Obama will Cyberkrieg gegen Russland

Wenige Wochen vor dem endgültigen Abtritt der „lame duck“ und rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit rasselt Friedensnobelpreisträger Obama mit dem Säbel und kündigt wörtlich „Vergeltung“ gegen Russland an. Grund ist die angebliche Einmischung russischer Hacker in den US-Wahlkampf, die besagte Wahl zu Ungunsten von Obamas Parteifreundin Hillary Clinton beeinflusst haben soll.

Von Marcello Dallapiccola

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Obama will tatsächlich ganz zu Ende seiner Amtszeit seine katastrophale Bilanz als Präsident noch weiter verschlechtern, und zwar ausgerechnet indem er sich offen mit Russland und dessen Präsidenten Vladimir Putin anlegt. Laut Obama habe er diesem in einem persönlichen Gespräch den Ernst der Lage klar gemacht – und das vermutlich mit einer gehörigen Wut im Bauch. Denn im selben Interview beklagte sich Obama auch darüber, dass immer mehr Republikaner sich bewundernd über den russischen Präsidenten äußern – ein Umstand, der bei ihm offenbar die Magengeschwüre prächtig gedeihen lässt.

Doch zurück zu Obamas unverhohlener Drohung: Ich denke dass es keinen Zweifel gibt, dass wir handeln müssen, wenn eine ausländische Regierung versucht die Integrität unserer Wahlen zu untergraben. Und wir werden handeln – zu einer Zeit und an einem Ort unserer eigenen Wahl“, drohte der sogenannte „Führer“ der angeblich freien Welt. Auf die Frage, wie diese Handlungen denn aussehen könnten, orakelte Obama: „Manche unserer Reaktionen könnten öffentlich bekannt werden, manche nicht“.

Beweise für die ungeheuerliche Anschuldigung, russische Hacker hätten die US-Wahlen manipuliert, legte der POTUS natürlich keine vor. Anstelle dieser Beweise muss wieder einmal die abgedroschene Phrase von den „gesicherten geheimdienstlichen Erkenntnissen“ herhalten. Wir erinnern uns: Dieselben gesicherten Erkenntnisse, welche die Mär von Massenvernichtungswaffen im Irak, aus Brutkästen geworfenen Babys und, schon etwas länger zurück, vom Vietkong angegriffenen Kriegsschiffen in der Tonkin-Bay sangen.

Entsprechend waren auch die ersten Reaktionen der russischen Seite. Außenminister Sergej Lavrow meine in Bezug auf das Schauermärchen der allmächtigen russischen Hacker bereits am Donnerstag: „Ich denke, die Dummheit und Hoffnungslosigkeit eines solchen Versuchs, die Leute von dieser Lüge zu überzeugen, ist offensichtlich.“ Ins gleiche Horn stieß ein Kreml-Sprecher, der in einer ersten Reaktion auf Obamas Aussagen sinngemäß sagte, Obama solle entweder klare Beweise vorlegen oder aufhören, darüber zu reden (diplomatisch für "die Schnauze halten") – sonst sähe das Ganze unanständig aus.

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Doch was für Vergeltungsmaßnahmen meint Obama? Wird jetzt wirklich ein Cyberkrieg gegen Russland stattfinden? – Es kann natürlich gut sein, dass die Freiheiten des russsischen Internets dem West-Regime ein Dorn im Auge sind. Seit im Westen das Schwert der Zensur geschwungen wird, findet doch eine digitale Massenmigration freiheitlich orientierter Europäer und Amerikaner hin zu russischen Angeboten statt; Yandex und VK erfreuen sich in ihrer Funktion als Ersatz für NSA-Produkte seit geraumer Zeit eines regen Zulaufs, immer mehr Alternativmedien werden in Russland gehostet, ganze virtuelle Exilanten-Gemeinschaften bilden sich – einem möglichen russischen Gegenstück zu Twitter, das sehnsüchtig erwartet wird, würden wohl vom Start weg die Türen eingerannt.

Logisch, dass die das unter Kontrolle bringen wollen. Fragt sich nur wie sie das anstellen wollen, wenn die russischen Hacker doch schon so übermächtig sind und Wahlen nicht nur in den USA, sondern auch im Rest der Welt nach Belieben manipulieren können … Vielleicht aber verläuft auch Obamas letztes, trotziges Aufbegehren genauso im Sand wie das viele sinnfreie Geschwafel, das er in den acht Jahren davor abgesondert hat.

Wie lächerlich sich der Westen mit seinem imaginierten Schreckgespent von „russischen Hackern“ macht, können Sie hier nachlesen.

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8 Kommentare

  1. Hat er wohl noch ein bisschen Taschengeld bekommen zu seinen Abschied. Erstaunlich ist wie man mit einen Friedenspreis die ganze Welt hinters Licht führen kann. Diesen Obama haben sie damals gebastelt um den Kriegsverbrecher Bush aus der Schusslinie zu bringen und er ist nichts anderes als die Mörderbanden die ihn zum Präsidenten gemacht haben wie es sich jetzt zeigt.

  2. In Breitbart News findet man unter Artikeln zu diesem Thema hunderte Leserbriefe und überwiegend amüsiert man sich darüber, wer denn jetzt alles Schuld an dem Wahlergebnis haben könnte. Man ist sehr humorvoll nach dem Motto: Es war gar nicht der Klimawandel, endlich wissen wir, es waren die Russen.

    Man ist allgemein der Meinung, wer verloren hat, der sollte gehen.

  3. (Zu meinem vorherigen Post)

    Ein Leserbrief fiel mir auf, eine Frau sagte in etwa: ich finde es angenehm, einen Präsidenten zu haben, der "wir" sagt und nicht immer nur "ich".

  4. Wird schon Zeit dass dieser Affe von der Bühne verschwindet! So ein Idiot war einmal Amerikanischer Präsident, sehr tief gesungen die Amerikaner! Lahme Ente und Kriegstreiber! Affenarsch gehst sicher keinen ab und den Nobelpreis den dir die CIA geschenkt hat schieb dir in deinen stinkenden Arsch!

     

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