Mit 217 Billionen Dollar erreichte der globale Schuldenberg einen neuen Rekordstand. Das sind 325 Prozent des Weltsozialprodukts.

Von Marco Maier

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 kamen weltweit 11 Billionen Dollar neue Schulden zu den zuvor 206 Billionen Dollar hinzu, so dass die jüngsten Angaben des "Inistitute for International Finance" (IIF) von 217 Billionen Dollar sprechen. Geht man davon aus, dass der Trend so anhielt, sind wir jetzt, Anfang 2017 sogar schon bei über 220 Billionen Dollar.

Angesichts dessen, dass diesen Schulden auch irgendwo Guthaben bzw. Forderungen gegenüber stehen, kann man sich ausmalen, wie groß das ganze Finanzvermögen sein muss. Da bläst sich eine globale Schuldenblase auf, die ohne eine Hyperinflation bald schon platzen muss. Mit dazu beigetragen hat auch die sehr expansive Geldpolitik der Zentralbanken, die zu einer regelrechten galoppierenden Inflation auf den Kapitalmärkten führte.

Inzwischen fragt man sich nicht mehr, ob sondern wann diese Blase "plopp" macht. Denn wenn man da durchschnittlich auch nur mit vier Prozent an jährlichen Zinsen rechnet, die dafür zu bezahlen sind, muss die globale Realwirtschaft dafür bereits rund 9 Billionen Dollar abdrücken. Bei einem Weltsozialprodukt von etwa 74 Billionen Dollar entspricht dies immerhin in etwa einem Achtel der gesamten Wirtschaftsleistung. Auf Dauer kann das nicht funktionieren.

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9 thoughts on “Neuer Rekord: Der Welt-Schuldenberg wächst”

  1. Platzt die Blase, verlieren hauptsächlich Spekulanten ihre Wetteinsätze. Wen juckt's?
    Wer nicht zockt, hat nicht viel zu verlieren – außer vielleicht seinen Platz im Hamsterrad, der gemeinhin "Arbeitsplatz" genannt wird. Auch möglich, dass jemand um die Auszahlung seiner Lebensversicherung kommt, was aber ebenso unter Zockerrisiko fällt, denn wo sollten die Kapitalzuwächse ohne eigene Arbeit her kommen, wenn nicht aus Spekulation und Ausbeutung?

    Also: Auf den rothschildschen Schuldenberg ist geschi$$en !

    1. Ja so muss man das sehen und nehmen. Wenn sie nicht Willens und oder unfähig sind den Finanzmarkt zu Schwächen und die Realwirtschaft zu stärken werden am Ende, völlig zurecht, alle vor dem nicht's stehen.

  2. Mit 217 Billionen Dollar erreichte der globale Schuldenberg einen neuen Rekordstand. Das sind 325 Prozent des Weltsozialprodukts.

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    Na, und? Null Problemo! Wir enteigenen  einfach teilweise Jakob und Evelyn Rothschild und das Sache ist geritzt.

    Dann verbleiben den beiden Herren und dem Familienclan immer noch rd. 280 Billionen (konservativ und niedrig geschätzt). Könnte dann zwar etwas eng werden, aber ihre Schlösser, Burgen und Traumvillen werden sie wohl nicht verkaufen müssen.

    Aber Scherz beiseite:

    Schon 1919 schrieb Gottfried Feder  sein Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft, aber Keiner will oder darf auf ihn hören.

    Zwei haben es getan. Der Eine, der Unaussprechliche, wurde ob dieser unerhörten Handlung mit Krieg überzogen, der Andere, ein gewisser Orban aus dem schönen Land Ungarn, lebt noch und sein Land ist jetzt schuldenfrei. 

    "Der Mammonismus ist die schwere, alles erfassende und überwuchernde Krankheit, an der unsere heutige Kulturwelt, ja die ganze Menschheit, leidet. Er ist wie eine verheerende Seuche, wie ein fressendes Gift, daß die Völker der Welt ergriffen hat.
     

    Unter Mammonismus ist zu verstehen:
    Zum einen die internationalen übergewaltigen Geldmächte, die über allem Selbstbestimmungsrecht der Völker thronende über- staatliche Finanzgewalt, das internationale Großkapital, die einzig goldene Internationale; zum andern eine Geistesverfassung, die sich weitester Volkskreise bemächtigt hat; die unersättliche Erwerbsgier, die rein aufs Diesseitige gerichtete Lebensauffassung, die zu einem erschreckenden Sinken aller sittlichen Begriffe schon geführt hat und weiter führen muß.
    Verkörpert und auf die Spitze getrieben ist diese Geistesverfassung in der internationalen Plutokratie.

