Wenn wir durch den Supermarkt gehen und die Fülle an Produkten sehen, die angeboten werden, dann drängt sich uns der Eindruck auf, dass wir eine große Auswahl an verschiedenen Produkten haben, die wiederum von einer Vielzahl an verschiedenen Firmen hergestellt werden. 

Via Watergate.tv

Doch Tatsache ist, dass all diese Produkte meist von nur wenigen verschiedenen Großkonzernen angeboten werden, die sich den Weltmarkt untereinander aufteilen und damit unser Schicksal entscheidend mitbestimmen. Dieses ist, neben dem Weltmarktführer Nestlé, Coca-Cola, Pepsico, Unilever, Kellogs, Mars, Danone, Mondelez, Associated British Foods (ABF) und General Mills.

Diese Konzerne können, durch ihre Macht, nicht nur bestimmen was auf unseren Tellern landet, sie könnten sich durchaus auch untereinander absprechen was die Preise betrifft. Auch wenn über solche Absprachen nur spekuliert werden kann, so scheinen sie doch nicht so abwegig zu sein, denn schließlich geht es den Konzernen in erster Linie nämlich nur um eines: Um ihren eigenen Gewinn. 

Denn ganz abgesehen davon, dass es an Variation und Qualität mangeln kann und wir in eine Abhängigkeit geführt werden, wenn nur wenige Konzerne sich den gesamten Markt untereinander aufteilen, ist der Mangel an Konkurrenz auch mit ein Grund warum nur an der Spitze kräftig verdient wird und die Zulieferer und Produzenten nicht nur nicht mit verdienen, sondern ganz und gar immer weiter ausgebeutet werden.

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Und tatsächlich: Die Zustände am anderen Ende des Machtgefälles sind katastrophal und der erwirtschaftete Mehrverdienst kommt nur den Mächtigen zugute. Zulieferer werden unter Druck gesetzt, mehr und billiger zu produzieren und die Arbeiter erhalten, wenn überhaupt, gerade einmal einen Hungerlohn, der schwerlich zum Überleben reicht. 

Das schwächste Glied in der Wertschöpfungskette leidet am meisten, die Kleinbauern können kaum überleben und die Produzentenpreise sind kaum kostendeckend. Daher wird besonders oft an umweltschonendem Anbau gespart und es werden sogar Kinder- und Zwangsarbeit eingesetzt. Das schlimme daran ist, dass die Lebensmittelkonzerne oft genaue Kenntnis von den katastrophalen Arbeitsbedingungen haben und trotzdem nichts unternehmen. Alles was hier zählt, ist Gewinn.

Lesen Sie mehr zum Thema in unserem vollständigen Beitrag auf:  Watergate.tv

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26 thoughts on “Wie sich wenige Lebensmittelkonzerne die Welt untereinander aufteilen!”

  1. Die fünf größten Weizen-Aufkäufer sind Juden. Zur Erntezeit lassen sie die Bauern besonders zappeln.

    Auch den Frucht- und Gemüsemarkt dominieren (re. Domino) sie ebenso.

    Aus dem heiligen Fleisch haben sie seit den Williams ein Schlachtfeld gemacht. Eines ihrer Produkte ist der Metzgersohn Strauß. Der grillt jetzt selbst auf dem kalten Feuer der Hölle.

    So lange das Geld kein Volksgeld ist, herrscht der Ruach. Er geht über Leichen, um schön dazustehen, um etwas Besonderes zu sein, um als auserwählt dastehen zu können, dieser kleine charakterlose Langfinger.

  2. An diesen Zuständen haben alle ihren Anteil daran nicht nur die Konzerne . Es wird ja jetzt schon anstandslos mehr Schitt verzehrt als gesunde Nahrung . Und das alles freiwillig .  Solange die Pharmaindustrie noch Medikamente verkauft ist alles in Ordnug .

    Mann frißt sich mit Begeisterung krank und fett  und schuld sind immer die anderen . Es dauert nicht mehr lange dann haben sie uns richtig am Arsch die Konzerne .

  3. Von den genannten Großkonzernen kommt in erster Linie ungesunder Fertigfraß, der wenig Vitamine, Enzympe, Polyphenole und Mineralien hat – dafür viel Kohlenhydrate, Geschmacksverstärker, Konserviertungstoffe und tierische Fette.

