Trump: Die perfekte Polarisierung

Entweder ist man für oder gegen Trump. Er polarisiert die Menschen, nicht nur in den USA. Dabei sollte man das Ganze differenziert betrachten.

Von Marco Maier

Donald Trump mag zwar ein Ausnahmepolitiker sein, doch weder ist er das "rassistische, sexistische Arschloch" als den ihn die Linken und Liberalen sehen, noch der "Retter Amerikas", wie ihn seine Fans bezeichnen. Wahrscheinlich ist er zwar etwas von beidem, doch mit Superlativen und Übertreibungen kommt man da nicht weiter.

Im Endeffekt wird sich nämlich auch Trump den politischen Realitäten stellen müssen. Im US-Politsumpf heißt dies: Allianzen schmieden, die "richtigen Leute" in die "richtigen Positionen" hieven, gewichtigen Gruppen Zugeständnisse machen um in seinen Kernanliegen Unterstützung zu bekommen… Alles Dinge, die Trump noch lernen muss – und wozu er auch einige Politikberater hat, die ihm unterstützend zur Seite stehen. Zudem kann auch er die Rekordverschuldung der Vereinigten Staaten nicht einfach so ignorieren.

Ihn vorzuverurteilen ist genauso falsch wie ihn jetzt schon in den Himmel zu loben. Klar, die langen Gesichter der Presstituierten im TV zu sehen, alleine das war es schon wert, dass der Republikaner seine Kontrahentin deutlich geschlagen hat. Allerdings muss er dann, nachdem er im Januar sein Amt angetreten hat, auch entsprechend Ergebnisse liefern. Dies kann er allerdings nur dann, wenn er ein entsprechend mit passenden Persönlichkeiten besetztes Kabinett präsentiert.

Diese ganze Polarisierung mag zwar die Eitelkeiten von Journalisten, Politikern, Anhängern und Gegnern befriedigen, doch der Wahrheit kommt man so wohl kaum einen Schritt näher. Was auch kommen mag, so wird man ihn mehr an seinen Taten als an seinen Worten messen müssen. Dafür ist es allerdings noch einige Wochen zu früh.

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23 Kommentare

  1. Mann, Marco Meier, heute mal kein Trump bashing, gekoppelt mit einem sympathischen Photo?

    Danke für den präzisen und der Wahrhiet oder Wirklichkeit vermutlich sehr nahe kommenden Artikel.

    Dem ist im Augenblick nur wenig oder kaum etwas hinzu zu fügen!

    1. Grundsätzliche Zustimmung. Aber hinzuzufügen ist:

      Das Buch zum Thema "Das Anglo-Amerikanische Establishment" von Carroll Quigley bezieht sich eigentlich zu 90 % auf das britische Establishment einer Geheimgesellschaft. Für die USA ist bedeutsam die Veröffentlichung des Historikers Anthony Sutton "Americas Secret Establishment. An Introduction to the Order of Skull & Bones", das leider noch nicht auf Deutsch erschienen ist.

      In dem Zusammenhang ist eben interessant, dass der Wahlkampf-Finanmanager Trumps, Steven Mnuchin, Mitglied von Skull & Bones ist. Siehe:

      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/11/14/der-geheimorden-skull-bones-auch-in-trumps-team/

      1. In dem Zusammenhang ist eben interessant, dass der Wahlkampf-Finanmanager Trumps, Steven Mnuchin, Mitglied von Skull & Bones ist. 

        ———-

        Das ist für mich momentan völlig uninteressant.

        Interessant wird's wenn Mnuchin sein Amt antritt. Dann werden wir ihn daran messen müssen, ob er die Interessen der Bürger der Vereinigten Staaten oder nur die seines 'Stammes' vertritt.

        Und die Chaos Truppe 'Skull & Bones' interessiert auch nur am Rande, denn die regiert nicht die Welt, sondern das ist Rothschild, der Welttyrann, die Wall Street und die City of London.

        Auch wenn dieser ähäm… okkulte Männerbund einige prominente Mitglieder zu verzeichnen hat.

        Der Fassadenkratzer betreibt Desinformation. Skull & Bones regieren genau so wenig die Welt wie der 'heilige Stuhl' oder die Jesuiten, die ja auch als Des-Information gerne ins Feld geführt werden.

      2. P.S.

        Carrol Quigley ist gut. 

        Aber die Zeit ist über ihn hinweggeschritten,. das 'anglo amerikanische Establischment' gibt's nicht mehr, das wurde peu a peu durch die neuen 'Eliten' ersetzt.

        Das gleiche gilt für Prof. Sutton!

    2. Möchte mich dem anschließen "toll geschrieben"

      Ich muss gerade lachen, weil ich fast jedes Wort des Artikels seit der Wahl auch so sehe.