    Die Hauptkraftquelle des Mammonismus ist der mühe- und  endlose Güterzufluß, der durch den Zins geschaffen wird.
    Aus dem durch und durch unsittlichen Leihzinsgedanken ist die goldene Internationale geboren. Die aus der Gier nach Zins und Wucher jeder Art erwachsene geistige und sittliche Verfassung hat zu der erschreckenden Versumpfung eines Teiles der Bourgeoisie geführt.
    Der Leihzinsgedanke ist die teuflische Erfindung des Großleihkapitals, sie ermöglicht allein das träge Drohnenleben einer Minderzahl von Geldmächtigen auf Kosten der schaffenden Völker und ihrer Arbeitskraft   (….)

    Gottfried Feder:

    Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft

    http://148.216.38.247/~rrusiles/Fie/Horizontal/Feder_DasManifestzurBrechungderZinsknechtschaft.pdf

    Worte, heute aktueller denn je!

     

     

    1. Der Unaussprechliche tat, was ihm Hjalmar Schacht geraten hat

      Der Erfolg gab ihnen recht : In fünf Jahren vom Hungerstaat zur – mindestens – Mittelmacht.

      Und alles nur, weil sie die Kassenhäuschen abgebaut haben, die bis dahin und heute wieder auf jede wirtschaftliche Bewegung ihren Obolus einstrichen und -streichen.

      Die Idee des direkten Gütertauschs zwischen den Staaten hat nichts von ihrem Charme verloren – Rinderhälften gegen Lokomotiven war ein Rezept, das die gewohnheitsmäßigen  Parasiten in den Wahnsinn trieb.

      Vielleicht muss der Unaussprechliche deshalb immer noch als unsterblicher Zombie umhergeistern : "Seht her, was euch passiert, wenn ihr uns nicht füttert"

      Übrigens – Treppenwitz der Geschichte : Seit Bayern die angemaßten Urheberrechte aufgeben musste, ist das Schriftwerk des Unaussprechlichen das meistgekaufte Buch der Welt geworden.

    2. Von der Enteignung Rothschilds und ähnlicher Kaliber haben Gysi und seine rotgrünendunkelroten Kollegen noch nie gesprochen. Interessant, nicht wahr? Ihre Empfehlung ist das Schuldenmachen!

      1. Von der Enteignung Rothschilds und ähnlicher Kaliber haben Gysi und seine rotgrünendunkelroten Kollegen noch nie gesprochen. Interessant, nicht wahr? Ihre Empfehlung ist das Schuldenmachen!

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        Natürlich nicht, denn das würde ja ihre evolutionäre, äußerst erfolgreiche Gruppenstrategie auf den Kopf stellen.

        Immer nach dem Motto: 'Eine Krähe hackt der anderen kein Auge' aus sowie 'getrennt marschieren, vereint zuschlagen'.

        Die Einzige, die da mal ab und zu aus der Reihe tanzt ist Frau Sarah Wagenknecht, die schon mal die Worte 'Kontrolle' und 'Enteignung' bzw. 'Verstaatlichung' in den Mund nimmt.

        Das ist aber Teufelswerk!

         

  3. Vielleicht darf ich noch hinzufügen, daß diese Summe auch genau den Forderungen entspricht, über die verschiedene (und nicht allzu viele Haupt-) Gläubiger ein Anrecht haben. Auf der anderen Seite der Schulden stehen nämlich: Guthaben. Grüße

  4. "Neuer Rekord: Der Welt-Schuldenberg wächst"

    Was heißt, was bedeutet das? Über den Verhältnissen leben und gelebt zu haben! Eine erkaufte Demokratie also! Ansonst würde sie nicht funktionieren. Und wem arbeitet sie in die Hände, diese Superform der Geldverteilung und des Geldeinsammelns? Der NWO. Und warum dürfen wir über keiner Alternative zu ihr, dieser schmeichelhaften Demokratie nachdenken? Weil das einem Plan anderer zuwiderläuft. Und wem kann das zuwiderlaufen? Nur einer NWO! Und nur dieses System spült der NWO die Ameisen in Scharen unter die Fuchtel.

    Am Ende gibt`s dafür noch ein Danke schön einer Ameis mit einem IQ Wert weit unter dem Zumutbaren.

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