Migrationskrise kostet Bundesländer 2017 mindestens 15,6 Milliarden Euro

An direkten Kosten für die Bewältigung der anhaltenden Migrationskrise rechnen die deutschen Bundesländer für nächstes Jahr mit 15,6 Milliarden Euro. Doch das ist noch nicht alles.

Von Michael Steiner

Wie die Länderfinanzministerien dem "Handelsblatt" mitteilten, rechnen sie für das kommende Jahr mit insgesamt 15,6 Milliarden Euro an direkten Kosten für die Bewältigung der Migrationskrise. In diesem Jahr liegen die Kosten jedoch schon mit 19,85 Milliarden Euro deutlich über den ursprünglich gemachten Schätzungen.

Mit Abstand am meisten wird Nordrhein-Westfalen für die Migranten ausgeben, die im Zuge der Migrationskrise in der Bundesrepublik um Asyl ansuchen. Das bevölkerungsreichste Bundesland plant für 2017 Ausgaben in Höhe von 4,2 Milliarden Euro ein. Dahinter folgen Hessen mit 1,6 Milliarden Euro, Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils 1,5 Milliarden Euro. Die geringsten Kosten fallen mit 95 Millionen im Saarland an, welches als kleines Bundesland auch nicht so viele Migranten aufnahm.

Allerdings lassen sich die Angaben für die Ausgaben angesichts unterschiedlicher Haushaltsansätze in den einzelnen Bundesländern nicht wirklich direkt miteinander vergleichen, so dass die veröffentlichten Zahlen eigentlich nur Annäherungswerte sind. Zudem kommen noch die Kosten der Kommunen, des Bundes und der Sozialkassen hinzu. Die Aufsplittung der Kosten und die vielen Möglichkeiten, diese in diversen Haushaltsposten zu "verstecken", macht es allerdings äußerst schwierig, die tatsächlichen Gesamtkosten zu ermitteln.

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6 Kommentare

  1. Und was sagte Gabriel bzgl. der von den Linken geforderten Mindestrente von 1050 €? – "...nicht finanzierbar!"

    Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!

  2. Erstens sind das " offizielle Zahlen", deren Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen ist und zweitens ist jeder Cent für diese Typen zum Fenster rausgeschmissen! Erst hat hier bei uns alles "picobello" zu sein (Schulen, Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Obdach für jeden, Verkehrswege etc. – dann können andere drankommen, sofern erforderlich. Ein Erfordernis, Faulenzer und Verbrecher aufzunehmen, besteht ohnehin nicht – ganz im Gegenteil!

  3. Wie die Länderfinanzministerien dem "Handelsblatt" mitteilten, rechnen sie für das kommende Jahr mit insgesamt 15,6 Milliarden Euro an direkten Kosten für die Bewältigung der Migrationskrise

    ———

    Es wird nirgendwo so dreist gelogen, wie bei den wahren Kosten für unsere "Schätze".

    Kosten der Migration – Das bestgehütete Geheimnis der Bundesrepublik Deutschland!!   

    Jo, und nu sag noch mal einer das ich´s hier nicht schon x mal vorgerechnet habe:

    Jeder Migrant (u. auch jeder Bundesbürger vom Säugling bis zum Rentner) kostet den Staat lt. Stat. Bundesamt jährlich 8.500 Euro. Das sind die sog. „öffentlichen Kosten“ für Straßen, Schulen, Universitäten, öffentliche Dienstleitungen etc.

    Macht bei 15 Millionen “Mitbürgern mit Migrationshintergrund” 127 Milliarden jährlich.

    Der „gesellschaftliche Beitrag“ (an Steuern u. Abgaben) liegt, laut den “Grünen” bei 53 Milliarden. Macht eine Unterdeckung von 74 Milliarden Euro im Jahr. Das ist das siebenfache der diesjährigen Nettoneuverschuldung. Das bedeutet gleichsam: Wir hätten ohne diese Last einen Überschuss im Staatshaushalt von sage und schreibe 60 Milliarden Euro. Und noch einmal:

    Allein für die STAATSBÜRGER der TÜRKEI die hier leben, werden 21,5 Milliarden Euro jährlich aufgewendet!!!! 

    Wir haben ein Problem. Ein Problem, dass von allen führenden Politikern verschleiert oder kleingeredet wird! Ein Hausgemachtes!

    Kleiner Hinweis, Diese Berechnung ist schon einige Jahre alt und entspricht nicht mehr dem neuesten Stand.

    Wenn wir also von zwischen 3 – 6 Millionen Illegalen ausgehen, koster jeder dieser Illegalen den Staat allein nur an  Allgemeinkosten pro Nase heutzutage 12.000 Euronen.

    Das wären bei 3Mio konservativ geschätzten Bereicherern allein 36 Milliarden nur an sog.   Allgemeinkosten.
     

    1. Wenn geschrieben steht : "nur für die Bewältigung" dann könnten das auch nur die Kosten sein, die für die Verwaltung und evtl. noch für die Schlepperkosten ausgegeben werden. (?)

      Man müsste schon ganz genau wissen, um welche Kosten es sich handelt. Oberbegriffe sind da nicht hilfreich, darunter kann man sich alles und nichts vorstellen.

      Und man kann sie auf eine solche Aussage auch nicht festnageln, am ende heißt es wieder : damit war dies oder jenes gemeint und war infolgedessen auch nicht gelogen !

      Müßig das Ganze, sehr müßig !

      Geht man jedoch von dieser horrenden Summe aus, die die Fiesegradstaaten pro Nicht-Aufgenommenen zahlen sollten ( 200.000,- ) dann wackelt die Bude schon anders.

      Hierbei dürften wohl annähernd die wirklichen Kosten, also alle, berrechnet worden sein und dann landen wir bei z.B. 3 Mio. Kuffmucken schon bei 600 Milliarden Euronen und bei 6 Mio. = 1,2 Billionen ! 

      Die Zahl 200.000 ging aber wohl noch davon aus, dass die "Schätze" nach spätestens 3 Jahren in Lohn und Brot stehen. (?)

       

      So, wird da ein Schuh draus !

  4. Das ist keine zufällig entstandene Krise sondern eine politisch herbeigeführte. Die daraus resultierenden Zustände sind von den Drahtziehern politisch gewollt. Deutschland und Europa ist einer Politclique in die Hände gefallen die in Wahrheit sich als zersetzendes Phänomen etabliert hat.

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