Obdachloser. Bild: Flickr / Franco Folini CC BY-SA 2.0

In "Gods own country", dem Land der Pharisäer, wird selbst christliche Nächstenliebe bestraft. Wer Obdachlosen zu Essen oder eine Schlafstelle gibt, macht sich vielerorts strafbar.

Von Marco Maier

Wer in den Vereinigten Staaten von Amerika ein "guter Samariter" sein will und den Obdachlosen helfen will, muss sich inzwischen schon darüber informieren, ob dies nicht vielleicht inzwischen schon strafbar ist. Denn immer mehr Städte haben entsprechende Gesetze verabschiedet, die solche Akte verbieten.

So wurde erst kürzlich die methodistische Kirche in Dundalk, Maryland, zu einer Strafe von 12.000 Dollar verurteilt, weil sie es den Obdachlosen erlaubte, in der Kirche selbst und auf dem Kirchengelände zu übernachten. Ein Geschäftsmann hatte die Kirche verklagt, weil sie damit sein Geschäft schädige. Zudem behaupteten die Stadtbehörden, die Kirche würde ein nicht genehmigtes "Boarding House" betreiben.

In Zeiten, in denen die Zahl der Obdachlosen in den USA neue Rekordwerte erreicht (so zum Beispiel in New York oder in Kalifornien), wird dies zunehmend schon zu einem "Krieg gegen die Obdachlosen". Denn: Niemand will diese Menschen, die im Zuge von Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit oder persönlichen Schicksalsschlägen ihr Haus verloren haben, in seiner Nähe haben.

Aber selbst die Versorgung von Obdachlosen mit Nahrungsmitteln kann in den USA schon strafbar sein. Denn in den ebenfalls schon überregulierten Vereinigten Staaten versucht man dies mit angeblichen Qualitäts- und Hygienevorschriften zu verhindern. Zu Hause Essen kochen und dann den Obdachlosen geben? Eine Straftat! Denn was für die eigene Familie gut und sicher genug ist, kann doch nicht auch für diese Menschen gut genug sein, oder? Dies zeigt ein Beispiel aus Houston, Texas.

Inzwischen erreicht der "Krieg gegen die Obdachlosen" (und nicht gegen die Obdachlosigkeit selbst) immer wieder neue Dimensionen. Laut Washington Post haben die Verbote von schlafen im Auto zwischen 2011 und 2014 um 119 Prozent zugenommen. Stadtweite Campingverote stiegen im selben Zeitraum um 60 Prozent, die Zahl der Städte mit "Anti-Herumlungern-Gesetzen" wuchs um 35 Prozent an und in 25 Prozent mehr Städten gilt ein Bettelverbot. Dabei wurden laut der Zeitung 187 Städte in den USA dazu befragt.

Anstatt sich also dem eigentlichen Problem – nämlich der zunehmenden Obdachlosigkeit – zu widmen und entsprechende Strategien zu entwickeln, versucht man seitens immer mehr Stadtregierungen die Obdachlosen selbst loszuwerden. Und das auch mit Gesetzen, welche die Hilfe für diese Menschen dramatisch erschwert.

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22 KOMMENTARE

  1. "Gott" wurde nun Präsident der VSA. Er ist Immobilien-Milliardär und wird selbstredend allen Obdachlosen ein Dach geben – die das wollen. Manche wollen ja keine Berühruhg mit der "Zivilisation"…Ironie-Off

  2. Boah, eine Gesellschaft, die ihren Schwachen nicht hilft, ist zum Untergang verdammt.

    Kommt mir vor, wie "Dachratten füttern verboten", nur das es hier um Menschen geht.

  3. Ich verstehe die Einen wie die Anderen. Obdachlose wollen irgendwie über den Tag kommen und brave Bürger und Geschäftsinhaber möchten nicht belästigt werden. Eine Lösung sehe ich nicht. Weder in den VSA noch anderswo.

    • Ich bin noch niemals von einem Obdachlosen belästigt worden.

      Die, die mich belästigt haben, sind auch dank meiner Steuergelder nicht obdachlos.

