Höhere Mehrwertsteuer auf tierische Produkte?

Im Namen der Klimareligion wird derzeit Stimmung gegen tierische Produkte gemacht. Das Umweltbundesamt fordert dazu auf, die Mehrwertsteuer auf Fleisch und Milch zu erhöhen.

Von Marco Maier

Nahrungsmittel werden in Deutschland bislang generell mit dem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent besteuert. Doch wenn es nach der Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA), Maria Krautzberger, geht, soll sich das ändern. "Tierische Nahrungsmittel sollten künftig mit den regulären 19 Prozent besteuert werden", sagte sie den Funke-Zeitungen. "Im Gegenzug könnte der Staat die zusätzlichen entstehenden Steuereinnahmen von rund 5,2 Milliarden Euro verwenden, um den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von derzeit sieben Prozent noch weiter zu senken." Krautzberger schlug vor, mit den frei werdenden Mitteln "zum Beispiel pflanzliche Lebensmittel und öffentliche Verkehrsmittel billiger" zu machen. Beides schone das Klima und komme den Steuerzahlern unmittelbar zugute, so Krautzberger.

Als Grundlage für die Forderung Krautzbergers gilt der neue Bericht ihrer eigenen Behörde, "Umweltschädliche Subventionen in Deutschland". Dort wird behauptet, dass die Landwirtschaft wesentlich zum Klimawandel beitrage, trotzdem würden tierische Produkte wie Milch und Fleisch vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz profitieren, obwohl sie deutlich klimaschädlicher seien als Getreide, Obst oder Gemüse. Laut UBA-Bericht liegen die umweltschädlichen Subventionen in Deutschland bei 57 Milliarden Euro, wobei der größte Teil auf den Verkehrssektor entfalle, gefolgt von der Energiebereitstellung und -nutzung.

Die Anhänger der Klimareligion versuchen mit allen erdenklichen Mitteln dem Menschen faktisch die Hauptschuld an den klimatischen Veränderungen auf der Welt zuzuschieben. Zwar zeigt sich durch die Urbanisierung und die Umwandlung von natürlichen Arealen in landwirtschaftliche Nutzflächen ein direkter Einfluss auf das Mikroklima, allerdings macht der menschgemachte Ausstoß von sogenannten Klimagasen (wie das Kohlendioxid) nur einen Bruchteil der gesamten globalen Produktion aus.

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23 Kommentare

  1. Wo bekomme ich dringend Geld her, ach ja vom "Steuermichel". Hier geht es nur um Kohle. Für mich ergibt es keinen Sinn, wenn ich etwas nur teurer mache, um die Umwelt zu schonen. Deswegen wird die Umwelt auf einen Schlag auch nicht besser. Logisch wäre nur ein Totalverbot, denn die so genannten "schädlichen Umweltgase" werden trotzdem produziert. Anscheinend wurde von unser heiligen Führerin eine Direktive an alle Ministerien herausgegeben, wo man kreativ Geld aus der Volksmasse herauspressen kann. Unsere neuen Invasoren müssen ja rundum versorgt werden. 

  2. Aha Frau Krautzberger…weil also die Landwirtschaft unnötig subventioniert wird und somit die Menge hoch und der Preis dieser Produkte niedrig ist, möchten sie also gerne den Bürger zur Kasse bitten. Ich mache Ihnen einen besseren Vorschlag. Wie wäre es, wenn wir einfach die völlig dämlichen, wettbewerbsverzerrenden und umweltschädlichen Subventionen mal abschaffen? Ich habe nämlich eher den Verdacht, der Staat sucht wieder neue Einnahmequellen weil die Ausgaben leider immer weiter steigen z.B. durch marrode Banken, Flughäfen, die niemals fertig werden und andere unnötige Bauprojekte, durch völkerrechtswidrige Kriegseinsätze, Konzerne und Reiche, die keine Steuern zahlen usw. usw. Frau Krautzberger, sie haben Ihre Hausaufgaben nicht gemacht und sind für Ihren Job ungeeignet. Bitte kündigen Sie.

  3. Als erste Frage schoß mir durch den Kopf : Ist Frau Krautzberger bei den Grünen ? Oder haben die Landwirte wieder so laut gejammert, daß sie am Hungertuch nagen, weil die Subventionen nicht reichen ?

    Natürlich wird wieder eine neue Einnahmequelle unter dem Deckmantel des Umweltschutzes gesucht. Als 2. Möglichkeit könnte ich mir auch vorstellen, daß keiner den Gen-verseuchten Dreck futtern will. Deshalb muß er nun über die Steuerschiene unters Pack gebracht werden

  4. Ach, wer glaubt denn überhaupt solche Märchen?

    Angenommen, wir würden weniger Fleisch essen, dann würde doch nicht weniger Vieh gehalten und geschlachtet. Dann würde einfach mehr exportiert.

    Die Landwirtschaft, die weiterverarbeitenden Betriebe würden ja alle MIESE machen. Was sagten die Schlachthöfe dazu, Einbussen zu erleiden?

