Wer keine Zukunftsperspektiven anbietet…

Menschen die mit Pessimismus in die Zukunft blicken, wählen die etablierte Politik ab. Jene die sich schon jetzt als Verlierer der Entwicklungen sehen, sowieso.

Von Marco Maier

Die Politik hat die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen, welche eine positive Entwicklung des Landes gewährleistet. Zwar mag die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland oder Österreich noch verhältnismäßig gut sein, doch wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, der weiß: lange kann das nicht mehr so funktionieren. Dazu braucht man nur sehenden Auges durchs Leben zu gehen und einen Sinn für die Realität zu haben.

Das Versagen der Regierungen bei der Euro-, Schulden- und Finanzkrise ab 2008, sowie der Migrationskrise ab 2015 trägt auch nicht gerade dazu bei, mehr Vertrauen bei der Bevölkerung zu erwecken. Die ganze Renten- bzw. Pensionsdebatte sowieso. Wer ständig zu hören bekommt, er müsse deutlich länger arbeiten als die Elterngeneration und selbst dann noch mit Altersarmut rechnen, der kann keine positiven Zukunftsaussichten entwickeln.

Profiteure dieser Umstände sind eben jene Politiker und Parteien, die dies erkannt haben und versuchen, entsprechende Alternativen anzubieten. Ob dies nun Politiker bzw. Parteien vom rechten oder linken Flügel des politischen Spektrums sind, spielt hierbei keine Rolle. Denn die Menschen wollen endlich (wieder) Politiker haben, die sich auch um deren Anliegen, Sorgen und Nöte kümmern. Und wenn es nur ein paar davon sind, dann ist die Stimme schon mal sicher.

Aber davon wollen die etablierten Politiker in ihren Elfenbeintürmen nichts wissen. Die mauscheln lieber mit der Industrie und dem Finanzsektor, um sich so einen gutbezahlten Job für die Zeit nach der politischen Karriere zu sichern. Um ihre eigene Zukunft müssen sich diese Leute nämlich keine Sorgen machen – ganz im Gegensatz zu jenen Menschen, die sie immer wieder wählen (sollen).

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17 Kommentare

  1. Meine ganz persönliche Art, eine Gesellschaft zu bewerten, beruht auf nur zwei Punkten: Welche Zukunft bietet sie ihren Kindern und wie geht man mit der Allmende (commons) incl. öffentlichem Raum um.

    Und die BRD kommt dabei immer schlechter weg, Dritte Welt scheint das Ziel.

  2. Es geht Medien und Politik unter Anderem darum …

    die Deutschen nicht zur Ruhe kommen zu lassen – ein Tag ohne zwei Katastrophenmeldungen ist ein verlorener Tag.

    Dann besteht die Gefahr, dass sie selber anfangen, nachzudenken.

    Es geht darum, Furcht zu verbreiten und den Menschen ihr kleines Leben damit zu zerstören, alles im Dienste des Großkapitals.

    Wer sich fürchtet, protestiert nicht, sondern hofft auf Gnade.

    Auf Gnade, diese stinkende Jauchegrube, die den klaren Quell des Rechts ersetzen soll.

  3. …………lieber Herr Maier, "die sich als Verlierer dieser Entwicklung sehen."

    …………..diese Aussage ist nicht treffend, der größte Teil des Volkes sieht sich nicht als Verlierer, sondern es sind Menschen die über Herz und Verstand verfügen, die von der hießigen Politkaste verraten und verkauft wurden und werden…….

    die "Gewinner"dieser Entwicklung sind Kriminelle welche Ihren Gott "Mammon " anbeten, für die "Geld" das höchste Gut auf Erden ist, die einen Dreck geben auf den Rest der Gesellschaft, denen das Schicksal von Mitmenschen scheißegal ist, "die sprichwörtlich über Leichen gehen" Menschen insoweit man diese Geschöpfe noch so nennen darf, die voller Hass und Egoismus stecken, alles verteufeln, was sich nicht ihren Ansichten und Weltbild fügt.

