Und nach der Hundesteuer kommt die Katzensteuer?

In Deutschland gibt es mittlerweile an manchen Orten ein Katzenproblem, wer einen Hund hat muss Steuern zahlen, wer eine Katze hat nicht. Ist das ungerecht oder völlig in Ordnung so? Was würde eine Katzensteuer bedeuten?

Von Edgar Schülter

In einem Artikel des Stern wird gefragt, ob für Katzen nicht auch ihre Besitzer Steuern zahlen müssten, wenn sie doch Sandkästen auf Spielplätzen als Klo benutzen? Schließlich halten die Deutschen fast 13 Millionen Katzen im Vergleich zu nur 8 Millionen Hunden. In manchen Orten haben wir sogar ein Katzenproblem, es haben sich Kolonien aus wildlebenden Katzen entwickelt, weil Tiere ausgesetzt wurden oder entlaufen sind. Diese wiederum machen ordentlich Jagd auf Vögel, Ratten oder junge Hasen. Wenn man bei Ratten oder Mäusen kein Problem sieht, so geht man davon aus, dass vor allem den verwilderten Hauskatzen schon 14 Millionen Vögel zum Opfer gefallen sind. Da sind nicht nur kranke Vögel dabei, sondern auch gesunde und vor allem junge Vögel.

Eine Möglichkeit wäre es, alle Tiere zu registrieren und zu kastrieren, sowie das beispielsweise schon in Paderborn geschieht. Tierschützer behaupten, eine Steuer mache nur dann Sinn wenn diese auch für den Tierschutz ausgegeben wird. Der Tierschutzbund begrüßt, dass mittlerweile 430 Kommunen von dem Recht Gebrauch machen, zu kastrieren und zu registrieren. Eine bundesweite Regelung sollte dazu ausgesprochen werden.  

Ein Argument: „Die Steuer würde bewirken, dass Bürger sich bewusster für eine Katze entscheiden.“

Selbst Städte oder Gemeinden, denen die Katzensteuer zugute käme, wollen die Besitzer nicht wirklich zur Kasse bitten. Man argumentiert, dass der Aufwand für die Verwaltung wegen des geringen Ertrages nicht gerechtfertigt wäre. "Schließlich finden sich auch Katzenfäkalien auf öffentlichen Straßen und Wegen, für deren Beseitigungsaufwand eine Steuer – analog zur Hundesteuer – in der Sache gerechtfertigt wäre", heißt es seitens des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Der Aufwand für die Verwaltung wäre aber wegen des geringen Ertrags nicht gerechtfertigt. Zumindest analog zur Hundesteuer wäre das wohl mehr als gerecht und sinnvoll. So zumindest die Argumentation vom Städte- und Gemeindebund.

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Für eine Einführung dieser Katzensteuer sind die Bundesländer zuständig und nicht der Bund. Hier sind wiederum die Kommunen gefragt. Doch eines ist sicher: Käme es zu dieser Steuer, würden viele sich bewusster entscheiden, ob sie eine Katze auch wirklich halten wollen oder nicht.

Trotz alledem denke ich, dass Einnahmen durch Steuern nicht zweckgebunden sind, und schließe mich der Meinung der Tierärztin Sophie Arnold an. Sie behauptet, dass die Einführung der Katzensteuer nur dazu führt, dass mehr Tiere ausgesetzt werden.

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26 Kommentare

  1. Warum nicht. Hundesteuer, Steuern  wenn es Regnet(Abwassergebühr), Steuern auf die Luft die wir Atmen (CO2 Steuer).

    "Regieren" kann man eben nur wenn man Geld hat. Je mehr um so grösser das Diktat. Ergo, mehr Steuern müssen her. ?

  2. Ich habe noch nie in meinem Leben, Katzenscheisse auf der Strasse gesehen. Ich bin in meinem ganzen Leben nie in Katzendreck gelaufen.

    Katzen sind sehr reinliche Tiere.

