"Danke für nichts" war wohl das Motto hinter einem US-Bombenangriff auf ein Terrorcamp in den letzten Stunden der Amtszeit Barack Obamas. Er traf Terroristen von Al-Qaida – und solche, die Washington selbst für ihren Einsatz als "Rebellen" ausgebildet hatte.

Via RT Deutsch

Während sich die US-amerikanische Öffentlichkeit auf den Amtseid des neuen Präsidenten Donald J. Trump vorbereitete, nahm sein scheidender Vorgänger Barack Obama auf seine Weise Abschied von sechs Jahren seiner eigenen Syrienpolitik. Wie das Nachrichtenportal PJ Media unter Berufung auf einen Bericht des Pentagon vermeldete, hat die US-Luftwaffe am 16. Januar beim Angriff auf ein Trainingscamp für Terroristen nahe Idlib mehr als 100 Al-Qaida-Terroristen ausgeschaltet.

Der Schönheitsfehler an der Sache: Unter diesen befanden sich auch solche, die als "geprüfte moderate Rebellen" zuvor noch die volle Rückendeckung der CIA genossen hatten und sogar mit panzerbrechenden Lenkwaffen versorgt worden waren. Sie waren in vollem Umfang in die von Al-Qaida trainierte Kampfeinheit eingebunden.

Patrick Poole schrieb dazu auf der Nachrichtenplattform: Wenn es einen Augenblick gibt, der den inkohärenten Charakter der Unterstützung so genannter "geprüfter moderater" Rebellen in Syrien symbolisiert, dann ist einer der letzten Handlungen an seinem letzten vollen Tag im Amt.

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Die New York Times schrieb, ein Luftschlag mit B-52-Bombern hat dem Trainingszentrum "Scheich Süleyman" in Idlib gegolten. Dem Pentagon zufolge soll dieses über Jahre hinweg betrieben worden sein, sei jedoch erst jüngst zur Basis eines "Kerns von Al-Qaida-Extremisten" umfunktioniert worden.

In einer Erklärung sagte Pentagon-Sprecher Capt. Jeff Davis: Die Entfernung dieses Trainingszentrums unterbricht Trainingsoperationen und schreckt islamistische Hardliner und syrische Oppositionsgruppen davon ab, sich Al-Qaida anzuschließen oder auf dem Schlachtfeld mit dieser zusammenzuarbeiten.

Die Terrorgruppe Dschabhat Fateh al-Scham verurteilte den Angriff und beklagte sich darüber, dass ihr Trainingszentrum für neue Rekruten damit zerstört worden wäre, deren Ziel es sei, gegen den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu kämpfen. Dschabhat Fateh al-Scham trug früher den Namen Al-Nusra. Als im Westen die Kritik an der Unterstützung syrischer Rebellengruppen auf Grund deren Brutalität und radikal-islamischen Ausrichtung immer stärker wurde, benannte sie sich um und erklärte, mit Al-Qaida gebrochen zu haben. US-Regierungsstellen halten dies jedoch eine Schutzbehauptung.

Neben Angehörigen von Dschabhat Fateh al-Scham bildeten die Extremisten auch Angehörige der Gruppe "Harakat Nour al-Din al-Zenki" aus, die als von der CIA "geprüfte" und ausgebildete bewaffnete Organisation galt. Dieser hatten die USA zuletzt im November TOW-Raketen geliefert, also panzerbrechende Lenkwaffen. Zenki postete diese auch stolz auf ihrem Twitter-Account.

Bereits zum damaligen Zeitpunkt war jedoch bekannt, dass die von Obama und westlichen Think Tanks unterstützte Organisation nicht nur die Trainingscamps von Al-Qaida benützte, sondern mit dieser gemeinsame Sache machte.

US-Diplomaten hielten Angaben aus Terroristenkreisen zufolge auch nach dem Scheitern des Waffenstillstands im September des Vorjahres noch Kontakt zu den Extremisten. Über den US-Sondergesandten Michael Ratney blieb man auf Tuchfühlung mit Gruppen wie der "Armee des Islam", Ahrar al-Sham, der Levante-Front und eben auch Zenki.

Was Letztere anbelangt, hielten sich die USA phasenweise mit aktiver Unterstützung zurück, seit Aufnahmen aufgetaucht waren, die Kämpfer der Terroreinheit zeigten, wie sie im Juli einen 12-jährigen Kindersoldaten enthaupteten.

