Kapitalismus: Ein Auslaufmodell?

Die Welt ist pleite. Das Finanzsystem ist wieder einmal an seinem Ende angekommen; das muss man den Leuten gar nicht mehr großartig erklären, die meisten spüren das auf einer instinktiven Ebene. Manche bereiten sich vor für die Zeit, wenn „es“ soweit ist – andere halten mit geradezu fanatischer Inbrunst am System fest.

Von Marcello Dallapiccola

Wer kennt sie nicht, die Milliardäre und Firmenchefs, die immer mal wieder in Talkshows auftauchen und von Politikern höhere Steuern und strengere Regulierung der Finanzmärkte fordern? Es gibt sie, diese verantwortungsbewussten Reichen; zumeist sind es Leute, die es durch eigene Leistung zu etwas gebracht haben und nun, aus ihrer gesicherten Position heraus, auf die Fehlentwicklungen im System hinweisen. Es gibt sie – aber es sind leider viel zu wenige.

Ihnen gegenüber steht ein gewaltiger Apparat von Krisengewinnlern und zugleich -verursachern, nämlich eine Finanzbranche, die personell genauso dramatisch aufgebläht ist wie die Spekulationsblasen, die sie vor sich hertreiben. Der kleine Bankbeamte am Schalter kann noch am wenigsten dafür, in seinem Schatten lauert jedoch eine ganze Armee von Untoten, Vermögens-, Finanz- und Anlageberatern und wie sie sich alle nennen, die sich ausschließlich vom frischen Geld derer ernähren, die mit ihrer Hände Arbeit die Gesellschaft am laufen erhalten. Der arbeitende Mensch von heute muss sogar noch Strafgebühren zahlen, wenn er für schlechte Zeiten etwas Kleingeld auf die hohe Kante legt („sein Geld in der Bank parkt“), was nicht wenige in die Arme dieser Finanz-Jongleure treibt. Und nicht wenigen wird nach einigen Jahren dann treuherzig erklärt, dass es nun mal Gewinn ohne Risiko nicht gäbe.

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Der ursprüngliche Sinn des Kapitalismus, Kapital zu akkumulieren um große Projekte voran zu treiben, ist längst zu einer reinen Nebensache verkommen; in Wirklichkeit haben wir es mit einer Umverteilungs-Maschinerie von fleißig nach reich zu tun. Dieser Zustand ist system-immanent, das heißt er lässt sich weder umgehen noch ausschalten. Da die Geld-“Schöpfung“ letztlich Privatleuten unterliegt, die ihre bunten Papierschnipsel dann mit Zins (Schuld) belastet verleihen, werden diejenigen am unteren Ende der Pyramide immer damit beschäftigt sein, den imaginären Schulden nachzulaufen. Und von allen, die eine Stufe weiter oben in den Spiel sind, wird alles unternommen um das Hamsterrad immer weiter am Drehen zu halten.

Schon in der Bibel wurde vor Wucher gewarnt. Diese Art einer kleinen „Elite“, der Allgemeinheit automatisch einen Teil ihrer Einkünfte wegzunehmen, kann auf Dauer nur zu extremer Ungleichheit innerhalb der Bevölkerung führen – was nie gut für ein friedliches Miteinander ist. Alternative Modelle gäbe es zuhauf, man müsste sich nur zu dem Experiment durchringen, sich einmal näher damit zu beschäftigen. Es wäre eigentlich die ur-eigenste Aufgabe von Politik und Medien, die Bevölkerung darüber zu informieren und eine breite Debatte in Gang zu setzen.

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32 Kommentare

  1. Frage an die Unternehmer

    Wenn alle Unternehmer es geschafft haben die menschliche Arbeitskraft durch Roboter aus ihren Unternehmen zu drängen, woher bekommen die Menschen dann das Geld, um sich diese Produkte kaufen zu können?

    Ohne ein Bedingungsloses Grundeinkommen werden alle Unternehmer auf ihren Waren sitzen bleiben müssen.

