Ein Rat für 2017: Den „Experten“ misstrauen!

Wohl kaum jemand sieht der Zukunft zu Jahresbeginn 2017 mit ungetrübtem Optimismus entgegen. Zu recht, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Sturm. Doch gerade schwierige Großwetterlagen erfordern einen klaren Kopf und präzise Orientierung.

Von Ernst Wolff

Beides aber ist schwer zu erlangen, wenn man ständig dem Trommelfeuer der etablierten Mainstream-Medien ausgesetzt ist. Dort werden Halbwahrheiten mit Unwahrheiten gemischt, tatsächliche Sachverhalte verdreht, Ängste geschürt und Vorurteile bedient. 

Wer auf diese Weise unter einer Flut von Informationen erstickt,  wendet sich deshalb gern „Experten“ zu, die ihm im Labyrinth unserer Gesellschaft den Weg weisen sollen. Eine ganze Heerschar solcher Politik- und Wirtschafts-„Experten“ war in den vergangenen Wochen aktiv, um uns allen die Weltlage zum Jahreswechsel und die Aussichten für 2017 zu erklären.

Das Problem: Die vermeintlich fundierten Analysen dieser „Experten“ lenken genauso wie die übliche Berichterstattung  von den wahren Schuldigen an den derzeitigen Problemen – Spekulanten, Bankern und den ihnen hörigen Politikern – ab, erzeugen Panik, wo diese vollkommen unangebracht ist, und verharmlosen, wo dringende Aufmerksamkeit geboten wäre. 

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Hier ein Beispiel dafür, wie wir alle durch derartige Analysen fehlinformiert werden und Gefahr laufen, wirkliche Bedrohungen nicht wahrzunehmen oder zu unterschätzen:

Der Fall Monte dei Paschi

Es gibt kaum einen Wirtschafts- oder Finanz-„Experten“, der sich in den vergangenen Wochen nicht mit der Frage beschäftigt hat, ob die älteste italienische Bank Monte dei Paschi di Siena denn nun gerettet werde, ob ihre Rettung durch den italienischen Staat oder die EU erfolgen und ob die EZB grünes Licht dafür geben werde. Dabei wurde immer wieder betont, wie gefährlich ein „Fallenlassen“ des Institutes durch die Verantwortlichen wäre.

Jede der gestellten Frage hätte von vornherein uneingeschränkt mit „ja“ beantwortet werden können. Die Monte dei Paschi kann nämlich unter keinen Umständen fallen gelassen werden, weil sie sonst den allseits bekannten Domino-Effekt auslösen und das gesamte globale Finanzsystem gefährden würde. Die italienische Regierung kann also gar nicht anders als ihren Teil dazu beizutragen und EU und EZB können ebenfalls nicht anders als einer Rettung zuzustimmen. 

Ebenso wie die politischen Scheingefechte zwischen Rom, Brüssel und Berlin haben sämtliche „Experten“-Analysen um die Monte dei Paschi die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Fragen gerichtet, die im Grunde gar keine waren. Damit aber haben sie von einem Problem abgelenkt, das im Hintergrund lauert, immer größere Ausmaße annimmt und für uns alle zu einer ständig zunehmenden Gefahr wird: Die Reaktion der Finanzindustrie auf den unvermeidlichen Zerfall der EU.

Bail-out statt Bail-in 

Nach der Krise von 2008, in der die Banken durch ein Bail-out (also mit Hilfe von Steuergeldern) gerettet wurden, hat die EU die Bail-in-Regelung eingeführt. Sie gilt seit dem 1. Januar 2016 in allen EU-Ländern und besagt, dass im Fall des drohenden Zusammenbruchs einer Bank zunächst Anleger, Aktionäre und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen und dass erst danach der Steuerzahler belastet werden darf. 

Diese Regelung ist bereits 2013 auf Zypern und Ende 2015 bei vier italienischen Banken in der Toskana angewandt worden. Im letzten Fall hat sie, da sehr viele Mittelständler als Anleger betroffen waren, eine Welle des Protestes ausgelöst. Da bei der Monte dei Paschi mehr als 150.000 private Anleger betroffen wären, hat sich die italienische Regierung aus Angst vor Protesten und deren politischen Folgen strikt geweigert, das Bail-in anzuwenden. 

