Milo kommt: Massive Krawalle an US-Uni Berkeley

Die ehrenwerte University of California in Berkeley gehört zu den renommiertesten im Reich des Bösen und hat in ihrer Geschichte schon so allerhand mitgemacht. Unter anderem war sie führend daran beteiligt, das zu produzieren was wir heute als „Alt-68er“ kennen; aber auch bei der neumodischen Spinnerei, klassische Texte mit Warnungen zu verhunzen um das empfindliche Studenten-Gemüt nicht unvorbereitet auf Gewalt, Sklaverei oder gar Sexismus treffen zu lassen, ist Berkeley ganz vorn dabei. Doch ausgerechnet diese Sensibelchen proben jetzt den Straßenkampf.

Von Marcello Dallapiccola

In Berkeley geht’s richtig ab. Wer die Bilder gesehen hat, die vor allem RT stundenlang genüsslich übertrug, der hat die bürgerkriegsähnlichen Zustände gesehen. Die in den USA „Libtards“ genannten Gutmenschen, hier vor allem jene aus dem studentischen Milieu, lassen so richtig die Sau raus. Ganze Straßenzüge werden verwüstet, Leute verprügelt, Geldautomaten zerstört, Autos angezündet. Berühmt ist mittlerweile jene Szene, in der ein Mädel, dessen Kappe sie als Trump-Unterstützerin ausweist, während eines Interviews von einem Toleranten einen Ladung Pfefferspray ins Gesicht bekommt.

Grund für diesen Aufstand: Milo Yiannopoulos, Redakteur des umstrittenen Nachrichtenmagazins „Breitbart“ und nach eigener Aussage „die gefährlichste Schwuchtel Amerikas“, war eingeladen um einen Vortrag zu halten. Angesichts des Erfolges von Breitbart, das ja nicht unmaßgeblich am Wahlerfolg des neuen amerikanischen Präsidenten beteiligt war, wäre es doch eigentlich logisch, einen Redakteur eines derart erfolgreichen Magazins an eine Uni einzuladen und ihn den Studenten sein Wissen vermitteln zu lassen, möchte man meinen. Doch da es sich beim neuen Präsidenten eben um Donald Trump und bei Breitbart um ein stramm rechts-konservatives Magazin handelt, sehen das die Gutmenschen amerikanischen Schlages nicht ganz so locker.

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Wie nennt man eigentlich amerikanische Antifanten – Amifanten? Diese hatten sich jedenfalls blitzartig organisiert um mit „Protesten“, wie es in der Systempresse verharmlosend heißt, gegen das heran dräuende Unglück in Form eines 33-jährigen Schreiberlings vorzugehen. Das Problem, das die US-Linken „Libtards“ mit Yiannopoulos haben ist nämlich, dass der Kerl einfach zu clever ist, als dass ihm mit ihren „Argumenten“ beizukommen wäre. Die Belege seiner intellektuellen Brillanz sind zahlreich im Netz vorhanden und legendär; in Windeseile zerpflückt er die rhetorischen Worthülsen der Toleranz- und Multikulti-Fetischisten und spuckt ihnen die zerkauten Überreste ihrer Heile-Welt-Träumereien vor die Füße. Einen kleinen Vorgeschmack bietet Milos erste Reaktion auf diesen Gewaltausbruch gegen seine Person, wo er allerdings sichtlich unter Schock steht und nicht in gewohnter Hochform agiert.

Auf so einen, der noch dazu bei seinen Vorträgen auf jegliche Art von politischem Korrektsprech einen Riesen-Haufen scheißt, wollten sich die Komfortzonen-verwöhnten und großteils vermutlich ohnehin belanglose Geschwätzwissenschaften studierenden Wohlstandsküken dann lieber doch nicht einlassen. Also haben die US-Jung-Gutmenschen lange und scharf überlegt, was für Mittel ihnen sonst noch bleiben, wenn dummes Neusprech-Gelaber nicht mehr zum erwünschten Erfolg führt, und siehe da, die amerikanische Nachwuchselite wurde fündig: Randale! Straßenschlachten im Namen der Toleranz, Verprügeln Andersdenkender und Demolieren öffentlichen Eigentums als Zeichen eines friedlichen Buntikulti-Miteinanders – dass auf diese Lösung ausgerechnet Leute kommen, die vor dem Lesen von „Onkel Toms Hütte“ vor Rassismus und Brutalität im Inhalt gewarnt werden, sagt viel über den verdorbenen Geist aus, der an den Universitäten wohl herrschen muss.

