Theresa Mays Brexit-Plan: Keine halben Sachen

Die britische Premierministerin Theresa May hatte am Dienstag angekündigt, Großbritannien voll und ganz von der EU zu trennen. Weder eine Teil-Mitgliedschaft noch eine assoziierte Mitgliedschaft in der EU käme für sie in Frage. 

Von Andre Eric Keller 

Die britische Premierministerin erklärte: „Wir streben nicht danach, an Häppchen der Mitgliedschaft festzuhalten, wenn wir gehen“. Die Regierungschefin sieht ihr Land aber auf dem Weg in eine „lichtere Zukunft“. Großbritannien wird zweifelsohne eine „globale Handelsmacht“ bleiben und werde ein „Magnet für internationale Talente“ sein, so die konservative Politikerin.

May erklärte ebenfalls ihr Vorhaben, das Land auch aus dem gemeinsamen europäischen Binnenmarkt zu führen. „Wir streben keine Mitgliedschaft im Binnenmarkt an“, so May. Was für die sogenannten Experten, welche im Mainstream so gerne befragt werden, ein "no go" wäre, denn wie wir wissen ist ein Festhalten am gemeinsamen Binnenmarkt der EU, alternativlos und alles Übrige wäre chancenlos.

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Die neue "eiserne Lady" werde einen umfassenden Freihandelsvertrag mit Brüssel schließen. Da hat sie die Chancen sogar noch einen besseren Vertrag abzuschließen, als die Union es bislang ermöglichte. Auch die Zollunion hat sich somit für Großbritannien erledigt. Keinesfalls liege es im Interesse Großbritanniens, dass die EU auseinanderbricht, betont May. Man kann vermuten, dass der Premierministerin ihr Land aber mehr am Herzen liegt, als die Rest-EU, was aber legitim ist. 

Die Premierministerin, welche durch und durch Demokratin ist, kündigte an, das britische Parlament über den Brexit abstimmen zu lassen. Das Ergebnis der Austrittsverhandlungen mit der EU soll in beiden Kammern zur Abstimmung gestellt werden.

Großbritannien soll für zukünftige Generationen nach der Umsetzung des "harten" Brexits, deutlich attraktiver sein: „Wenn die zukünftigen Generationen zurückschauen werden, werden sie uns nicht nur nach unserer Entscheidung beurteilen, sondern auch an der Umsetzung dieser Entscheidung. Sie werden sehen, dass wir für sie ein besseres Großbritannien gebaut haben.“  

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Mutig ist die Dame allemal, aber im Grunde geht es darum zu beweisen, dass es ein Leben nach der Europäischen Union gibt. Und dieses Leben danach wird nicht schlechter sein, sondern soll in Zukunft sogar noch mehr Chancen bieten. Potentielle Nachahmer sind Frankreich oder Italien, die nur auf den günstigen Zeitpunkt warten, um ihre Souveränität zurückzuerlangen. Es ist eben nur eine Frage der Zeit, wenn die geglaubte Alternativlosigkeit schwindet und sich Alternativen auftun.

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5 Kommentare

  1. Die europäischen Länder haben die umfassenden Zerstörungen und Verwerfungen des 2.Weltkrieges in einer Weise bewältigt die zu nie dagewesener Prosperität und Wohlfahrtsgesellschaften geführt hat . Es kann keine Frage sein, daß auch derzeit noch genug staatliche Substanz und human Ressourcen vorhanden sind, die Zerstörungen die die EU- NWO Faschisten verursachen und schon verursacht haben,  zu bewältigen. Es ist bewiesen, daß die nationalstaatlichen Ordnungsstrukturen dafür hervorragend geeignet sind.  Zweifelsfrei wird der Brexit den übrigen Europäern diese Tatsache einmal mehr vor Augen führen. Götterdämmerung für die schmarotzenden NWO-Faschisten.

  2. Die britische Premierministerin Theresa May hatte am Dienstag angekündigt, Großbritannien voll und ganz von der EU zu trennen. Weder eine Teil-Mitgliedschaft noch eine assoziierte Mitgliedschaft in der EU käme für sie in Frage. 

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    Wenn Theresa May, die Sprechuppe derer vom rothen Schild und der 'City of London' sagt, dann heißt das, dass sich der Rothschild-Clan und die 'City' vom der EUdSSR verabschiedet, weil er/sie für diesen krypto-kommunistischen Verein, der viel zu groß, viel zu teuer und viel zu zerstritten ist, keine Zukunft mehr sieht.

    Das CIA-Rothschild/Rockefeller  Experiment EUdSSR ist damit offiziell für gescheitert erklärt!

    Vor allen Dingen will sich Baron Rothschild, dem Grand-Master of the British Empire, nicht von einer Angela Merkel aka Aniela Kazmierczak, einem jüdisch-kommunistischen Emporkömmling, gepusht von der Wall Street und dem alten Ostküsten-Establishment, nicht in die Suppe spucken lassen.

    DER hat seine eigenen Pläne und die wird Mrs. May umsetzen.

    Es gilt immer noch der alte Leitspruch:

    Rule, Britannia!

    Britannia, sprich die 'City' (welche immer noch das alte Empire repräsentiert)  lässt sich doch nicht auf Dauer vorn irgendwelchen kleingeistigen, krypto-kommunistischen Psychopathen am Bullenring durch die Arena ziehen.

     

  3. Die Eu wird sterben und am Ende wird ein Atombombenlager unserer USA Freunde in unseren Land übrigbleiben fals man diese Merkel und Konsorten nicht abschaltet. Die Eu haben wir uns damals anders vorgestellt und sind bitter enttäuscht worden über das was diese Verbrecher mit uns allen angestellt haben. Sie haben uns belogen und betrogen, unsere Menschen sind nicht anderes als ein Spielball für diese hinterhältige Abart von Pseudopolitikern.

  4. Die Engländer diktieren immer wieder mit eiserner Hand vor,,

    Signalwirkung richtet sich alleine an Adressenten der Brüsseler-Appartheitsregiem

    jedes EU-Mitglied soll sein "Extra-Wurst" bekommem und dieser ilegaler "EU-Parlement" endlich abschaffen werden.. den dieses richtetet sich wei ein Kein in die "Interne u. Sensible Angelegenheiten" jedes suveränen Staates um den Volk und Volksparlamente zu entmündigen und zu bevormunden.

    Ein vom suveränem Volk gewählter Volksvertreter hat das vom Volk erteilten Auftrag ausführen und nicht sich wie Appostel und Messiasse aufführen

    EU-Parlamentarier bzw. Weisskragenträger mutieren zu "Stasi-Abgeordneten und Vormundschaftsbehörden" Sie sind mächtiger als das Volksvieh…

    England hat es erkannt.. und macht darum ne Fliege..

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