Zwar hat die EZB (vor allem auf deutschen Druck hin) versucht, die Regierung in Rom umzustimmen – jedoch ohne Erfolg. Das hat dazu geführt, dass Italien nun mit dem Einverständnis der EU und der EZB soeben eingeführtes geltendes Recht außer Kraft setzt, um die Monte dei Paschi mittels eines Bail-outs über Wasser zu halten. 

Diese – vorübergehend wirksame – Rettungsmaßnahme wird von den „Experten“ derzeit als „Sieg der Vernunft“ gefeiert und dem breiten Publikum als „Lösung der italienischen Probleme“ präsentiert. Das aber ist nicht nur falsch, sondern hindert diejenigen, die es für bare Münze nehmen, daran, Vorkehrungen für eine kommende Krise zu ergreifen, deren Ausmaß gar nicht abzuschätzen ist.

Die tatsächliche Alternative heißt: Bankenrettung oder Volksaufstand

Tatsächlich weigert sich die vor unseren Augen zerfallende EU, die von ihr selbst geforderte Regelung des Bail-in im Fall der Monte dei Paschi zu erzwingen, weil sie fürchtet, dass die Enteignung von Anteilseignern, Aktionären und Sparern im Extremfall einen Volksaufstand auslösen, zumindest aber zu einem für das Bankensystem höchst gefährlichen Banken-Run führen könnte.

Damit aber nimmt die Eurokrise eine völlig neue Qualität an. Noch im vergangenen Jahr hat die EU nämlich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um eine weitere Bankenrettung mit Steuergeldern, also ein Bail-out, zu verhindern. Zu diesem Zweck hat sie 2015 sechs Mitgliedsländer verklagt und gezwungen, die Bail-in-Regelung umgehend zu geltendem Recht zu erklären. Dass sie dieses nun bei der Monte dei Paschi nicht juristisch erzwingt, zeigt, dass die EU derzeit keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor möglichen Protesten zurückzuweichen und auf ein Bail-out zurückzugreifen.

Das aber wird für die arbeitenden Menschen in Italien und ganz Europa drastische Folgen haben. Die Regierung in Rom wird mit allen Mitteln versuchen, die für die Bankenrettung ausgegebenen Gelder an anderer Stelle einzusparen, d.h. sie wird Kürzungen im Sozialbereich vornehmen, Steuern erhöhen, den Niedriglohnsektor ausweiten, das Arbeitsrecht weiter aufweichen und möglicherweise den Mindestlohn senken. 

All diese Maßnahmen werden die ohnehin tiefe soziale Krise im Land weiter verschärfen. Gleichzeitig wird sich die Lage im Bankensektor durch die Rettung der Monte dei Paschi keinesfalls grundlegend verbessern. Die Probleme sind nur aufgeschoben und werden in absehbarer Zeit in noch schärferer Form erneut auftreten. Das bedeutet: Beim Eintritt der nächsten Krise wird das Potenzial für eine soziale Explosion noch größer sein als zurzeit.

Der Weg führt letztendlich in den Finanz-Faschismus

Für den Rest Europas hat die Rettung der Monte dei Paschi ebenfalls erhebliche Auswirkungen: Die erneute Belastung von Steuerzahlern wird politisch zu weiteren Verwerfungen und zu einer weiteren Zersetzung der EU führen, da die Mehrheit der EU-Bürger derartige Zahlungen – wie die Abstimmung zum Brexit eindrucksvoll gezeigt hat – ablehnt. 

Zum anderen wird durch die Rettung der Monte dei Paschi ein Präzedenzfall geschaffen, der es so gut wie unmöglich machen wird, irgendwo in Europa noch einmal die Bail-in-Regelung anzuwenden. Das heißt: Es wird bei zukünftigen Bankenproblemen weitere Bail-outs geben – mit der Folge, dass weiteres Geld gedruckt, der Euro noch stärker entwertet und die Blasen an den Anleihen-, Aktien- und Immobilienmärkten noch weiter aufgebläht werden. 