    Und vor allen Dingen die Futtermittelindustrie, die sich einen grossen Teil des Kuchens einsteckt.

    Also, ich sehe das als Unsinn an, was da ständig berichtet wird, obwohl ich mich einer besseren und artgerechten Tierhaltung anschliessen würde.

  5. Wäre es nur zum Wohl der Tiere, würde ich sagen, ja. Macht das Fleisch teurer. Aber das Gegegenteil ist der Fall. Um Absatzeinbußen zu kompensieren, müssten die Fleischproduzenten ( schreckliches Wort ) noch efizienter vorgehen. Die Massentierhaltung würde sich verstärken. Die Produzenten müssten alles versuchen, das Fleisch noch billiger auf den Markt zu bringen. Für den nötigen Druck würden Aldi und Co. schon sorgen.

    Die Erhühung der Mehrwertsteuer dient ausschlieslich dazu, höhere Steuereinnahen zu gernerieren. Sie dient weder dem Umweltschutz, noch den Tieren. Sie dient nur dem Staat, der den Hals nicht voll bekommt.

  6. Fleisch kaufe ich von Bauern wenn er mal schlachtet das ist zwar doppelt so teuer aber ein echtes Fleisch. Der billig verseuchten Chemiedreck den man nach den kochen in die Mülltonne kloppt und sich ärgert wieder mal umsonst gekocht zu haben den muss ich nicht haben. Lieber weniger und Qualität, das ist auch nicht teuerer wenn man vergleicht wieviel Dreck man das Jahr über entsorgt, so macht Essen keinen Spaß mehr. Der Mensch ist kein Müllkübel in dem man seinen Chemiedreck entsorgt.

    1. Ich gebe dir völlig recht. Fleisch aus der Weidehaltung hat eine ganz andere Qualität. Und die Tiere führen ein gutes Leben. Aber leider ist da der Preis. Die Leute sind es gewohnt, bei Aldi für ein paar Euro Schweinefleisch zu bekommen. Denen ist es wurscht, wie sehr diese Tiere gequält wurden. Hauptsache billig. Natürlich haben die Leute immer weniger der Tasche, das muss man leider auch sehen. Aber es ist ja nicht nur Schwein und Rind. Kauf dir mal eine Ente zu Weihnachten beim Biobauern. Da bist mit 40 Euro dabei. In den Truhen von Aldi bekommst du sie schon unter 10 Euro. Das geht nur, wenn du sie mit Dreck fütterst, sie richtig zusammenferchst und mit dem nötigen Antibiotika vollpumpst. Oder das Olivenöl aus dem Aldi für 1.99 pro 500 ml. Auch das ist nur Dreck. Ein gutes Olivenöl fängt nicht unter 10 bis 15 Euro an. Das ist eine Tatsache. Für 1.99 pro 500ml kann man kein hochwertiges Olivenöl herstellen. Und man muss auch berücksichtigen, wer alles an dieser Flasche verdient. 

      Aber ich schrieb es bereits. Man muss sich auch das alles leisten können. Oder man muss die Bereitschaft zeigen, z.B. den Fleischkonsum einzuschränken. Und ganz wichtig. Die Leute sollen wieder kochen.

      Man muss auch begreifen, Essen ist eine Investition. Um 1960 haben die Menschen um die 45%  ihres Einkommens für Lebensmittel ausgegeben. Heute liegen wir bei ca. 10%-

       

      1. Oder das Olivenöl aus dem Aldi für 1.99 pro 500 ml. Auch das ist nur Dreck. Ein gutes Olivenöl fängt nicht unter 10 bis 15 Euro an

        Ich glaube Ihnen täte eine Hungerkur mal ganz gut. Im Monat auskommen mit 200 Euro, so als Übung, 6 Monate, danach sprechen wir uns wieder.

        Dann wissen Sie wie Dreck schmeckt.

      2. Wer selber mal eine Gans oder Ente groß gezogen und zur Schlachtreife gefüttert, dann getötet, gerupft und ausgenommen hat, der weiß um den Wert dieses Stückes Fleisch !

        Demjenigen dürfte auch glasklar sein, dass eine Ente für 6€ oder eine Gans für 12€ ein Ding der Unmöglichkeit ist.

        Mal eine Milchmädchenrechnung am Bsp. einer Ente:

        + 6,- € Verkaufspreis
        –  1,- € Märchensteuer
        = 5.- € Warenwert netto
        –  1,- € Handelsmarktmarge (20%)
        –  0,80 € Zwischenhandelsmarge (inkl. Verpackung/Transport)
        = 3,20 € Erzeugerverkaufspreis
        –  0,50 € Gewinn Erzeuger
        –  1,50 € Betriebskosten Erzeuger (Afa, Zinsen, Löhne, Steuern,…)
        –  0,20 € Einkauf Kücken
        ————————————-
        = 1,00 € verbleibend für Futter der Ente über einige Monate

        Wie soll das gehen? Wie soll eine Ente ohne Leid und in bester Qualität mit einem Euro groß werden? Unmöglich!

