Der reichste Mann der Welt: Warren Buffett. Bild: US-Regierung, public domain

Für die Superreichen dieser Erde war 2016 im Schnitt ein gutes Jahr. Immerhin konnten sie ihr Vermögen um weitere 237 Milliarden Dollar ausweiten.

Von Marco Maier

Die 500 reichsten Menschen dieser Welt konnten, wie aus den Bloomberg-Statistiken hervorgeht ihr Vermögen in diesem Jahr deutlich ausbauen: Insgesamt nämlich um 237 Milliarden Dollar. Die größten Gewinner hierbei sind mit Warren E. Buffett (+11,9 Milliarden) und Bill Gates (+9,5 Milliarden) die beiden reichsten Menschen der Erde. Jeffrey P. Bezos, die Nummer 4 konnte immerhin noch 6,5 Milliarden Dollar Plus machen und Facebook-Gründer Mark E. Zuckerberg als fünftreichster Mensch immerhin noch 5,1 Milliarden Dollar.

Insgesamt liegt der "Nettowert" der 500 reichsten Menschen der Erde bei knapp über 4,4 Billionen Dollar, nachdem im Herbst zwischenzeitlich schon (siehe Grafik unten) die Marke von 4,5 Billionen Dollar geknackt wurde. Damit wird wieder einmal deutlich, wie viel Macht diese Menschen eigentlich ausüben können. Immerhin regiert Geld diese Welt – und davon haben diese wie man sieht im Überfluss. Allerdings zeigt sich damit auch das Problem der Kapitalakkumulation, die faktisch automatisch dazu führt, dass die Reichen immer noch reicher werden.

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Einen Überblick, wo die ganzen Milliardäre dieser Welt zu Hause sind, zeigt unter anderem die folgende Karte von howmuch.net, die ebenso aufzeigt, wie die Superreichen zu ihrem Geld gekommen sind. Dabei wird unterschieden zwischen: Vererbt, Unternehmensgründer, Unternehmensleiter, Politikbezogen und Finanzsektor. Um die Karte zu vergrößern, bitte einfach auf das Bild klicken.

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9 KOMMENTARE

  1. Enteignet werden die Arbeitnehmer um das von ihnen eingezahlte Geld in den Sozialkassen. Die Veruntreuung findet unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ("Flüchtlinge") statt. Die Linksfaschisten und die Gewerkschaften sind politische Drahtzieher dieser Entwicklungen. Der unermeßliche Reichtum der globalen Turbokapitalisten wurde wesentlich durch die internationale Politik unter dem Tarnbegriff "Sozialpolitik" gefördert (Schuldenpolitik).

  2. Tja. Wenn man die alle auf ein erträgliches Maß zurück stufen würde, und mit dem Geld was Anständiges machen würde, ginge es der Welt viel besser. Das wird aber nie jemand tun. Deshalb ist die Spekulation darüber wohl hinfällig.

    Das Geldsystem müßte geändert werden, derart, dass solche Perversitäten nicht mehr möglich werden. Meines Wissens hat auch die AfD dies nicht vor. Wer überreich ist, soll reich bleiben oder noch reicher werden. Man beachte in Deutschland: Über 60 Prozent des Reichtums ist vererbt. Das sind Menschen mit leistungslosem Einkommen, wobei das Einkommen so groß ausfällt, dass es sich immer weiter vermehrt, ohne dass der Beteiligte etwas dazu tun müßte (geschweige denn arbeiten). Den Reichtum dieser Wenigen bezahlen aber die, die arbeiten und alle anderen, die an das hiesige Geldsystem geknechtet sind.

    Das muss aufhören!

  3. Das hier sind die kleinen Reichen

    Von den richtig Reichen erfahren wir nichts.

    So wird das Privatvermögen des Rockefeller-Clans auf 700.000 Milliarden Dollar geschätzt, also 700 Billionen.

    Die richtig Reichen – das sind in aller Regel die, denen die Staaten erlaubt haben, als Privatbankiers deren Staatswährung zu drucken.

    Die 500 aus der Forbes-Liste – das sind nur deren Pinscher.

    Allerdings können alle zusammen nur soviele Reichtümer an sich reißen, wie von den Fleißigen geschaffen werden :

    Wenn sich die Geier 10mal mehr Geld drucken, als die ganze Welt wert ist, verwandelt sich die Kohle in ein sehr abstraktes und wertloses Gebilde.

    • Richtig! Wie üblich schiebt man mit dem Möchtegern-Weltbevölkerungsreduzierer Gates und seinem Kompagnon Buffett als "gutem alten Cheery-Coke trinkendem Kauz" (in Wirklichkeit ein knallharter Spekulant und Investor) mal wieder die "3. Liga" vor, während die "Grauen Eminenzen" (Rothschild, Rockefeller and the like) wieder mal unerwähnt bleiben.

      Für eine umfassende Analyse zum Thema lese man Prof. Hans Jürgen Krysmanskis "Hirten und Wölfe", Münster 2016. Es gibt noch aufrechte Profs!

  4. "Hinter jedem großem Vermögen steht ein großer Betrug!"

    …sagte Oskar Lafontaine einst.

    Große Vermögen sind durch Arbeit nicht zu erreichen.

    Die großen Vermögen der Kapitalisten sind meißtens auf zwei Wegen ergaunert:

    1. Zinswucherei. Man lockt die Bevölkerung in die Zinsfalle und saugt so wie ein Parasit das Geld aus der Bevölkerung.

    2. Unternehmensgewinne. Diese realisieren sich durch Lohnbetrug und überteuerten Preisen. Unternehmertum ist letztlich eine Form betrügerischen Parasitentums, da die Erträge des Unternehmers/Aktionärs weit über deren persönlicher Leistung liegen.

    Die einzige mir bekannte Partei, die mit diesen Betrugsformen aufräumen will und das Zinssystem abschaffen will, ist die Deutsche Mitte von Christoph Hörstel.

    Die AfD denkt zwar über eine Abschaffung des Zinssystems nach, hat sich damit auch schon beschäftigt, das Thema ist aber noch im Diskussionsstatus.

    Ich würde mir wünschen, wenn in Deutschland eine Koalition von Deutscher Mitte und AfD an die Regierung käme. Wir sollten versuchen, dies wahr werden zu lassen!

     

  5. Mal ein Kompliment an euch Kommentartoren…..statt sinnloses abgemotze mal sinnvolles produktives geistreiches Gedankengut…… sollte das neue Jahr 2017 doch einen  gebildeten kreativen Geist hervorbringen ?,…..dann stehen wir an einer schwelle von besseren Aussichten als 2016  !

    Das eine zieht das andere immer nach sich ..in diesem falle folgt dem negativen tatsächlich das  positive……ich bin beeindruckt ^^

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