Da auch die Finanzindustrie weiß, dass am Ende dieses Weges nur noch die Alternative Crash oder Hyperinflation steht, wird sie die Politik und die EZB irgendwann ultimativ dazu auffordern, das Ruder herumzureißen und zu diesem Zweck auf das Bail-in zurückzugreifen. Das aber wird dann nur unter Anwendung von Gewalt gegen die Bürger möglich sein – der Grund, warum Polizei und Militär derzeit überall (unter dem Vorwand der Terrorismus-Bekämpfung) aufgerüstet werden. 

Sollte aber auch der Einsatz von Polizei und Militär nicht ausreichen, bleibt der Finanzindustrie nur noch eine Möglichkeit: Dann wird sie auf die Abschaffung des letzten Rests an verbleibender Demokratie setzen und die Karte des Faschismus ziehen. (Die Unterstützung Donald Trumps in den US-Wahlen durch die Wall Street ist ein erster Schritt in diese Richtung und nimmt die Entwicklung in Europa vorweg.)

Die vermeintlichen „Experten“ erzählen uns von alledem – nichts. Statt uns zu warnen, verschleiern und vernebeln sie eine höchst gefährliche Entwicklung, die sich mit unerbittlicher Konsequenz vor unseren Augen entfaltet, und lenken unsere Aufmerksamkeit auf unbedeutende Nebenschauplätze. 

Das aber bedeutet: „Experten“ zu vertrauen, heißt, nicht in der Lage zu sein, die tatsächlichen tiefgreifenden Triebkräfte der Veränderung in unserer Gesellschaft zu erkennen und unvorbereitet in eine Zukunft zu gehen, die von verschärfter Austerität, zunehmender Geldentwertung, einer Aufrüstung des staatlichen Gewaltapparates und einer weiteren Einschränkung demokratischer Rechte geprägt sein wird. Ganz zu schweigen von den daraus resultierenden immer heftigeren internationalen Verteilungskämpfen und einer damit einhergehenden kontinuierlich zunehmenden Kriegsgefahr.

Ernst Wolff ist freier Journalist und Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“, erschienen im Tectum-Verlag, Marburg.

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13 Kommentare

  1. Die "Experten" sind ja tatsächlich nur ein Teil der PR Industrie ,

    wie "Experten" ein Teil der Manipulationsindustrie "Medien" sind und die Medien, neben der Schule, das Formungs- und Knechtungsprogramm der Machthaber.

  2. Ein Rat für 2017: Den „Experten“ misstrauen!

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    Vor allen Dingen, wenn die sog. 'Experten' sich mit einem Doktor- oder Professoren-Titel schmücken!

    All die 'Experten' -Ausnahmen bestätigen die Regel- werden in diesem parasitären System vom Merkel Regime mit Steuergeldern der Schlafmichel-Kartoffelnasen bei Laune gehalten und dafür haben sie das gewünschte 'Ergebnis' zu liefern.
     

  3. Die sogenannten Experten wollen nur das Volk einschüchtern und gefügig machen im Auftrag der Faschisten. Die Wirtschaft geht nieder Banken gehen Pleite usw,  ja und verlieren halt irgendwelche Gangster Milliarden, wir haben eh nichts gerade so viel zum überleben, was will man uns also erklären. PFFF

  4. Was in dem Artikel steht ist informierten Menschen längst bekannt. Wie man halbwegs unbeschadet aus dem zukünftigen Chaos entkommt wäre für viele weitaus mehr interessant. Der größte Fehler den man derzeit machen kann ist meiner Meinung nach,das Geld auf der Bank zu deponieren. Auch etwas Gold und Silber ,in physischer Form ,in einem sicheren Versteck, wird nicht schaden. Ich kann zusätzlich auf unabhängige Energiequellen,Wasser und Lebensmittel für mindestens 4 Wochen zugreifen. Verteidigen sollte man das ganze auch können. Auf alles andere wird man keinen Einfluss mehr haben. Die Mehrheit der Menschen hier wird schon nach zwei Tagen vor massiven Problemen stehen.

    Mein Tipp : Vorsorgen und das Leben genießen solange es noch geht. 

