Gibt es 2017 einen neuen Börsencrash?

Trump wurde in den USA gewählt, im Februar könnte Le Pen in Frankreich gewinnen und bei Merkel wird es ungemütlich mit der AfD. Turbulente Börsenzeiten stehen an. Am US-Aktienmarkt sind die Bewertungen so hoch wie vor den Crashs in den Jahren 1929 und 2000. Kommt der große Zusammenbruch?

Von Edgar Schülter

Ein Indikator vom Nobelpreisträger Robert Schiller deutet auf eine gefährliche Überbewertung am US-Aktienmarkt, die Aktien sind so hoch bewertet wie in den Jahren 1929 und 2000. Hinzu kommt im Moment die Möglichkeit einer großen Destabilisierung im Euroraum zu. Viele fragen sich, ob nach einer möglich Wahl von Le Pen nicht der Euro nun endgültig zusammenbrechen wird.

Beim Dow Jones ist die 18.000-Punkte-Marke entscheidend

Die psychologische wichtige Chartmarke im Dow Jones steht bei 18.000 Punkten, sollte diese nachhaltig nach unten durchgebrochen werden, rechnen technische Analysten mit einem Crash, der den Index bis auf zirka 13.000 Punkte drückt, beim deutschen Dax könnte es dann sogar bis auf 6000 Punkte heruntergehen.

Was sollte man als Anleger tun?

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Jeder sollte eigentlich mindesten 10 Prozent seines Vermögens in Edelmetalle anlegen. Silber und Gold sind die klassischen Krisenmetalle, jedoch ist Platin ebenfalls eine sehr gute Wahl. Platin ist mehr wert als Gold,weil es in der Natur seltener zu finden ist. Platin notiert aber derzeit an den Börsen mit zirka 920 Dollar pro Unze unter dem Goldpreis, während Gold schon bei zirka 1.158 Dollar pro Unze notiert. Platin hat aber noch einen weiteren Vorteil gegenüber Gold: Denn so wie Silber wird es in der Industrie immer benötigt. Das bedeutet, dass die Nachfrage gegenüber dem Tauschobjekt Gold viel größer sein wird.

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Was kann mit den Euro geschehen?

Man sollte gewappnet sein, denn funktioniert das System nicht mehr, könnten in einer Art “Nacht und Nebel Aktion” die Banken plötzlich an einen Donnerstag geschlossen werden, um dann erst am Dienstag wieder zu eröffnen – ohne Euro. Sprich, man wird zur Heimatwährung (Deutsche Mark, Franken, Gulden, usw.) zurückkehren müssen. Wer sein Geld in Euro außerhalb des Euroraums gelagert hat sollte bedenken, dass es nichts mehr Wert sein kann, weil kein Tausch mehr möglich sein wird.

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10 Kommentare

  1. Immer nur her mit dem Börsencrash und zur Rückkehr zur nationalen Währung. Das "System" braucht dringend einen ordentlichen "Reset". Natürlich an Überlebensreserven denken, sodaß man auch einige Wochen ohne Supemarkt bestehen kann.

  2. Der Crash war schon da, Banken sind kollabiert, das Bankensystem wurde mit Steuer- und Sozialgeldern wiederbelebt und mit einem "too big to fail" unsterblich gemacht.

    Das Geldsystem ist grundlegend manipuliert und es ist die Frage, ob ein Crash, es sei denn er ist beabsichtigt, überhaupt noch eintreten kann. Das System erinnert an Sovietunion und da war des Ende kein (Finanz)Crash. Es liefen die Daten des 5- Jahresplanes immer weiter mit der Realität auseinander, ein Vorgang wie wir ihn heute im Westen beobachten können. Das Ende war ein Zusammenbruch des etablierten Machtsystems.

    1. – too big to fail – ist einer der postfaktischen erstunken und erlogenen Werbesprüche der Finanzbranche, weitergegeben von einer gekauften Lügenpresse. Das 'too big to fail'  hat sich inzwischen als 'too big to save' herausgestellt, welches von der Bankenbranche nicht wahrgehabt werden will und die immer noch darauf spekuliert mit den Beihilfen zur Insolvenzverschleppung, wie in Italien, mit Steuergeldern gerettet zu werden.

       

  3. Heimatwährung ohne Goldstandard wird auch es nicht schaffen die richtige Wirtschaft auf die Beinen zu stellen. Egal on Neu-DM, Guilder, Frank oder sonst was. Der Weg zur Stabilität ist steinig weil Gold eine Disziplin verlangt die keine eigentkich so kennt. 

    Es ist, de facto, ein Neuanfang: Mit vielen Opfer gepfastert.

  4. Käme LePen an die Macht und würde sie aus dem Euro austreten, würde Frankreich diesen nicht mehr mitstützen, er würde also etwas an Wert verlieren – aber bestehen bleiben.

    Spannender wäre es, wenn nächstes Jahr Frauke Petry Bundeskanzlerin werden würde, da diese über den Euro abstimmen lassen würde, wie sie es im Parteiprogramm ankündigt. Dann wäre der Euro tatsächlich Geschichte.

    Deutsche Sichtguthaben auf der Bank würden vermutlich auf D-Mark umgestellt und schlagartig an Kaufkraft gewinnen, da Deutschland nicht mehr die südeuropäischen Länder über den Euro mit Kaufkraft ausstatten muß.

    Löhne und Renten in der BRD gewännen erheblich an Kaufkraft während die der südeuropäischen Länder stark verlieren würden.

    Der Euro war von Anfang an als Umverteilungsmechanismus gedacht. Umverteilt wurde deutsche Kaufkraft.

  5. Ist mir egal ob es jetzt Crasht oder nicht ich habe keine Börse spekuliere nicht und verliere keine Milliarden/Millionen. Das bisschen was da ist habe ich längst in Sicherheit gebracht. Ätsch

  6. Warnt man nicht jedes Jahr und schaltet Anzeigen wie "Experte warnt: Sichern sie jetzt ihr Geld Börse crasht  1999, 2000,2001,2002,2003,2004,2005,2006,2007,2008,2009,2010,2011,2012,2013,2014,2015,2016,2017,2018….

    Vermutlich wird diese Anzeige bereits mit Lauftext geschaltet.

    Der Markt regiert mit Angst.

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