Ukraine: Sprengung eines polnischen Denkmals in Lemberg

Der Konflikt der beiden Nachbarn Polen und Ukraine spitzt sich weiter zu. Immer wieder werden historische Mahnmale oder Museen gesprengt oder angesteckt, so dass der Konflikt immer weiter weiter eskaliert. Im heutigen Lwiw (polnisch Lwow), damals Lemberg, wurde ein Denkmal gesprengt.

Von Christian Saarländer

Das Denkmal für Polen, die in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges gestorben sind, wurde zerstört. Unbekannte haben das Denkmal in die Luft gesprengt, berichtet das Nachrichtenportal News Front auf Deutsch auf seiner Internetseite. Auch ein Video wurde geteilt, wo man das Resultat der Sprengung sehen kann.

Am 9. Januar wurde das Denkmal für die toten Polen  gesprengt, und auf den Trümmern mit Parolen der modernen ukrainischen nationalistischen Gruppierungen versehen, berichtet News Front. Erwähnenswert ist, dass im Oktober letzten Jahres, einer der Führer der ukrainischen nationalistischen Gruppen, Dmitry Korchinskiy, eine ähnliche Haltung auf dem Territorium des Landes an die polnischen Denkmäler angekündigt, das zuvor zu Polen gehörte. Vor wenigen Monat entfachte auf politischer Ebene in historischer Hinsicht ein Streit zwischen den beiden Staaten.

Erst im Juli wurde in der polnischen Sejm, dem Parlament, eine Resolution verabschiedet, die nun offiziell den Genozid an Polen in der heutigen ukrainischen Region Wolhznien anerkennt, wo nach Auffassung von Historikern zwischen 100.000 und 130.000 Polen durch ukrainische Nationalisten ermordet wurden. Vor einer Woche wurde das Museum der UPA niedergebrannt – ein Ort, wo die Nationalisten der UPA ihre Informationsverteilung im Krieg hatte.

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16 Kommentare

    1. Erst im Juli wurde in der polnischen Sejm, dem Parlament, eine Resolution verabschiedet, die nun offiziell den Genozid an Polen in der heutigen ukrainischen Region Wolhznien anerkennt, wo nach Auffassung von Historikern zwischen 100.000 und 130.000 Polen durch ukrainische Nationalisten ermordet wurden

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      Har, har, har!

      Selten so gelacht!

      Die Großmanns-Sucht Polen und Kriegstreiber an der Seite US-raels sollen zunächst mal ihre eingene Vergangenheit bewältigen und den gezielten Genozid an den Deutschen und deren völkerrechtswidrige Vertreibung nach WK II.

      Und WER sind 'die Historker'?

       

    2.  

      @ Walter

      Vielleicht solltest Du mal berücksichtgen, dass ein gewisser Jude, namens Lazar Kaganowitisch (der Schwager Stalins) im Auftrage Stalins mit seinen überwiegend jüdisch, lettischen Helfgern in den Jahren 1932/1933 ca. 10 bis 13 Millionen christliche Ukrainer im Holodomor/Hungertod gezielt umgebracht hat.

      Nur wenn man das weiß, wird verständlich, warum es soviele national-bewusste Ukrainer gibt, die heute von den üblichen Verdächtigen als 'Neo-Nazis' verunglimpft werden.

      Lazar Kaganowitsch: Der Schlächter der Ukraine

      https://notwende.com/2016/08/27/wir-sind-das-pack-wir-sind-kulaken/

       

  1. Einer der 6 Angriffskriege, die Polen ….

    …. in der "Zwischenkriegszeit" gegen seine Nachbarn zum Zwecke der Territorialgewinnung geführt hat, galt der Ukraine.

    Das Vorgehen der Polen in diesen Kriegen fand seine Antwort, als Polen nicht mehr so konnte, wie es wollte.

    Polen war vor Ausbruch des WKII als klassischer Schurkenstaat verschrien und selbst seinen Allierten gerade gut genug, um endlich einen Grund für die Kriegserklärung an Deutschland zu liefern.