      Eines was ich bei ihm hoffe ist, dass er seine Erfahrung als Unternehmer beibehält. Damit können sie ihm kein A für ein U vormachen aber er sie mit ihren Mitteln manipulieren. Das ist ja das geile daran, dass die meisten dieser Establishment-Truppen völlig abgehoben (weil von ihrem Tun selbst ganz geil und von der Macht korrumpiert), dabei keine Einsteins sind und du sie so bis zu einem gewissen Maß zu deinen Zwecken manipulieren kannst 🙂

      @Dietrich von Bern … Thema Steven Mnuchin

      hab ich mir auch schon gedacht aber mMn werden die einen offenen Kampf vermeiden wollen und ich hoffe Mnuchin bzw seine (unser aller) Chefitäten des Rothschild-Clans bleiben ihrem ökonomischen Denken treu. Die Märkte zeigen dies nämlich sehr deutlich.

      p.s.: Eine Markt-Analyse der letzten ca. 3 Wochen wär geil, wer Verlierer und wer Gewinner inkl. der Bewegungen; hab im Moment aber kein passendes Programm dazu 🙁  Wir sollten Dirk Müller fragen, dem macht das sicher Spass und wenn ich so lese, bestätigt es das (auch auf vielen anderen Marktseiten) z.b.:

      http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/87877-trumpenomics-voraus

      http://www.sicheres-vermoegen.de/

  2. In der Tat, man wird erst abwarten müssen war Trump in der Realpolitik umsetzt.

    Hoffnung machend ist schon mal der Umstand, dass Trump eine Verständigung basierend auf "gegenseitigem Respekt" mit Rußland propagiert. Das ist ein anderer Kurs als ihn der Kriegstreiber mit Friedensnobelpreis Obama fuhr. Insofern scheint Trumps Wahl die Welt ein wenig sicherer gemacht zu haben.

  3. Die mächtigste Frau der Welt weil die teims geschrieben und obama das so gesagt hat.

    Wir müssen dehn Trump unbedingt ab und sofort durch

    Angela Merkel er-Setzen.

     

    Erst dann werden wir die los.

  4. Es ist zweifellos eine lügenhafte und unehrenhafte Art, wie die Gegner Donald Trump darstellen und ihn beschädigen wollen.

    Er ist ein Dealmaker, wie ihn Europa mit Bernard Tapie in Frankreich und mit Silvio Berlusconi in Italien gekannt hat. Zwei nicht makellose Männer, die aber die Machtausübung in ihren eigenen Ländern erneuert haben, indem sie die herrschenden Klassen beiseite stießen.

    Grüße

      1. @ Schi-wa-go

        Was ist jetzt mit Merkel?

        —–

        Das wird davon abhängen, inwieweit sich Trump gegenüber den ihm in ihrer Mehrheit feindlich gesonnenen 'Eliten' in der GOP durchsetzen kann.

        Ich hoffe, dass er sie zum Teufel jagen wird, denn er hat sie ja in der Vergangenheit mehrmals als 'Irre' oder als  'nicht zurechnungsfähig' (insane) bezeichnet.

        Und dass er über Merkels Politik der 'offenen Grenzen' nicht glücklich ist, hat er auch div. Male geäußert.

        Denn ein islamisiertes und damit völlig unberechenbares Europa tangiert natürlich die Sicherheitsinteressen der USA.

        Ich hoffe, also dass man Merkel, Holland, Sarkozy und Konsorten die rote Karte zeigen wird.

    1. Zwei nicht makellose Männer, die aber die Machtausübung in ihren eigenen Ländern erneuert haben, indem sie die herrschenden Klassen beiseite stießen.

      ———

      Den 'makellosen Politiker' gibt's ohnehin nicht, ansonsten stimme ich mit Ihnen vollkommen überein.

      Prof. Kevin Mac Donald schreibt über den so nicht zu erwartenden Wahlsieg des Donald Trump folgendes im Occidental Observer:

      …"Fundamentally, it is a victory of White Americans over the oligarchic, hostile elites what have run this country for decades. Trump accomplished a hostile takeover of the Republican Party and won without the support or with only lukewarm and vacillating support from much of the GOP elite.!"

      …"Grundsätzlich ist es ein Sieg der weißen Americaner über die oligarchischen, feindlichen Eliten, welche dieses Land seit Dekaden beherrscht haben. Trump beendete eine feindliche Übernahme der Republikanischen Partei (GOP), und gewann  (die Wahl) ohne Unterstützung (oder nur durch lauwarme oder schwankende Unterstützung) eines großen Teils der GOP Elite. 

      Ganzer Artikel (leider nur in englischer Sprache)

      An Historic, Quite Possibly Revolutionary Victory 

      http://www.theoccidentalobserver.net/2016/11/an-amazing-victory/

  5. Wenn Trump es will und es ihm es auch gelänge die "Eliten", die satanischen Zuhälter des Teufels, zu zerschlagen, wird man die Welt nicht mehr erkennen.

  6. Ohne Zweifel wird sich der Wind verändern..der nach Europa weht..durch Trump.

    Auch unsere deutschen Feudal-Herrscher..brauchen in Zukunft ein paar Decken mehr..auf ihrer mittelalterlichen Burg..wenn sie nicht frieren wollen.

    Möglicherweise könnte die Burg gar ein paar Risse bekommen.

    Registriert haben sie's allemal..dem hysterischen Geschrei nach zu urteilen.

    Mit Trump werden sie sich schwerlichj anfreunden können..er ist Patriot.

  7. Der Bericht ist sachlich und objektiv.

    Auch lesen: Alles Schall und Rauch

    SOROS und die (lila) Farbrevolution gegen Amerika

    Mehr und mehr Indizien und Beweise deuten darauf hin, das SOROS (auch) nach der Wahl von Trump durch seine Frontorganisationen eine gewaltsame Revolution in der USA anfechten will.

    Dieser Bericht ist sehr interessant und beschreibt Soros miese Machenschaften auf der ganzen Welt.

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