    Eigentlich sind diese Geschöpfe die Verlierer, sie haben Alles menschliche verloren,sie haben sprichwörtlich, dem Satan ihre Seele verkauft.. 

    1. Politische Verlierer waren auch die Juden. politische Verlierer als Partei einzuordnen  ist zumindest antidemokratisch. Es ist eine Frage der Politik, wer "wirtschaftlicher Verlierer" ist

      1. Politische Verlierer waren die Juden nur für einen Augenblick rechnet man in geschichtlichen Zeiträumen. Seit 1945 haben sie die Opferrolle unbemerkt abgelegt und sind in die Täterrolle geschlüpft während sie unter Vorspiegelung der Opferrolle unermeßlich, unvorstellbar reich und mächtig an Entschädigungsgelder geworden sind. Es gibt weltweit keine Volksgruppe die auf der Grundlage sehr hoher kollektiver ethischer Standards ähnlich ausgebeutet werden kann wie alles was von deutscher Kultur und Zivilisation geprägt ist.

    1. @tomtom

      Danke für den Link!

      Es pfeifen ohnehin schon die Spatzen von den Dächern, mehr noch als Donald Trump in den USA an Stimmen erhielt, bekommt aliquot Norbert Hofer von den Österreichern. (Die getürkten Stimmen schon weggerechnet).

  4. Ich möchte nur klarstellen, dass ich ein Mensch bin, der mit Optimismus in die Zukunft blickt. Und ich sehe mich nicht auf der Verliererstraße. Aber die etablierte Politik kann mich mal. Ich finde tatsächlich, dass es uns in Deutschland noch gut geht und jeder der sich vom System verarschen lässt und darüber jammert ist ein Opfer, welches selber schuld ist. All die Menschen, die sich sonnen und Merkel toll finden, —  https://www.youtube.com/watch?v=gS5c_OVZmtk — ich würde ihnen nur den Untergang wünschen, aber das wäre fies. Ich will nicht fies sein. Die Deutschen haben ein selbstgefälliges Dummdeppentum kultiviert, das jeder Strafe würdig ist. Jeder. Was waren denn unsere Ideale in der Nachkriegsära? Blödelei! Blödelbarden! Und Fußball. Und Wirtschaftswunder, weil das US Imperium die BRD so eingerichtet hat, weil es ihren Zwecken dienlich war und nicht etwa wegen auch nur eines Tropfen Fleißes mehr, den der Deutsche, ganz anders als der Nichtdeustsche, selbstlos aufbrachte. Die Deutschen als Touristen sind auch nicht gerade dazu geeignet einen Stolz auf unser Volk zu entwickeln. Wir bekommen was wir verdient haben, mächtig auf die Fresse und das ist gut so.

    Ich bin also guter Dinge. Aber trotzdem finde ich, dass es nicht so sein muss. Und würde mir eine andere Politik wünschen, mir wünschen, dass all jene Menschen mit ernsthaften Bemühungen für ein Allgemeinwohl, mit einer ernsthaften Ambition für eine positive Zukunft, mehr Macht hätten. Dazu muss aber erst den ekelhaften Hackfressen ihr Lachen vergehen. Das findet jetzt statt. Die werden sich wundern, wie ihnen geschieht, wenn denen ihr erbärmliches Menschsein endlich aufgezeig wird. Ein Drittel wird vorzeitig an Krebs und Diagnosen sterben, das andere wirtschaftlich ruiniert und das letzte Drittel vereinsamt und verwahrlost von den Neuankömmlingen assimiliert werden. Dann wird schluss sein mit dem Spuk und das restliche gute Deutschland wird die Probleme sinnvoll lösen können.