    Kurz: Von solch einem ernährungstechnischem Müll bekommt man nur Krebs, Übergewicht und Arteriosklerose. Zum Teufel mit diesem Dreck!

    Wir brauchen regionale, biologisch angebaute Lebensmittel, die optimalerweise vom Bauern auf dem örtlichen Markt selbstvermarktet werden – ohne zwischengeschaltete Handelsketten.

    Die AfD sagt dazu in ihrem Parteilprogramm:

    "Die AfD ist davon überzeugt, daß moderne bäuerliche Betriebe mit Verwurzelung in den Regionen am besten geeignet sind umwelt- und marktgerecht zu produzieren.[…]

    Die AfD wird die Rahmenbedingungen für eine umweltgerecht produzierende mittelständische Landwirtschaft verbessern.

    Der Beruf des Landwirts muß wieder attraktiver werden."

     

    1. Konzept für den Handel von Agrarprodukten mit dem Ausland:

      Situation: Handelsketten und internationale Konzerne pressen den Bauern in den Schwellenländern ihre Agrarprodukte aufgrund ihres Handelsmonopols zu Dumpingpreisen ab, um diese Produkte dann in Europa überteuert zu verkaufen.

      Hier muß der Staat das Handelsmonopol der Multis durchbrechen.

      Staat als Handelsagent: 

      1. Der Staat verbietet Import von Agrarprodukten, die nicht auf Fair Trade laufen.

      2. Der Staat schickt staatliche Handelsagenten in die Schwellenländer und handelt mit den Bauern vor Ort einen Preis aus, der sowohl für die dortigen Bauern, wie auch für europäische Verbraucher fair ist. Tauschgeschäfte Maschinen gegen Agrargüter sind auch denkbar.

      3. Die Importgüter werden auf staatlichen Schiffen nach Europa versand und in staatlichen Supermärkten zu Selbstkostenpreisen verkauft.

      1. Konzept für staatliche Supermärkte:

        Grundgedanke: Die Ausbeutung von Bauern, deren Erntehelfern und Verbrauchern durch Handelsketten muß unterbunden werden.

        Der Dumpinglohn ausländischer Erntehelfer ist das Resultat von Marktmacht-Mißbrauch der Handelsketten wie Aldi, Metro, Rewe und Co.

        Der staatliche Supermarkt:

        1. Der Staat handelt mit den Bauern einen für Bauern wie Verbraucher fairen Gleichgewichtspreis für Agrarprodukte aus. Diese Produkte werden in staatlichen Supermärkten verkauft.

        2. Im staatlichen Supermarkt arbeiten staatlich Angestellte, die auf Provisionsbasis arbeiten. Je mehr sie verkaufen, desto höher ihr Einkommen. Dieser Leistungsanreiz sorgt für die Leistungsfähigkeit der Supermärkte.

        3. Der Staat schreibt den privatwirtschaftlichen Supermärkten einen Mindestlohn vor, der nicht unter dem der staatlichen Supermarkts-Angestellten liegen darf. So verhindert man einen unfairen Wettbewerbsvorteil der Handelsketten.

        4. Ausländische Erntehelfer werden nicht ins Land gelassen.

        5. Inländische Arbeitslose werden mit attraktiven Mindestlöhnen für den Agrarbereich in den Beruf des Erntehelfers gelockt. So baut man inländische Arbeitslosigkeit ab und verbessert so die Staatsfinanzen. Landarbeit muß sich für die heimische Bevölkerung wieder lohnen!

        Bilanz: Die Gewinne, die heute in die Taschen der Handelsketten fließen werden mit diesem Konzept auf Bauern und Erntehelfer umverteilt.

      2. Was soll es bringen, private Monopole und Kartelle durch staatliche Monopole zu ersetzen. Zum Schluss kommt "Staatsmonopolistischer Kapitalismus" ("StaMoKap") dabei raus; das ist die schlimmste Form von allen.

        1. Hab ich doch geschrieben:

          1. Fair Trade

          2. Verkauf von Agrarprodukten zu Selbstkostenpreisen

          3. Bekämpfung von Lohndumping im Agrarsektor

          4. Umverteilung von Konzerngewinnen zugunsten der Allgemeinheit.

  4. Selber Kochen mit ursprünglichen Zutaten vom nächst gelegenen Bauernladen. Dazu brauchst du weder 120 Senfsorten, noch 395 Gewürze. Wer seiner Oma früher über die Schulter geschaut  und den Finger praktischerweise auch gleich in der Teigschüssel hatte, ist klar im Vorteil. Von mir aus können die ihren Dreck alleine fressen. 