    Wenn diese Tiere ihr Geschäft verrichten, so verbuddeln sie diesen sehr sorgfältig.

    Wer eine Katzensteuer plant, hat se nicht mehr alle auf dem Christbaum.

    Katzen sind Raubtiere, die auch hin und wieder mal einen Vogel schnappen. Es ist die Natur dieser Tiere.

    Und Vögel die sich von einer Katze schnappen lassen, sind sehr wohl schwach oder sogar krank.

    Aus was will der geldgiere Mensch noch Knete machen?

    Katzen haben Qualitäten, an die kaum ein Hund heranreicht.

    Das soll aber nicht heissen, dass Hunde keine liebenswerten und gelehrigen Geschöpfe sind.

    1. Völlig richtig. Eine Katze macht an einem Ort, wo sie ihr Geschäft vergraben kann. Der Städte- und Gemeindebund hat einfach chronischen Geldmangel! Für Hunde gibt es inzwischen ausserdem Mülltüten und entsprechende Eimer zur Entsorgung ihrer Hinterlassenschaft. Ein Strafzettel für Besitzer die dazu zu faul sind, ist wieder ein anderes Thema.

  3. Wie wäre es mit einer Fenstersteuer? 

    Alle diese Steuern sind illegal und gehören abgeschafft.

    Tiere haben eine soziale Aufgabe, man denke nur an de vielen alten Leute, die in einer immer kälteren Gesellschaft nur mehr ihre Tiere als Ansprechpartner haben.

    Als Tierbesitzer ahne ich eine anderen Hintergrund.

    Was solle denn die Katzensteuer bewirken?

    Ist es nicht ein weiterer Kniefall vor dem Islam, in dem Haustiere, besonders das Halten von Hunden als degeneriertes Merkmal einer ungläubigen Gesellschaft gilt?

    Als nächste Steuer folgt dann die Steuer auf Schweineschnitzel und die Steuer für das Tragen des offenen Haares in der Öffentlichkeit?! 

     

    Gilt das übrigens auch für Wohnungskatzen? Und wie sollte das überprüft werden?

     

     

     

  4. Wir haben 17,1 Millionen zweibeinige Streuner hier. Die zahlen nichts und kosten uns alles.

    Für die natürlichen Deutschen gibt es auch schon verdeckte Kinder-Steuern.

  5. ''Der Aufwand für die Verwaltung wegen des geringen Ertrages''…

    Heuchler..und deshalb eine Katzensteuer.gelle.

    Wie wäre es mit einer Abschußprämie..für gierige Politiker…

    Kommunen mal wieder mau in der Kasse..?!..wegen Migrantennotstands…?!

    1. @Brutus

      Der Aufwand ist denen doch egal..denn bezahlen wir doch auch noch! Solche Aufrechnungen machen die nicht mehr..es um unser Eingemachtes…an das wollen Sie…

  6. Herr Sclüter,

    selten so einen Schwachsinn gelesen. Die Hundesreuer ist, so wie mir bekannt, vor sehr langer Zeit enstanden, weil sich nur Reiche bzw. Wohlhabende einen Hund leisten konnten und nicht weil die ihre Haufen absetzen wo sie gerade stehen! Die Hundesteuer berechtigt auch nicht, die Haufen liegen zu lassen.

    Im Übrigen würde mich mal die Quelle interessieren, der Sie die 14 Millionen durch Katzen getötetn Vögel, entnommen haben!

    Weiterhin hätte ich gerne gewußt, wie viele Vögel durch die Verspargelung mit sinnlosen Windrädern, durch die entstehenden Druckverhältnisse, bisher verendet sind!?

     

     

    1. Ich würde den Artikel mal GENAU lesen, bevor ich dem Autor was vorhalte was er nicht vertritt! Quelle? Steht doch da: Der Stern. Der Autor ist GEGEN die Steuer und erläutert nur die Argumentation des Stren-Beitrags. Am Ende schreibt er, dass eine solche Steuer doch nur zum Aussetzen von noch mehr Tieren führt! Also erst mal Textinterpretation lernen, dann mitreden.