      

    1. @Grüne Maske

      »Das findet jetzt statt. Die werden sich wundern, wie ihnen geschieht, wenn denen ihr erbärmliches Menschsein endlich aufgezeigt wird. Ein Drittel wird vorzeitig an Krebs und Diagnosen sterben, das andere wirtschaftlich ruiniert und das letzte Drittel vereinsamt und verwahrlost von den Neuankömmlingen assimiliert werden. Dann wird Schluss sein mit dem Spuk und das restliche gute Deutschland wird die Probleme sinnvoll lösen können.«

      Top erkannt! So ist es!

      Die wissen es, dass nichts mehr geht. Bloß, sie agieren so, wie ein aus dem Betrieb Entlassener, und fahren täglich von zu Hause Richtung Arbeitsplatz, damit weder Familie noch Nachbarschaft, mitbekommen sollen, dass ihnen fristlos gekündigt wurde. Na, dann fahrt täglich weiter schön zur »Arbeit«, die ihr nicht mehr habt. Bald wissen es selbst eure Familienangehörigen, eure Verwandten und selbst die gesamte Nachbarschaft, dass ihr schon seit Monaten gefeuert und arbeitslos seid.

      Wer sein politisches Amt dazu missbraucht, die Bürger zu vergewaltigen, bewusst gröbst fahrlässig und auftragsgemäß das Volk auszurotten, der darf zwar Angst haben, nur, wundern sollte ihn oder sie, nichts mehr.

      1. Auf so eine ähnliche göttliche Fügung der Geschichte, haben die Toten aus Nahost bestimmt auch einmal gehofft. Alle politisch gewollten Toten hofften einmal vor ihrem viel zu frühen Ableben auf irgendeine vorzeitige Rettung durch imaginierte Helden oder durch Naturgesetze.

        Was nutzt es denn mir und anderen, wenn ich voller Schadenfreude auf ein göttliches Urteil über die Bösen spekuliere, wenn ich darauf erstens nur hoffen kann und zweitens unterdessen meine Welt zugrunde geht.

        Leute, ich glaub so wird das nichts. Hoffen reicht nicht, man muss den Verlauf der Geschichte selbst in die Hand nehmen.

        Wenn ich mich hinstelle und sage, die blöden deutschen Deppen haben es verdient, weil sie eben alles mit sich machen lassen, und ich selbst finde tausend Ausreden für mein Nichts-Tun, dann bin ich keinesfalls besser als die unwissenden "Deppen", sondern noch schlimmer.

        Was bitteschön tun wir denn zum besseren ? Nichts !

        Wir faseln was von der fehlenden Gemeinschaft und tun selbst nichts anderes als sie zu zerstören, indem wir sagen : Die da, dass sind die, die unsere Gemeinschaft unter gehen lassen. Damit tun wir genau das, was wir anderen anlasten. Wir isolieren uns von der Gemeinschaft, wir sind die Einäugigen unter den Blinden, wir sind diejenigen für die "Teile und Herrsche" erfunden wurde.

        Wer immer so tut als sei er besser, der muss es auch beweisen !

        Sich allein im Schrifttum besser darstellen, genügt da keineswegs. Solche kennt die Geschichte zur Genüge und es sind genau die, die es zu bekämpfen gilt.

        Streng genommen müsste wir uns also selbst eliminieren, und genau das tun wir auch, mit unserem ewigen Gejammer darüber, wie dumm und blöd die andern sind, während wir selbst zwar gescheiter sind, aber genausowenig Einfluss nehmen.

        Ich nehme mich da keineswegs aus, aber der erste Weg zur Besserung ist die Selbsterkenntnis und was z.B. hier im Blog abläuft ist genau das Gegenteil !

        An ihren TATEN sollt ihr sie erkennen ! Das gilt nicht nur für die Bösen, auch die Guten müssen sich durch Taten zu erkennen geben.

        Also, werden wir doch mal konkret, lasst uns doch mal über uns sprechen, als immer nur über die Bösen und über die deutschen, bequemen, unwissenden "Deppen" da draußen, denn sie wissen es ja nicht besser, aber wir, die wir angeben schlauer zu sein, uns müsste doch was einfallen, oder etwa nicht !?