    Das Bedingungslose Grundeinkommen ist finanzierbar

    https://aufgewachter.wordpress.com/2013/03/20/das-bedingungslose-grundeinkommen-ist-finanzierbar/

  2. Kapitalismus gescheitert / Grundversorgung kommt

    Wenn man ein neues System will muß man das alte System loslassen.

    Fakt ist : Gewinne können immer nur dann entstehen, wenn  ein Anderer Verluste hat. Und Armut kann nur durch Reichtum entstehen und Reichtum kann nur durch Armut entstehen.

    Laßt das alte System los und stellt die Bücher in die Bibliothek  in das Regal für gescheiterte Wirtschaftswissenschaften.

    Vielleicht werden die Bücher in der Hausbibliothek der Enterprise im 24. Jahrhundert der Ausleih-Renner als Nachtlektüre auf welchem Irrweg die Menschen im 21. Jahrhundert waren.

    Kapitalismus gescheitert / Grundversorgung kommt

    https://aufgewachter.wordpress.com/2014/02/20/kapitalismus-gescheitert-grundversorgung-kommt/

  3. Wie jetzt..isses mal wieder soweit..?!

    Aber Murksel hat doch gesagt..wir schaffen das!

    Leider hat sie kein kritischer Journalist mal gefragt..was?..''wir''…schaffen.

    Leute kauft euch Kämme..gibt 'ne lausige Zeit.(Omi)

    Capitalism..the never ending..failed story.

  4. Den Kapitalismus, wie ihn Marx kannte, wird es nicht mehr geben. Auch den Staat, wie wir ihn uns vorstellen, wird es nicht mehr geben. Dostojewski kannte den Osten wie den Westen. Kleines Juwel von ihm, zu lesen oder als Hörbuch im Netz: Der Großinquisitor. Und gerade auf ZH gelesen, daß die Nachfrage nach „1984“ plötzlich stark angezogen hat.

  5. Kapitalismus: Ein Auslaufmodell?

    ———

    Da glaube ich nicht, die jüdischen Kommunisten und ihre willigen Helfer, die pseudo-linken Kulturmarxisten, haben es nur verstanden den Kapitalismus insgesamt in Verruf zu bringen.

    Man muss unterscheiden zwischen dem 'schaffenden' Kapital, das Arbeitsplätze und soziale Sicherheit schafft (typische Vertreter dieser Spezies waren Krupp oder Ford) und dem 'raffenden Kapital', das keine Arbeitsplätze schafft und auch keine soziale Sicherheit, sondern Arbeitsplätze vernichtet und das sich aus sich selbst speist, weil duirch die lockere Hand der jüdischen Geldmonopolisten bis zu 85 Prozent des aus der Luft gedruckten Geldes in die 'Kasino Wirtschaft' fließen.

    Dieses System des 'Raubtierkapitalismus' (so nannte ihm mal treffender weise George Soros) ist unser aller Untergang und muss schnellstens abgeschafft werden, ansonsten gehen wir alle unter.

    Dazu gehören, Regulierung der Banken, Bankentrennsystem in Geschäfts- und Zockerbanken, strenge Kapital-Verkehrskontrolle, Kapital-Verkehrssteuern, Gewinne aus Firmenverkäufen müssen versteuert werden, Stärkung der Realiwirtschaft, Versteuerung der Gewinne aus Aktionverkäufen etc., etc,

    Der Mann, dessen Namen man besser nicht ewähnen sollte sagte mal: 'Die Banken haben der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volk!

    Dann klappt das auch mit dem Kapitalismus und der sozialen Gerechtigkeit.

    Und dann sagte er noch: 'Gebt mir 4 Jahre Zeit'! 

    Und tatsächlich binnen 4 Jahren war das Arbeitslosenheer von 6 Millionen, das er übernahm, in 4 Jahren in Arbeit und Brot. Und Sozialstandards, von denen die übrigen Europäer und die Amis nur träumen konnten.

    Und WiE hadder das gemacht?