    1. Goldrihctig. In der Kürze liegt die Würze. Stoße mich schon daran, wenn "alle" meinen, die vom Kochen reden, dieses Gerät, jenes Gerät u. s.w. haben zu müssen. Ein Messer, eine Gabel und ein Löffel reichen mir aus um zu kochen. Ich sage Kochen und gehöre nicht zu jenen, die, wenn du sie fragst, was kannst du kochen, mit Spaghetti antworten!

  5. Ich glaube nicht, dass genannte Konzerne bestimmen, was auf meinem Teller landet. Die konnten ihre "Macht" nur durch die allgemeine Unkenntnis, Gleichgültigkeit und Achtlosigkeit der Verbraucher gewinnen. Wer den "Wert" seiner Mahlzeiten auf Kalorien-, Protein- , Kohlehydrat- und Fettgehalt reduziert, selbst diese Parameter nicht definieren kann, dazu noch über oberflächliches Geschmacksempfinden erreichbar ist, wird die Folgen dieses Essverhaltens früher oder später am mangelnden eigenen Wohlbefinden ausmachen können. – Nahrung ist Medizin!!!! –

      1. @TeutoburgsWälder, auch bei mir "bestimmt der ……….". Ich benötige keine 50 (!!!) Euro die Woche, um mir die nötigen "Rohstoffe" zum Kochen und Backen einzukaufen. Etwa 5kg Gemüse und Früchte, Dinkel-und Nussmehl, Kokosöl/Olivenöl und ca. 500gr. Fisch/Fleisch, etwas Schafskäse und Rotwein. Wasser aus Umkehrosmose für Kaffee/Tee bedeutet im Jahr eine "Investition" von ca. 50 Euro. – Wie Sie selbst erfahren, bekommt man als Rentner nur noch "Pinkelgroschen", die einem das spartanische Leben diktieren. Wein ja, Weib nein, Tabak nein, Drogen nein, Kneipe nein, GEZ und ähnlichen Scheiß auch nein.

        1. Mit 50 Euronen komm ich so gerade aus aber das, was Sie da essen, das kann ich nicht essen, keine Früchte, kein Mehl, kein Nussmehl, und kein Alk, versteht sich. Es ist immer sehr knapp, aber da kann man nix machen. Geschweige denn, irgendwie bio kaufen.

          Wasser aus Umkehrosmose da müsste ich einen teuren Filter kaufen, das geht leider gar nicht. Aber ich glaube das Wasser aus den Leitungen hier ist o.k.

          Allerdings hätte ich massiv Probleme, um mal wieder den Schlenker zum Artikel zu bekommen, wenn es keine  Discounter mehr gäbe. Eigentlich finde ich die schon, was frisches Gemüse angeht, relativ teuer, wirklich billig ist nur Dosen- und Tiefkühlfraß.

          1. Mein Eindruck:

            Man muß nicht zum spartanischen Mimimalmisten in tiefster Provinz  verkommen, und dem auch noch Gutes abzugewinnen um wieder Meister zu sein, aber diemal auf der gegenüberliegenden Seite des Exportweltmeisters? Wozu gibt es die schönen Seiten des Lebens? Wozu sind wir mit einem Gaumen, mit Signalen aus dem Inneren des Körpers, selbst dem Rülpser ausgestatten?

            So langsam glaube ich, den Deutschan kann man wirklich alles einreden, so oder anders zu enden, man muß es nur begründen können.

      2. "Bei mir bestimmt der Geldbeutel, was auf dem Teller landet" – da hat ja die Hirnwäsche sehr gut geklappt, alles nach Money ausgerichtet statt nach der Frage, was gesund ist. Verpacktes Zeug ist es ganz bestimmt nicht, mit jährlich 3 Proz mehr Pestiziden etwa bei Tiefkühlprodukten. "Nahrungsmittel" sind Verpackte. "Lebensmittel" sind: unverpackte Genussmittel – im Vergl zu den überzuckerten Verpackten!

