Apothekerverband und Generikahersteller warnen vor Lieferproblemen bei Antibiotika

Man muss sich hier fragen, ob nicht ein Kampf auf Rücken der abhängigen Verbraucher stattfindet. Und natürlich geht es hier um viel Geld. Diese Medikamentenengpässe sind hausgemacht und eine Schande für die ganze Branche. Am Ende soll China der Schuldige sein? Hier muss schnellstens der Gesundheitsminister eingreifen. 

Von Redaktion/aek

Bei manchen Antibiotika gibt es Lieferprobleme. "Immer öfter erleben Apotheken, dass es Lieferengpässe bei Medikamenten gibt, die teilweise über Monate anhalten", sagte Thomas Preis, Chef des Apothekerverbands Nordrhein, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Gestern habe der Großhandel mitgeteilt, dass Metronidazol, ein seit Jahren verwendetes Antibiotikum gegen bakterielle Vaginalerkrankungen und Magen-Darm-Infekte, nicht mehr lieferbar sei. Der Hersteller des Wirkstoffs sei ausgefallen. Kein Einzelfall: "Seit Weihnachten gibt es massive Probleme mit Piperacillin, ein verbreitetes Antibiotikum, das gegen Klinikkeime eingesetzt wird", so Preis.

Der Hersteller-Verband Pro Generika macht Konzentrationsprozesse verantwortlich: "Der Kostendruck auf Generika steigt, die Folge sind Konzentrationsprozesse entlang der Lieferkette bis hin zum Wirkstoffproduzenten." Bei Piperacillin verblieben zwei große Wirkstoffhersteller in China, die nahezu den gesamten Bedarf deckten.

Loading...

"Die Antibiotikaversorgung in Deutschland hängt de facto am Tropf von China", erklärte Pro Generika auf Anfrage. Das zeige eine Studie von Roland Berger, die der Verband heute vorstellen will.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Die Wirkstoffbestände werden klein gehalten da diese kurzlebig sind::

    Darum solltet Ihr Fleischkonsum runterfahren,,

    den grössten "Tsunami-Welle" mit Antibiotika-Arsen-Östrogen sowie Gen-Manipuliertem-Saatgut und Mais hochgezüchteteten u. stablilsierten "Schlachviehern" geht an::

    Platz 1,, geht an die Gefügelfarmen
    Platz 2,, teilen sich die Schweinefarmen und Fischfarmen
    Platz 3,, teilen sich die Rindviecher u. Wildfarmen
    Platz 4,, geht an "Schafe, Ziegen, Pferde, usw. usw.

    Platz Akteführung XY,, geht an die "Bio/Organic" Produkte aus Landwirtschaft..

    **England/London ist der Sitz der "Pandemie u. Antibiotika" Resisstenzforschungsanstallt,, die Erreger müssen jedes Jahr auf neue Mixturen angepasst werden.. Den das Antibotikum von "Gestern war für Gestern" und für "Morgen muss Morgen" neu hergestellt werden..

    **Die Wirkstoffbestände werden klein gehalten da Sie kurzlebig sind,, denn die Keime werden Stabliler somit Ressitenter auf bisheringen MiX-Wirkstoffe,, davon betroffen sind Spitäler u. Gesundheitszentren – die auslöser für Epedemien werden..

    Das Motto von Morgen lautet : Friss schnell u. Stierb gesund

  2. "Dank" unserer neuen "Fachkräfte", die massenhaft Krankheiten anschleppen und hier bestens und bevorzug versorgt werden, besteht dieser Engpaß!

    (Ich verweise dazu auch auf ein Spiegel TV Bericht, also was von den MSM, wo gezeigt wurde, das es einen regelrechten TBC-Tourismus gibt, wo Kranke, die wissen, das sie keinerlei Bleiberecht haben, trotzdem aus der ganzen Welt hier herkommen und trotzdem behandelt werden! Pro TBC- Patient 200.000€ + Sozialleistungen und das alles ohne Bleiberecht. Freut Euch schon mal auf die Kostenexplosionen nach der Wahl!)

    Aber März sollen diese Lieferprobleme behoben sein!

    Und für Leute die meinen (nur weil sie das Glück hatten noch nicht richtig krank gewesen zu sein), sie bräuchten sowas nie, denen sei gesagt, es gibt nun mal Menschen die benötigen Antibiotika! Nur ein Beispiel, bei chronischen rheumatischen Erkankungen kann es passieren, das man bei Infekten diese mit Antibiotika sofort abdecken muß, um so zu verhindern, das sich schwere Entzündungen im Körper, als Folge daraus, bilden!

  3. Diese Engpässe sind hausgemacht….so ist es !!

    Der Pharmaindustrie geht es ums Geld, um viel Geld…

    Was den Gesundheitsminister betrifft, den kann man in der Pfeiffe rauchen,der hat gegen diese Konzerne nicht die geringste Chance !!

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.