„Calexit“: Kalifornien will raus aus den USA!

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Kalifornien fühlt sich anders als der Rest der USA. Nach dem Wahlsieg von Donald Trump jedoch, bekommt die Sezessionsbewegung neuen Auftrieb.

Von Edgar Schülter

Die Idee einer Abspaltung ist auch in den USA eigentlich nichts Neues. Seit 1861 gab es sogar schon um die 200 Vorschläge zur Unabhängigkeit. Jedoch gibt es eine neue Bewegung namens “Yes California Independence Campaign” die ein Referendum zur Abspaltung im Frühjahr 2019 vorschlägt. Würde das  gelingen, könnte es zu einen Dominoeffekt kommen und andere Staaten wie Texas zur Nachahmung dienen.

Das kalifornische Silicon Valley hat fast geschlossen hinter Hillary Clinton gestanden – und genau dort, in der Heimat von Facebook, Apple und Google, gibt es ebenfalls einige Anhänger des "Calexit". 

Kalifornien ist sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt

Den Kaliforniern, die von der Einwanderung profitiert haben, gefällt nun die immigrantenfeindliche Politik von Donald Trump überhaupt nicht. Viele Latinos die sich hier hochgearbeitet haben gaben an, jede Abschiebepolitik zu boykottieren. So meinte auch der Polizeichef von Los Angeles Charlie Beck, Donald Trump sollte sich da “warm anziehen”, denn Silcon Valley, die Weinindustrie und der Tourismus sorgen allesamt  für sprudelnde Steuereinnahmen. Kalifornien steht auf der Rangliste als sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt und braucht die USA nicht.

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Wie praktikabel ist der Calexit jedoch wirklich?

Verfassungsrechtlich ist es jedoch schwierig, denn in der Verfassung der USA steht zwar, dass ein neuer Bundesstaat integriert werden kann, aber nicht wieder austreten darf. Das letzte Wort hat aber die Regierung mit Sitz in Washington. Würde die Bevölkerung in Kalifornien für einen Calexit stimmen, wäre das für Donald Trump eine starke politische Niederlage. Kalifornien würde dann zwar verfassungsrechtlich zu den USA gehören, aber seinen eigenen Weg ohne Washington gehen. Aber bis zu diesem Referendum fließt noch viel Wasser den Colorado River hinab.

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14 Kommentare

  1. Kalifornien ist ein unmenschlicher Kapitalismus-Staat.

    Die Mexikaner werden dort auf den Agrarflächen von Nappa-Valley mit unmenschlichen Dumpinglöhnen ausgebeutet, ohne Krankenversicherung und rechtlos, da illegal im Land.

    Auch die Arbeitslosen in Kalifornien leben nicht selten auf der Straße, da sie sich eine Wohnung nicht leisten können.

    Auf der einen Seite hat Kalifornien die Glitzerwelt von Holywood und Silicon Valley und andererseits unfassbare Armut durch ein verbrecherisches kapitalistisches System.

    Und jetzt haben die Kapitalisten wohl Angst, durch die Wirtschaftspolitik von Trump nicht mehr Mexikaner ausbeuten zu können. Welch ein Verbrecher-Pack!

  2. Falls Kalifornien austritt, schlage ich vor, dass Deutschland eintritt. Bei der allgemein verbreiteten Amerikagläubigkeit der Deutschen würde den meisten mit Sicherheit ein Herzenswunsch erfüllt. Zudem würde es einen Status-Gewinn bedeuten – von einer Besatzungszone hin zu einem gleichberechtigen Bundesstaat.

  3. Nichts wie raus damit.

    Dann können sie ihr Kalifornien mit Negern und Latinos bevölkern.

    Silicon-Valley wird mit diesen Spezialisten einen ungeheuren Aufschwung erleben.

    Los Angeles tönt ja schon jetzt, dass sie "allen Ausländern" einen "Safe-Space" bieten wollen.

    Immer ran, Jungs, der Honigpott wird unter Amerikas Kriminellen früh genug bemerkt werden.

    Man darf nur den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen, Kalifornien wirkungsvoll einzumauern, bevor seine "Liberalen" auf die Idee kommen, die von ihnen geschaffene Gutmenschenhölle zu verlassen.

