Laut der Analyse "RiskMap 2017" seien Populismus und Protektionismus die größten Gefahren für die globale Wirtschaft.

Von Marco Maier

Wie das Handelsblatt berichtet, stuft die Analyse "RiskMap 2017" der Risikomanagementberatung Control Risk den zunehmenden "Populismus" und den wachsenden "Protektionismus" als die größten Gefahren für die globale Wirtschaft ein. Europa würde demnach weiterhin "im Krisenmodus" verharren, zudem würden die Präsidentschaftswahl in Frankreich und die Bundestagswahl in Deutschland die politische Landschaft in Europa auf Jahre hinaus definieren.

Vertreten wird in der Analyse erwartungsgemäß die Propagierung der Globalisierung, während man protektionistische Maßnahmen verteufelt. Die "westlichen Demokratien" drohten demnach daran zu scheitern, den Menschen "die Vorteile der Globalisierung" zu verklickern. Dass die europäischen Staaten und die USA jedoch ihre wirtschaftliche Stärke nur durch einen selektiven Protektionismus aufbauen konnten, wird nicht gesagt.

Die beiden Freihandelsabkommen TPP und TTIP stünden demnach wegen der protektionistischen Tendenzen vor dem Aus. Während sich der designierte US-Präsident Donald Trump gegen Freihandelsabkommen stemme, nutze China das Machtvakuum für den eigenen Freihandelspakt RCEP, heißt es.

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10 KOMMENTARE

  1. Es geht um Befreiung, nicht um Protektionismus.

    Die Freiheit, die wir schützen müssen sind Demokratie und Selbstbestimmung. Diese Freiheit ist unter der Dominanz der Konzerne und der Finanzindustrie und ihrer gekauften Politik gegen Null gefahren worden. Sicherheit und Sachzwang und damit verbundene Diktatur haben die Freiheit zu Boden gebracht.

    Freiheit, also Selbstbestimmung, ist auf regionale Grenzen angewiesen. Die Mauern, die die Politik in Brüssel gegen Selbstbestimmung hochzieht und die Finanzindustrie zur Absicherung iherer Macht,  diese Mauern,  – diese Grenzen – sind niederzureißen.

    • Freiheit ohne Protektionismus ist ein Widerspruch in sich.

      Dumpinglöhne sind nur möglich, wenn Konzerne die Gewerkschaften mit der Abwanderungsandrohung gefügig machen können.

      Abwanderung ist nur möglich, wenn ein Land seine heimischen Arbeitsplätze nicht durch Protektionismus vor Dumpinglohnprodukten schützt und wenn es Regierungen zulassen, dass sich Konzerne das Land mit den geringsten Unternehmenssteuern aussuchen können.

      Durch Marktöffnung können die Konzerne sowohl die Arbeiter dieser Welt in einen Lohndumping-Wettbewerb treiben als auch die Regierungen in einen Steuersenkungs-Wettbewerb.

      Umgekehrt wird ein Schuh draus:

      Freiheit und Selbstbestimmung sind nur durch Protektionismus zu erreichen.

      Durch teil-protektionistische Maßnahmen gewinnt die Regierung die Kontrolle über seinen heimischen Binnenmarkt zurück und kann Lohn-, Steuer- und Sozialstandarts durchsetzen. Auch die Gewerkschaften können nicht mehr mit der Abwanderungsandrohung erpresst werden.

      Werden Konzerne gezwungen, im Inland zu produzieren und dort auch Steuern zu zahlen, so sinkt die Arbeitslosigkeit, die Staatseinnahmen steigen und befriedigende Renten sind auch wieder problemlos bezahlbar.

      Die gestiegenen Steuereinnahmen können auch dazu genutzt werden, den Staat schuldenfrei zu machen. Ende der Zinsfalle. Freiheit bedeutet auch finanzielle Freiheit.

  2. "Vorteile der Globalisierung verklickern" – der war gut!

    Dieses "verklickern" müßte man bei folgenden Bürgern hinbekommen:

    – den ca. 15 Mio. Minijobbern, Armutsrentnern, Hartz4-Empfängern, Zeitarbeitern und Werkvertaglern in der BRD

    – den Griechen, die sich teilweise nicht mal mehr ihre lebenswichtigen Medikamente leisten können

    – den Spaniern, die vielfach aufgrund ihre Armut von den Bankstern aus ihren Häusern geworfen werden

    – und den Rumänen, für die Siemens ein Stundenlohn von 2 € zu hoch war.

    Da wünsche ich viel Spaß beim "verklickern".

  3. Populismus und Protektionismus als größte CHANCE für 2017 !!!

    So wird ein Schuh d'raus – Herr Meier!

    Ohne Protektionismus keine Entglobalisierung. Ohne Entglobalisierung kein Abbremsen der restlosen Ausbeutung von Mensch und Umwelt, von allem und jedem! 

  4.  

     

    WELCOME

    bei den Globalisten- und Freihandels-Apologeten der Neuen Eliten und der New World Order

    http://riskmap.controlrisks.com/

    Welcome to RiskMap 2017. This year our central theme is the challenge to globalisation and free trade and how businesses can adapt and thrive in these changing times. Donald Trump’s triumph in the United States election is the biggest and loudest manifestation of a global trend in which voting publics no longer follow the trajectories political elites set for them and reject the economic orthodoxy. RiskMap 2017 will shed light on this tumultuous world and help you see beyond the drama and hyperbole.

    Global Risks ist eine private britische Spionage-Firma mit engen Verbindungen zum MI6 Auslandsspionagedienst. Das Dienstpersonal setzt sich hauptsächlich zusammen aus ehemaligen Agenten von MI6 und der CIA.
     

  5. "Die Vorteile der Globalisierung nicht verklickern können": Das ist allerdings ein arges Gebrechen wenn die Betrüger es nicht schaffen dem nackten Kaiser prächtige Kleider anzudichten! Darin besteht das Charakteristikum der derzeitigen politischen Agitation, dem Bürger das was jeder weiß wahrnimmt als schwarz herbei zu lügen. Dafür werden alle massenpsychologischen Strategien in Anwendung gebracht, der einzige Kontakt zwischen Bürger und Politiker findet nur mehr in Form der Lüge statt. Es ist ein Symptom der völligen Entgleisung des freiheitlich demokratischen Bewußtseins des Politpersonals.

  6. Die größte Gefahr 2017 ist die globale Ausbreitung des Faschismus dessen Drahtzieher  so wie jene der Vergangenheit,  menschenverachtend und narzistisch sich zu NWOrdnern aufspielen wollen und dafür keine anderen Fähigkeiten mitbringen als die der Zerstörung und Problemverursacher.

  7. Globale Wirtschaft unter den derzeitigen Vorzeichen heißt : Dolkar- , Großbanken- und  Konzerndiktatur . Unter der Führung von kriminellen Utopisten .

    Ich liebe die Emsigekeit die Vielfalt und das künstlerriche des Mittelstandes in einer Gesellschaft . Und hasse die auf der ganzen Welt gleichen qualitätslosen Supermärkte und Fastfoodläden . Das einzigste was die voneinander unterscheidet ist die Reklame . Bin ich noch Mensch oder was ?

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