    Ganz einfach: Indem er sein Geld ab 1935 -arbeitsgestützt- selbst und zwar zinsfrein gedruckt hat, ohne  dass die internationale Banken-Mafia  (für lau) mitverdienen konnte.

    1938 war Deutschland, das 1933 total am Boden lag, zur mächtigsten und wohlhabendsten Nation in Europa aufgestiegen.

    Und ganz ohne Kriegswirtschaft, wie uns die Lügenpresse heute weismachen will.

    Tja, Freunde, das wird natürlich nicht in den Geschichtbüchern gelehrt.

    1. Die europäischen Nationalstaaten haben nach dem Krieg das Wirtschaftsmodell des "Unaussprechlichen" weitgehend umgesetzt und damit hohe Prosperität erreicht. Ab den 1968iger Jahren haben sukzessive über die Jahre hinweg immer stärker subversive politische Kräfte in der Politik an Bedeutung gewonnen die an der Zerstörung dieser Strukturen arbeiten. Die heutigen Zustände sind Ausdruck ihrer den anderen Parteien überlegenen agressiven Agitation. Sie haben derzeit zwar ihre Euphorietage die aber auch von schweren Existenzängsten überschattet sind.

    2. Der Mann, dessen Namen man besser nicht ewähnen sollte sagte mal: 'Die Banken haben der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volk!

      Ich kenne die Person und ich kenne die Rede. Würde man diese Rede aufschreiben und veröffentlichen, ohne den Namen des Verfassers zu nennen, würden mit Sicherheit die meisten Menschen dem Inhalt dieser Rede zustimmen. Damals wie heute existieren die gleichen Probleme und die gleichen Kräfte.

    3. Offensichtlich verwechselt da jemand den Sinn des Lebens mit "einen Arbeitsplatz haben" wenn er schreibt:
      Man muss unterscheiden zwischen dem 'schaffenden' Kapital, das Arbeitsplätze und soziale Sicherheit schafft (typische Vertreter dieser Spezies waren Krupp oder Ford) und dem 'raffenden Kapital', das keine Arbeitsplätze schafft.

      Es gibt sicherlich genug Zwangsarbeiter von Krupp und Armutsangestellte von Ford die dieser Darstellung von "sauber gewaschenem" Kapitalismus widersprechen würden.
      Kapitalismus ist immer raffend, unzwar in jeder Form weil es immer auch Verlierer gibt die in Armut leben.

      Dabei könnten wir Armut schon dadurch abschaffen, indem wir statt Menschen Maschinen besteuern.

  6. Das gehört zum Programm der Neuen Weltordnung. Das ist kein Zufall oder so….

    Das Satanisten Schwein Adolf Hitler hat 1934 den Personalausweis eingeführt. An der rechtlichen Situation, die mit diesem Personalausweis von Adolf Hitler Satanist verbunden ist hat sich bis heute nichts geändert. Auf dem Personalausweis steht NAME. Es gibt juristische Festlegungen von Begrifflichkeiten. Mit NAME ist Firma gemeint. Sie sind also eine juristische Person, eine Firma, eine Sache, ein Ding, ein Gegenstand. Nun: Vor Gericht wird richtigerweise auch "in Sachen" verhandelt. Dachten Sie bisher, Sie sind ein Mensch? Leider: Als Mensch sind Sie per Geburtsurkunde für tot erklärt worden. Ihre Seele – was den Mensch eigentlich ausmacht – befindet sich im Eigentum vom Vatikan. Wissen Sie, dass diese Sau Adolf Hitler dieses System 1934 hier eingeführt hat und zeitgleich das gleiche System in den USA eingeführt worden ist? Lustig, oder? An der Neuen Weltordnung wird Baustein für Baustein koordiniert gearbeitet

    http://www.atx-netzteile.de/trump-neue-weltordnung.html

      1. Nein, der braucht kein Fläschchen der Irre braucht eine solide Zwangsjacke.

        Den selben copa & paste Mist, hat er auch auf einem anderen Strang gepostet.

