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Die Vorwürfe der russischen Hackerangriffe auf die USA zur Beeinflussung der Wahl werden von WikiLeaks, Glenn Greenwald und Abby Martin demontiert.

Von Christian Saarländer

Die beiden Journalisten und WikiLeaks stehen im engen Zusammenhang zueinander. Allesamt halten sie recht wenig von den jüngsten Anschuldigungen gegen Russland durch Medien und Geheimdienste. In Berichten und Artikeln werden immer wieder die Vorwürfe gegen Russland wiederholt. Hier die Reaktionen auf die Anschuldigungen, die anscheinend ohne Beweis und sehr unfundiert sind.

Abby Martin ist international als alternative Journalistin bekannt, die sich gegen die westliche Deutungshoheit in den Medien zu Wort meldet. Seit 2015 ist sie auf teleSUR Englisch mit ihrer Sendung The Empire Files zu sehen, eine Nachrichtensendung mit investigativen Charakter. Zuvor war sie zwischen 2012 und 2015 bei RT America mit Breaking The Set zu sehen. Derzeit nimmt Martin ihren Ex-Arbeitgeber aus Russland in Schutz. Die Gründerin des Graswurzel-Projekts von Media Roots wehrt sich gerade gegen die Vorwürfe der US-Zeitung New York Times, den sie als nicht fundiert und falsch bezeichnet. Auch das Nachrichtenportal News Front hat über diesen Vorfall berichtet.

WikiLeaks lobte die Journalistin für ihre Reportage auf The Empire Files, auf der sie über die E-Mails von John Podesta berichtete. Diese Reportage hob sich von vielen anderen ab, weil dort nicht ausschließlich auf „Pizzagate“ eingegangen wurde, sondern auch auf viele andere Details, wie beispielsweise die Manipulationen von Medienberichten und das Planen von Schmutzkampagnen gegen Clintons Herausforderer Donald Trump, der am Ende dann doch die Nase vorn hatte. Dennoch wurde dedizierter auf die Sendung von RT eingegangen und nicht auf die von teleSur. Ein Bericht behauptete sogar, dass die Show auf RT «Breaking the Set» Schuld an Clintons Niederlage gewesen sei, wie Martin  twittert. „Es ist absolut verrückt…“, so die investigative Journalistin auf RT.

Sie bekräftigte auch, dass sie den Sender nicht verlassen habe, weil dort „russische Propaganda“ betrieben wurde. Hier ist die Reportage von Martin auf Video zu sehen. Bereits im Juli 2016 machte Abby Martin eine Reportage über Hillary Clinton die RT Deutsch übersetzte.

Über die Podesta-Mails kam auf teleSur am 5. November eine Reportage, in der man sich mit den Inhalten auseinandersetzte. Diese Serie von E-Mails begann WikiLeaks am 7. Oktober zu enthüllen und veröffentlichte mehrere Tranchen bis zum Ende der Wahl. Contra Magazin berichtete auch zu diesem Zeitpunkt. Über das ganze Jahr hinweg wurden die Enthüllungen von WikiLeaks auf Contra Magazin aufgegriffen. In den Mainstream-Medien des Westens geriet das Portal von Julian Assange immer mehr in Misskredit. „Russische Propaganda und Trump-Unterstützung“, waren die Vorwürfe, die das Portal hinnehmen musste.

Die Podesta-Mails waren dann auch der Startschuss für die Fake News Kampagne, die in den Medien bis heute breit getreten wird. Vor allem die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und die Sex-Skandale der demokratischen Spitzen schienen der Grund gewesen zu sein, mit der Operation „Fake News“ in die Offensive zu gehen. Über dieses Thema in Verbindung mit „Pizzagate“ ist dieses Video zu empfehlen, das man auch auf Contra Magazin teilte: Die Moderatorin Katrin Ziske sprach darüber kurz vor Weihnachten mit Hagen Grell.

