In General Mattis findet Trump einen bedeutenden Foltergegner

Der zukünftige Präsident war „überrascht” zu erfahren, dass sein designierter Verteidigungsminister gegen Folter ist.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Bei der Auswahl seiner Kandidaten für höchste Kabinettpositionen scheint der zukünftige Präsident Donald Trump nicht ganz die Einstellungen von allen mitbekommen haben, die er ausgewählt hat. Das führte zumindest zu einer größeren Überraschung, als General James Mattis, ein ehemaliger hochrangiger Befehlshaber des US Marine Corps, sich als vorgesehener Verteidigungsminister mit Trump zusammensetzte, um ihm zu erklären, warum Folter nicht wirkt und überhaupt eine schlechte Idee ist.

Trump gab zu, dass er „überrascht” war, als er hörte, dass Mattis gegen Folter ist, und nachdem Trump im Wahlkampf massiv eine pro-Folter-Position vertreten hatte, ging er nach dem Gespräch mit Mattis von dem Versprechen ab, die Folter wieder einzuführen und zeigte damit nicht nur, wie sehr der General von seiner Position überzeugt ist, sondern auch wie überzeugend er diese vertreten kann.

Immerhin wollte Trump sich in der Frage der Folter nicht heraushalten, er argumentierte im Wahlkampf, dass „nur eine dumme Person“ nicht für die Folter ist, und blieb dabei, dass sogar wenn es nichts nützt, die Vereinigten Staaten von Amerika schon deshalb Menschen foltern sollten, weil sie das wahrscheinlich verdienen.

Für Mattis war die Gegnerschaft gegen die Folter in seinen letzten Jahren im Marinecorps eine wichtige Frage, so führte er ernsthafte Untersuchungen durch, als der gefolterte Leichnam eines irakischen Gefangenen in der Nähe eines von Marines betriebenen Anhaltelagers gefunden wurde, was dann kriegsgerichtliche Verfahren zur Folge hatte. Mattis sprach davon offen als von der „schlimmsten Sache, die unter seiner Aufsicht geschehen ist.“

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Während die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika im Irak meistens darin bestand, bei Foltervorwürfen wegzusehen, argumentierte Mattis wiederholt, dass die Vereinigten Staaten von Amerika es nötig haben, sich „moralisch im Recht zu fühlen,“ indem sie sich strikt an die Gesetze des Kriegs halten. Nach dem Irak sagte er vor dem Senat, dass die Vereinigten Staaten von Amerika alle Gefangenen entsprechend der Genfer Konvention behandeln sollten.

Obwohl klar ist, dass der zukünftige Präsident nicht wusste, was er mit der Nominierung von General Mattis bekam, könnte dessen Nominierung letztlich große Auswirkungen haben auf die Militärpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika, und könnte sich als das letzte Bollwerk gegen systematische Folter unter der Administration Trump herausstellen.

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13 Kommentare

  1. "Nach dem Irak sagte er vor dem Senat, dass die Vereinigten Staaten von Amerika alle Gefangenen entsprechend der Genfer Konvention behandeln sollten."

    Vielleicht kommt dann endlich auch eine offene Diskussion über die "Entsorgung" von Millionen deutscher Kriegsgefangener im Rheinwiesenlager zustande. Das würde mglw. auch den am Stockholmsyndrom leidenden, durch Re-education verbildeten deutschen Nachkriegsgenerationen für die Korrektur ihres verschobenen Weltbildes dienlich sein. Und dem Führungsstab der Atlantikbrüdervasallen in den Medienschmierstuben endlich die Schamesröte in die Gesichter treiben.

    https://youtu.be/Bhi_S3PWWSk

    1. @ Susan

      Danke für den aufschlussreichen Link.

      Was den Artikel angeht, so macht er auch sichtbar, wie wenig die US-Präsidenten tatsächlich wissen und wie blind sie entscheiden. Das ist doch markant.

    2. Ja, Susan,

      es wird endlich Zeit, dass dieses einzigartige Verbrechen, des Bernard Baruch Proteges, General Dwight D. Eisenhower und seiner Mischpoke endlich aufgedeckt wird. Eisenhower, ein völlig unfähiger Polit-General, der dank des 'heimlichen Präsidenten der USA,  über die Köpfe erfahrener Truppenführer zum 'Oberkommandierenden der Alliierten Streitkräfte' ernannte wurde, hat dieses einzigartige Verbrechen der modernen Kriegsgeschichte, mit zwischen 1 Einer und 1,5 Mio verhungerter, verdursteter oder an Seuchen krepierter, deutscher Soldaten zu verantworten.

