Faktencheck: Von Böcken und Gärtnern

Wenn der Staatsfunk und die privaten Mainstreammedien den Faktencheck bei Facebook übernehmen sollen, macht man doch die Böcke zu Gärtnern.

Von Marco Maier

Was sogenannte "Fake News" sind und was nicht, ist angesichts vieler Grauzonen ohnehin eine schwierige Sache. Falschdarstellungen von Sachverhalten gibt es zudem überall – egal ob nun von den alternativen Medien oder auch von den Mainstreamern. Wobei es hierbei jedoch sowohl Mutwilligkeit oder aber auch Fahrlässigkeit gibt, die zu falschen Meldungen führen. Zudem lassen viele Medien auch immer wieder diverse Fakten und Umstände unter den Tisch fallen, so dass den Konsumenten dann eben Halbwahrheiten präsentiert werden.

Etwas Anderes ist dann jedoch der Umstand, dass es zu vielen Vorgängen eben unterschiedliche Sichtweisen und Standpunkte gibt. Wie wir alle wissen, gilt für die etablierten Mainstreammedien beispielsweise die transatlantisch-globalistische Linie als Grundkonsens in der außenpolitischen Berichterstattung. Sollen nun ARD, ZDF, Spiegel und Bild zusammen mit der Propagandaorganisation "Correctiv" den "Wahrheitsgehalt" von Artikeln und Meldungen prüfen, macht man jedoch gleichzeitig die Böcke zu Gärtnern.

Unliebsame Artikel, zum Beispiel zu den Vorgängen in der Ukraine, in Syrien und anderswo auf der Welt, die nicht mit der Linie der Mainstreamer und des Establishments zusammenpassen, werden dann so unter Umständen sehr schnell einmal zu "Fake News" erklärt. Das etablierte "Gut-Böse-Schema" muss ja – auch von der Lügenpresse – möglichst aufrecht erhalten werden. Mit entsprechenden negativen Konsequenzen für die Meinungsvielfalt und die Informationsfreiheit.

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6 Kommentare

  1. "Definiere die Wahrheit und Du trägst den Pluralismus zu Grabe."

    Aufgrund seiner Subjektivität ist der Mensch unfähig, die objektive Wahrheit zu erkennen, deshalb muß die Wahrheit immer Grund zur Diskussion bleiben.

    Wer jedoch die Alleinwahrheit definiert, macht sie zum Diktat und zur Tyrannei.

  2. Lügen ist ja streng verboten. Nicht verboten scheint es einigen Menschen allerdings zu sein, sich selbst zu belügen. Das tun sie dann auch, bis sie ihre eigene Lügerei fast für eine Wahrheit halten – und das erzählen sie dann promt der ganzen Welt.

    Wie der Junker mal treffend sagte: "Wenn es eng wird, muss man lügen." – Gerade bei der Machtpyramide ist es oben immer eng. Zwangsläufig werden da auch dann die dicksten Lügen verzapft.

     

    Sonderbar ist es deshalb, dass es immer noch so viele Autoritätshörige gibt .

  3. Noch mehr Schwachköpfe in Fressenbuch juhe. Mit dieser Irrenanstalt werden wenigstens die Krankenkassen entlastet. Hoffendlich kommt es dann nicht zu einen Müllentsorgungs Problem das  wir mal wieder bezahlen müssen . Wer da schreibt ist wirklich nicht ganz dicht.

  4. Was der Mensch wirklich hinreichend bewiesen hat ist,  daß er mit Macht über andere Menschen nicht umgehen kann, egal in welche Zeit oder im welchen Teil der Welt man schaut. Sobald jemand etwas von anderen verlangt ist Vorsicht geboten und Ungerechtigkeit bis hin zur Tyranei nicht weit. Keinem ist es gestattet sich über den anderen zu stellen!  Im typisch westlichem "Nanny State" mit "Signs and fines everywhere", wo man rund um die Uhr komplett mit Vorschriften und schikanösen Regeln zugesc…  wird ist dieses Bewusstsein wie mir scheint schon lange verloren gegangen. Man wurde von der Krippe an zum gefolgsamen Mitglied der Schafherde ausgebildet. Dabei müssten die Schafe nur mal aufwachen, realisieren wie viele sie sind und wie sterblich der Schäferhund ist! 

    Grüsse aus Asien

     

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