Der amtierende Präsident Michel Temer ließ vom brasilianischem Senat ein Gesetz bestätigen, welches bis ins Jahr 2037 keine neuen Staatsausgaben zulässt.

Von Edgar Schülter

Diese Entscheidung trifft das krisengebeutelte brasilianische Volk hart, denn ohne Investitionen leidet die Infrastuktur des Landes. Es gibt keine Aussichten auf Besserungen. Hinzu kommt, dass die Weltstadt Rio de Janeiro pleite ist. Es gibt jetzt schon kein Geld für Wartungsarbeiten oder um die Beamten zu bezahlen. Das trifft insbesondere die Mühlabfuhr aber auch die Sicherheitskräfte.

Es gibt heftige Demonstrationen im ganzen Land. In der Hauptstadt Brasilia hat die Polizei schon hunderte Festnahmen vorgenommen. Ein Bus wurde in Brand gesetzt und tausende Studenten mussten unter starker Sicherheitsaufsicht das Repräsentantenhaus verlassen.

Die Straßen von Porto Alegre und São Paulo wurden ständig blockiert. Die Demonstranten forden den sofortigen Rücktritt von Präsident Temer, sowie ein  Referendum über den erwähnten Beschluss über neue Staatsausgaben, der am Dienstag verabschiedet wurde.

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Wir errinnern uns, dass der amtierende Präsident Temer nicht vom Volke gewählt worden ist, sondern als Vizepräsident an die Macht kam, um Präsidentin Dilma Rousseff abzulösen. Unter schwerwiegenden Korruptionsverdacht wurde Dilma Rousseff ihres Amtes enthoben. Mehr als nur Haushaltstrixereien konnte man ihr aber nicht nachweisen. Daher wird das Verfahren von vielen Menschen als Staatsstreich gesehen.

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10 thoughts on “Es brennt in Brasilien – Massendemonstrationen nach Entscheidung von Temer”

  1. …der suedamerikanische Kontinent ist die Spielwiese der Ostkuestenjuden und der Rockefellers….da lassen die nichts anbrennen….das geht doch schon ueber hundert Jahre so. Der Staatsfuehrer, welcher dort bei Amtsantritt keinen Bueckling vor den Obengenannten macht und sich statt dessen fuer sein Volk einsetzt hat eine verdammt kurze Amtszeit vor sich! Die Liste der toten Verweigerer ist lang….sehr lang!

  2. Nachdem linke Chaoten das Land vollends in den Sumpf gefahren haben, jetzt halt die Stunde der Wahrheit. Und Wahrheiten scheint es da etliche zu geben. Es kann sich jeder die Seine aussuchen. Mit "brazil news" habe ich die für mich glaubwürdigste Version hier gefunden:

    https://www.theguardian.com/world/2016/dec/13/brazil-approves-social-spending-freeze-austerity-package

    Die wahren Probleme können ohnehin nur angedeutet werden. Anscheinend braucht es einen national gesinnten Militär, der erst einmal für eine Grundordnung sorgt.

    1. Warum hat Brasilien seinen größten Aufschung gerade mit dem "Linken" Lula erlebt und das 10 Jahre.

      Und warum kriegen die Neuen aus dem anderen Lager nichts auf die Reihe. So ein Gesetz bis ins Jahr 2037 das kann an Dummheit ja gar niocht mehr überboten werden.

      Nicht das die Linken so viel Ahnung von Wirtschaft hätten. Ich will nur betonen das die, die jetzt dran sind noch schlimmer sind und das Land bald ausverkauft sein wird.

  3. Der Sklavenhalterstaat Brasilien

    Jedes Jahr am 15. November feiern sie ihren Aufstand von 1889 gegen die Abschaffung der Sklaverei (Kaiser Pedro II wurde gestürzt, WEIL er die Sklaverei abschaffte), und sie nennen es „Gründung der Republik“. Die Präsidenten Lula und Dilma verschafften der Bevölkerung eine Atempause, der Staatsstreich gegen Dilma auf Weisung der Obama-Regierung Mitte 2016 – es ging um die Übertragung der brasilianischen Ölreserven auf amerikanische und chinesische(!) Konzerne, China ist Hauptgläubiger der USA – bedeutet in der Praxis für große Teile der Bevölkerung die Rückkehr zur Sklaverei.

    Brasilien, das sind die portugiesischen Erbkolonien in Südamerika, ab 1500 in Besitz genommen, die Portugiesen haben die Ureinwohner, die Besitzer des Landes, in den Küstengebieten größtenteils vernichtet; ein Vorgang, der bis heute in brasilianischen Geschichtsbüchern nicht auftaucht. Das System war Sklaverei von Anfang an.