      General Patton, der fähigste und tapferste Truppenführer der allierten Streitkräfte, dem die Alliierten den Durchbruch in der Normandie zu verdanken hatten und der die gefangenen deutschen Soldaten ehrenvoll behandelte, hat vergeblich bei seinem ähäm…..Vorgesetzen und den entsprechenden Stellen in Washington protestiert.

      Wer informiert ist und weiß, wie sich die F.D. Roosevelt Administration zusammensetzte, der kann nachvollziehen, weshalb Pattons Bemühungen ergebnislos enden mussten.

       

      1. Patton war ein Schwein. Als der Schaden perfekt war, bekam er Schuldgefühle. Dann wollte er Schadensbegrenzung; nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich die arrogante Sau mit seinem Kampfhund im Jeep sehe, juckt mich der MP40-Finger. Gut dass die Hunde sich gegenseitig zerfleischten. Roosevelt hat ja hiernach auch nicht mehr lange gelebt.

        Der Durchbruch in der Normandie war keiner.

        Verräter ala Hans Speidel öffneten riesige Schneisen, durch die die Invasoren eindringen konnten. Dafür wurde er später mit dem Nato-Vize-Posten belohnt. Sein Sohn ist nicht weit vom Stamm gefallen.

        Ohne den Verrat an der Westfront wären die Zupfer ersoffen.

        Möge Amerika das Zwanzigfache ernten (gemäß Ihrer Bibel, hoch geschätzter von Bern).

        1. @.Vox populi

          Ist mir durchaus geläufig, dass Patton anfangs auch auf die jüdische, anti-deutsche Kriegs- und Gräuelpropaganda reingefallen ist. Aber als er das Ganze durchschaute, wurde er zu einem Verteidiger Deutschlands. Und das rechne ich ihm hoch an:

          ..Nein. SS bedeutet in Deutschland nicht mehr als in Amerika Demokrat zu sein – das soll nicht erwähnt werden. Ich meine damit, die SS-Leute waren anfangs besondere Hurensöhne, aber mit dem Fortgang des Krieges hatten sie nicht mehr genug Hurensöhne, und jeder wurde dazugenommen. Einige der führenden SS-Männer werden als Verbrecher behandelt, aber es gibt keinen Grund, jemanden vor Gericht zu stellen, der zu diesem Haufen gezogen wurde […]“

          Und:…..'Ich möchte lieber etwas anderes sein, als der Henker an der besten Rasse Europas"...(Brief an seine Frau, vom 29.9.1945)

          "Ich stelle mich offen gesagt gegen dieses Zeug mit den Kriegsverbrechern. Es ist nicht anständig und es ist  semitisch. Ich bin auch dagegen, Kriegsgefangene als Arbeitssklaven in andere Länder zu schicken, wo man viele verhungern lassen wird.“ (Am 14. Sept. 45 zu seiner Frau)

           

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          Patton  an seine Frau am 21. Juli 1945: :

          „Berlin hat mir den Rest gegeben. Wir haben das zerstört, was ein gutes Volk hätte sein können und sind im Begriff, es mit mongolischen Wilden zu ersetzen. Und ganz Europa wird kommunistisch. Es heißt, daß in der ersten Woche, nachdem sie Berlin einnahmen, alle Frauen, die auf der Straße waren, erschossen und wenn nicht, vergewaltigt wurden. Ich hätte es anstelle der Sowjets nehmen können, wäre es mir erlaubt worden.“

           

          1. Und wie haben die USchweine bis zum und am Rhein gewütet?

            Sie wüten bis zum heutigen Tag.

            Es tut mir leid, mir fehlen die Nuancen. Ich kenne seine Texte und habe mir schon vor ein paar Jahren eine Patton-Datei angelegt.

            "…was ein gutes Volk hätte sein können". Alleine solche Passagen zeigen seine Arroganz. Er war ein arroganter Hund. Das mag schon ein Unterschied sein zur Judensau. Wir waren ein gutes Volk bis die Amerikaner sich opportun von den Juden anstacheln liesen. Auch Patton gehört dazu.

            (Ein alter Kamerad von mir war in seiner Gefangenschaft – Lagerkommandant war ein sadistischer Jude)

          2. Lagerkommandant war ein sadistischer Jude

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            Fast alle Lagerkommandanten und Verhöroffiziere waren sadistische Juden – auch in Nürnberg, sowohl bei den Briten als auch bei den Amis. Bei den Russen und Polen sowieso.

            Wer sich intensiv mit der Roosevelt-Administration und Ike Eisenhower beschäftigt (dem Protege des Bernhard Baruch) der weiß, warum das so war.

