Türkei: 29 Tote bei Anschlägen in Istanbul

Laut dem türkischen Innenministerium starben 29 Menschen bei zwei Anschlägen letzte Nacht in Istanbul. 166 Personen wurden demnach verletzt.

Von Marco Maier

Innenminister Süleyman Soylu gab in der Nacht bekannt, dass bei zwei Anschlägen in der Nähe des Stadions Vodafone-Arena kurz nach dem Spiel zwischen den Fußballmannschaften Besiktas und Bursaspor 29 Menschen – darunter 27 Polizisten – getötet und 166 weitere Personen verletzt wurden.

Dabei soll es sich zumindest bei einer der beiden Explosionen um eine Attacke mit einer Autobombe gezielt auf eine Einheit der Sondereinsatzpolizei gehandelt haben. Außer der Autobombe in der Nähe des Besiktas-Stadions soll es in der Gegend des Macka-Parks – ebenfalls im Viertel Besiktas – faktisch gleichzeitig einen Selbstmordanschlag gegeben haben.

Bislang hat sich noch niemand zu den beiden Anschlägen bekannt, doch gezielte Angriffe auf türkische Sicherheitskräfte sind normalerweise eine Signatur der kurdisch-separatistischen Terrororganisation PKK. Laut dem Innenminister seien bereits zehn Verdächtige festgenommen worden. Weitere Details wird es wohl erst später geben.

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