      • So sieht's aus !

        Wenn wir klug sind, spenden wir nichts mehr für Gott und die Welt, sondern sparen unsere abzwackbaren Groschen für unsere Armen !

        Von denen wird es noch Massenweise welche geben, das wird sich in den nächsten Jahren vervielfältigen.

        Deutschland sieht nur nach viel Geld aus, in Wirklichkeit ist hier aber alles was man sieht (Häuser, Grundstücke, Autos usw.) zu über 80% verschuldet.

        Und die Schwerstbereicherer werden uns auch finanziell in ein kapitales Loch manövrieren – BIP hin oder her – DAS schafft keine Wirtschaft.

        Und die Schuldenuhr tickt und tickt, da laufen jede Sekunde 1.556 € auf. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 27.369 € und die Pro-Erwerbstätigen-Verschuldung bei 54.739 €.

        …. will gar nicht wissen, wie das in 2 Jahren aussieht !

        • Das Problem ist, dass hilfsbereite Mitmenschen mit Erbarmen für Notleidende durch ihre Gaben und Hilfestellungen einzelnen Betroffenen zwar temporär das Leid lindern, aber gleichzeitig (unwissend, ungewollt) den Verursachern von Not & Elend die Verantwortung und den Handlungsdruck schmälern – ja gar abnehmen. Somit ändert sich nichts an den Systematiken, welche zu Not und Leid führen. Auch erreicht die Hilfe nicht alle Betroffenen gleichermaßen und ist nicht dauerhaft.

          Die beste Hilfe wäre, wenn Hilfe überflüssig gemacht würde!

          Das ist wie mit den Tierheimen. Um so mehr bessere Versorgung und Vermittlung (durch Spendengeld) sichergestellt wird, desto mehr platzen die Tierheime aus allen Nähten. Weil der Spanier oder Rumäne animiert wird, seinen lästig gewordenen Hund an der Mülltonne anzubinden – bevor er in den Urlaub fährt. "Ist ja nur für paar Stunden, dann wird er gefunden und gut versorgt…!"

          • Da hast Du voll recht !

            Mein Aufruf sollte aber auch kein Ersatz dafür sein, die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen, – lediglich eine Unterstützung für die Armen, bis die parallele Entmachtung abgeschlossen und eine vernünftige Versorgung gewährleistet ist.

            Ich dachte, das versteht sich von selbst.

    • Zählen bei Ihnen die Obdachlosen nicht zu den braven Bürgern? Schließlich sind doch die meisten Dank der Idiotischen Geilheit nach immer mehr Kohle in diesen Zustand katapultiert worden. Die braven Geschäftsleute, die sich über so etwas aufregen, sollten den Leuten lieber helfen anstatt nach der Polizei zu schreien. Solchen Leuten wünsche ich das gleiche Schicksal, aber ohne Besserung.

    • und brave Bürger und Geschäftsinhaber möchten nicht belästigt werden.

                                                      —————————————

      Die braven Bürger möchten nicht die Armut sehen, weil sie sonst erkennen müssten, was sie für Arschlöcher sind, dass man diese Armut mit verschuldet, weil man sie zulässt. 

      Der Vatikan hat aus dem freigeborenen Menschen durch die Geburtskurkunde eine Person gemacht und aus der Person einen Egoisten. Sie haben Reichtümer gesammelt, den armen alles genommen und nichts gegeben. Die meisten arbeiteten für ,,Gotteslohn''. Dann haben sie vom Kindergarten an, über die Volkschulen und Universitäten die Gesellschaft zu Zombies gemacht. Der Mensch zählte nichts, nur hast du was, bist du was. Das Anerkennungswerte, der gute Charakter, zählte nichts. Sie haben die Gesellschaft zu Sklaven gemacht, die Familie durch Feminismus zerstört, Kinder abgerichtet zu Gehorsam, den freien Willen unterdrückt, mit Gender zerstören sie die Kindheit und die Seele.