    Diese Kolonie hat uns gleich zweimal, 1917 und Anfang 1942, auf Weisung der USA den Krieg erklärt, obwohl Deutschland Brasilien nicht das Geringste getan hatte. Sie benutzten das zudem als Vorwand, um die deutsche Kultur in Südbrasilien zu unterdrücken; auch nur Deutsch zu sprechen war bis in die 1950er Jahre verboten.

    Brasilien ist eine der letzten radikalen NWO-Hochburgen im Sinne von Besitzkonzentration bei der Finanzoligarchie, Freihandel, Neoliberalismus, Niedriglohn und als regionale Besonderheit einem wildgewordenen Kapitalismus mit Zinsen von 50 bis 100 % im Jahr. Das ganze Staatsgefüge ist auf die Machterhaltung einer winzig kleinen Oligarchie zugeschnitten: eine nicht mehr zu überblickende Anzahl von verschiedenen Polizeieinheiten und zusätzlich die überprivilegierte Armee halten sich gegenseitig in Schach. Ein Heer von 500.000 Anwälten und eine überbordende Bürokratie von privilegierten öffentlichen Angestellten machen dem Volk das Leben schwer.

    Eine solch dünne staatstragende Schicht ist naturgemäß auf eine Schutzmacht angewiesen, nicht zuletzt auch ideologisch. Hier war man bei den radikalen NWO-Lobbyisten Clinton und Obama gut aufgehoben. Mit der Wahl von Donald Trump und seiner Re-Nationalisierung, die sich auch gegen Lateinamerika abgrenzt, verliert Brasilien diese ideologische Stütze. Womit soll es sich nun identifizieren? Mit der Sklaverei in Form seines wildgewordenen Kapitalismus anstelle der (wenn auch bisher schon falschen) Selbstdarstellung als Kopie der USA mit Hollywood und Disneyland kann die Oligarchie schließlich schlecht offen hausieren gehen.

    Die immer noch hermetisch dichte brasilianische Medienblase (TV Globo, "TV Bobo" und SBT "Super Bobo TV", wie sie auch genannt werden, also Blöd-TV und Superblöd-TV) hält den Laden ideologisch zusammen. Der Fußball, enorm wichtig als Ablenkungsinstrument, nimmt in dieser Medienblase einen großen Raum ein: Man sagt, dass Brasilien ohne seine 5 gewonnenen Weltmeistershaften schon längst eine Revolution gehabt hätte. Die an US- oder heute nach der Walt von Trump muss man vielleicht besser sagen an Interessen der unipolaren „Neuen Weltordnung“ orientierte Medienblase Brasiliens lobt beispielsweise Merkel für ihre gegen Deutschland gerichtete Durchsetzung der NWO-Agenda, insbesondere der mohammedanischen Masseninvasion, über den grünen Klee.

    Vom Wahlsieg Trumps wurde die Oligarchie nun kalt erwischt: Die Medienblase will mit dem Toben gegen die neue US-Regierung gar nicht mehr aufhören.

    1. @James Ostenmoordorf-Gut gesprochen,und die Medienblase in D tobt ebenso unablässig auf den bedröppelten Deutschen ein.Russland/Putinbashing ohne Ende und nun noch Trumpbashing dazu und der starkpigmentierte in der weißen Hütte legt nochmal so richtig nach und will Fakten schaffen.Hat ja mit seinem Besuch in Berlin vor kurzem Merkel nochmal eingeschworen am Ball zu bleiben.Wo bleibt eigentlich der Widerstand in D?

      Da müßte es doch jede Menge geben die alles zu verlieren haben wenn wir mit Russland in den Clinch gehen.Zwar gibt es auch die Verlierer die nun außen vor sind durch Trumps Sieg,aber wer hoch Pokert kann halt auch verlieren.Aber einen Krieg?Und gegen Russland?Seid Ihr noch zu retten???

      1. @Weder noch @helmutn

        Vielen Dank, und viele Grüße!

        Auch wenn es kaum vorstellbar scheint: die brasilianische Medienblase ist noch extremer als die deutsche. In der BRD würde es reichen, die Politkaste abzusetzen. Aber was kann man von einem Land wie Brasilien erwarten, das seinen Kaiser stürzt, weil er keine Sklaverei mehr will?

  4. Herrschen und Fürsorge

    Herrschen und Fürsorge – jedwede Obrigkeit höre – gehören zusammen, wie Seele und Geist, wie Frau und Mann. 

    Das Genuine zwischen Herrschen und Fürsorge ist die Einheit. Entheben sich die Herrschenden der Fürsorge, die Fürsorgenden des Herrschens, so spalten sie im Auftrag Satans, lebendige Einheit zu toter Zweiheit. 