    Was auch daran zu sehen war, dass weder GB noch F eine Hand rührten, um ihren Polen zu helfen, als sie von der deutschen Wehrnacht überrannt wurden.

    Im Übrigen : Historiker.

    Man sollte sie besser Geschichtskneter nennen – diese Branche arbeitet fast vollzählig immer für die aktuellen Gewinner.

    1. Naja, vielleicht sollte in dem Zusammenhang auch erwähnt werden das ohne die Polen Wien seinerzeit an die Osmanan gefallen wäre und wir vermulich heute alle gute Moslems wär'n. 🙂

        1. In der Zwishenkrieg Zeit, haben die Polen wieder Europa, diesmal von Bolschewismus/ Sovietismus geschutzt.

           

          Sehe "Wunder an der Weisel" In Wikipedia Oder "Schlacht bei Warschau" 1920.

           

          Man kann nicht vergessen, das nach I WK Polen hat eigene Unabhängigkeit nach 123 Jahre Besätzung durch Preusen, Österreich und Russland wieder erkämpft. Das Land hat sich nach so viele Jahren von 3 Teilen schweißen müssen. Und wollte auch eigene Gebiete die von der Teilung im XVIII Jahrhundert zu I Rzeczpospolita gehört haben, wieder haben.

          1. …æhhhmmm…so weit ich weiss ist z.B. Ostpreusen mehr als 700 Jahre deutsch! Also wie soll das gehen mit dem "wieder erkæmpft"? Polen ist ein slavischer Stamm aus Gebieten welche suedlich im heutigen Polen liegen und war nie Herr ueber Gebiete welche sie westlich und nørdlich durch die Feinde Deutschlands unrechtmæssig zugeschlagen bekommen haben. Im uebrigen haben Polen eine lebhafte Fantasie wenn es um die Grenzen, die Grøsse und den Einfluss ihres Landes geht. Das war wohl schon immer so.  

          2. Es ist ein Antwort auf kanu Beitrag.

            Ich stimme Ihnen teilweise zu, aber nach erstem Weltkrieg, hat Polen nicht die Ostpreussen erobert. Ich habe Gebiete die heutzutage Teil von Litauen, Weißrusland und Ukraine sind, vor Teilung Polens im XVIII JH aber zu Polen gehört haben. Um genauer zu sagen Gebiete um die Stadte: Wilno, Grodno, Lwow.

            Und woher wollen Sie wissen was für Fantasie die Polen haben? Sehen Sie bitte die Geschichte Bücher, nicht nur Nazi Propaganda, dann werden Sie sehen das I Rzeczpospolita ( Union Polen Litauen) erste multikulti Land in Europa Geschichte war. Und das hat hunderte von Jahren gedauert, nicht nur "Augenblink" . Polen war einzige Staat wo Moslems ( Tataren) Juden, Christen (Ost, und Westkirche)  im frieden dutzende ( wenn nich hunderte) von Jahren gelebt haben.Polen hat paar mal Europa von Inwasion aus Osten und Süden geretet.

            Und das müssen Sie auch zugeben. Die Polen als Nation haben Teilung zwischen 3 Größmächte und Versuch des Besetzers die Sprache und Nation zu vernichten, überstanden. Deswegen könnten kurz nach I WK ein Staat bilden.

             

            Was Geschichte nach 2WK betrifft, Denken Sie das Polen damit glücklich war(en), das man hälfte von Land an andere Länder ( eigentlich zu Sowietunion) übertragen hat. Nimand hat Poeln gefragt, das würde von "Großmächte" entschieden, deswegen Polen dafür Schuld zu geben ist wirklich nicht angemessen. Glauben Sie das die Polen aus Kresy (damalige Ostpolen) glücklich waren als man sie von Heimat vertrieben hat, und an die von Deutschland genomene Gebiete umgesiedelt hat? Die Leute die noch leben, haben bis heute Heimweh. Obwohl nicht sie den krieg angefangen haben. Glauben sie mir, das  die Leute, Jahre lang mit Angst leben müsten. Im Polen ( heutigen Westpolen) war Jahrelang Angst, das die Deutsche wieder kommen und werden wieder alle töten wollen.Wenn jemand der Krieg, Angriff Rusland ( am 17.09.1939 sind Sowieten in Ostpolen einmaschiert) Vertriebung ( ja, nich nur Deutsche wurden vertrieben, Polen die in gebiten heutige Ukraine nicht UPA Banden in Hände fielen, wurden nach dem Krieg auch in unbekannte umgesiegelt) ist kein wunder, das er Angst hatte.

