Leere Flüchtlingsheime: Viel Geld in den Sand gesetzt

Viele Städte und Gemeinden in Niedersachsen haben weit mehr Flüchtlingsunterkünfte gebaut, als letztlich gebraucht wurden. In Erwartung einer großen Menge Asylsuchender investierten die Kommunen im vergangenen Jahr Millionen. Vielerorts stehen bezugsbereite Containerdörfer komplett leer.

Via SpunikNews

Der NDR hatte die Sache publik gemacht. Er hatte in einer aufwendigen Umfrage in Sachen Flüchtlinge bei Kommunen in ganz Niedersachsen nachgefragt. Ein Ergebnis: Tausende Flüchtlingsunterkünfte stehen leer. Der Fernsehbericht des Senders zeigte eine Unterkunft, in der mehrere nagelneue, noch verpackte Waschmaschinen gestapelt herumstehen.

Ob einem angesichts solcher Bilder nicht das Herz blute, fragte Sputnik Thorsten Bullerdiek, den Sprecher des Städte- und Gemeindebundes in Niedersachsen:

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„Das ist natürlich so. Auf der anderen Seite: Wenn wir nicht gehandelt hätten, wäre die Krise viel, viel größer geworden. Dann hätten die Leute hier auf der Straße gestanden, hätten jämmerlich gefroren und wir hätten keine Unterkünfte gehabt. Hier muss man sehen: Was tauscht man für was ein? Da ist es mir lieber, wenn das Buchhalterherz etwas blutet, wir auf der anderen Seite aber dafür gesorgt haben, dass die Flüchtlinge untergekommen sind. Angemessen und menschenwürdig.“

Trotzdem haben die Kommunen ungedeckte Kosten und ungenutzte Gebäude. Laut Bullerdiek könnten soziale Einrichtungen wie Kindergärten oder Sportvereine die Lösung sein. Um die finanziellen Lücken zu schließen, seien die Kommunen in Kontakt mit dem Land Niedersachsen und dem Bund. Der Städte- und Gemeindebund ist zuversichtlich, dass sich die ihrer Verantwortung bewusst werden.

Denn: „Man kann von den Kommunen nicht erwarten, dass man sagt: Wir haben jetzt hier – als Beispiel – 1.000 Flüchtlinge, die nach Hannover kommen. Bitte, sorgt für Kapazitäten. Und hinterher sagt man: Ich zahle aber nur für die fünf Tage, an denen die Flüchtlinge da waren“, gibt Bullerdiek ein Beispiel.

Einen Überblick, wie viele Gemeinden wieviel Geld an Unterstützung benötigen, kann der Sprecher nicht geben. Aber er berichtet über Unfrieden über die Lehrstände in der Bevölkerung. Viele Bürger haben ehrenamtlich in ihrer Freizeit mit angepackt. Jetzt sagten sie sich: „Mensch, jetzt haben wir da was geschaffen und das steht leer“, berichtet Bullerdiek.

Zum Schluss blickt der Sprecher in die Zukunft: Wer sagt uns denn, dass nicht weitere Flüchtlingswellen folgen werden?

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11 Kommentare

  1. Da lässst sich leicht Abhilfe schaffen. Lasst und eine Petition an die Bundeskanzlerin zusammenstellen, sie möge noch einmal nach Afrika fliegen und Nachschub anwerben! Dann kommen die schönen neuen Migrationszentren in Norddeutschland auch bald zur Geltung, die Sozialindustrie freut sich über neue Aufgaben und alle sind zufrieden, was sich für Merkel dann bei der BW auszahlt.

    1. Das war jetzt hart an Körperverletzung vorbei, hab mir unwillkürlich das Knie gestossen….

      Aber es ist die WAHRHEIT! Und immer brav wählen gehen, und betteln, ob es auch wirklich noch Nachschlag gibt!

  2. Vielleicht wäre das mal etwas für unsere vielen Obdachlosen???? Da sind einige in den letzten vergangenen Wochen bei der Kälte erfroren, aber da wird nicht gehandelt. Sind ja nur Deutsche bzw. Europäer, nicht die armen traumatisierten Moslems.

  3. Die Erroberer mögen keine Container. Sie sind Merkels Gäste und haben viel mehr verdient.

    In unsere Stadt sind alle bestens versorgt, auf der Strasse hört man ausschließlich Arabisch, alle sind modisch eingekleidet, Smartphones in der Hand, Kinder jede Menge, beste Stimmung. Africa lässt grüßen.

  4. Verschleuderung des Geldes aller Deutschen läuft genau nach Zionisten-Plan!

    Zitat Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:

    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

  5. Für die eigene Bevölkerung haben diese Banditen nicht einen einzigen rostigen Nagel übrig.

    Ich könnte im Strahl kotzen bei so viel Abartigkeit.

    Pfui Teufel und die verfluchten Politiker müssten den Schaden aus eigener Tasche bezahlen, dass wäre das Mindeste.

  6. Der theoretischen Gefahr, dass Flüchtlinge bei uns keine Unterkunft bekämen, und auf der Strasse frierten, könnte man billiger als durch den Bau unnötiger Flüchtlingsheime begegnen. Indem man ihnen ein Flugticket in die in den milden und tropischen Weltgegenden liegende Heimaten bezahlt. Ohne Rückflugticket nach Deutschland!

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