      1. Hier regt sich doch keiner über den Autor auf, sondern gegen den Büttel in Berlin…mir ist es egal, ob es gegen die Aussetzung der Katzen ist oder nicht..für die Katzen, die ein Zuhause haben, wollen Sie dann sowieso Geld…noch so eine blöde Steuer für die Deutschen…gibt es das in andern Ländern auch? In Italien laufen bestimmt mehr Katzen rum und die kommen auch nicht auf solche blöden Sachen…Nein..es reicht…das ist schon Verarsche auf untersten Niveau….ich schlage vor, die Familien, die Politiker betreuen, werden mit einer Haltersteuer belegt…dann ist bald Ruhe mit solchen Geschwätz…

  7. Jawohl Herr Oberlehrer Shmidt,

    Sie sollten nicht anderen Defizite andichten, die Sie selbst besitzen!

    Wenn ich den größten Teil des Artikel als Schwachsinn bezeichnet, habe so bezieht sich das nicht auf den Autor in der Anrede, sondern auf das rote Schmierenblatt "Stern".

    Vorzuwerfen ist dem Autor allerdings, die kritiklose Übernahme ohne weitere Recherche!

    Wer liest ist klar im Vorteil, Shmidt, also den Ball mal schön flachhalten, Herr Oberlehrer!

    1. Wieso denn, Durchschnittsschüler zu sein ist ja auch nicht ihre Schuld. Nur Wenn sie den Herrn ¨Schülter – So heisst der Mann, nicht Sclüter – ansprechen? Und er nimmt erst am Ende Stellung zum Müll des Roten Schmierblatts. Wenn sie den Stern gemeint haben, dann war das wohl ebenso schlecht zu erkennen, wie sie anscheinend die Absicht des Autors nicht erkannt haben. Leider geschieht dies nur all zu oft.

  8. Shmidt,

    Da ist mir doch tatsächlich ein Buchstabendreher unterlaufen, aber Durchschnittsschüler sind doch hier eher Sie, wenn Sie nicht eimal die Schreibweise in der persönlichen Anrede beherrschen.

    Im Übrigen habe ich ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Chemie mit Doktortitel nachzuweisen und wie lautet Ihr Bildungsstand, Herr Oberlehrer??

    1. Chemie? Merkt man…. Merkel ist Physikerin. Sie sollten mit ihr zusammen eine Privatschule eröffnen.

      Wenn man also merkt – so wie Sie… nein, sie ist schon richtig, da sie den Respekt anderen gegenüber vermissen lassen, haben sie auch keine respektvolle Anrede verdient… – na dann wechselt man eben das Thema. Nicht der Tipfehler ist im Fokus meiner Kritik, sondern das sie offensichtlich den Autor missverstanden haben.

      Sie Fragen ursprünglich nach der Quelle:

      „Im Übrigen würde mich mal die Quelle interessieren, der Sie die 14 Millionen durch Katzen getötetn Vögel, entnommen haben!“

      Beim Thema bleiben oder ist die Belüftung im Chemielabor zu schlecht? Mein Gott, wirklich! Ein „sorry, habe den Artikel falsch verstanden“ hätte Sie (in dem Fall schon mit grossem S) gut dastehen lassen und meiner aggressiven Antwort den Wind aus den Spargeln genommen. Aber Doktortitel sagen halt nichts über den Charakter eines Menschen aus. 

  9. Fernsehesteuer,auch wenn man gar keinen hat,allein eine Wohnung,ein Auto oder eine Firma reicht.

    Regenwasserabgabe, weil Regen eben nun mal fällt. Strassenreinigungsgebühr, auch wenn von der Gemeinde nie gereinigt wird. Winterdienstgebühr auch wenn nicht Schnee geschoben wird, da man aber für alles Pauschalen von der Gemeinde macht, ist auch Faktor 5 teuer als, wenn es jeden Tag schneien würde kein Problem.