        Na, Holgerchen, dann bring uns doch mal den Beweis, dass der letzte Reichskanzler des Deutschen Volkes dem Satanismus anhing!

         

      2. Wenn man schon keinen Verstand hat, sollte man sich wenigstens anderen Menschen gegenüber mit Achtung verhalten.

        Man könnte auch sagen: vor Inbetriebnahme des Mundwerks das Gehirn einschalten, aber das ist dein Problem.

    1. Ihr "Herren" – vergeßt nur eines nicht!

      „Ihr Herren – vergeßt nur eines nicht! Euer Name wird längst mit Eurem Leichnam zerfallen – vergessen und vermodert sein – während der Name Adolf Hitlers immer noch leuchten und lodern wird! Ihr könnt ihn nicht umbringen mit Euren Jauchekübeln, ihn nicht erwürgen mit Euren tintenbeklecksten, schmierigen Fingern – seinen Namen nicht auslöschen aus hunderttausend Seelen – dazu seid Ihr selbst viel, aber auch schon viel zu klein!

      Wo er geliebt hat … geschah es um Deutschland. Wo er gekämpft hat … geschah es um Deutschland. Wo er gefehlt hat … geschah es um Deutschland, und wenn er stritt um Ehre und Ansehen, war es um deutsche Ehre und deutsches Ansehen …

      Und was gabt Ihr bisher? Und wer von Euch wollte sein Leben für Deutschland geben? Ihr habt immer nur die Macht und den Reichtum, den Genuß, den Fraß und die Völlerei – ein herrliches Leben ohne Verantwortung – vor Augen gehabt, wenn Ihr an Deutschland gedacht habt!

      Verlaßt Euch darauf, meine Herren – schon allein das reine, selbstlose Denken und Handeln des Führers genügt für die Unsterblichkeit!

      Daß seinem fanatischen Ringen um Deutschlands Größe nicht der Erfolg beschieden war, wie z. B. einem Cromwell einstens in Britannien – auch das liegt vielleicht in der Mentalität begründet, weil der Brite bei allem Hang zur Eitelkeit, zu Neid und Mißgunst und zur Rücksichtslosigkeit – dennoch nicht vergißt, Engländer zu sein, und die Treue zu seiner Krone liegt ihm im Blut – während der Deutsche in seinem Geltungstrieb alles ist, nur nicht in erster Linie Deutscher. So liegt es Euch nichts daran. Ihr kleinen Seelen, wenn mit Euch zusammen die ganze Nation in Trümmer geht. Euer Leitstern wird nie heißen: Gemeinnutz geht vor Eigennutz, sondern immer nur umgekehrt! Und mit diesem Leitstern wollt Ihr die Unsterblichkeit eines Größeren verhindern?

      Was ich in den ersten Nachkriegsjahren niederschrieb, hat seine Gültigkeit behalten auch im Jahre 1957 und bestätigt die Richtigkeit meiner Überzeugung.“

      Berchtesgaden, 1. Mai 1957 Paula Hitler

  7. Der zentrale Sinn des Kapitalismus ist es, Einkommensungerechtigkeit zu schaffen.

    Dabei geht es darum, der Bevölkerung, die echte Werte produziert, diese abzunehmen.

    Platon sagte mal, der einzig legitime Weg, Eigentum zu erwerben ist Arbeit.

    Der Kapitalist hingegen versucht auf primär zwei ethisch verwerflichen Wegen zu Eigentum zu kommen:

    1. Kapitalakkumulation. Hier wird durch ein Hütchenspielertrick ein Zins ohne Produktivität des Zinsnehmers verlangt. Den Wert hinter dem Zins soll die Bevölkerung bezahlen. Dies ist in ethischer Hinsicht ein Betrug.