Die CIA distanzierte sich daraufhin von der Gruppe, allerdings wollten mehrere Analysten im Laufe der letzten Monate erfahren haben, dass Zenki rehabilitiert worden sei und wieder Rückendeckung durch die Regierung Obama gehabt habe.

Bereits im Oktober hatte eine US-trainierte "Rebellen"-Brigade den Gefechtsstand verlassen und ist unter Mitnahme ihrer von den USA gestifteten Waffen zu Al-Qaida übergelaufen.

Patrick Poole zählte bereits damals auf PJ Media mehr als 30 folgenschwere Fälle seit Juli 2014 auf, die exemplarisch das Versagen der US-Regierung in der Syrienpolitik zeigen. So oft wechselten von den USA "überprüfte" und trainierte "moderate" Rebellen die Seiten und schlossen sich "offiziellen" terroristischen Gruppen an, arbeiteten zusammen mit diesen oder "verloren" Waffen, mit denen die USA sie ausgestattet hatten, an terroristische Gruppen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf RT Deutsch und wurde im Rahmen einer Contentpartnerschaft übernommen.

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16 thoughts on “Friendly Fire? – Obama befahl zum Abschied Luftangriff auf eigene „CIA-Rebellen“”

    1. Na klar schweigt sie dazu, denn ich vermute mal, dass dort was unbedingt weg sollte. Für irgendein Camp schicken sie keine B52; da wollten sie reinen Tisch machen und ein paar Dinge "entsorgen".

  1. is doch alles garnicht wahr, fake fake fake ! die usa sind ehrenmänner, die würden nie bomben ohne es nicht vorher angekündigt zu haben. ich verstehe das gejammere nicht.was können die usa dafür wenn sich diese terroristen ständig in die aufschlagspunkte von drohnen abgefeuerter hellfires werfen.

     

  2. ……..sind doch nur Kollateralschäden zum Wohle der westlichen Welt !

    hoffentlich wissen jetzt die CIA Schergen was sie von Ihren obersten Schirmherren zu halten haben……….und sowas wird in dieser verlogenen Welt mit dem "Friedensnobelpreis" ausgezeichnet

  3. Ein Blabla wenn gerade mal 50- 60 von diesen Untieren getötet wurden mit einen Millionen Dollar Aufwand. Der Schwarze hat schnell noch ein paar seiner eigenen Kinder um die Ecke gebracht bevor er im Politnirvana mitsamt seiner Tunte und gekauften Kindern verschwindet.

  4. Gebt ihnen die Koordinaten vom Bundestag und dem EU Parlament, dem nächste Bilderbergertreffen und von George Soros seinem Haus, der die ganze Karavane Richtung Deutschland gesteuert hat. Dann würde es die richtigen Verbrecher treffen. Vielleicht könnten die pösen Russen freundlicherweise das Navi vom B52 hacken und in die richtige Richtung schicken anstatt bloß die nützlichen Idioten vom Ziegenf… Verein wegzublasen?!? 

    1. Josef Joffe (Herausgeber "Die Zeit" und Mitglied der Atlantik Brücke) benannte da ein anderes Ziel, öffentlich in einer talk show: Herrn Trump im Weißen Haus

  5. … nun, da wollte wohl jemand noch seinen "Müll" aufräumen…. man weiß ja, wenn man im Müll wühlt kommt auch einiges heraus… und zeigt auch, dass man sich hier sehr wohl im Klaren war, mit was für Schwerverbrechern man sich hier eingelassen hatte…. das Bombardement eine unumgängliche Notwendigkeit…. besser man hätte solche Verbrecher erst gar nicht unterstützt und von vornherein konsequent vernichtet.

     

  6. Obama hätte auch gleich noch ein paar illegale, im Bau befindliche Siedlungen auf palästinensichen Boden platt machen sollen. Das wäre auch ein guter Ausstand gewesen.

  7. Der Führungsstil Erdogans ist der gleiche wie der Putins: Keine freie Presse mehr und keine unabhängige Justiz. Selbst Richter werden willkürlich verhaftet. Es ist besser,  wenn wir den Neoosmanen Erdogan nicht noch mit NATO-Hightechwaffen aufrüsten, die sich eines Tages gegen die Rest-NATO kehren. Wer wissen will warum, sollte einmal nachsehen, was das osmanische Reich war.

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