Absurd: Linke wirft Oppermann Rechtspopulismus vor

Kaum ist sich Oppermann endlich einmal mit de Maiziere einig, gibt es schon Querschüsse von den Linken und dem eigenen Linksflügel. Andererseits, wenn Oppermann Rechtspopulismus vorgeworfen wird, dann ist er offenbar auf dem richtigen Weg.

Von Redaktion/aek

Thomas Oppermann erdreiste sich einen Gastbeitrag in der FAZ zu schreiben: "Um die Schleuserbanden wirksamer zu bekämpfen, müssen wir ihnen die Geschäftsgrundlage entziehen, indem die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge wieder zurückgebracht und zunächst in Nordafrika versorgt und betreut werden", sagt Oppermann folgerichtig und hier ist er sich mit Bundesinnenminister Thomas de Maiziere einig.

Doch wegen dieser Forderung nach Rückführung von geretteten Mittelmeerflüchtlingen nach Nordafrika, hat die Linke SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann Rechtspopulismus unterstellt. "Anstatt endlich die Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen und nicht nur zu reden, versucht es Oppermann auf rechtspopulistisch", sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Auch der SPD-Fraktionschef müsse wissen, dass Menschenrechte universell seien. Bartsch forderte den designierten SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz auf, zu Oppermanns Äußerung Stellung zu beziehen. Hier dürfte aber Bartsch die Interessen der Asylindustrie verfolgen, denn es ist eindeutig erwiesen, dass die Hilfe vor Ort günstiger und somit auch viel effektiver. Es gibt kein Menschenrecht darauf, quer durch Europa nach Deutschland zu flüchten. Auch können sich Flüchtlinge keine Wunschdestination aussuchen. 

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Für seinen Vorschlag bekommt Thomas Oppermann  auch heftige Kritik aus der eigenen Partei. Der Bundesvorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt, Aziz Bozkurt, nannte es "zynisch und menschenverachtend", Aufnahmelager in instabilen nordafrikanischen Ländern zu errichten, "um Geflüchtete nach dort abzuschieben und ihnen ordentliche Asylverfahren zu verwehren".

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4 Kommentare

  1. Aziz Bozkurt sagt nichts, was für Deutschland gut wäre, infolgedessen hört hoffentlich Niemand auf diese Miß …… !

    Und das ewige Palaver aller Parteien – von wegen : hätte, könnte, müsste, sollte, würde usw. – geht mir derart auf den Geist, dass ich am allerliebsten jeden Morgen lesen würde :

    Liebe Bürger Deutschlands, heute den soundsovielten, werden wir folgende Maßnahmen durchführen : …. ab dieser Stelle natürlich von uns gewünschtes !

    … und am nächsten Morgen, will ich lesen : Die gestrigen Maßnahmen wurden in Gänze erfolgreich durchgeführt ! Heute planen wir folgendes : …..

    So hätte ich das gerne und dafür bin ich auch bereit ein ordentlicher Bürger zu sein, die Macher zu finanzieren und mich auch sonst überall einzubringen wo meine Fähigkeiten und Talente unserer Gesellschaft Nutzen bringen können.

    Lügner, Maulhelden und Ball-Jongleure ertrag ich einfach nicht mehr !!!

  2. Das Argument man müsse die "Fluchtursachen" bekämpfen dient ausschließlich dazu die derzeitigen Invasionszustände in unseren Ländern so lange als möglich aufrecht zu erhalten oder überhaupt bis zum St.Nimmerleinstag  fortzusetzen, dabei den größtmöglichen Schaden (Deutschland-verrecke) und Verwerfungen anzurichten. Solche Wortspenden sind an niederträchtiger Verschlagenheit nicht zu überbieten. Übrigens Oppermann hat bisher genau das Gegenteil vertreten und damit die Fremdinvasion und die damit einher gehenden Verwerfungen zu verantworten. Weil er Anhänger einer Zerstörungsideologie ist muß man annehmen, daß er dies sogar vorsätzlich herbeiagitiert hat.

    1. …. eben drum, was will man denn bekämpfen und wann, wie und wo sollte das denn stattfinden ?

      "Fluchtursachen beämpfen" ist die Phrase vor dem Herrn !

      1. Ja, und vor allem ein weitgehend hoffnungsloses Unterfangen! Die Verhältnisse in diesen Ländern wurden von den NWO-Faschisten derart zerrüttet, daß eine Neuordnung nahezu unmöglich erscheint und sicher nicht indem man die Länder zusätzlich noch entvölkert.

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