    2. Unternehmertum. Hier ist das Gegenstück zum Zins der "Gewinn" des Unternehmers, dem der Unternehmer keinerlei äquivalente Produktivität entgegen setzt. Der Gewinn ist die Produktionsleistung der Mitarbeiter, die diesen vom Unternehmer gestohlen wird. Auch Unternehmertum ist eine Betrugsmasche.

    Wollen wir ein ethisch akzeptables Gesellschaftssystem bekommen, so müssen wir diese beiden Betrugssysteme, die sich hinter dem Begriff "Kapitalismus" verbergen konsequent beseitigen. Sie müssen ein Straftatbestand sein.

    Es müssen ganz neue Konzepte entwickelt werden, wie Arbeit in unserer Gesellschaft organisiert wird. Die Erträge der Arbeit müssen in Abhängigkeit von der Produktivität des Einzelnen auf die Arbeiter verteilt werden. Das gilt für die Putzfrau genauso, wie für den Betriebsleiter. Dies erinnert ein wenig an Genossenschaften oder Kibuze.

    Preisbildung: Marktwirtschaft ist eine gesellschaftliche Fehlentwicklung. Die Preisbildung durch Marktmechanismen ist die Grundlage für Betrug. In einem ethischen Wirtschaftssystem muß der Preis eines Produkts primär von dem Aufwand seiner Herstellung abhängen und kann staatlich vorgeschrieben sein.

    1. Die von ihnen beschriebenen Arbeiterparadiese haben in allen Feldversuchen der Vergangenheit und Gegenwart nur Armutsgesellschaften die von reichen Funktionären totalitär geführt wurden und werden hervorgebracht. Das von ihnen propagierte Gesellschaftssystem ist in Wahrheit die Geisel der letzten 150 Jahre in nationaler oder internationaler Ausrichtung.. Auch nicht zu vergessen  a l l e  Errungenschaften der menschlichen Zivilisationsentwicklung sind  n i e m a l s  unter sozialistischen/kommunistischen Systemen oder Verhältnissen vonstatten gegangen! Das vor allem auch, unter anderen, weil die Gleichmacherei ein Angriff auf die Natur des Menschen ist und daher schwere gesellschaftliche und individuelle menschliche Funktionsstörungen verursacht. In der Natur stellt nur der Tod egalisierte Verhältnisse her.

      1. Man sollte sich von dem Irrtum befreien, es gäbe nur Kapitalismus und Komunismus.

        Tatsächlich sind eine Fülle weiterer Wirtschaftssysteme denkbar, die noch nie ausprobiert wurden.

        Solche neuen Wirtschaftssysteme sind eine Herausforderung an unsere Phantasie, zweifellos. Doch sie zu ersinnen ist notwendig, denn Kapitalismus und Komunismus führen nur in schlechte Verhältnisse.

        Open up your mind!

    2. @ Richard

      Sie schreiben so gute Kommentare, aber hier haben Sie sich verrant.

      Alle sog. Arbeiter- und Bauernparadiese haben dazu geführt, das allein im vergangenen Jahrhundert mehr als 300 Mio Menschen im Genozid- Demozid umgebracht wurden.

      Nicht der Kapitalismus ist das Problem, sondern der Marxismus/Sozialismus/Bolschewismus/Kommunismus und wie die ismen so alle heißen.

      Eine Wirtschaft und Gesellschaft kann nur in einem freinen Unternehmertum florieren. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft für soziale Gerechtigkeit und gerechte Verteilung des Wohlstandes und des erarbeiteten Mehrwert zu sorgen.

      Ich darf an die Worte des Mannes erinnern, dessen Namen man besser nicht nennen sollte:

      "Die Banken haben der Wirtschaft zu dienen und die Wirtschaft dem Volk!"

      Dann klappt es auch mit dem Kapitalismus (der ein Schaffender zu sein hat und kein Raffender) und auch der sozialen Gerechtigkeit.