    Das Lebenerweckende zwischen Frau und Mann ist ihre Ergänzung. Erhebt sich die Seele gegen den Geist, der Geist (Mann) gegen die Seele (Frau), so todscheiden sie im Auftrag Satans, was in euch ineinandergefügt, als lebendig Einheit geschaffen war. Der Seiende als Geist alleine, ist tot. Der Seiende als Seele alleine, ist tot. Ein Lebender ist einheitlich Seele und Geist; ungeteilt Geist und Seele. Funktionierende Einheiten – siehe Motoren, Zielsetzungen, Maschinen, Unternehmungen – getrennt, zerlegt, sind unwirksam, außer Betrieb, tote Lebendige, die zwar seiend sind, aber leblos. 

    Jesus, mit Leben erfüllt, beauftragt seine Gesandten: »Heilt die Kranken, weckt die Toten auf [die obschon seiend – mit Körpern ausgestattet – umherlaufend tot sind], macht die Aussätzigen rein und treibt die bösen Geister aus!« (Matthäus 10,8) »Komm, folge mir! Überlass es den Toten, ihre Toten zu begraben!« (Matthäus 8,22)
    Seine Gesandten, Petrus und die anderen Apostel, antworteten: »[Dem lebendigen] Gott muss man mehr gehorchen als den [Toten] Menschen. (Apostelgeschichte 5,29) »Denn Gott ist doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden! Ihr seid also ganz und gar im Irrtum.« (Markus 12,27)

    Und Jesus, mit Leben erfüllt, fährt fort: »Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater." (LUT 1912 Johannes 14,12)

    Wie das gelingen soll?

    »Ihr sollt nicht  an  mich, sondern  wie  ich glauben! So werdet ihr noch Größeres tun, denn ich getan habe. Gute Eltern ziehen ihre Kinder zu Größerem, Stärkeren, noch Besseren. Gute Lehrer bringen ihre Unterwiesenen stets zu Glanzleistungen, welche die eigenen Leistungen bei Weitem noch übertreffen werden. So ist es. Und es ist gut gefügt! – Wer sich kleinen und zerteilen lässt, handelt übel, wird handlungsunfähig (gemacht). Wer solches veranlasst ist Übel. Das sind jene Untrigkeiten, welche sich hohe Obrigkeit nennen lassen. Selbst ich antwortete entgegengesetzt, als ich mit ›Guter Lehrer‹ angeredet wurde: »Warum nennst du mich gut? Nur einer ist gut: Gott!« (Markus 10,18)

    »Ja, aber es heißt doch im Evangelium: »Wer an mich glaubt, …«

    »Wer glaubt, wenigstens das Neue Testament, sei reiner Weizen, ein Feld ohne Unkraut, der irrt gewaltig. 
     
    Und auch das ist neutestamentliches Unkraut: ›Alle ohne Ausnahme müssen sich den Trägern der Staatsgewalt unterordnen. Denn es gibt keine staatliche Macht, die nicht von Gott kommt. Die jeweiligen Amtsträger sind von ihm eingesetzt.  Wer sich also gegen die staatliche Ordnung auflehnt, widersetzt sich der Anordnung Gottes, und wer das tut, zieht sich damit die Verurteilung im Gericht Gottes zu. Vor den staatlichen Machthabern müssen sich nicht die fürchten, die Gutes tun, sondern nur die, die Böses tun. Wenn du also ohne Angst vor der Staatsgewalt leben willst, dann tu, was recht ist, und sie wird dich dafür loben. Denn die staatliche Macht steht im Dienst Gottes, um dich zum Tun des Guten anzuspornen. Wenn du aber Böses tust, musst du dich vor ihr fürchten. Ihre Vertreter tragen nicht umsonst das Schwert. Sie stehen im Dienst Gottes und vollstrecken sein Urteil an denen, die Böses tun. Darum müsst ihr euch der Staatsgewalt unterordnen, nicht nur aus Furcht vor dem Gericht Gottes, sondern auch, weil euer Gewissen euch dazu anhält. Deshalb zahlt ihr ja auch Steuern. Denn die Staatsbeamten handeln als Beamte Gottes, wenn sie beharrlich darauf bestehen.‹ (Röm 13, 1-6) – Wer es dennoch als reinen Weizen, hochhalten möchte, isst Satans Schierling.

    Glaubt wie ich, so werdet ihr jedenfalls dieselben Werke tun, die ich getan habe und erlangt dazu die Kraft, noch Größere, als diese zu tun!«, spricht der Lebendige unter den Toten.

  5. Die Demonstranten forderten den sofortigen Rücktritt von Präsident Temer ? !

    Dilma Russeff wurde davor schon wegen Korruptionsverdacht ihres Amtes enthoben !

    Da stellt man sich die Frage, warum Merkel eigentlich immer noch auf ihren Thron sitzt, und was noch passieren muss bis das deutsche Volk mal gemeinsam auf die Straße geht, und auch den sofortigen Rücktritt von Merkel fordert ? !

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