In den nächsten Jahren werden immer mehr US-Babyboomer in Rente gehen. Doch das wird den amerikanischen Pensions- und Rentenkassen, sowie den Finanzmärkten ordentlich zusetzen.

Von Marco Maier

Auch wenn in Sachen Zunahme der Lebenserwartung in den letzten Jahren übertrieben wurde, ändert sich faktisch nichts daran, dass die demographische Entwicklung gerade auch in Sachen Renten und Pensionen negative Auswirkungen mit sich bringen wird. Laut dem U.S. Census Bureau soll sich die Zahl der Menschen über 65 in den USA in den nächsten dreißig Jahren beinahe verdoppeln, jene mit 85 und mehr Lebensjahren sogar verdreifachen.

Laut dem "Wall Street Journal" haben die Babyboomer, die in den nächsten Jahren in den Altersruhestand gehen insgesamt rund zehn Billionen Dollar fürs Alter angespart. Was nach einer eindrucksvollen Summe klingt ist jedoch angesichts der etwa 75 Millionen Betroffenen dann schon etwas wenig. Denn die durchschnittlich rund 133.000 Dollar pro Person sind absolut nicht ausreichend um 15-20 Jahre im Altersruhestand zu verbringen.

Bereits 2014, als die erste Welle der Babyboomer in die Rente ging, wurden schon 2014 netto rund 25 Milliarden Dollar mehr den Renten-Sparplänen abgezogen als einbezahlt. 2013 waren es noch rund 9 Milliarden Dollar. Für 2015 und 2016 wurden weitere Steigerungen bei den Kapitalabflüssen eingeplant. Das heißt: Die Schieflage ist schon jetzt deutlich erkennbar.

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Damit zeigt es sich wieder einmal deutlich, dass nicht nur die umlagefinanzierten Systeme (wie die Pensions- und Rentenkassen in Deutschland oder Österreich) unter den demographischen Veränderungen leiden, sondern auch die Variante der persönlichen Sparkonten fürs Alter. Denn man kann sich ausrechnen, was so ein großer Abzug an Kapital an den Finanzmärkten auslöst: Jene, die ihr Geld – z.B. mit Fonds – an den Aktienmärkten anlegen, müssen ihre Anteile sukzessive verkaufen – egal zu welchem Preis. Doch wenn Millionen Menschen dies tun, setzt eine Welle an Verkaufsorders ein, welche die Kurse weiter nach unten drückt und schlussendlich bekommen die Anleger noch weniger. Da kommt doch richtig Freude auf, oder?

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2 KOMMENTARE

  1. Nun, wir haben ein ganz anderes Problem. Man beachte die künstlich geförderte Geburtenrate in Deutschland. Ich meine das im negativen Sinn. Also die absichtliche fallende Geburtenrate der "Deutschen". Jetzt sind mehr als 1 Millionen Araber und was weiß ich noch hier eingefallen.

    Diese werden früher oder später die Familien nachholen. Was das Resultat ist, muss ich nicht erwähnen. Schon dieses Jahr wird es im Dachstuhl krachen. Denn man beachte eines. Diese Leute können, wollen und werden niemals arbeiten. Damit meinen ich nicht die Menschen, welche mal rausgepickt werden, weil sie einen Job machen, den man schön fotografieren kann. Das ganze System in Deutschland wird in 2-4 Jahren zusammen brechen. Einhergehend mit massiven Steuererhöhungen. Was Deutschlands Wirtschaftskraft in den Abgrund schieben wird. Da ist das Rentsnsystem hier noch das kleinste Problem. Das große Problem werden die Migranten und die Kinder sein, welche bald in Massen auf die Welt kommen. Und zwar hier!

    Und wenn man jetzt schon das Schullevel betrachtet. Ich habe das erfahren, von einer jetzt in Rente gegangenen Lehrerin, die gsagt hat, dass sie froh ist, das sie es hinter sich hat. Diese Migranten sind komplette Vollidioten. So in etwa hatte sie das ausgedrückt. Die sind allgemein zu blöd für dieses Land. Den Rest erspare ich mir. Also das mit der Sprache usw.. Ihr könnt euch das Ergebnis an die Klotür nageln.

  2. …setzt eine Welle an Verkaufsorders ein, welche die Kurse weiter nach unten drückt und schlussendlich bekommen die Anleger noch weniger.

    Die Wertpapiere werden sicher nicht alle am selben Tag veräußert! Zudem gehen diese beim Verkauf in deren Hände, welche noch "Alterssicherung" benötigen. Und falls es diese Hände nicht geben sollte, werden BlackRock, Soros und Konsorten die Papiere einsammeln… und mit buntem Spielgeld bezahlen, welches sie sich dann im Tausch gegen Pampers und Pillen wieder zurück holen… um die nächste Tranche Wertpapiere anzukaufen. Vermögenskonzentration nennt sich das Spiel.

     

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