            Hier ist nicht der Paltz wo man die Geschichte der andere Seite erzählen kann. Aber eins können Sie glauben, nicht alles was man in Schule über Geschichte gelernt hat entspricht Wahrheit. Und nicht nur in polnischer Schule, in deutscher auch.

            Ich würde mich wirklich wünschen, das man statt an andere Nationen zu hetzen, versucht Hätte (mindestens hier in Mitteleuropa) Brücken zu bauen, Geschichte zu bearbeiten -weil ist bis heute nicht richtig passiert- das seht man zb an ihrem letztem Satzt, das Polen deutsche Gebie unrechtmässig bekommen hat. Hat Polen rechsmässig eigene verloren? Hat Polen für Zerstörung des Landes und für Ermordung 6.000.000 Bürger Entschädigung bekommen? Nein. Polen hat auch nach dem Krieg kein Marschall Plan bekommen. Die Pole haben Polen mit eigene Händen wieder aufgebaut. Teil von Warschau erst im 80. Und ich errine Sie noch mal, nicht Polen hat Krieg angefangen, aber eigentlich wurde Polen nach dem Krieg als Straffling behandellt.

             

      1. Naja aber bitte…von insgesammt 74.000 Mann hat Polen gerade mal 24.000 Mann beigetragen. Also jetzt den gesammten Sieg den Polen zu zuschreiben halte ich für sehr weit hergeholt! Gerechterweise muss man sagen, 2/3 des Sieges gehen auf die Deutsche Kappe!

  2. Libe Redaktion. Ich schreibe icht korrekt in deutsch, abe ich hoffe mein Beitrag kann man verstehen.

     

    Der zestörte Denkmal war nicht zu Ehre im Jahr 1944 in der Ukraine gestorbene Polen. das war ein Denkmal zu Ehre Polen und abdere polnische Bürger (auch Juden und Ukrainer, die nicht mitmachen wollten, oder seine polnische Nachbern gewarnt haben) die  von Ukrainer, UPA OUN Banden auf brutalste weiße ermördet worden sind. Damals war diesen Gebiet immer noch Polen, Ostpolen, unter Deutsche besatzung, nicht Westukraine.

     

    Westukraine ist dann nach dem II WK dank Stalin entstanden. Stalin hat nach II WK die Grenze in Mittel- und Osteuropa gestimmt. Westliche Allierten haben die Länder dem Despoten einfach ohne zu darüber zu diskutieren übergeben.

  3. Sprengung eines polnischen Denkmals in Lemberg

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    Kein Wunder, wurde die Ukraine doch von den Großmannsucht Polen im 'Großpolnischen Reich' ausgebeutet, ausgequetscht und ausgeplündert.

    In seiner größten territorialen Ausdehnung um 1618  umfasste dieses Großreich Polen-Litauen den größten Teil des Staatsgebietes des heutigen Polen, das heutige Litauen, Lettland und Weißrussland sowie Teile des heutigen Russland, Estland, Moldawien, Rumänien und der Ukraine.

    Vergessen wir auch nicht den polnisch-ukrainischen Krieg von 1918 und 1919.

    Im übrigen haben die Großmannsucht Polen, die Ukrainer, die ihnen im Versailler Vertrag zugeschlagen wurden , genau so unterdrückt und mälträtiert, wie die deutsche oder weißrussische Minderheit.

    Da hat sich berechtigter Weise in der Ukraine ein gewisses Konfliktpotential aufgebaut.
     

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