Donald Trump hat die Möglichkeit, das Chaos in Libyen zu beenden, indem er Gaddafis Sohn Saif al-Islam unterstützt, die Geschicke des Landes in die Hand zu nehmen.

Von Marco Maier

Dank der massiven Interventionen des Westens und der Ermordung von Staatschef Muammar al-Gaddafi, die vor allem von Hillary Clinton als Außenministerin der Obama-Administration und von Frankreich initiiert wurden, avancierte das einst prosperierende Libyen zu einem gescheiterten Staat, in dem Terrorgruppen, Warlords und rivalisierende Clans um die Macht im ölreichen Land kämpfen.

Mit der Unterstützung des Leiters der libyschen nationalen Versöhnungsstelle, Saif al-Islam al-Gaddafi, dem Sohn des früheren Staatschefs, könnte gerade Donald Trump jedoch dafür sorgen, dass Libyen wieder zur politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Stabilität findet. Saif al-Islam gilt als Integrationsfigur des Landes und könnte den Alptraum der Stammeskriege um die Ressourcen des Landes beenden. Denn die Gaddafi-Familie hat in der Bevölkerung des Landes selbst immer noch einen enormen Rückhalt. Noch am 1. Juli 2011 gingen Millionen von Libyern auf die Straßen, um gegen die Zerstörung des Landes durch die NATO zu protestieren.

Saif al-Islam befreite beispielsweise die bulgarischen Krankenschwestern in Bengazi, leitete das großangelegte Hausbauprojekt in der Stadt und schuf die Gaddafi-Wohltätigkeitsorganisation, welche umfangreiche Summen in die Hand nahm, um den armen Ländern Afrikas zu helfen. Ebenso galt der Sohn Gaddafis als treibende Kraft im Demokratisierungsprozess des Landes, der sich für eine umfangreiche Pressefreiheit einsetzte und auch eine Verfassung für das Land ausarbeiten lassen wollte.

Bereits im Jahr 2006 begann er damit, an der Aussöhnung zwischen der politischen Führung unter seinem Vater und diversen oppositionellen Gruppen zu arbeiten, indem er sich auch für die Freilassung von politischen Gefangenen stark machte. Diese traten den Rebellengruppen bei und kontollieren nun die Hauptstadt Tripolis. Auch mit diesen Leuten könnte Saif al-Islam eine gütliche Einigung finden.

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Mit Saif al-Islam an der Spitze des libyischen Staates wäre es also durchaus möglich, das Land wieder weitestgehend zu einen und die Stämme zum Kampf gegen die Islamisten zu führen, anstatt den Terror in die Städte und Dörfer des Landes zu tragen.

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28 thoughts on “Kann Muammar Gaddafis Sohn das Libyenproblem lösen?”

    1. Er wird sich unweigerlich dem Schuldgeld System unterwerfen müssen, also dem Rothschild Banken System, und zusammenarbeit für die Plünderung der Ölquellen, denn was Anderes würden diese Gauner nicht annehmen! Zu wertvoll wurde Libyen unter der Herrschaft seines Vaters unter der Herrschaft der Öl-Mafia in den USA. Lang lebe Saif al-Islam al-Gaddafi! Aber ohne dem Joch dieser Gangster? Daran arbeitet die ganze Welt!

  1. Lebt er noch? Ich dachte er ist auf der Beseitigungsliste der Demokratiebeglücker, bzw. er ist bereits gekillt? Oder verwechsle ich ihn mit einem Bruder?

      1. @Der Panimulator – Was sind Sie denn für ein Primitivling!?  Gaddafi´s Sohn war mit dem Super-Model Vanessa Hessler zusammen. Habe jetzt mal gegoogle´t, weil ich den Namen nicht mehr wußte! Die Tatsache, dass Sie bei diesem Thema auf Fußball kommen u, das Sie Fremde beleidigen, zeigt nur wie einfach Sie gestrickt sind.

  2. Da der Sohn mit Sicherheit über die Verbrechen der Franzosen und des Westens bestens im Bilde ist, die wahren Kriegsgründe des Westens benennen kann und alles dann bestimmt auch beweisen, ist er kein Hoffnungsträger sondern eine Gefahr, für den Westen!

    1. @Peter

      Eben, für "den Westen". Wahrscheinlich eine journalistisch gezielt platzierte Pointe. Wir hier lassen uns von dieser Verwirrungsnummer nicht blenden.

    2. Fly little byrd too fukuschima

      …nicht nur das du keine Ahnung von englisch hast (meintest wohl "bird")… du hast vor allem auch keine Ahnung von Fukushima. Es wære wohl das beste fuer dich, vorerst einfach mal die Klappe zu halten und…lernen…lernen…lernen…und natuerlich Klappe halten!