       

      1. Das von mir skizzierte ethische Wirtschaftssystem ist weder sozialistisch noch komunistisch, sondern ethisch.

        Es ist ein von der Propaganda der Kapitalisten genährter Irrtum, Wirtschaft würde ohne Unternehmen nicht funktionieren. Tatsächlich gibt es keinen rationalen Grund, warum ein Betrieb nicht ohne Unternehmer auskommen kann und statt dessen einen auf Provisionsbasis eingestellten Betriebsleiter beschäftigt. Ein Beispiel dafür ist das VW-Werk im Dritten Reich. Auch das funktionierte ohne Unternehmer bestens.

        Es ist eine Aufgabe der Gegenwart, völlig neue Wirtschaftssysteme zu erdenken, welche die Fehler von Kapitalismus und Komunismus überwinden.

        1. Schauen sie einmal nach Österreich oder anderwohin  und recherchieren sie welche Entwicklung Betriebe genommen haben die im Eigentum oder in staatlicher Verantwortlichkeit  geführt wurden! Solche Betriebe werden sehr schnell zum Pfrund politischer Funktionäre und danach Arbeitslosenproduzent. Solche Betriebe gefärden in der Regel die Existenz der Arbeitnehmerschaft. Im übrigen können auch Betriebsleiter sehr sehr reich werden! Was machen wir dann? Enteignen? Oder es wird von der Politik ein völlig unqualifizierter Blindgänger mit dem richtigen Parteibuch eingestellt was noch teurer und ruinöser zu Buche steht. Tüchtiges, inovatives und einsatzfreudiges Unternehmertum ist unverzichtbar! Dagegen könnte ich mir gut eine Arbeitnehmerbeteiligung am Gewinn  vorstellen! Ob ein Unternehmer reich oder sehr reich ist, ist völlig uninteressant! Wesentlich ist welchen Nutzen bringt er der Gesellschaft.

          1. Man könnte es so regeln, dass sich ein Betriebsleiter selber ernennen kann und dann einen Betrieb aufbauen kann. Also so wie es heute Unternehmer machen.

            Der Unterschied zum Unternehmertum wäre der, dass der Betrieb nicht dem Betriebsleiter gehört, sondern der Gesellschaft und das der Ertrag nach gerechten Gesichtspunkten verteilt wird – je nach Leistung.

            Wenn der Betriebsleiter dadurch reich wird, ist das völlig ok, weil er dann nur bekommen hat, was seiner persönlichen Leistung entspricht. Auch die Arbeiter seines Betriebes haben dann den ihnen zustehenden Anteil am Ertrag erhalten und alle sind zufrieden. Das nenne ich Einkommensgerechtigkeit.

  8. Jeder, der hier die Glocke gegen den Kapitalismus läutet, ist ein Opfer der linksgrünen Eliten. In der Weltgeschichte gab es " immer " einige Reiche und den Rest. Der Kapitalismus began seinen Siegeszug mit dem Beginn der Industriealisierung. Will hier denn jemand behaupten, dass dies keine Erfolgsstory war. Natürlich gibt es die Auswüchse des Kapitalismus, die ihn so in Verruf gebracht haben. In diesem Zusammenhang sind die Derivate zu nennen und das hemmungslose drucken von Geld.

    Viele regen sich auch über die Zinsen auf. Geld ist ein Gut wie jedes andere. Und dafür ist ein Preis zu zahlen. Und das sind eben die Zinsen.

    1. Ja, ich will behaupten, das der Kapitalismus keine Erfolgsstory war!

      Denn der Kapitalismus hat mehr Menschen kaputt geschunden als selbst das Dritte Reich. Er hat Miliarden Menschen um ihren verdienten Ertrag an ihrer Arbeit betrogen und sie in Armut und Unglück gestürzt.

      Kapitalismus sorgt heute in Deutschland und Europa dafür, dass Arbeit sich nicht mehr lohnt.

      Desweiteren hat er Kapitalkonzentrationen und damit Macht bei Banken konzentriert, was zu einer Unterhöhlung der Demokratie führte. Heute initieren Banken Kriege weltweit.

