Überfüllte Stallungen und zusammengepferchte Tiere auf engstem Raum, das ist es was derzeit unsere Tierhaltung ausmacht. Was in deutschen Ställen vor sich geht, dürfte eigentlich vom Gesetz her gar nicht erlaubt sein.

Via Watergate.tv

Denn das besagt, gerade für Wirbeltiere, dass denjenigen die diesen Tieren „aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt“ mit Geld- oder gar Freiheitsstrafen zu rechnen hat.

Und was hierzulande in der Massentierhaltung passiert ist nichts Anderes als eben dieses vorgehen. Nicht nur eng ist es für die Tiere, so dass sie sich nicht artgerecht bewegen können, auch ist die Art und Weise wie dafür gesorgt wird, dass sich die Tiere in der enge nicht übermäßig gegenseitig verletzen, geradezu brutal. Hier werden etwa Ringelschwänze gestutzt und Zähne gezogen – ohne Betäubung versteht sich. 

Doch wie kann es überhaupt dazu kommen, dass wir eine solche Brutalität dulden und uns nicht gegen diese Grausamkeiten an Tieren zur Wehr setzen? Nun, es scheint als wollten wir Verbraucher uns nicht gegen das Billigfleisch im Supermarkt stellen. Solange wir Berge von billigem Fleisch in der Tiefkühltruhe haben können, scheint uns das Schicksal der Tiere fast egal zu sein.

Dass die Tiere zudem mit Antibiotika vollgestopft werden um übermäßig schnelles Wachstum zu erreichen, wird ebenfalls nicht thematisiert. Das ist ja schließlich ein unappetitliches Thema, bei dem uns der Billigbraten im Halse stecken bleiben könnte.

Klar, die Lebensmittelindustrie tut ihr Bestes um das Image rein zu halten und um uns Bilder von glücklichen Tieren auf der Weide vorgaukeln, doch einfaches einmal eins macht uns schon deutlich, dass solche Billigproduktion auf dem Rücken der Schwächsten ausgetragen werden muss. – Der Tiere, die sich nicht wehren können und still vor sich hin leiden.

Fraglich ist nur, warum auch die Politik nichts gegen diese unsäglichen Zustände unternimmt und die großen Lebensmittelkonzerne weiter fröhlich ihre Profite einfahren können. Wenn Sie mehr über das Thema erfahren möchten, lesen Sie unseren vollständigen Artikel auf:  Watergate.tv

6 KOMMENTARE

  1. Automatisierung, Maximierung, Gentechnik, Massentierhaltung, Monokultur…

    prägen den Umgang mit der Welt und dieser Umgang prägt spiegelbilldlich das Menschenbild.

    Ist noch nicht allzulange her, hatte jedes Tier im Stall und jedes Tier auf der Weide einen Namen und heute ist der Mensch vor der Macht und der Bürokratie eine Nummer, nicht eintätowiert, aber bald implantiert.

    (Und der Hang zur freiwilligen Tätowierung kann mit dem Wunsch nach der Erkennbarkeit in der Massengesellschaft erklärt werden.)

  2. "Überfüllte Stallungen und zusammengepferchte Tiere auf engstem Raum, das ist es was derzeit unsere Tierhaltung ausmacht."

    Wo denn? Bei uns in Europa oder in Brasilien? Belege, Aufzeichnungen bitte! Mit pauschaler Anklage ist hier noch keine Abhilfe zu schaffen. Es gibt überall Übertretungen, bzw. Leute, die jedes erträgliche Maß überschreiten, aber auch andere, die mit solchen Beispielen nicht`s gemeinsam haben.

     

     

  3. Das ist der Grund warum ich allenfals  mal ein Hähnchen oder Ente vom Bauern nebenan esse. Gruselfleisch kommt mir nicht in die Pfanne denn ich bin kein Kanibale der alles frisst was ihm in den Weg kommt. Vor so etwas schützt mich der Ekel. Und Nein, ich bin weder Grüner noch Vegetarier.

  4. "Doch wie kann es überhaupt dazu kommen……..? Eine aus Abstumpfung, Ignoranz, mangelnder Information (und auch mangender Intelligenz) entstandene Haltung, die auch anderen "unmenschlichen" Begebenheiten auf unserem Planeten ihren freien Lauf läßt. P.S. Oder ist das gar "menschlich"?

  5. Hauptsache billig, damit die Löhne und Gehälter nur mäßig steigen. Und auch der Staat Renten und Sozialleistungen nur wenig erhöhen muß.

    Somit sind vor allem Wirtschaft und Staat an "Geiz ist geil" interessiert. Billig egal wie und unter welchen Bedingen für Mensch und Tier.

    In die Schuhe geschoben wird´s natürlich den Untertanen (pardon) der Bevölkerung.

     

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