Sicherlich ist es die Aufgabe des US-Justiznachrichtendienstes FBI über diese Vorwürfe zu ermitteln und somit auch Beweise zu bringen, ob eine Anklage gegen Clinton und weitere Demokraten auch gerichtsfest ist. Und WikiLeaks wehrt sich auf Twitter auch gegen die Anschuldigungen, die immer noch andauern. Hier zeigt man sich mit dem FBI kollegial und weist darauf hin, dass weitere Dokumente über den Fall Hillary Clinton veröffentlicht wurden.

Also 299 Seiten veröffentlichte das FBI über die Causa Clinton, die man sich als PDF-Dokumente ansehen kann. Es werden auf Twitter noch mehr Dokumente von der Plattform geteilt, die offiziell vom Federal Bureau of Investigation (FBI) stammen. Die Ermittlungen des Nachrichtendienstes, der dem US-Justizministerium untersteht, sorgten mitunter auch dafür, dass die Umfragewerte von Hillary Clinton kurz vor der Wahl weiter gesunken waren.

Der mit WikiLeaks verbundene investigative Journalist und Ex-Anwalt Glenn Greenwald äußerte sich auch zu den jüngsten Vorwürfen, die er so nicht ohne zu hinterfragen übernehmen würde. Sämtliche US-Geheimdienste beschuldigen Russland die Wahlen beeinflusst zu haben und bringen WikiLeaks mit den Nachrichtendiensten des Kremls in Verbindung, haben allerdings sehr wenig Beweise hierfür.

Die Twitter-Commutiy amusiert sich derweil über die Anschuldigungen gegen RT, nur russische Propaganda zu betreiben. So zeigte die Info-Kriegerin Angelijka p einen Screenshot vom Nachrichtenportal RT, den man als Handy-Applikation nutzen kann. „Schaut euch nur diese ganze russische Propaganda auf RT an“, schreibt Angelijka.

8 KOMMENTARE

    • Es ist ein Archiv. Insofern könnte man jedes Archiv als ein pishing bezeichnen.

      Wieviel bekommt man eigentlich für so eine charakterlose Zersetzungsarbeit wie die deinige? Wo bist Du? Bei dieser Kahane-Stiftung? Oder direkt bei den Besatzern? So oder so lebst Du von uns, Du Lügen-Zecke.

  1. Julian Assange ist entführt und bleibt verschwunden. Alt-Aufnahmen werden von den dunklen Mächten manipuliert und als "aktuelle Interviews" eingesetzt, als Schein-Opposition.

  2. Vox populi, dass ist totaler Schwachsinn, Assange ist nicht im geringsten verschwunden. Diese Fake News von dir kannst du dir hinschieben wo du willst aber höre auf solchen Blödsinn zu posten.

  3. Mit der Wahl von Donald Trump dürfte die 'Beeinflusung der Wahl' durch überstaatliche Mächte Schnee von gestern sein. Interessanter wäre schon eine Untersuchung des US Sports durch WikiLeaks ect. in Hinsicht auf ein gezieltes Doping, besonders im Schwimmsport, ohne welches die amerik. 'Topathleten' unter ferner liefen abgeschlagen schwimmen und in der Leichtathletik laufen würden.

  4. „Darum werden die von uns herausgegebenen Zeitschriften scheinbar auf der Gegenseite stehen und deren Aussehen, Haltung und Richtung nachahmen. Sie werden dadurch Vertrauen zu uns erzeugen und unsere ganze arglose Gegnerschaft zu uns herüber bringen.“
    „In der3. Reihe werden wir unsere eigene Gegnerschaft aufstellen, die das gleiche Aussehen zeigen wird wie unsere wirklichen Gegner. Unsere wirklichen Gesinnungsgegner werden diese scheinbare Gegnerschaft für ihre eigene nehmen und uns ihre Karten aufdecken.“
    (Aus den Protokollen der Weisen von Zion)

    Die Israel-Connection erklärt:
    Teil 1: https://youtu.be/Zw4BICcmJVM
    Teil 2: https://youtu.be/G23Zuu9pMwo
    Teil 3: https://youtu.be/E4rjXrajsMo

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