Lega Nord-Chef ruft zu Umdenken in europäischer Einwanderungspolitik auf

In einem Interview mit der "Welt" hat der Chef der italienischen Lega Nord, Matteo Salvini, zu einem Umdenken in der europäischen Einwanderungspolitik aufgerufen. "Wenn jeder ankommen und machen kann, was er will, dann wirst du mit dem Problem nicht mehr fertig." Damit liegt Salvini nicht ganz falsch.

Von Andre Eric Keller 

Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln vor einem Jahr wurde von vielen unterbewertet, das war ein entscheidender Fehler. "Sie waren ja in gewissem Sinne eine Vorwarnung für das, was nun geschehen ist", sagte Salvini. "Wir werden angegriffen und müssen mit Entschlossenheit all diejenigen abschieben, die keine Aufenthaltsberechtigung haben." Es gehe um einen "Kulturkampf". Das sieht man in deutschen Landen keineswegs so, denn Kultur darf es nur noch geben, wenn sie aus einem anderen Kulturkreis zuwandert.

In vielen Schulen Italiens mussten Weihnachtsfeiern alternativen Festen weichen. Warum soll es denn in Italien anders sein, als in Deutschland? "Weihnachten ist Weihnachten, weil das Christkind zur Welt kommt. Warum sollen wir uns für unsere Traditionen schämen?" Muslime könnten die "besten und friedlichsten Menschen sein. Das Problem ist nicht der Einzelne, sondern die Kultur des Islam", führte Salvini weiter aus. Warum hat dieser Mann so recht? Salvini weiter: "Sie ist rückständig und nicht mit unserer Gesellschaft kompatibel." Dachte wirklich jemand, dass der Islam in Italien weniger Probleme verursacht, als in Deutschland?

Anstatt Menschen aus Syrien aufzunehmen – nur rund 1000 Syrer erreichten Italien – kommen 95 Prozent der der Migranten aus Afirka, es handele sich also um Wirtschaftsflüchtlinge. Hier brauche es einen neuen Ansatz bei der Bekämpfung der Migration aus Afrika. "Wir könnten das Geld, das wir hier aus dem Fenster werfen, um auch in diesem Jahr 170.000 von ihnen in Hotels unterzubringen, besser ausgeben", sagte Salvini. Man könne aber auch "Abkommen schließen mit den Regierungen von Mali, Nigeria, Gambia oder dem Senegal, um dort in die Infrastruktur zu investieren". Was nicht ganz unlogisch klingt.

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Die Lega Nord rangiert in den Umfragen mit 14 Prozent der Wählerstimmen auf dem dritten Rang. Sie ist nach der Fünf-Sterne-Bewegung die zweitstärkste Oppositionspartei in Italien. Die Lega Nord ist außerdem gemeinsam mit der österreichischen FPÖ, dem Front National und dem belgischen Vlaams Belang in der "Bewegung für ein Europa der Nationen und der Freiheit" (MENL) im Brüsseler EU-Parlament vertreten.

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10 Kommentare

  1. Die wollen nur ein Teil von dem zurück, was die Kolonialherren ihnen genommen haben. Hätte der schmutzige Wirtschaftimperialismus "die Neger" nicht nur gemolken, sondern auch eine Infrastruktur aufgebaut, hätten wir jetzt weniger Probleme. Erst ausbeuten und wenn das nicht mehr geht, dann Wirtschaftkriege. Das ist die ganze Kunst der "Eliten und Experten".  Und das nicht zum Gemeinwohl-, denn eigentlich verpflichtet Eigentum die zu nichts.

    1. Das ist nicht ganz richtig, in Afrika ist eine riesige Menge aufgebaut worden. Nur deshalb haben Staaten wie Äthiopien ihre Einwohner von den 50igern bis heute mal eben verachtfachen können, selbser aber nicht mehr nachgelegt.

    2.  

      @ Frost
       

      Mein lieber Frost, hier liegst Du total falsch.

      Wir sind den Negern nichts, aber auch garnichts schuldig. Zumal die Deutschen nicht.

      Als die eurpäischen Kolonialherren abgezogen sind, haben sie eine vernünftige Infratstruktur, eine funktionierende Verwaltung und ein vernünftiges Bildungswesen hinterlassen. Die afrikanischen Länder Uganda, Kenya oder das ehemalige Deutsch-Ostafrika waren sog. Muster-Kolonien. Das gilt auch fü Nord- und Süd-Rhodesien.

      40 oder 50 Jahre später ist davon nichts mehr übrig, sondern die Neger sind wieder in ihren afrikanischen Urzustand zurück gekehrt und den Meisten geht es wesentlich schlechter als unter den  sog. 'ausbeuterischen Kolonialherren'.