  5. Wann heißt es endlich einmal in Europa –  "Volksaufstand wegen Bankenrettung" ???  Nur dann könnte das kriminellen Agieren von Bankern ein Ende finden. –   Ein sachkundiger Autor vermeidet es, die politische Realität beim Namen zu nennen. Wir haben doch bereits eine Finanzwirtschaft, die ungezügelt bzw. unreglimentiert nach Belieben schaltet und waltet, das politische Geschehen diktiert. Dem EU-Bürger werden wahre Sachverhalte zu Bankenkrisen und  Schuldenstände seit Jahren durch sich prostituierende Mietmäuler ( sprich Experten ) nur noch in zensierter und aufgehübschter Form nahegebracht. Wir erleben seit 2008 eine "Rettung" nach der anderen, eine endlose "Rettungsorgie", deren Hintergründe im Einzelnen selbst von kritischen, nicht systemtreuen Fachleuten nach Jahren nicht aufgearbeitet werden kann. Das ist nichts anderes als organisierte Kriminalität,   mit Profiten für die Beteiligten und Verursacher im Billionenbereich.

  6. Ich nehme mir den Ratschlag des Artikels zu Herzen und misstraue allen (selbsternannten) Experten, also auch Ernst Wolf, dem Autor dieses Artikels. 

  7. Von der Währungsunion – Haftungsunion – Transferunion  zur Pleiteunion

    So versucht man ökonomische Gesetze mit einem Schneeballsystem einer Schulden- mit Schuldenbekämpfung auszuhebeln, welche nach HGB als Beihilfe zur Insolvenz- verschleppung einzuordnen ist. Im grunde kaufte man sich nur Zeit, welches zu einer Kaufkraftaushöhlung durch die EZB mit ihrem EUROsions-System führte, welches 1923 bereits von dem Reichsbankpräsidenten Albert Havenstein erfolglos praktiziert wurde, an dessen Ende zwangsläufig eine Währungsreform stehen mußte. Grenzenlos gedrucktes Fiatmoney, ohne durch vorhandene Gegenwerte gedeckt zu sein, führt zwangsläufig zu einer Aushöhlung, bzw. Geldentwertung der Wirtschaft wenn laufende Kreditaufnahmen notwendig werden um fällige Zinsen und Tilgung zu bedienen, so daß dieses EUROsions-Gebilde dem Untergang, auch wenn man zehn ESM System einrichten würde, dem Untergang geweiht ist. So hat das Finanzsystem bis heute nicht verstanden, daß der erste Verlust immer noch der beste ist, was mit Kokurseinleitungen für marode Banken, wie der Monte dei Paschi, vielleicht noch in den Griff zu bekommen wäre. So dürfte der vor einiger Zeit durchgeführte Streßtest des Bankenbereichs zu spät gekommen sein, weil man den Zustand, des sich im Endstadium befindlichen Zombiebankensystems, nicht wahrhaben wollte. So werden am Ende alle bankrott sein, nur nicht der 'Experte' Mario Draghi, der sich noch rechtzeitig vom Acker machen wird, der verstanden hat, daß man Profite zu privatisieren hat, und Schulden zu sozialisieren, was den Steuerzahlern in diese Pleiteunion jetzt schmerzhaft in Erfahrung gebracht wird.

     

     

     

  8. Die Kriegsgefahr ist mit dem 1. Januar 2017 gestiegen, da ein Paragraph des Strafgesetzbuches geändert wurde.

     

    Grundgesetz Artikel 26 [Friedenssicherung]

    Handlungen die geeignet sind und in der Absicht vorgenomen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führng eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind Verfassungswiedrig. Sie sind unter Strafe zu stellen. <– Im STGB wurde ein Paragraph geändert, der diesen Paragraph in seiner alten Fassung laut Grundgesetz zur Anwendung bringen müsste.

     

    Doch kein Rechtsanwalt,  keine Kirche, keine Gewerkschaft, kein Putin, sagt, oder schreibt was dazu.