        …und auch für 2-3 Euro wird eine Ente nicht artgerecht schlachtreif !!!

        Zweifler mögen es gern ausprobieren.

          1. Fachfrage:

            Wie haben Sie das "Bild den Bäumen" neben Ihren Nickname eingefügt? Premiumkunde, oder wie?

          2. …"Bild mit den Bäumen" muss es natürlich heißen, solange hier noch ordentliches Deutsch Verwendung finden soll…

  7. Sie brauchen Geld..für ihre Neubürger.

    Deshalb sind sie so kreativ bei der Besteuerung..alles getarnt unter Klima-Verbraucherschutz etc.

    Und da bieten sich doch die vielen Untertanen geradezu paradiesisch an,gelle.

  8. Der ermäßigte Steuersatz ist ja mal mit der Begründung eingeführt worden, dass die Gruppe der Geringverdiener sich auch mal ein Schnitzel in die Pfanne tuen können. Das war mitmenschlich gedacht. – Inzwischen denkt man nur noch unmenschlich an sich selbst.

    Jetzt kommt Ironie 😉 Wir schaffen den ermäßigten Steuersatz einfach wieder ab – und schwupps die wupps haben wir auch keine Geringverdiener mehr. – So denken doch diese A-Löcher da oben

    Die Raute sagt : "Deutschland geht es gut." Und diese Tussie muss es ja wissen.
     

  9. Eine ketzerische These

    …wäre, dass wir langsam aber sicher dazu genötigt werden sollen, künftig das Zeug aus dem Reagenzglas zu fressen oder besser noch Pillen und Tuben der Pharmaindustrie. Dann hätte der Überwachungsstaat endlich volle Kontrolle über unsere Krankheiten, Leistungsfähigkeit und die Länge des Lebens – und während des kompletten Zuyklus über unseren Geldbeutel. 

  10. Das wird nicht die letzte Steuererhöhung sein ! Nur, das Argument: der Umwelt zuliebe, dass kauft ihnen keiner ab. Wenn sie wenigestens noch von einer Verbesseung zum Wohle der Tiere gesprochen hätten, dann hätte man noch Verständnis dafür gehabt. Das ist wieder mal ein Fake dieser Blendheinis, die sich jetzt von ihren eigenen Bürgern ihre grottenschlechte Politik finanzieren lassen. Was ist mit Billigflügen, Spritfressern und sinnlosen Autorennen ? Verschmutzen die nicht die Umwelt ? Das ist die Politik dieser schlechten Charaktere : Nur was Geld bringt, darf auch Tote bringen

  11. die Mwst. auf fleisch erhöhen zu wollen, ist eine dreistigkeit hoch 10!

    vor 8 jahren, war es schwer aber noch möglich, mal ein halbwegs anständiges stück fleisch zu ergattern. heute hängt man die 250g "rinderfilet" innerhalb von 3 tagen ab aber es ist immernoch eine unmenge von wasser drin. 

    aber gut – in den usa wurde 2016 ja bereits schon luft (ein bestimmtes mischverhältnis) patentiert – mich würd's nicht wundern, wenn der "rechtsstaat" schon bald das atmen (inkl. des einatmens von kostenaufwendigen chemtrails) besteuern würde.

    Hartz4 – welches grad' mal so für 2-3 tage leben reicht – soll gekürzt werden, der straftatbestand (die faktische straflosigkeit) des "mundraubs" wurde schon vor hunderten von jahren abgeschafft. HURENSÖHNE – ausnahmslos jeder, fucking, einzelne, der in oder für die BRD tätig ist!

  12. Solange es noch Leute gibt wie oben den Jomenk, der jedes Öl unter 15 Euro als Dreck bezeichnet, nicht beachtend, dass viele Leute mit 15 Euro drei Tage lang irgendwie essen müssen, geht es dieser Gesellschaft noch viel zu gut.

    Also bitte ruhig rauf mit der Mehrwertsteuer.

  13. Das Maria-Prinzip
    Wenn „Maria“ Krautzberger die Turbo-Kuh abschaffen möchte, gerne. Pauschal aber „tierisch“ gegen „pflanzlich“ auszuspielen, ist ideologiegesteuerte Täuschung. Es wird immer absurder: Die political correctness wird zur biological correctness (der Gender-Wahn lässt grüßen). Konsequent fordere ich hiermit eine zusätzliche Klimasteuer auf den Menschen, als den größten COzwei-Ausatmer auf diesem Planeten – pauschal bei der Geburt abzuführen, Männer natürlich mehr, denn sie sind ja die größeren Klima-Sünder (mal abgesehen davon, dass die COzwei-Hypothese falsch ist).
    Sorry liebe Frauen, aber hier ist mal wieder eine Frau politisch „oben angekommen“. Vorbilder hat „Maria“ ja genug: Merkel, Lagarde, May und und und. Was diese Karriere-Frauen vereint, ist das Pastoren-Milieu, jede Menge Lebens- und Praxisferne und ehrgeizgetriebene Profilierungssucht. Was dabei herauskommt, erleben wir täglich – seit Jahren.

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