      Afrikas Schuld, Afrikas Pflicht
      Von Roger Köppel

      Es gibt keine schuldgetriebene Verpflichtung für Europa, alle Afrikaner aufzunehmen,
      die im Norden ein besseres Leben suchen. Im Gegenteil: Der demografische Druck
      wird die EU zwingen, die Grenzen wasserdicht zu machen.

      http://www.rogerköppel.ch/fileadmin/rk-editor/PDF/wew_20131010_0_0_14.pdf

       

  2. Wie wäre es mal mit Entwicklungshilfe für obdachlose Europäer ? Nee, geht gar nicht ! Sind ja nur "Weisse" ! Und die sind ausnahmslos zu 1000% waschechte Nazis ! Sicher noch in  1000 Jahren !

  3. Wenn jeder ankommen und machen kann, was er will, dann wirst du mit dem Problem nicht mehr fertig." Damit liegt Salvini nicht ganz falsch.

    ——

    Nein, damit liegt er nicht falsch, aber in Italien dürfte an und für sich keiner der Schwerstbereicherer ankommen, denn das sind übewiegend Neger und reine Wirtschaftsflüchtlinge, die hier absolut nichts zu suchen haben und weder unter die 'Genfer Flüchtlingskonvention' der 'politisch oder religiös Verfolgten' fallen noch unter den subsidiären Schutz als 'Kriegsflüchtlinge'!

    Was ich allerdings vermisse ist die Kritik an Denjenigen, welche für die Misere in Europa verantwortlich sind, also an Soros/Rothschild/Industrie/Wirtschaft/Hochfinanz/Vatikan & Co.

    Aber das ist wohl zuviel verlangt.

    Es bringt ja nichts, über die Moslems herzuziehen, die nehmen nur die ihnen einmalig gebotene Chance wahr.

    Die wahren Schuldigen sind die o. genannten Initiatoren.
     

    1. "Es bringt ja nichts, über die Moslems herzuziehen, die nehmen nur die ihnen einmalig gebotene Chance wahr."

      Richtig.                                                                                                                                                                                                                                                         

      Es ist eine Neubestimmung der Bedeutung von Grenze notwendig. Das Wiederauffrischen der Erkenntnis, dass Gesellschaften und Leben Grenzen als existenzielle Basis haben, dazu die genaue Bestimmung der Gesellschaftsgrenzen, die heute nationale Grenzen sind und als solche Bestand haben müssen, als nicht bessere Formen gefunden sind.

      Neu in die Diskussion gebracht werden müssen Grenzen, die heute im kapitalistischen Neoliberalismus quasi sakrosankt sind. Aufzulösen sind Grenzen die eine Selbstbestimmung der Völker, der Gesellschaft untergraben und verhindern – die reale Demokratie verhindern. Dies betrifft die Souveränität über Gesetzesbestimmung, über die Finanzen, über die Exekutive und das Militär . Strukturen, die nur ansatzweise Monopolcharakter haben, too big to fail sind, sind umgehend aufzulösen.

  4. Im Augsut 2014 fuhr ich mehrmals mit dem Nachzug von München nach Berlin und der Zug war stets voller junger Männer aus Afrika, die ein Italien Fußballtrikot anhatten, daß ihnen italienische Regierungsorganisationen gegeben hatten und sie hatten alle das gleiche ausgedruckte Ticket nach Berlin und 500Euro Bargeld erhalten.

    Ich kam mit mehreren ins Gespräch und fragte woher sie denn kämen und was sie denn Zuhause gemacht hätten und warum sie nach Deutschland fahren würden und was sie hier machen wollen.

    Ich sprach damals mit 8 Leuten. Alle sehr nett und freundlich einige husteten doch recht bedenklich und so seine Nacht im Schlafwagenabteil zu verbringen mit Verdacht auf TBC ist nicht lustig. Ich wurde zweimal in meinem Leben Zwangsgeröngt von dem was ich damals als Staat empfand. Hier jedoch war man fahrlässiger.

    Die meisten waren Hilfsarbeiter oder waren Soldaten. Sie kamen aus Eritrea, Ghana, Nigeria,.. sie wurden von Organisationen angeworben, weil man in der EU Männer haben wolle, wie man ihnen sagte.

    Für mich wurde damals klar, daß das hier kein gutes Ende nehmen würde. Der Eindruck einer Umvolkung kam mir damals noch nicht eher der Gedanke von der Destabiliisierung der Gesellschaft zur Installation eines Polizeistaates. Vor allem bei offenen Grenzen fremde Soldaten ins Land zu holen ist natürlich auch einer Invasion gleichzusetzen, denn deren Bewaffnung ist wohl eher eine Zeitfrage.

    Da Italien hier ganz offensichtlich als Anladungspunkt dieser Umverteilung eine große Rolle spielt ist dieses Geschwafel von dem Herren der Politischen Klasse entbehrlich.

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