Barack Obama bei König Salman von Saudi-Arabien. Bild: Official White House Photo by Pete Souza

Es gibt ein paar wichtige Gründe, warum die USA die Saudis tun lassen, was sie wollen. Denn beide Seiten profitieren von diesem Bündnis – oder besser: die Eliten auf beiden Seiten.

Von Marco Maier

Immer wieder betonen die US-Politiker beider Parteien, den "radikalen Islam" in Form des Islamismus' bekämpfen zu wollen. Die außenpolitische und militärische Vorgehensweise (egal ob nun beispielsweise Clinton, Bush, Obama oder Trump) jedoch verdeutlicht, dass dem nicht wirklich so ist. Denn: Warum wird beispielsweise der Iran sanktioniert, nicht jedoch das ungemein gefährlichere Saudi-Arabien?

Die Antwort ist eigentlich ganz logisch: Weil die Amerikaner die Saudis brauchen. Denn einerseits gilt seit den 1970er-Jahren ein Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien, dass die dortigen Radikalinskis innerhalb der OPEC dafür sorgen, den US-Dollar im Ölhandel als Standardwährung einzuführen. Damit wurde der sogenannte "Petro-Dollar" geschaffen. Zudem sollten andererseits die Saudis ihre eigenen Dollar-Überschüsse künftig in US-Staatsanleihen investieren. Für beide Seiten war dies bislang ein gutes Geschäft, weil so einerseits die Dollar-Hegemonie geschaffen werden konnte, andererseits die Saudis die Amerikaner finanziell in der Hand hatten, was den wahhabitischen Extremisten des Landes deutliche Vorteile verschaffte.

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Hinzu kommt der Umstand, dass es die Saudis sind, die beispielsweise der CIA die Türen im arabischen Raum öffneten und zum Beispiel damals auch die Taliban mitgründeten (viele der dortigen Führer stammten aus Saudi-Arabien), welche in Afghanistan gegen die Sowjets kämpfen sollten und schlussendlich Dank der Einflussnahme des US-Geheimdienstes auch (unter dem neuen Namen "al-Kaida") für diverse False-Flag-Aktionen verantwortlich zeichneten.

Auch in Syrien spielen die Saudis eine große Rolle, weil diese mit Rückendeckung der Amerikaner (siehe auch mein Buch "Syrienkrieg: Der Fingerabdruck des Westens") dort einen Regime-Change gegen Präsident Assad durchführen sollten. Die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" war das perfekte Vehikel dafür. Offiziell wurde diese zwar von den USA bekämpft, in Wirklichkeit jedoch weitestgehend geschont, um die syrische Armee weiter unter Druck setzen zu können.

Den Amerikanern geht es hierbei nur darum, weiterhin als globale Hegemonialmacht (wirtschaftlich, finanziell und politisch) herrschen zu können, damit die eigenen Finanzeliten ihre Ziele zur Schaffung einer "Neuen Weltordnung" unter der eisernen Hand der Korpokratie umsetzen können. Dass konnte/wollte Barack Obama schon nicht ändern und auch Donald Trump scheint da wenig Anstalten diesbezüglich zu machen.

7 KOMMENTARE

  1. Es geht dabei wohl in erster Linie darum, ein Energie-Oligopol der Wallstreet zu schaffen, über das man die Weltbevölkerung abhängig machen und abzocken kann. Christoph Hörstel spricht da von einer "Energiemafia".

    Die Saudis haben dabei die Funktion der Kolaborateure, welche die Unabhängigkeit der Araber verhindern und eine unabhängige, demokratisch gewählte Regierung über den Geheimdienst, der foltert und mordet zu verhindern.

    Um dieses Energie-Oligopol als Machtinstrument zu erhalten unterdrückt die USA auch jeden Erfinder, der eine Technologie herausbringt, die in der Lage ist, Energie unabhängig von Erdöl praktisch zum Nulltarif zu liefern.

    Zwei dieser Erfinder waren Rudolf Diesel und Viktor Schauberger. Beide waren drauf und dran die Braunsche Molekularbewegung (also Wärme der Athmosphäre) in einen gerichteten Impuls umzuwandeln. Dazu hatten sie zwei verschiedene Konzepte erdacht. Diesel wurde nach England gelockt und ermordet, Schauberger wurde in die USA gelockt, dann seine Apparate und Aufzeichnungen von der CIA beschlagnahmt und ihm verboten, je wieder darüber zu sprechen. Kaum war er zuhause, da starb er auch schon – vermutlich vergiftet.

    Fazit: Zwei der Öffentlichkeit vorenthaltene Erfindungen schlummern im Geheimen und sind potent genug, sämtliches Erdöl und den Petrodollar mit einem Schlag wertlos zu machen.

    "Wer Augen hat zu sehen, der sehe!"

  2. Das wäre von DJT in den ersten paar Wochen und Monaten, wenn nicht Jahren, doch zu viel verlangt. Lincoln und Kennedy wurde deswegen das Leben genommen.

    In 2 Jahren, nach den nächsten Congress-Wahlen, kann Trump den dicken Brocken angehen, denke ich – und Gott lenkt.

  3. @ Vox populi

    wahr gesprochen, Trump ist ein Stratege, das lernt man, wenn man weltweit

    Biz macht/hat, das wissen natürlich auch die Gegener. Gut Ding braucht Weil !

  4. Tdie Eliten auf beiden Seiten.

    ——

    Tja die verstehen sich bestens, denn sie sind alle vom 'Stamm'!

    THE DOCUMENTED JEWISH ROOTS OF SAUDI ROYAL FAMILY
    SAUDIS ARE CRYPTO-JEWS ARE NOT ARABS = THEY CUT ARABS HEADS OFF!

    Saudi Family = Relatives of the Jew, Called MORDAKHAI BIN IBRAHIM BIN MOSHE

    FACT: Saudi Arabia was established in 1932 motivated by the British Rothschilds Family

    The House of Saud came from a family that ruled the Nejd and often came into conflict with the Ottoman Empire and the Rashidis.

    The House of Saud = Linked with Wahhabism through marriage in 1744 with goal to unify the Arabian Peninsula and to spread a more pure and simple view of Islam embodied by Wahhabism.

    https://concisepolitics.com/2016/04/28/the-documented-jewish-roots-of-saudi-royal-family/

     

     

  5. Oberprollo Trump,
    Kein Geheimnis das die US-Amerikaner die bzw deren Eliten die größten Verbrecher der Menschheitsgeschichte sind, und traurig dass das einige nicht wahrhaben wollen, aber vlt stecken sie ja selbst mit unter der Decke, diese Machtriegen okkupieren jeden Staat, und schmieren das System. Jeder Verbündeter sollte sich im Klaren sein mit welchen Verbrechern er da  Geschäfte macht, Liebe BRD es ist Zeit dieses Verhältnis zu beenden.

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