Dreieck Moskau-Peking-Teheran – Eine logische Konsequenz

Seit dem Zusammenbruch des Ostblocks und den verstärkten Hegemoniebemühungen Washingtons verändert sich die geopolitische Lage – insbesondere in Asien. Russland, China und der Iran bauen ihre Zusammenarbeit aus.

Von Marco Maier

Der Zusammenbruch des sowjetisch dominierten Ostblocks eröffnete den geopolitischen Strategen in Washington neue Möglichkeiten, den eigenen Einflussbereich massiv in den osteuropäischen und zentralasiatischen Raum auszuweiten. Doch die hegemonialen Bestrebungen der Vereinigten Staaten sorgten damit auch für eine Gegenbewegung, die es in sich hat.

Denn der massive geopolitische und wirtschaftliche Druck, der von der US-Finanzoligarchie seitdem ausgeübt wird, ließ Widerstandsallianzen aufkommen. So haben sich beispielsweise drei dieser Länder, die besonders stark im Fokus der Destabilisierungsbemühungen des Westens stehen, zusammengefunden. Drei Länder, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Russland, welches aus dem kommunistischen Atheismus heraus wieder stark in die christlich-orthodoxe Weltanschauung zurückfindet, gilt vor allem seit der Führung durch Wladimir Putin als zunehmend wichtiger globaler Akteur. Allerdings gibt es dort auch starke prowestliche Kräfte in den Eliten, die damit jedoch die Souveränität Russlands aufs Spiel setzen.

China, das atheistisch-buddhistisch geprägte "Reich der Mitte" ist der zweite wichtige Spieler. Geopolitisch eigentlich sehr isolationistisch handelnd und mehr auf die wirtschaftliche Expansion bedacht, musste Peking angesichts des zunehmenden US-Drucks damit beginnen, auch außenpolitisch aktiver zu werden. Dabei wurde trotz der historischen Konflikte und der weltanschaulichen Unterschiede eine Allianz mit Moskau geschmiedet, die als äußerst fruchtbar gilt.

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Zu diesen beiden Ländern gesellt sich inzwischen auch noch der schiitisch-theokratische Iran hinzu. Seit der "Islamischen Revolution" und dem Sturz der US-Marionette Schah Palewi, sieht sich das alte Persien stets massiven Attacken aus Washington (und noch mehr aus Jerusalem) gegenüber. Sollten die USA unter Trump erneut Sanktionen gegen das Land beschließen, könnten sich insbesondere Russland und China dem widersetzen und so dem aufstrebenden Land eine neue Perspektive bieten.

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Bereits in den letzten Monaten und Jahren gab es insbesondere zwischen Moskau und Peking einerseits und Teheran andererseits immer intensiver verlaufende Gespräche für wirtschaftliche, politische und militärische Kooperationen. Dieses geopolische Dreieck, welches einen Rahmen um ein riesiges geographisches Areal – das sogenannte "Herzland" – spannt, ist von einer zentralen geopolitischen Bedeutung. Das wissen auch die politischen Führer dieser drei Länder, sämtlichen früheren Konflikte hintenan stellten und sich auf eine Zukunft konzentrieren, in der sie gemeinsam wichtige Akzente für eine multipolare Weltordnung setzen werden, in der auch Platz für unterschiedliche Weltanschauungen, Religionen und politische Systeme ist. Etwas, was die westlich-us-amerikanischen Eliten nicht wollen, weil dies deren Pläne für ihre "New World Order" sabotiert.

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7 Kommentare

  1. Kaum vorstellbar, daß ein Herzland nicht einmal einen eisfreien Hafen hat in Zeiten von atombetriebenen Flugzeugträgern mit der Schlagkraft ganzer Nationen.

      1. Ich denke, daß es etwas anderes ist ob man sich mittels Eisbrecher einen Hafen eisfrei machen kann oder bereits per se alle Häfen eisfrei sind.

        Wer ist jetzt schon wieder "wir"?

        Wir schaffen das "wir"?

        "Wir" befinden uns im Krieg und werden mit Langwaffen schießen wie Hessens Innenminister sagte?

        Wir sind Blödzeitungs-Papst wir?

        Wir Putinversteher?

        Um es mal vorwegzunehmen ich habe keinen, meine Frau, meine Kinder, meine Mutter, nicht mal mein Opa hatte einen. Und das sind wir aus meinem Wirumfeld.

        1. @Fritz; "der alte Fritz" man muss nicht wirklich lange überlegen geschweige seinen geistigen Durchfall lesen
           um zu erkenn welcher "Fritz" wohl Fritz ist

          Faschismus wird auch mit F geschrieben

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