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Milo Yiannopoulos musste jedenfalls unter Polizeischutz vom Gelände weggebracht werden, bevor er das Gebäude überhaupt betreten konnte. Doch die Stimmung wurde von gewaltbereiten, linken „Aktivisten“ weiter angeheizt, die ihre Chance zu nutzen versuchen, den Funken der Revolution anzufachen. Es wird von bis zu 150 schwarz gekleideten, vermummten Personen berichtet, die äußerst gewaltbereit vorgehen. Wer hinter diesen „Aktivisten“ steckt und von wem sie finanziert werden, darüber mag jeder selber seine Vermutungen anstellen. Es dürfte jedoch klar sein, dass hier mehr dahinter steckt als nur eine spontane Gefühlsaufwallung frustrierter Studenten. Hier wird teilweise eine richtige Menschenhatz betrieben – ausgerechnet von denen, die sich selbst als die Toleranten bezeichnen. Und Berkeley ist möglicherweise nur der Anfang.

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9 Kommentare

  1. Milo vom Hof jagen ist eine instinktive Reaktion gesunder Menschen. Hier allerdings geht es gegen die Kunstfigur, den bewußt aufgebauten Popanz. Linke Subhumane sehen in ihm einen Führer des Weißen Widerstandes, zu der dieser Perversling von (((interessierter Seite))) aufgeblasen wurde.

    1. blödsinn, milo ist top, ein brillianter und witziger, charismatischer redner, der alles was er sagt, argumentativ untermauert, etwas, was den linken in den usa fremd ist. fakten wollen die nur, wenn sie ihnen in den kram passen.

      1. @rent   "don´t feed the Troll !"

        hihihi…Rüdiger und Richard haben zwar ihren Troll-Grundkurs gemacht, nur eines haben sie übersehen …… und daran erkennt man diese 2 bezahlten Agitatoren von 100m ^^^^

    2. @Rüdiger – Das 24Std.Troll-Synonym "Rüdiger" ist wieder da und wie gewohnt platzieren die Springer-Vasallen ihren Propagana-DRECK als erstes, unter den Artikel, in der Hoffnung so jemanden beeinflussen zu können! Man kann sich nur wiederholen – Solange das System nur solche unfähigen Lakaien hat, wird es bald zuammenbrechen, die DDR läßt grüßen, und das ist gut so!

       

  2. Das zeigt doch, das Trump weder die CIA unter Kontrolle hat, noch umgekrempelt (wie auch?) und selbes gilt wohl auch für das FBI !

    Denn wenn, würde man doch davon ausgehen, das Trump endlich gegen Soros, Clinton u.Co. vorgeht, die seine Existenz und sein Leben bedrohen! Spätestens jetzt, wo Soros aktiv und nachweislich im eigenen Land eine Regime Change versucht, könnte man ihn (und seinen Sohn) zur Verantwortung ziehen! Material, gegen ihn, gibt es auch so schon genug, aber nichts passiert.

    Darum kann man dher nur ableiten, das die Schlußfolgerung, wie auch hier schon zu lesen war, das Trump die Geheimdienste auf Kurs gebracht hätte und gesäubert, nicht stimmen kann!

    Zudem wurde (auch hier) behauptet, das Soros gegen Rothschild agiert, was ja dann bedeuten würde, er wäre erst Recht zum Abschuß freigegeben!

     

     

    1. Peter, es ist schlichtweg noch nicht aller Tage Abend. Ich versteh die Ungeduld – ich hab sie auch, uns allen brennt es unter den Fingernägeln – aber wir müssen ein bisschen geduldig sein, und wenn es noch so schwer fällt.

      Wir wissen doch alle, dass die politischen Mühlen langsam mahlen. Effekte sind nicht immer sofort sichtbar.

      Machen wir uns nicht verrückt, so oder so oder anders, ändern können wir es sowieso nicht, warten wir also ab !

      LG ML

  3. Die USA sind länger schon im Bürgerkrieg. Was wir nun sehen ist der Zerfall, die Abspaltung, der Inneren Machtstrukturen und ihrer Institutionen. Das Land ist bin in weniger Monaten unregierbar. Was wir dort sehen ist auch unsere Zukunft!

  4. Abgesehen davon, dass diejenigen, die gegen einen griechischen oder griechischstaemmigen Mitbuerger hetzen, sich mit dieser Hetze selbst zu Rassisten machen.

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