Laut Umfragen in mehreren Ländern ist das Vertrauen in die "News" der Medien weitestgehend erschüttert. Alles nur Lügenpresse?

Von Marco Maier

Das Reuters Institute For The Study of Journalism ließ in mehreren Ländern Umfragen durchführen, um die Glaubwürdigkeit der Medien in der Bevölkerung festzustellen. Das Ergebnis muss für die Mainstreammedien in vielen Ländern geradezu erschütternd sein.

Eine Mehrheit der Befragten in Finnland (65 Prozent), Brasilien (58 Prozent), Kanada (55 Prozent), den Niederlanden (54 Prozent) und Deutschland (52 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass "man den News meistens vertrauen kann". In Großbritannien sind es gerade einmal noch die Hälfte.

Etwas schlechter steht es um die Presse in Spanien (47 Prozent), Australien und Japan (43 Prozent), wo es schon weniger als die Hälfte der Befragten sind, die den Medien vertrauen. Doch geradezu verheerend ist die Lage in den USA, wo gerade einmal ein Drittel der Befragten den News vertrauen und noch desaströser ist die Lage in Südkorea (22 Prozent) und Griechenland (20 Prozent), wo nicht einmal mehr ein Viertel der Bevölkerung den Medien vertraut.

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Angesichts dessen, dass Reuters als weltweit größter Nachrichtenlieferant damit ebenfalls in der Kritik steht, stellt sich die Frage, ob die Realität in Wirklichkeit nicht noch deutlich schlechter aussieht und die Zahlen teils sogar massiv geschönt wurden. Interessant ist die Auflistung dennoch.

Infographic: Where People Trust The News Most And Least | Statista
You will find more statistics at Statista

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14 KOMMENTARE

  1. Ich kaufe schon lange keine Zeitungen und Magazine mehr, sehe keine Nachrichten in den öffentlich unredlichen Medien mehr und zahle auch ab sofort keine GEZ mehr an diese Lügenpresse. Mal sehen, was passiert. Wenn nur ein paar hundertausend Haushalte die Zahlung verweigern, kommen sie ins rotieren. Wir, die uns in den Alternativmedien informieren, müssten zusammen halten und verweigern. Abos kann man abbestellen und den ÖR hoffentlich auch bald. Bis dahin Verweigerung. Seid mutig! Was kann schon passieren, wenn es immer mehr Verweigerer gibt. 

  2. M.Grundig

    20. Dezember 2016 at 20:22

    >>Ich kaufe schon lange keine Zeitungen und Magazine mehr, sehe keine Nachrichten in den öffentlich unredlichen Medien mehr…<<

     

    Genauso mache ich es auch: verweigern. Aber auch nichts glauben, weil sie bei vielen Themen lügen. Dann haben die keine Macht mehr über mich. Davon abgesehen, jeder der keine Zeitungen/Magazine kauft, unterstützt nicht mehr diese Drecksmedien; entsprechend müssen sie ihre Presstituierten entlassen. Das erfüllt mich mit großer Freude.

    Ich sehe seit über 10 Jahren nicht mehr fern, höre auch kein Radio, bin aber trotzdem besser informiert denn je – dank Internet!

    Jeder andere sollte es uns gleich tun, dann werden Speichel und Locus (ehem. Spiegel und Focus) und andere Lügenblätter Insolvenz anmelden dürfen……und ich mach´ vor Freude eine Pfütze…..

     

     

  3. Vertrauen in die "News", was soll das heißen? Sind News Berichte oder Meinungen oder Propaganda oder alles miteinander unseelig vermischt?

    Wenn die Umfrage keine klare Frage stellt, bekommt sie auch kein aussagekräftiges Ergebnis und vielleicht ist das ja auch das Ziel.

  4. Clever und glaubhaft zu lügen ist eine Kunst, die der Lügenpresse in unseren Tagen mit ihrer plumpen Durchsichtigkeit weitgehend verloren gegangen ist. Wahrscheinlich werden diese Trashblätter erst aufwachen wenn ihnen sämtliche Käufer und Abonnenten davon gelaufen sind.

     

  5. Ägyptische Polizei stört das Fotografieren von Opfern russischer Bomben auf Aleppo in Ägypten. Dabei hatte man die Achtjährige mit dem vielen Blut gerade so schön zurechtgemacht. Vor einer original ägyptischen Ruine:

    http://www.zerohedge.com/news/2016-12-20/5-arrested-after-egyptian-police-bust-staged-photo-shoot-wounded-aleppo-children

    Nebenbei: Bis die wohl zwanzig Bilder hier auf der Frontseite durchgelaufen sind… Je Bild sieben Sekunden. Es nervt.

  6. Kein TV, keine Mainstreamblätter, übrigens auch keine Zigaretten und kein Kaffee mehr. Und natürlich keine Schulden mehr machen!

    Daraus resultiert:
    Weniger Arbeiten = weniger Steuern & Abgaben = mehr Freizeit = mehr Lebensqualität.

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