Die öffentlichen Kassen greifen bei den Bürgern immer tiefer in die Taschen, wie die jüngsten Meldungen über die Einnahmen von Bund, Ländern und Kommunen zeigen.

Von Marco Maier

Um insgesamt 3,5 Prozent sind die öffentlichen Einnahmen in Deutschland in den ersten drei Quartalen gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen – auf insgesamt 979,5 Milliarden Euro. Das heißt: Der Staat langt ordentlich zu, zumal die Wirtschaftsleistung im selben Zeitraum nicht dermaßen stark gewachsen ist, dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Gleichzeit sind die Ausgaben der Kern- und Extrahaushalte des Öffentlichen Gesamthaushalts (Bund, Länder und Kommunen) um 3,7 Prozent auf 979,6 Milliarden Euro angewachsen. Wie Destatis weiter mitteilte, errechnet sich hieraus für das erste bis dritte Quartal 2016 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit – in Abgrenzung der Finanzstatistiken – von 0,1 Milliarden Euro. Im ersten bis dritten Quartal 2015 hatte der Öffentliche Gesamthaushalt noch einen kassenmäßigen Finanzierungüberschuss von 2,4 Milliarden Euro ausgewiesen.

Die Bundesrepublik wird damit in diesem Jahr wohl eine deutlich höhere Steuerquote (im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt) aufweisen. Damit macht sich wohl auch die Migrationskrise 2015/2016 langsam in den öffentlichen Haushalten bemerkbar. Immerhin fallen hier immer mehr Kosten für die Steuerzahler an.

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5 thoughts on “Gefräßiger Staat: Öffentliche Einnahmen steigen überdurchschnittlich”

  1. ich mach bald nur noch muh, lass mich umoperieren damit ich weiblich bin und milch geben kann.das sollte doch staatlich finanziert werden, wo ich mich doch auch real in die rolle der melkkuh begeben will.

  2. Sie liegen zwar völlig richtig; jedoch ist es im Endeffekt gleichgültig, ob die Straßen, Schienen etc. durch Verschleiß am A… sind oder ob sie von den schwarzen Gartensch… mutwillig zerstört werden. Daher: Kulturbereicherer!

    1. Nicht so voreilig, die Straßen und die Schienen werden noch gebraucht, um den ganzen Anti-Globistischen und Anti-Multikulti – weißen Müll wegzukarren. Ansonsten müssten wir mal wieder elend lange Fußmärsche auf uns nehmen und das will doch hier keiner. Jeder will doch einen möglichst unbeschwerlichen Abschied.

  3. Also ich, neige ja dazu, noch eins obendrauf zu setzen. Wir könnten die Buchhaltungsbuden ( Rathäuser, Gemeinde- und Stadtverwaltungen ) in die Luft sprengen.

    Wo keine Kosten mehr errechnet werden können, gibt's auch keine Buchschulden für uns !

    Sowas nennt sich "zweckoptimierter Pragmatismus" !

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