      Früher waren die Frauen noch fraulich, mütterlich, sie trugen Röcke, sie haben ihre Kinder in den Arm genommen und gestreichelt.  Es gab Streicheleinheiten. Ein Sohn, der so gross wurde, suchte dasselbe auch bei seiner zukünftigen Frau, Wärme und Streicheleinheiten. Was bekommen die Generationen jetzt? Frauen die vermännlicht wurden, durch Hosen tragen (Studie russischer Wissenschaft), wo das Zusammenleben rationell abläuft, liebloser oder auf Sex beschränkt. Heute werden die kleinen ,,Prinzessinnen'' durch Kleidung und Werbung psychisch kaputtgemacht, man macht aus 6jährigen durch die Kleidung 12jährige und aus 10jährigen Mädchen 16jährige, sie bekommen über Handys die Möglichkeit härteste Pornos ohne Ende zu sehen und glauben blasen und Analverkehr, wenn sie da nicht mitmachen, wären sie fehl am Platz, jeder Junge würde das ja von ihnen erwarten.

      Diese Mädchen werden mal keine Kinder liebevoll pflegen und steicheln und als Mann, der von seinen Urgefühlen eine mütterliche Frau erwartet wird enttäuscht. Das fördert wieder, kaputte Beziehungen, arme Kinder wenn sie geboren werden, weil sie nur störend für solche Eltern wirken. Aber das ist so gewollt, wer so gross wird, von dem ist kein Mitleid zu erwarten.

       

  4. Glaubt ihr wirklich, das eure Artikel, das non plus ultra sind? Das wichtigste hier sind die Beitraäge der Leser und der Foristi! Was seid ihr denn ohne diese? Nichts!

    Ihr könnt den Laden ohne diese dicht machen. Und,ich hoffe, das möglichst viele zu VK.com wechseln.

    Die haben hier bei "Contra Mag" die besten Tricks drauf. Merkel kann sich da ein Beispiel nehmen.

    Shmidt

    8. Dezember 2016 at 14:58

    Sorry, aber leider dürfen hier keine Links gepostet werden. 

    Zuerst schreiben lassen, dann zensieren. Und dann "sorry".

    ich habe schon so oft angtefangen zu schreiben, und als ich dann etwas einfügen wollte, war alles weg!

    So und jetzt war es das für mich hier! Ihr bei Contra Mag, ihr seid nicht ein Zipfelchen besser als die Merkel, nicht ein deut besser als Kauder. Ihr seid nur viel gerissener und viel raffinierter!

    Für mich war es das hier! VK.Com.

    Was habe ich hier für kleine aber für mich feine Beiträge geschrieben?

    Und plötzlich, waren sie weg.

    Dann gestattet man keine Links mehr, dann funktioniert das "Einfügen" nicht mehr.

    Was seid ihr ohne eure Community? Nichts! Und ich gehe, auch, wenn es nicht besonders wichtig ist. Aber ihr, von Contra mag, ihr seid in nichts besser, als Bild oder irgend etwas anderes.

  5. Ich kenne das weil ich oft genug drüben war, viele haben sich in die Wälder zurückgezogen darunter auch viele Jugendliche. Diese Zustände sind wirklich nicht neu sie haben sich nur extrem verschlimmert.

  6. Wie sich die Zeiten wenden

    9. Dezember 2020, als in vier Jahren.

    USA: Juden zu helfen wird immer öfter bestraft

    Wer in den USA ein »guter Samariter« sein und den umherirrenden Juden helfen will, sollte sich darüber informieren, ob dies inzwischen nicht strafbar sei. Immer mehr Städte haben entsprechende Gesetze verabschiedet, die solche Akte der Nächstenliebe, verbieten. Tendenz rapide ansteigend, wie der Pegel eines Hochwassers.

    Aber selbst die Versorgung von Juden mit Nahrungsmitteln kann in den USA schon strafbar sein. In den längst überregulierten Vereinigten Staaten versucht man dies, mittels angeblicher Religionsvorschriften zu verhindern. Zu Hause Essen kochen und dann Juden weiterreichen? Eine Straftat! Was für die eigene Familie gut und sicher genug sein, kann doch nicht auch für diese Menschen koscher genug sein, oder? 