    Pferdesteuer nun gerade in Diskussion.

    Einkommenssteuer seit Adolf Hitler, kein Problem, Mehrwertsteuer auf 19% owbohl die stärkste Partei damals versprach keine Steuererhöhung und die zweitstärkste versprach maximal 1%, deshalb wurden es dann auch 2%.

    Grunderwerbssteuer mal eben 6%, Rentenbeiträge obwohl 40 Jahre einzahlen und wie man Riester hörte maximal 3 Jahre auszahlen ist schon ein komisches System. Man könnte auch vermuten ein Umverteilungssystem für sogenannte Beamte also eigentlich eine Beamtensteuer., weil die daraus bezahlt werden, aber nei einzahlen,

    Krankenkassenbeiträge nun für Neubürger – kein Problem.

    … Insgesamt 83% habe ich letztes Jahr an Steuern, Gebühren, Abgaben gezahlt. Eine Sittenwidrigkeit scheint es nicht zu geben und der Forderton wird rauer. Zahlt man nicht sofort, auch wennd er Widerspruchsbescheid auch nach 1,5 Jahren nciht mal bearbeitet wurde, droht man mit vollstreckung.

    Es ist ein System des Raubes geworden. Verwaltungen bauen sich immer mehr auf Gemeindeverwaltung, Kreisverwaltungen, Landesbehörden, Bundesbehörden, BUndestag, EU Parlament,… Tempel von Krankenkassen, Statistikdienste, Sicherheitsbehörden und alle suchen ihren politischen Messias, selbst wenn er weder intelligent, noch charismatisch, noch eine wirklich Ausbildung hat, noch jemals Erfolge vorzuweisen hat. Man jubel, klatscht, denn es geht um dei Wahrung des Geschäftsmodells.

    Das das System sich dem Ende zuneigt udn es nur noch ein letztes massiver Raubschritt ist, der auch die letzten Fleissigen mit mit Gängelung, Verordnungen, Ausgedachten Gesetzen, die man nie finden wird, Interpretationen von unkundigen Sachbearbeitern oder Parteipolitikern unterste Bildung, ist vielen nun klar geworden. dennoch mal wieder etwas mehr Freundlichkeit, aufeinander zugehen und Fehler eingestehen, Rechte zurückgeben, Lasten reduzieren, nein das wird nicht praktiziert. Es sit auch nicht vorgesehen und während heute im Stern davon die Rede ist, daß die Reichen aufstände in den USA befürchten und sich in andere Länder absetzen wie Neuseeland. Währenddessen werden neue abgaben wie Maut, noch weniger Bankensicherung oder gar die Verpfändung des Bankguthabens selbstständig durch dei Banken nur mal so am Rande mitgeteilt. Warum soll man da auch viel drüber reden, denn schließlich machen könnt ihr ja sowieso nichts und außerdem hat irgendeiner seine Krokodilvagina heute im Dschungelcamp nicht gegessen.

    Die Menschenwürde ist unantastbar, es sei denn es bringt Quote.

  10. „wer einen Hund hat muss Steuern zahlen, wer eine Katze hat nicht“

    Das stimmt aber so nicht ganz. Obwohl ich eine Katze habe, muss ich für den Hund weiter Hundesteuer zahlen.

