So werden Steuern unterschlagen: Die Steuertricks der US-Großkonzerne!

Wussten Sie bereits, dass die größten und profitabelsten Unternehmen der Welt, zumindest im Vergleich, so gut wie keine Steuern zahlen? Tatsächlich scheint die Versteuerung von deren milliardenschweren Gewinnen nur absolut minimal zu sein, denn die Großkonzerne wissen genau wie sie ihre Gewinne am Fiskus vorbeischleusen um keine oder nur unerhebliche Steuern zahlen zu müssen.

Via Watergate.tv

Genau deshalb, zur Bekämpfung von Steuerflucht, haben sich letztes Jahr die G20-Staaten auf die sogenannte BEPS-Initiative verständigt. Demnach sollen die Unternehmen verpflichtet werden, in den Ländern ihre Abgaben zu zahlen, in denen die Gewinne auch tatsächlich anfalle, denn bisher schieben die Großkonzerne ihre Gewinne einfach zwischen Tochtergesellschaften in mehreren Ländern hin und her. Mit dem Ergebnis, dass eben kaum Steuern anfallen. Um diese Steuerschlupflöcher zu schließen, soll nun die BEPS-Initiative kommen. Ob sie tatsächlich helfen wird, bleibt abzuwarten.

Wünschenswert ist es jedoch, denn besonders die großen US-Konzerne beherrschen die Tricks zur Steuervermeidung besonders gut. Die Nichtregierungsorganisationen „Citizens for Tax Justice“ und „US PIRG Education Fund“ haben herausgefunden, dass allein die 500 größten US-Konzerne bis zum Ende 2014 rund 2,1 Billionen Dollar an Gewinnen aus den USA herausgeschafft haben, um weniger Steuern zahlen zu müssen. 

Das entspricht rund 670 Mrd. Dollar an Steuereinnahmen und diese Summe steigt mit der Zeit eher, als dass sie fällt. Vor allem Apple trickst ganz elegant und hat den heimischen Finanzämtern bis 2014 ganze 181,1 Mrd. Dollar an Gewinnen und somit 60 Mrd. Dollar an Steuern vorenthalten. 

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Die in den USA fällige Unternehmenssteuer von 35 Prozent scheint bei diesen Konzernen, ebenso wie beispielsweise bei Microsoft oder Johnson & Johnson eher eine Nummer zu sein, bei der man von den Tochtergesellschaften in tropischen Steueroasen aus kräftig lacht.

Tatsächlich unterhalten unzählige Firmen solche Briefkastenfirmen in Steueroasen zu dem einzigen Zweck, die Steuern zu drücken. Lange Einkaufsketten zwischen Tochterunternehmen schmälern den Gewinn im Heimatland und sparen Steuern, währen anderswo der Geldberg wächst und wächst.

Sie wollen Mehr zum Thema erfahren? Dann lesen Sie hier unseren vollständigen Artikel auf:  Watergate.tv

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10 Kommentare

  1. Der Trick ist älter als das Riesenrad und genau hier haben die Familien ihre dreckigen Finger am stärksten im Spiel. Diese also unsere aktuelle westl.Politik wierd niemals etwas dagegen unternehmen, außer vielleicht ein paar Placebos fürs Volk.

    Ein kleineres Beispiel die öster.Raiffeisen, welche noch nie Steuern in einem nenneswerten Ausmaß bezahlt hat; schreibt in Österreich ihre Auslandsverluste im Osten ab und hat dann noch die Cuzpe und holt sich Steuern (die sie gar nicht gezahlt hat) zurück. Mal so kurz 30 Mio oder so…..völlig gaga dieses System

  2. Es werden maximal die Kleinen erlegt, die Großen dürfen mit Lizenzen, Patenten und ähnlichen die Kosten beliebig hin und herschieben.

    Alleine das es ganz normaler Standard ist, das simple Bekleidungsgeschäfte in einem Einkaufscenter das Ladenlokal von ihrer Muttergesellschaft mieten, welche es selbst im Einkaufscenter mietet, welches einer Holding aus Land x gehört, ist doch nur noch krank.

  3. Offene Märkte – Voraussetzung für Steuerbetrug

    Kontrolliert der Staat, welche Güter importiert und exportiert werden können, so steht er hirarchisch über den Konzernen. Denn wenn sie sich durch Produktionsverlagerung von den Steuerzahlungen drücken wollen, so kann der Staat die Einreise der Produkte verbieten und den Konzern zwingen.

    Öffnet hingegen eine Regierung die Grenzen, so verliert es jegliche Kontrolle über den heimischen Binnenmarkt und damit jegliches Druckmittel gegenüber den Konzernen.

    Es kommt zum Machtwechsel. Nun kann sich der Konzern dem Zugriff der Regierung entziehen und trotzdem seine Waren in einem Land verkaufen. Obendrein setzt es die Staaten mit der Abwanderungsandrohung in einen Steuersenkungs-Wettbewerb. Der Konzern spielt die Staaten gegeneinander aus.

    Marktöffnung ist die machttechnische Kastrierung der Regierungen.

    Steuergerechtigkeit ist also nur mit einem teilprotektionierten Binnenmarkt zu erreichen, in dem die Regierung den Binnenmarkt und damit Lohn- und Steuerstandarts kontrolliert.

    Protektionsimus ist die Vorraussetzung für die Selbstbestimmung einer Nation.

     

      1. Steuern werden erhoben, um zu steuern. Daran lässt sich nicht unbedingt etwas aussetzen. Jedoch: Diese Welt gehört dem Vatikan – und der steuert mit den Steuern die ganze Welt. Wenn der "Mensch" und Nachhaltigkeit die Prämisse wären, so könnte es natürlich vernünftig sein. Nur "Staaten" gibt es auf dieser Welt überhaupt nicht. Gehört alles dem Vatikan

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