jener Pflanzen, die dutzende positive Auswirkungen auf die Gesundheit mit sich bringt. Auch diverse Krankheiten lassen sich damit erfolgreich bekämpfen.

Von Marco Maier

Hier auf den Philippinen haben viele Menschen "Malunggay", so wird der Meerrettichbaum (Moringa) hier genannt, als Nutzpflanze im Garten stehen. Der Grund dafür ist einfach: Die Pflanze ist nicht nur sehr nahrhaft und voller Vitamine, sondern auch noch äußerst gesund und findet auch in der Naturmedizin Anwendung. Egal ob man nun damit Salate zubereitet, die Blätter in die Suppe gibt, sich Tee daraus macht oder aber auch den Extrakt zu sich nimmt – die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit sind unübersehbar.

Normalisiert den Blutzucker

Moringa gilt als Blutzuckerregulator und wird deshalb auch von Diabetikern hoch geschätzt. Untersuchungen bei Diabetikern ergaben, dass der regelmäßige Konsum von Moringa-Tee deutliche Verbesserungen beim Blutbild mit sich brachten. Die getrockneten und als Tee aufgebrühten Blätter der Pflanze sorgen dafür, dass der Blutzuckerlevel sinkt, bzw. nach dem Essen nicht ansteigt.

Antiinfektiös, antibakteriell und antifungal

Die Moringa-Blätter enthalten eine hohe Menge an Eisen, Thiamin, Kalzium, Beta-Karotin, Phosphor, Lipoprotein und die Vitamine A, B, C und E. Isothiocyanate und Pterygospermin sorgen wegen deren antimikrobiellen Wirkung auch dafür, dass Infektionen vorgebeugt bzw. diese bekämpft werden können. Auch als natürliche Paste, die man auf die Haut aufträgt. Dies hilft auch bei Mitessern und Pickeln.

Gegen Krebs

Die hohe Konzentration an wichtigen Spurenelementen und sonstigen Inhaltsstoffen sorgt auch dafür, dass die Pflanze bei der Krebsbekämpfung helfen kann. Studien zufolge waren deutliche Erfolge bei der Behandlung von Haut-, Prostata- und Brustkrebs feststellbar. Auch das Wachstum von Tumoren wurde damit offenbar schon verhindert, weil die Krebszellen an ihren Aktivitäten gehindert wurden.

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Gegen Entzündungen

Auch bei Rheuma, Arthritis und durch Entzündungen hervorgerufenen Gelenksschmerzen sorgt der Malunggay-Tee für eine deutliche Linderung. Es sind vor allem zwei Inhaltsstoffe, die dazu beitragen: 4-(4′-O-acetyl-α-L-rhamnosyloxy) benzyl isothiocyanate und 4-(α-L-rhamnosyloxy) benzylisothiocyanate.

Weitere Stärken der Pflanze liegen zum Beispiel in der allgemeinen Stärkung des Immunsystems, eine Verbesserung des Hautbildes, die Linderung von Kopfschmerzen, der Stärkung der Augenmuskeln, der Förderung der Milchproduktion von Stillenden und der Erhöhung der Anzahl der Spermien. Ebenso können damit Magengeschwüre, Erkältungen, Fieber, ein hoher Cholesterinspiegel und Asthma behandelt werden.

Allerdings sollte man die Wurzeln und Wurzelextrakte nicht als Zutaten fürs Essen nehmen, weil das Alkaloid Spirocin darin enthalten ist, welches ein starkes Nervengift darstellt. Auch sollten Schwangere möglichst keine Wurzeln, Borke oder Blüten zu sich nehmen, weil dies die Möglichkeit einer Fehlgeburt erhöht.

Moringa-Produkte:

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10 Kommentare

  1. Moringa oleifera..

    ..ist in der Tat eine nützliche und sehr vielfältig verwendbare Pflanze.

    Gegen viele sogenannte Zivilisationskrankheiten ist sie auch wirksam.

    Die Samen sollen sich zum filtern bzw.reinigen von Wasser eignen.

    Eine Steigerung der Wirkung lässt sich noch durch eine Kombination verschiedener

    Pflanzen erreichen.Je nach Herkunft und Ursache der Erkrankung.

    Sie wirkt allgemein gesprochen im Körper kühlend..entzündungswidrig..leber-unterstützend.

  2. Mein Reden.

    Deswegen hatte ich ja auch schonmal vorgeschlagen, dass man Moringa in Portugal anbaut.

    Die Portugiesen könnten das im großen Stil biologisch anbauen und dann die Blätter nach Nordeuropa exportieren. Die Nachfrage beginnt jetzt schon zu wachsen. Wenn es die frischen Blätter hier im Supermarkt zu kaufen gäbe, würde ich die auch gerne kaufen. Gibts bisher aber nicht.

    Moringa wäre auch was für Afrika. Dort könnte man damit in Kombination mit Meerwasserentsalzungsanlagen den Hunger bekämpfen.

      1. Ja glaubstes denn … die hab ich überhaupt nicht gesehen ! Grins !

        Werbung seh ich nicht, da guck ich garnicht hin, schon lang nicht mehr !

        Für Leute wie mich, wurde die Flackerwerbung erfunden.

      2. @Austriak

        Man muß nicht alles gleich in ein schiefes Licht rücken. Der Hinweis ist absolut überflüssig.

        Umsonst gibt es nicht mal den Tod, es sei denn sie wälzen die Kosten auf die Hinterbliebenen ab.

  3. Guter Beitrag für die, die von Moringa noch nichts gehört haben und Gesundheitspflege als Nahrungsergänzung suchen.

    Außerdem: Heute wieder massive Chemtrailaktivitäten am Thüringer Himmel !

  4. Ich hab Moringa auch erst kürzlich für mich entdeckt. Ich mache mir jetzt seit ca. zwei Wochen morgens immer einen Shake mit Spinat und Moringa und ich muss sagen, dass ich mich wirklich besser und fitter fühle. Man wird zwar immer ausgelacht, aber so ein grüner Smoothie hat wirklich viel Gutes. Hier gibt es übrigens noch weitere Fakten zu Moringa: https://www.gruenhochzwei.com/angeberwissen-moringa

    Im Text versteckt sich übrigens ein Rechtschreibfehler "als Tee aufgeb(p)rühte…" 🙂

     

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