    Inzwischen erreicht der »Krieg gegen die Juden« (anstatt gegen den Zionismus selbst) immer neue Dimensionen. Anstatt sich dem eigentlichen Problem zu widmen – nämlich den weltweit verheerenden Auswüchsen des Zionismus – versucht man seitens vieler amerikanischer Stadtregierungen, die Juden selbst restlos loszuwerden. Den Behörden erscheint die Unterscheidung des Zionismus von den Juden so völlig sinnlos, wie etwa 2015/16 in Europa, zu untersuchen zwischen islamischen Flüchtligen, solchen Migranten und muselmannischen Terroristen. Das ist dreimal das Baugleiche von derselben Organisation. Deshalb wird in den USA massiv mit Gesetzen, jede Hilfe für die Juden dramatisch erschwert.

    • Das ist doch verständlich, die Juden sind Freidenker, wie Tucholsky oder Heinrich Heine und viele andere. Die Zionisten sind eine Kreation der Jesuiten, die diese die Drecksarbeit machen lassen und selbst im Hintergrund stehen. Die Juden als freie Denker, die Baptisten und die Protestanten (Goethe, Schiller, Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Berthold Brecht u.a.) werden nach dem Schwur der Jesuiten vernichtet. Faschismus und freies Denken ist nicht kompatibel.

      Am 25 Sept. 2006, sagte der ehemalige Bischof von Guatemala, Gérard Bouffard, die Jesuiten seien wie perfekte Chamäleons, wobei sie die Identität der Protestanten, Mormonen, Baptisten und Juden mit der Absicht annehmen, Amerika zu stürzen sowie das Land unter eine Eine-Welt-Religion, die in Jerusalem basiert, und unter die Kontrolle ihres Führers, Luzifers, zu bringen.

      ,,Ich weiß aus erster Hand, dass der Vatikan mit der Absicht der Vernichtung der Juden alles in Israel steuert und überwacht”, sagte Bischof Bouffard und fügte hinzu, der wahre Zweck des Jesuitenordens sei, alle Staats-und Regierungschefs der Welt zu orchestrieren und kontrollieren, um einen weltweiten Konflikt, der letztendlich Amerika, den Nahen Osten und Israel zerstören wird, herauszubringen.

      Dieser Plan wird durchgezogen und mit einem Jesuiten als Papst, sind wir nun in der Endphase.

  7. ,,,,das Problem steht hinter dem Problem und niemand bemerkt es wiedermal. Es størt mich nicht im geringsten wenn sich jemand aufregt ueber die Fuetterung von Obdachlosen sonder vielmehr, dass sich niemand aufregt, dass es Obdachlose ueberhaupt gibt in unserer Gesellschaft im Jahre 2016!!!! In einer Gesellschaft, wo es hingenommen wird das Privatpersonen Verbrechen der niedertræchtigsten Art an den Vølkern der Erde begehen und sich am Mehrwert selbiger auf hochkriminelle, eklig-hinterhæltige Art und Weisse bereichern, so, dass diese hochkriminellen Juden (z.B. Gjørgy Schwartz aka "Soros") selbst Milliarden an Dollars scheffeln durch die Zerstørung des nationalen Zahlungssystems von "Nationen" und daraus hochkrimminell und abgrundtief niedertræchtig diesen Vølkern Miliarden stehlen ohne das irgend jemand mit dem Finger auf diese parasitæren, hochkriminelle Pestbeulen zeigt und sie beim Namen nennt! Nein….IM GEGENTEIL…diese Pest wird von der Presse noch hofiert und die Ratschlæge dieser Judenverbrecher werden schwarz auf weiss in der Luegenpresse abgedruckt als wæren diese Ratten gewæhlte Politiker statt das man das abgrundtief-hæssliche Konterfei eine schwerkriminellen Judensoros mit den dicken Druckbuchstaben "WANTED…DEAD OR ALIVE" abdruckt! So krank ist diese Welt!

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