        1. Genau darum geht es doch. Wenn ich davon spreche, dass viel zu viele an Krebs sterben, apelliere ich an jeden dies nicht zu tun. Wer seine Gesundheit schädigt oder vernachlässigt, schadet dem Volk! Ich habe die Wirklichkeit nicht so definiert, dass überall nur noch wandelnde Halbleichen herumschwanken, sich vollstopfend mit Giften aller Art, ich habe dass nicht so festgelegt, stelle es aber fest und kann nur sagen wo das hinführt, gleichzeitig aber mich und die ich kenne, versuchen davon außzunehmen. Es macht mich nicht foh das mitansehen zu müssen, was das Land angeht, doch der einzelne kann für derartige Fahrlässigkeit von mir kein Mitleid erwarten. Als nächstes das Wirtschaftliche! Es geht hierbei nicht darum, das etwa jeder seine Armut selbst verschuldet hätte, das sind schon systemrelevante Fragen, nur inwieweit unterstütze ich das System, inwieweit trage ich die, Geiz ist geil, Mentalität selber mit? Und inwieweit bin ich selbst meines Glückes Schmied, wohl wissend, dass Existenz eben kein Synonym für Besitzstandsvermehrung ist, Glück auch andere Lebensqualitäten zur Grundlage hat als Kaufkraft? Und weiter, wenn man nicht eine eigene Kultivierung betreibt, erlebt man eben, wie besser gefestigte Kulturen, die eben sich nicht nur über Hab und Gut definieren oder die neuste Haarfarbe und ihre besch.. Gören eben nicht Jaqueline, ein an sich schöner Name, nennen, einen völlig das Fahrwasser im Leben nehmen. Dann schaut man als total iritierter Halbschwuler, nichts gegen echte und ehrliche homosexualität, eben die tolle Türkengemeinschaft an und fragt sich ob der Islam nicht doch einen Vorteil im Leben brächte, da Jesus Christus, was jeder weiß, eh nur ein Typ mit Latschen war. Und dazu gehört eben auch ein Schriftbild (ich weiß um meine Rechtschreib- und Grammatik€schwäche) das zumindest in der Lage ist ganze Sätze zu formulieren, denn wenn ich nicht sagen kann was ich meine, kann ich auch nicht meinen was ich sage. Im übrigen ist in einer Kommentarfunktion zu politischem Weltgeschehen nicht mehr drin, als gegenseitige Anregung und Denkorientierung. Wenn ich merke das auf der anderen Seite ein echter Mensch ist, wie bei dir Mona Lisa, dann freue ich mich, dass ich nicht der einzige bin der hier Lebenszeit reintut. Und man kann schon etwas lernen, nicht von dem Gemecker, aber von dem Charakter und der Geisteshaltung einschließlich der Lebenserfahrung. Doch auch in der Wut freut es einen doch, zu sehen dass man nicht der einzige ist. Als du dich vor ein Paar tagen geäußerst hast, fast zu platzen vor Wut, dich beziehend auf einen Kommentar der die proislamischen Absichten vor allem grüner Politiker zitierte, freute mich das einfach. Weil diese Empörung, wenn man mit den sinisteren Absichten einiger Gruppierungen konfrontiert wird, schlicht bedeutet, dass man noch am leben ist. Der ein oder andere noch am leben seiende hier, ist der einzige Grund, weswegen ich die Contra Seite häufiger aufrufe, als ich es sollte. Mehr weiß ich auch nicht. Schöne Grüße an jeden, der das Gefühl hat, dass ihn die Welt und das Land noch persönlich was angehen.   

  5. Wir brauchen keine Politiker, die sich um "Sorgen und Nöte" künmern, Politiker, die nicht mutwillig "Sorgen und Nöte" schaffen, genügen völlig.

    Wenn permanent von einer sich selbst erschaffenden Machtkaste negativ agiert wird, kann man davon ausgehen, dass das kein Versehen ist, sondern Absicht.

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