      Nein, das ist keine Erfolgsstory. Kapitalismus ist das größte Betrugssystem, dass die Menschheit je gesehen hat. Kapitalismus ist ein Fluch der Menschheit!

      1. Milliarden von Menschen hätten ohne Kapitalismus überhaupt keine Arbeit. Kapitalismus als Theorie funktioniert. Ich gebe ihnen ja völlig recht, wenn sie die jetzige Form des Kapitalismus kritisieren. Er wurde verunstaltet von Menschen und ihrer Gier. Kennen Sie Warren Buffet. Es ist einer der reichsten Menschen auf der Welt. Sogar er bezeichnet die von den Banken angebotenen Finanzprodukte ( CfD´s, Leerverkäufe, Swaps, usw ) als finanzielle Massenvernichtungswaffen. Auch die Macht der Banken haben mit dem Prinzip des Kapitals nichts zu tun.

        Kapital kann auf eine vernünftige Art und Weise eingesetzt werden. Nur es müssen konsequente Regeln aufgestellt werden. Und das passiert einfach nicht. Nehmen sie den Bankern ihr Spielgeld weg und den zentralbanken ihre Gelddruckmaschinen uns setzten sie Kapital richtig ein.

        Ich vereinfache natürlich sehr. Aber das machen Sie auch. Das der Kapitalismus das grösste Betrugsystem ist, was die Menschheit jemals gesehen hat, ist auch eine Simplifizierung.

        Nennen sie mir doch eine Alternative zum Kapital. 

        1. Miliarden Menschen hätten auch ohne Kapitalismus Arbeit. Denn Arbeit kann man nicht nur durch Kapitalismus organisieren. Wie so etwas aussehen kann, habe ich weiter oben skizziert. Teilweise hat das auch schon Hitler praktiziert.

          Kapital ist nicht gleich Kapitalismus. Kapitalismus ist ein Betrugssystem, welches die Menschen um die Erträge der Arbeit betrügt.

          Man kann ein Wirtschaftssystem mit Kapital, jedoch ohne Kapitalismus einführen. Kapital symbolisiert nur die Erträge aus Arbeit, diese gilt es gerecht auf die Arbeiter zu verteilen.

          1. Also der " ismus " bringt sie so aus dem Konzept. Und ihre Behauptung, das Kapital nichts mit Kapitalismus zu tun hat und dieser ein Betrugssystem ist, nenne ich gewagt.

            Nach ihren " Äusserungen " vermute ich, dass ihr Favorit eher im Kommunismus zu finden ist. Das ist absolut ok. 

          2. Nein, keineswegs.

            Ein ethisches Wirtschaftssystem hat mit Kommunismus nichts zu tun.

            Ich nenne es "Wertschöpfungs-System".

            In ihm wird ein gerechter Anteil des Arbeiters am Ertrag seiner Arbeit realisiert. Ein Einkommen durch innehaben einer marktbeherrschenden Stellung wie im Kapitalismus wird ausgeschlossen.

        2. Man darf dabei nicht vergessen das ein System nur so gut ist..wie es geführt wird.Es sind die menschlichen Schwächen..also der Missbrauch..welches ein System zum Einsturz bringt.Kommunismus/Kapitalismus sind Systeme welche aus der Vergangenheit resultieren..und jedes hatte seine Ursache.Leben ist ein Lern-und Erfahrungsprozess..hierdurch müssen Verbesserungen hinzukommen.Menschen die unvollkommen sind jedoch..kann man nicht verbessern..sie müssen sich erst selbst verbessern.Ein System ist nur so gut..wie die Menschen es anwenden.Es gibt übrigens kein perfektes politisches System..und wird es niemals geben.Dem menschlichen Mißbrauch jedoch..muß auf die Finger geschaut werden.

