Immer mehr "Unkraut" und Insekten zeigen sich gegen die Pestizide auf den GMO-Feldern resistent. Dies macht gentechnisch manipuliertes Saatgut zunehmend obsolet, welches ohnehin teuer und arbeitsintensiv ist.

Von Marco Maier

Eine umfangreiche Metastudie zeigte bereits vor einigen Monaten, dass das teure gentechnisch veränderte Saatgut nicht unbedingt bessere Erträge abwirft, dabei jedoch deutlich höhere Kosten für spezielle Herbizide und Pestizide verursacht. Doch sowohl die Insekten als auch das "Unkraut" zeigen sich zunehmend resistent gegen die Gifte der Konzerne. Die Natur rebelliert eben dagegen.

Angesichts dieser (eigentlich zu erwartenden) Entwicklungen stellt sich die Frage, wie lange diese unselige Aussaat von gentechnisch verändertem Saatgut auf die Felder für die Landwirte überhaupt noch rentabel ist. Denn die ganzen Versprechen der Agrar- und Gentechmultis erfüllen sich nicht. Weder sind die Ernteerträge deutlich höher, noch braucht man weniger Gifte gegen Insekten, Pilze oder "Unkraut" als bei der konventionellen Landwirtschaft.

Mutter Natur lässt sich eben nicht gerne austricksen und sorgt mittels evolutionärer Schritte eben für Resistenzen gegen diese ganzen Spezialgifte. Die Naivität diverser Wissenschaftler, die dachten sie könnten Gott spielen und neue Naturgesetze schaffen, ist hierbei evident.

Zum Glück gibt es einige Länder – wie zum Beispiel Russland – die sich von vornherein gegen die Genmanipulation aussprachen. Dies führte sogar dazu, dass die Russen völlig im Gegensatz zu den GMO-verseuchten USA die Ambition haben, zum größten Exporteur von Nicht-GMO-Lebensmitteln zu avancieren. Auch Österreich oder Ungarn sind der Genmanipulation von Nahrungsmitteln gegenüber äußerst kritisch eingestellt und in Indien gab es bereits große Erfolge mit der organischen Landwirtschaft. Auch das sind Entwicklungen, die das Ende der GMO-Verseuchung unseres Planeten entgegenwirken.

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4 thoughts on “Das Ende der Gentechnik-Seuche auf den Feldern naht”

  1. Da sieht man wie weit uns die "niederen"(??) Lebewesen voraus sind. Die reagieren ganz schnell auf Gifte.  Etwas höhere Lebewesen (zB.Vögel) reagieren schnell aber anders,  und werden immer seltener. Nur bei der "Krönung der Natur", dauert es etwas länger. Dank moderner(?) Medizin wird deren, (unser) Aussterben etwas hinausgezögert, aber es kommt bestimmt!!

  2. "Dies macht gentechnisch manipuliertes Saatgut zunehmend obsolet, welches ohnehin teuer und arbeitsintensiv ist."

    Dies ist landwirtschaftlichen Querdenkern seit dem Beginn der 70er Jahre bekannt. Was zeigt uns der bisher eingechlagene Weg aber genauestens auf?

    Daß sich beinahe alle Politiker, die diese Enwicklung forciert haben, selbst landwirtschaftliche Schulen, Berater, haben kaufen lassen. So wird es höchstwahrscheinlich übertragen auf allen anderen Sparten ebenso zugehen.

    Zu einem Problem für die Landwirdschaft, in Folge auch für die globale Ernährung könnte die auf einem Minimum an Bestand reduziert, bzw. das teils ausgerottete, sich eigenständig vermehrende Pflanzmaterial werden. Aber es gab genug Warner, die dies immer wieder beizeiten ins Feld führten. Wie üblich wurden diese als Ewiggestrige und fortschrittsdämliche Spinner abgestempelt.

  3. Es wäre zu optimistisch gedacht, das jetzt das Ende der Gen-Pflanzen naht. Statistische Daten scheinen das zu bestätigen. Doch der Schein trügt, denn die nächste Generation dieser Höllensaat, die mit neuen Verfahren produziert wird, steht schon in den Startlöchern. Bei diesen Pflanzengenerationen ist die Gen-Manipulation kaum mehr nachweisbar und so  wird jetzt von deren Erzeugern und Produzenten behauptet, dass diese Produkte nicht mehr als Gen-Pflanzen den bislang üblichen und vorgeschriebenen Risiko-Prüfungen unterliegen müssten.                                                                                                                                        Jenseits des Atlantiks wachsen die Pflanzen bereits und da sich die EU-Kommission bereits in der Entscheidungsphase über die Kennzeichnungsregelung befindet, ist die Einführung durch die Hintertür wohl nur noch eine Frage der Zeit. – –  P.S. Möglicherweise stehen die wenigen "unabhängigen" Labors, die, entsprechend ausgerüstet,  zu Untersuchungen von Risiken und möglichen Gen-Tansfers befähigt sind, dem noch im Wege.

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