     

    1. Hatten wir nicht erst kürzlich einen ähnlichen Artikel über das geplante Referendum in Kalifornien und DvB hat erzählt, dass der Initiator auch einer der Unaussprechlichen ist !?

      Ich nehm mal an, die wollen sich in USA mit Kalifornien, ähnlich wie in EUropa mit Deutschland eine Enklave sichern, über die sie komplett bestimmen, ihren Einfluss auf Washington ausbauen können, Geheimdienstliche Aktivitäten koordinieren, ihre Medienmacht autark steuern können und vor allem unter Trump Migrationstechnisch den Anschluß zum "Plan" nicht verlieren.

      Ich glaub nicht, dass das für den Rest der Welt gut ist, wenn die sich in USA einen ganzen Staat unter den Nagel reißen !

      1. Hatten wir nicht erst kürzlich einen ähnlichen Artikel über das geplante Referendum in Kalifornien und DvB hat erzählt, dass der Initiator auch einer der Unaussprechlichen ist !?

        Die setzen sich, wenn sie können, an die Spitze JEDER Bewegung, damit sie die Konflikte kontrolliert und in ihrem Sinne zünden können.

        Siehe Trump : Einen Tag nach der gewonnenen Wahl war er von Juden umstellt.

  4. Die Wirtschaftmacht Nr 1 soll angeblich die USA sein. Halte ich für ein Gerücht, bei 100 Mio. arbeitsfähigen Arbeitslosen, 50 Mio Lebensmittelkartenabhänigen, Zerfall der Infrastruktur und Städte, usw. Ein Teil davon ist Californien, also ebenfalls betroffen, zusetzlich von großen Dürren bedroht. Und wenn demnächst dort mal wieder kräftig die Erde wackelt, wird sich Californien wohl auf Platz 87 oder so wiederfinden.

  5. Ich kenne California von zwei Seiten, da ist die Glitzerwelt und dort die totale Armut. Wenn ich wo bin habe ich schon immer hinter die Kulissen geschaut und gemeine Erfahrungen gemacht die einen zu Gemüte gehen. Kleinere Städte sind teilweise derart verkommen das ist unglaublich. Wassermangel sowieso. Obdachlose schlafen in den Wäldern und werden auch da davongejagt wohin fragt keiner. Das ist der American Way of Life und uns lügt man weis Gott was vor.

  6. Na und? Was soll uns das kümmern?

    Sollen die kalifornischen Dreamer doch ihren Untergang bestellen. Hoffentlich geht das unseelige SilikonWälläi gleich mit den Bach runter! Denn wer braucht schon ein Fotzenbuch? Oder wer braucht ein automatisches Personenvollprofilierungstool von Google? Nur Menschen, die unter Demenz leiden und vergessen haben, was sie gerne essen und welche Jacke sie immer am liebsten angezogen haben. Sonst miemand. Und ehrlich gesagt: Ohne Eifon wäre die Welt auch nicht schlechter.

    Das SilikonDings mit fruchtbarer Erde auffüllen und Regenwald aufforsten… wäre mein Vorschlag. Dann wird was Vernünftiges aus dem versnobten Kalifornien.

     

     

  7. GB hat beschlossen die EU zu verlassen. obwohl GB die EU noch nicht verlassen hat, durfte May kürzlich nicht mehr am lunch vom EU-parlament (glaube ich) teilnehmen. in californien besteht die gefahr eines erdbebens / vulkanausbruchs. mal angenommen es passiert – wird californien sich selbst – ohne der hilfe der usa – wiederaufbauen können?   

  8. naja , ich verstehe nicht was die usa die fresse so aufreissen.ein treffer einer a bombe in yellowstone, und die weltkarte muss neu geschrieben werden, dann hat sich das problem mit diesen kriegstreibern erledigt, das sitzen die nicht in ihren bunkern aus.

    collateralschäden gibt es dabei immer, und wenn es,wie in der bibel geschrieben steht, dazu kommt das nur eine handvoll unter einem baum übrig bleiben dann hoffen die daß es wahre amerikanische patrioten sind mit nem colt in der tasche, um den rest demokratisch zu unterdrücken.

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