    3. "Sie hätten schreiben müssen: Little bird fly to Fukushima." aber wenn es ein Lied mit diesem Titel war, macht es mich fast sprachlos. So eine Grammatik? Gute Besserung!

  3. Ihr habt immer so geile Ideen.

    Wie wahrscheinlich ist es das Trump den Sohn von Gaddafi unterstützt um "Frieden" zu schaffen? 

    Wie kommt ihr immer bloss auf sowas?

  4. ….ach du liebe Zeit….die Rita hat das Bild so heiss gemacht….da hat sie vor Hitze das "e" nach dem "l" versenkt…"Lovely Rita" soll's wohl heissen…auch wenn man die Richtigkeit der Aussage nicht pruefen kann…immerhin…kønnte ja auch sein, dass die gruene Schwuchtel "Beck" hinter dem Nick steckt…der mischt sich ja gern mal unter's Volk wenn er "cracked" is….und das isser oft…der alte Spundlochfetischist!

    1. …nur so am Rande…eigentlich kann er einem ja leid tun…wenn ich in dem seiner Huelle stecken wuerde…mich wuerde es sogar mehrmals tæglich zu den Dealern treiben….guckt ihn euch doch an, die arme Sau….das hælt man ja nuechtern gar nicht aus…

  5. Lybien.. tickende ZeitBombe

    98%Wüstenland gepanscht mit 98% WarLoards

    ** Holländer (Wilders) könnte mit Lybien,, Tomaten u. Hühnerfleisch Lieferverträge abschliessen ..dann müssten wir diesen Holland-Gewächshauszeug nicht in uns stopfen..

  6. Denn die Gaddafi-Familie hat in der Bevölkerung des Landes selbst immer noch einen enormen Rückhalt.

    ———-

    Da wäre ich mir nicht so sicher. Der Gaddafi-Clan hatte vor allen Dingen viele Neider und Feinde.

    M.E. hat das Projekt Libyen nur dann eine Chance, wenn sich die rivalisierenden Clans auf eine neutrale Person – ggfls. einen libyschen König – einigen könnten,

    Der Mann steht schon in den Startlöchern:

    Sein Name: Mohammed al-Senussi. Geboren 1962 in Tripolis, wohnhaft in London und Kronprinz von Libyen.

    Guckst Du hier:

    http://www.zeit.de/2011/35/Libyen-al-Senussi

     

    1. @DvB,, hast gut recherchiert und die Lücken aufgedeckt

      (Senussi-Ordens sowie deren 200jh. Königsherrrschaft,, müsste noch mehr durchleutet werden um zu verstehen wohin die Reise führt)

      der Westen hat die Weichen bereits gestellt und die Kanditaten für Lybien vorbestellt,, aufgestellt werden-wird 2 Kandidaten – Beide dem Westen dienen..

  7. Trump könnte so einiges – allerdings ist Trump auf exakt dergleichen linie, wie alle anderen! siehe bspw. thema krim  – er hofft auf eine wiedergabe an kiew zurück… 

  8. er hofft auf eine wiedergabe an kiew zurück…

    ——-

    Klar, seinem Schwiegersohn zuliebe. Die Krim gehörte ja ursprünglich zu Khasaria!

    Also muss zusammen, was zusammen gehört!

    Zumal in Kiew bis hin zum Bürgermeister schon Khasaren regieren.
     

    1. ursprünglich, seitdem das subjekt der rsfsr seitens Chrushchov völkerrechtswidrig an die ussr (ukrainische sowjetische sozialistische republik) verschenkt wurde. 

      :wall:

      :wall:

      :wall:

  9. Saif hat auf jeden Fall eine sehr stressige Zeit hinter sich, da er Jahre in Haft und dort in der Hand verschiedener Milizen war und ich ein Video sah, in welchem er im Grunde gefoltert wurde. Es hies zunächst, es sei der andere Sohn (Saadi), aber an der Halbglatze und dem ganz charakteristischem Gesicht erkennt man, das es auch Saif sein könnte. Der Name Gaddhafi jedenfalls war in den Händen die primitiven "Revolutionäre" sicherlich nicht von Voretil. Schläge auf die Zehen etc., bitte vorsicht, verstörend: https://www.youtube.com/watch?v=UYDuvONQb1E

    Diese ganz Geschichte ist so traurig. Sollte die Nachricht seiner Freilassung (Juli 2016) und seiner Genesung stimmen, ist dies vielleicht ein Zeichen der Hoffnung für Lybien.

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