Ausländische Geheimdienste würden am Montag im Zuge von Cyber-Kriegsführung eine Attacke auf das russische Bankensystem vollziehen, warnte der FSB. Die NATO und die Ukraine sollen darin involviert sein.

Von Marco Maier

Der russische Geheimdienst FSB gab eine Warnung aus, dass ausländische Geheimdienste am Montag den 5. Dezember einen massiven Cyber-Angriff auf das russische Bankensystem durchführen wollen. "Die Cyber-Attacken werden erwartungsgemäß von Massen-SMS und provokativen Publikationen in den sozialen Netzwerken oder Blogs über 'eine Krise im russischen Kredit- und Finanzsystem, Bankrotte und dem Einzug von Lizenzen von führenden Bundes- und Regionalbanken begleitet werden. Die Kampagne ist gegen mehrere Dutzend russische Städte gerichtet'", zitiert die Agentur Tass den Geheimdienst.

Dem FSB zufolge sollen die Server und Kommandozentralen für die Cyberattacke in den Niederlanden beheimatet sein und im Eigentum des ukrainischen Hosters BlazingFast stehen. Somit steht diese Attacke in einem direkten Zusammenhang mit der NATO und der ukrainischen Regierung, die dafür verantwortlich sein sollen.

Die Warnung vor den Cyber-Attacken erfolgt damit nur kurze Zeit nach der Ankündigung der amtierenden US-Regierung, wegen den DNC-Leaks und den Podesta-Mails die Cyber-Kriegsführung gegen Russland massiv auszuweiten. Zudem wäre dies nicht der erste umfangreiche Cyber-Angriff auf das russische Bankensystem. Denn schon im Dezember 2014, auf dem Höhepunkt der Rubelkrise, gab es laut dem Vorstandsvorsitzenden der Sberbank, German Gref, Attacken ähnlicher Art auf die größte Bank Russlands.

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2 thoughts on “FSB warnt vor Cyber-Attacken auf russische Banken”

    1. Und das rechtfertigt jetzt Cyberangriffe gegen Banken?Für die Amis ist soetwas schon mal ein Kriegsgrund.Aber andere als diese eine,alles überragende Nation,müssen damit leben?Auch die Amerikaner können sich nicht alles erlauben.Sie sind längst nicht so unverwundbar wie sie zu sein vorgeben.

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