  9. Wann kann überhaupt von Kapitalismus gesprochen werden? Mit der diesbezüglichen Definition wird viel politisches und betrügerisches Schindluder getrieben. Wenn die Linksfaschisten vorgeben gegen den Kapitalismus kämpfen zu wollen, dann geht es meistens nur darum die wertschöpfende Realwirtschaft  von der die Wohlfahrt der Gesellschaft abhängt, zu schwächen und zu subversieren, (Stichworte Schuldenpolitik, Ökologisierung der Wirtschaft, Energiewende etc..) während man den echten Kapitalisten jenen die ohne Werte zu schaffen mit Geld Geld verdienen in die Hände spielt und ihren "Foundations" zuarbeitet. Die soziale Marktwirtschaft der Nationalstaaten war ein sehr brauchbares Modell das zu Wohlfahrtsgesellschaften geführt hat.  Das die EU Linksfaschisten nunmehr die damals erwirtschafteten Ressourcen (z.B.in den Sozialkassen oder Sparguthaben etc.) plündernd, nach politischer Willkür umleitet und umverteilt (zu einem Grossteil zu den globalen Geldverleihern) und nicht jenen zu Gute kommen läßt die sie erarbeitet haben, ist eine fatale Entgleisung die ihnen nicht gut bekommen sollte. Der echte böse Kapitalismus ist dank der Linksfas chisten also nicht gescheitert sondern feiert nie dagewesene Urstände, die Realwirtschaft wird nach und nach zerstört.

  10. Der Kapitalismus ist kein Auslaufmodell!                                                                      Der heutige bei uns herschende als Kapitalismus verkleidete Kommunismus ist ein Auslaufmodell!

    Die linke Faschisten-Antifa und die linken Kommunisten-Parteien sind diejenigen die ein gut funktionierendes System zerstört haben und die jegliches Andersdenken bestrafen. Kommunismus, Marxismus sind Auslaufsysteme die noch nie funktioniert haben.

    Wir in der sog. BRD leben seit 1945 in einem kommunistischen System, anfangs noch mit leicht kapitalistischen Einschlägen. Seit dem Fall der Mauer jedoch übernehmen die SED-Nachfolger das Regime – genau solche Lügenheinis und Unterdrücker wie wir sie schon immer haben wollten.

    Den bösen Kapitalismus gibt es nicht. Kapitalismus ist nur ein anderes Wort, eine Tarnung, für marxistisch-kommunistisches Ausbeutertum der Arbeiterklasse.

    Kommuismus und Kapitalismus beruhen beide auf dem gleichen Grundsatz – wenige haben alles, die Mehrheit nichts. Es gibt keinen Unterschied zwischen den Systemen, alles nur ein großes Schauspiel für die dummen Schäfchen….und viele glauben es………………..

  11. Der ursprüngliche Sinn des Kapitalismus, Kapital zu akkumulieren (übersetzt: "zusammen zu tragen") um große Projekte voran zu treiben, ist längst zu einer reinen Nebensache verkommen; in Wirklichkeit haben wir es mit einer Umverteilungs-Maschinerie von fleißig nach reich zu tun. Dieser Zustand ist system-immanent (übersetzt: "nicht steigerungsfähig"), das heißt er lässt sich weder umgehen noch ausschalten.

    In dieser Aussage steckt folgender Fehler: zusammengetragenes Kapital ist genau das was sich "reich" nennt und die Projekte die sie damit antreiben diesen selbstverständlich dazu noch mehr Reichtum zusammenzutragen.
    Es ist traurig das der Autor sich in seiner Vorstellung offenbar kein anderes System vorstellen kann und das ist genau das was die Menschen denken sollen, wenn es nach dem Willen der Kapitaleliten geht.
    Er kritisiert ohne einen Weg anzubieten wie man das ändern kann. Ja er schliesst Änderungen sogar aus, weil er sich nichts anderes vorstellen kann.
    Im Grunde genommen ist er also der ideale Bürger, er kritisiert viel, was eine Mitbestimmung der Bürger vortäuscht, aber wirkliche gravierende System-Änderungen will er lieber nicht. Das ist als rede man davon zu gehen und bleibt doch lieber wo man gerade ist, auch wenn er die Katastrophe kommen sieht.

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