Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ist skeptisch gegenüber im Labor erzeugten Lebensmitteln wie Fleisch aus der Petrischale.

Von Redaktion/aek

„Grundnahrungsmittel – und dazu gehört auch Fleisch – sind Produkte der Natur. Wenn die Forschung jetzt Fleisch im Labor erzeugt, kann ich verstehen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher diesem Produkt mit Skepsis begegnen“, sagte Schmidt dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Der CDU-Politiker glaubt nicht, dass als zukunftsweisend gehandelte Lebensmittel wie In-vitro-Fleisch, Insekten oder Gemüse aus sogenannten vertikalen Farmen der traditionellen Landwirtschaft irgendwann den Garaus machen könnten: „Vielfalt und regionale Bedeutung der Erzeugnisse werden von den Verbrauchern geschätzt. Gerade die Traditionen der deutschen Landwirtschaft machen ihren Charme und ihre Zukunftsfähigkeit zugleich aus“.

Den Einwand, dass alternative Methoden der Lebensmittelproduktion immer wichtiger werden könnten, um die rapide wachsende Weltbevölkerung auch künftig ernähren zu können, lässt Schmidt nicht gelten. Traditionelle Landwirtschaft bleibe zukunftsfähig, wenn sie „lokal angepasst, umwelt- und sozialverträglich“ sei und die Produktivität auf den zur Verfügung stehenden Flächen gesteigert würde.

Anmerkung d. Red.: Es ist aber auch hier zu befürchten, dass sich langfristig die Konzerne durchsetzen werden und die Konsumenten schlussendlich gar nicht mehr wissen, was sie serviert bekommen. Einige Skandale bewiesen auch jetzt schon, dass Fleisch nicht Fleisch sein muss, lediglich so aussieht und schmeckt, aber nur künstlich hergestellt wurde – und dann ist da noch die Kostenfrage: es wird billiger als Fleisch sein, sodass auch die Armutsgefährdeten nicht auf dieses Produkt verzichten müssen. Und so wird dieses Kunstfleisch legitimiert. 

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9 thoughts on “Landwirtschaftsminister Schmidt hält nichts von Fleisch aus dem Labor”

  1. Man kann sich diesen perversen Excessen auch durch Umstieg auf primär vegetarische Kost entziehen.

    Statt Laborfleisch einfach mal eine leckere Linsensuppe mit Kräutern der Province genießen!

    Oder einen frischen Feldsalat, angerichtet mit Essig und Öl und Pellkartoffeln.

    Oder Nudeln mit einer Knoblauch-Tomatensoße und viel Oregano.

    Oder einen grünen Smoothie aus frischem Grünkohl und dazu geröstetes Brot mit Kräuterbutter.

    Oder einen Matjes mit Salzkartoffeln und Leinöl.

    Alles sehr gesund und ohne Antibiotika-Fleisch. Probierts einfach mal aus!

      1. Deshalb ist es sinnvoll, sich einen Schrebergarten zu besorgen, in dem man Salat und Gemüse ohne Chemikalien aufzieht.

        Mein Grünkohl z.B. ist garantiert ohne Herbizide und Pestizide aufgewachsen. Gedünkt habe ich nur mit Pferdemist und Guano.

        Biologische Selbstversorgung quasi.

        Diesen Sommer will ich noch Möhren, Rote Beete, Buchweizen, Brokkoli und etliche Kräuter anbauen. Kapuzinerkresse ist einer meiner Favoriten. Extrem gesund und lecker im Salat.

        Und aus meinen Ringelblumen stelle ich Hautsalbe her.

        Es lebe das Gärtnern!

  2. Das dieses sogenannte Kunstfleisch einmal billiger sein soll als richtiges Fleisch, halte ich für ein Märchen. Wer heutzutage bei einem normalen Metzger einkauft, kommt in der Regel besser weg als mit Waren aus dem Supermarktregal. Von der unterschiedlichen Qualität ganz zu schweigen. Wer das nicht glaubt, soll es bspw. nur mal mit Bratwurst versuchen.

  3. Glyposat im Alleingang mit wieviel Gage aufs Konto? Eier-Affäre, davon wußte er nix? Wölfe will er abschießen lassen? Er begrüßt sogar hohe Butterpreise? und die Tierlobby lässt auch Grüßen? Da müssen doch eure Umfragewerte wieder über 80% steigen, gell?  lol.

  4. zum Kunstfleisch gehört auch der neu erfundene Hamburger aus Klärschlamm, und menschliche Organe als Geschmacksverstärker, gell? Ihr vefluchte Säue.

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