             

             

  2. Trump gab zu, dass er „überrascht” war, als er hörte, dass Mattis gegen Folter ist, und nachdem Trump im Wahlkampf massiv eine pro-Folter-Position vertreten hatte, ging er nach dem Gespräch mit Mattis von dem Versprechen ab, die Folter wieder einzuführen und zeigte damit nicht nur, wie sehr der General von seiner Position überzeugt ist, sondern auch wie überzeugend er diese vertreten kann.

    ———–

    Als Trump General Mattis, das alte Schlachtross des Marine-Corps, zum Vertreidigungsminister ernannt hatte, habe ich das sofort als gute Wahl bezeichnet, denn im Gegensatz zu all den Sesselpupsern auf diesem Stuhl, weiß Mattis genau was Sterben bei Kriegshandlungen bedeutet. Und er kennt die Materie aus dem eff eff.

    Jetzt stellt sich sogar heraus, dass er auch gegen Folter ist und das macht ihn mir noch sympathischer.

    Es gibt heutzutage ganz andere, sanftere Methoden, um Gefangene, die des aktiven oder passiven Terrorismus verdächtigt werden, zum Reden zu bringen.

    Und wenn Mattis sogar noch die 'Moral', eine einzigartige Tugend des westlich, christlich geprägten Abendlans, ins Feld führt, dann besteht die Hoffnung, dass wir noch nicht ganz verloren sind und unseren moralischen Kompass wiederfinden.

    Ich wünsche General Mattis ein glückliches Händchen in seinem verantwortungsvollen Amt.

     

    1. Zweiter Versuch:

      Hatte mir gestern schon erlaubt Ihren Mattis-Sermon zu kritisieren…

      Wird leider oder Gott sei Dank nicht veröffentlicht, war wohl zuviel Verachtung für die Amerikaner, Juden und alle anderen Plünderer Deutschlands im Ausdruck.

      Wir wissen alle, dass USrael nur in absoluter Überlegenheit antritt.

      Friedrich den Großen könnte man ein "Schlachtross" nennen. Viele deutsche Generäle wie Rommel könnte man Schlachtrösser nennen, aber niemals einen amerikanischen Verbrecher-General, egal welcher Gesinnung.

      Was hatte Mattis im Irak persönlich riskiert? Glauben Sie nicht, dass der seinen Arsch immer schön gedeckt hatte? Schauen Sie sich mal an, wie die rumlaufen; immer von einem Rudel von Leibwächtern und Scharfschützen abgeschirmt.

      (Genau wie die uns vorgesetzte Elite der "Volksparteien", die sich bei jedem Auftritt vorm Volk schützen muss.)

      Und welch ein Gegner war der Irak für die Koalition der Willigen? Lächerlich. Wäre Mattis der Aufrichtige, als den Sie ihn sehen wollen, hätte er an keinem der Kriege teilgenommen und wäre ein "nobody".

      Sie, Werter von Bern, pflegen eine noble Haltung auch gegenüber Verbrechern…

      Nur die Übelsten schaffen es bis nach oben – der Abschaum treibt oben. Mattis ist keine Ausnahme. Oder glauben Sie, dass er Deutschland uns Deutschen zurück geben wird? Das ist der Litmus-Test, für den sich weder Trump noch seine Generäle hergeben werden. Trump macht einen auf Putin. Er wird der amerikanische Putin. Und gemeinsam werden sie sich an Deutschland schadfrei halten.

      Finden Sie es nicht absolut widerlich wie Putin sich – wie ein Überzeugungstäter – an der Fälschung der Geschichte fest klammert? Glauben Sie Trump-Mattis werden zu Revisionisten werden? Niemals. Sie sind alle Freunde des Deals, entgegen der Wahrheit und Gerechtigkeit.

  3. Folter ist mit nichts, aber auch rein gar nichts zu begründen ! 

    Der Folterknecht ist die uebelste Kreatur auf diesem Planeten ! Die Folter ist dem Menschen unwürdig und gehört abgeschafft ! Für immer, und überall !

  4. Alles schön und gut. Das Friedrich der Grosse den Folter abgeschafft hat in Preussen ist allgemein bekannt. Aber Frau Sekretärin für Agitation und Propaganda hat Unmengen Stammes- und Islammitglieder eingeladen. Der Mentalität ist folgendes: ein Stammesmitglied der kein Gewalt einsetzt ist einen Schwuchtel, einen Schwächling. Polizeibeamter die nicht foltern, sind Schwule. Ich und mein Bruder gegen mein Cousin, ich und mein Cousin gegen die ganze Welt. Was ist die Vorgehensweise jetzt?

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