  11. Einfach nur noch grauslig, wieviel undifferenzierte Kommentare zu einem – zugegeben – emotionsgeladenen Thema von sich gegeben werden, in der Mehrheit natürlich von Katzenbesitzern, die immer noch an das Ammenmärchen glauben oder glauben wollen, daß freilaufende Katzen nur kranke oder alte Vögel fangen oder auch zum Besten geben, daß  Exkremente verbuddelt werden. Beides ist richtig und dennoch falsch, denn im Frühjahr werden an Jungvögeln (Nestlingen) wahre Massaker verübt (im übrigen auch an Wiesenbrütern und sogar an Hasenkindern!) und Katzendreck liegt (nicht nur bei Frostboden) auch gerne offen auf Wiesen, in Nachbars Garten oder auf Spielplätzen; natürlich nicht auf Straßen und Gehsteigen, denn normalerweise gehen Katzen ja auch nicht dort spazieren. Selbstredend kann jede Statistik angezweifelt werden, auch die extrem hohe Zahl der in Deutschland lebenden meist freilaufenden Hauskatzen – Gegenbeweise können jedoch auch nicht  beigebracht werden. Jedenfalls gibt es fundierte Quellen, in denen man 1986 von 4 Millionen Hauskatzen ausging. Das wären zu den heutigen Zahlen von 12 Millionen Tieren eine Zunahme von 200 % innerhalb von nur 30 Jahren, ein Desaster.  Wie auch immer, trotz mehrerer Versuche von (wahren) Tierschützern und auch der GRÜNEN hat es die Bundesregierung bis heute  versäumt, ein Gesetz zur bundesweiten Kastrationspflicht (wie z.B. in Österreich u.anderen Ländern) auf den Weg zu bringen, um die Katzenflut auf Sicht einzudämmen. Und natürlich wäre es analog zur Hundesteuer nur allzu gerecht, auch Katzensteuer für sog. Freigänger einzuführen, auch wenn dazu immer ein gewaltiger Aufschrei und Shitstorm der Katzenlobby erfolgt mit entsprechend unsachlichen Argumentationen.   

  12. Ich glaube, und da bin ich offenbar nicht allein, dass ein bekannter Autor nun einen weiteren Namen „Edgar Schülter“ angenommen hat. Ich frage mich, für wie dumm man uns Leser eigentlich hält.

    PS: Der Kommentator ‚Shülter‘ fehlt hier noch. Kommt aber sicher bald gell ;-))

  13. Da ich mein sachlicher Kommentar bisher nicht abgedruckt war, nochmal:

    Einfach nur noch grauslig, wieviel undifferenzierte Kommentare zu einem – zugegeben – emotionsgeladenen Thema von sich gegeben werden, in der Mehrheit natürlich von Katzenbesitzern, die immer noch an das Ammenmärchen glauben oder glauben wollen, daß freilaufende Katzen nur kranke oder alte Vögel fangen oder auch zum Besten geben, daß die Katzen ihre Exkremente verbuddeln. Beides ist richtig und dennoch falsch, denn im Frühjahr werden an Jungvögeln (Nestlingen) wahre Massaker verübt (im übrigen auch an Wiesenbrütern und sogar Hasenkindern!) und Katzendreck liegt (nicht nur bei Frostboden) auch gerne offen auf Wiesen, in Nachbars Garten oder auf Spielplätzen; natürlich nicht auf Straßen und Gehsteigen, denn normalerweise gehen Katzen ja auch nicht dort spazieren. Selbstredend kann jede Statistik angezweifelt werden, auch die extrem hohe Zahl der in Deutschland lebenden meist freilaufenden Katzen – Gegenbeweise können jedoch auch nicht  beigebracht werden. Jedenfalls gibt es fundierte Quellen, in denen man 1986 von 4 Millionen Katzen ausging. Das wären zu den heutigen Zahlen von 12 Millionen Tieren eine Zunahme von 200 % innerhalb von nur 30 Jahren, ein Desaster.  Wie auch immer, trotz mehrerer Versuche von (wahren) Tierschützern und auch der GRÜNEN hat es die Bundesregierung bis heute  versäumt, ein bundesweites Gesetz zur Kastrationspflicht (wie z.B. in Österreich u.anderen Ländern) auf den Weg zu bringen, um die Katzenflut auf Sicht einzudämmen. Und natürlich wäre es analog zur Hundesteuer nur allzu gerecht, auch Katzensteuer für sog. Freigänger einzuführen, auch wenn dazu immer ein gewaltiger Aufschrei und Shitstorm der Katzenlobby erfolgt mit entsprechend unsachlichen Argumentationen.   

     

       

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