    1. @ Habnix

      Da müßten sämtliche Banken, die sich an dem weltweiten Gamblingsystem beteiligen, wie z.b. die Monte dei Paschi, bei der unauffindbar 50 Milliarden Euro verschwunden sind, sofort geschlossen werden, die es fertig bringen den Weltfrieden, durch das regelmäßige Verschwinden von Milliardenbeträgen, zu zerstören.

       

  9. Gut das ihr das Thema aufgreift.
    Aber jeder halbwegs informierte Mensch weiß das doch schon längst.

    Besonders putzig finde ich immer die “Experten“ zum Thema Nationalsozialismus/III. Reich/Hitler.

    Da halten sich alle, die schon mal einen Schäferhund gesehen haben, für Hitler-Biographen.
    Junge Bubis, die zum Amtsantritt von Helmut Kohl noch flüssig in Papis Beutel waren, sind “Experten“ für das III. Reich; beziehen ihr “Wissen“ hauptsächlich von FaceBook usw., da sie unfähig sind drei DIN A4 Seiten am Stück zu lesen (geschweige denn zu verstehen).

    Am Besten man wird selbst Experte, ganz einfach dadurch, das man sich Wissen (selbst) aneignet.

  10. Unsere Söldnermiliz,ex BW, darf ja nun lt. Gericht im Innland gegen jeden eingesetzt werden. Das sollte auch den Dümmsten stutzig machen.

    Setze also folglich nur auf echte Werte.

    1. Geistige Leistungsfähigkeit und Sachverstand und gesundheitliche Fitness

    2. Gute verlässliche Freunde mit nützlichen und nutzbaren Fähigkeiten

    3. Jederzeit reaktivierbare stille Vorräte und praktische Resourcen

    4. Vielfältige Sachwerte von denen der Staat nichts weiß

    5. Rechtzeitig richtig schwimmen lernen, bevor das Boot kentert. 
     

  11. So sollte sich Ernst Wolff einmal des Themas EZB annehmen und neben seinem Buch: 'Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs' eine Fortsetzung mit 'Europamacht EZB – Chronik eines betrügerischen Bankrotts' veröffentlichen. Heute ist die EZB der größte Einzelgläubiger der Euro Staaten und ist somit eine Geschäftsbank geworden, die durch die schlechte Bonität ihrer Schuldner vor dem Bankrott steht.. Würde man bei der EZB die Regeln anwenden die die EZB bei der Bankenaufsicht im Rahmen des durchgeführten Streßtests der Geschäftsbanken anwendete, müßte man von einer Krisenbank, die zu einem Sanierungsfall geworden ist, sprechen.

    Der eigentliche Skandal ist, daß die Bundesregierung die Verantwortung dieser EUROsion einem Mario Draghi übertragen hat, der sich als Retter des Euro feiern läßt, weil er in ausweglosen Situationen Milliarden Euro bereitstellt. Tatsächlich entsprechen diese Aktionen der Ausgabe von Drogen an Patienten, die bei entsprechenden Finanzdisziplinen geheilt werden könnten, aber durch die Droge 'Fiatmoney' in eine unheilvolle Spielkasinowelt (Aufhebung des Trennbankensystems) versetzt wurden. Ohne die Geldspritzen der EZB wären die EURO-Staaten endlich zu Reformen gezwungen. Weil die Bürger noch höhere Steuern und Abgaben auf dauer nicht akzeptieren werden und die Anleger die offenbar endlosen waschsenden Schulden nicht mehr bereit sind zu finanzieren, steht dieses EUROsions-System mit dem 'QE' Programm einer EZB kurz vor dem Kollaps. So ist diese EZB nicht nur in die Kategorie einer betrügerischen Bank mit der Beihilfe zu Insolvenz-verschleppung bei der Monte dei Paschi, sondern des ganzen europ. Zombiebanken-systems zu sehen, wo sie im Finale als größte 'bad bank' der Welt das Handtuch werfen muß, weil niemand den in dieser Bank aufgehäuften Papierschrott abnehmen wird.

  12. Polizei und Militär rekrutieren aus der Bevölkerung. Diese gegen die Bevölkerung einzusetzen, wird nicht lange gut gehen. Aber so lange sich drei von vier Ösdterreichern einen Bundespräsidenten wünschen, wird es doch noch dauern…

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