        1. Nein, nicht die Gehirnwäsche, sondern der Geldbeutel bestimmt, was ich esse.

          Weil mehr Geld hab ich einfach nicht und ich kriege auch niemals mehr mehr. Ich bin in Rente, arbeitsunfähig und chronisch krank.

          Und nun dürfen Sie weiter hetzen.

          1. Aber im Teutoburger Wald lebt sichs doch kerngesund. 😉 Ich bleibe bei "Gehirnwäsche". Schaut man den meisten Konsumenten zu, so schnuppern sie wie Konsumratten an den Regalen entlang statt "schnurlinie" zu unverpackten LEBENS-mitteln statt verpackten NAHRUNGS-mitteln zu greifen. Die Mitleidsmasche zieht nicht: "…und chronisch krank". Das ist eine Waffe der Opferrolle.

          2. Ja, da lebe ich aber nicht und auch wenn man da lebt, muss man irgendwo einkaufen.

            Ihre Meinung sei Ihnen gegönnt. Was "die meisten Konsumenten" angeht, haben Sie wohl auch recht; mir gruselt es auch immer, wenn ich bei anderen Leuten in den Einkaufswagen schaue.

            Mitleidsmasche, was ist das? Ich glaube diesbezüglich sind Sie sehr dem herrschenden neoliberalen Duktus verfallen (wie leider die meisten hier); es gibt chronische Krankheiten, wieso leugnen Sie das?

            Sind Sie dumm oder "nur" neoliberal oder beides?

            Es gibt auch Opfer, aber keine Rollen. Opfer entstehen nun mal im Neoliberalismus, wo das Geld und die Gier regiert, da fallen sensiblere Gemüter und halt Menschen mit Krankheiten "unten raus". Diese Menschen als Opfer zu bezeichnen, lasse ich mir von Ihnen und keinem anderen nehmen, nicht, weil ich zufällig selbst betroffen bin, nein, ich war immer, Zeit meines Lebens, auf Seiten der OPFER. Auf Seiten der Schwachen.

            Die Mehrheit ist meist dumm und wohlhabend, ein Schelm, der sich bei diesen Zusammenhängen etwas denkt.

            So und zum letzten Begriff, der sogenannten "Rolle". Das ist das, was Menschen anderen vorspielen.

            Damit habe ich aber nichts zu tun. Ich bin immer ich und ich bin das was ich hier schreibe, und wenn ich schreibe, ich bin Opfer, dann bin ich halt Opfer. Ich glaube so weit kommen Sie in Ihrer (von mir als arrogant empfundenen) Selbsterkenntnis nie.

            Ich finde diese Diskussion dahingehend interessant, weil eben gewisse neoliberale/libertäre/sonstige kapitalistische/ und leider auch viele Deutsche bestreiten, dass es Opfer gibt, "jeder sei selbst schuld", bzw. "seines Glückes Schmied". Das ist aber nicht so, und das ist längst bewiesen. Ich frage mich deshalb, warum diese Personenkreise so gerne an solchen Märchen, dass es keine Opfer gebe, festhalten? Diese Personen müssen ja irgendeinen Nutzen davon haben, dass sie immer weiter ihre Märchen verbreiten.

  6. @SaureGurke, ich habe Ihren Rülpser vernommen. Wenn das Ihre Definition "der schönen Seiten des Lebens" ist, den Gaumen über Essensauswahl bestimmen zu lassen, wenn Sie rudimentäre Verdauungsgeräusche "Signale aus dem Innern" nennen, hoffe ich für Sie, dass auch Signale aus höhergelegenen Körperteilen Ihr BewußtSein erreichen.

    1. Habe den Rülpser auch nur als Beispiel herangezogen. Deshalb muß er nicht gleich als Empfehlung 1:1 aufgenommen werden. Wollte mehr dem Spartanisch auf Lebzeit, als immer und ewig u. Selbstverständlich, eine Absage erteilen.

  7. "Diese Konzerne können, durch ihre Macht, nicht nur bestimmen was auf unseren Tellern landet, .." – Das ist einfach BLÖDSINN. Ich gehe auch in solche Märkte, aber: ich kaufe nur unverpackte Produkte. Also: Gemüse, Obst. Keine Joghurtbecher, keine verpackten Fressalien, die krebser-ZEUGEND sind!! Denn das ist das Programm der genannten Konzerne!

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