Eric Cantor weiß wie der Kongress funktioniert. Ob im Freihandel oder beim Haushaltsbudget, es gebe Grenzen bei den Republikanern im Kongress. Trump könne per Präsidialverordnung einige Reformen im Alleingang durchsetzen. Trotzdem glaubt Cantor sogar, dass Trump echt die Chance hat "Washington durchzurütteln".

Von Redaktion/dts

Der ehemalige Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus Eric Cantor erwartet, dass die Republikaner den Handlungsspielraum von Donald Trump beim Thema Freihandel eingrenzen werden. "Sollte Trump den Vorschlaghammer gegen den Freihandel auspacken, etwa gegen den nordamerikanischen Handelspakt Nafta und andere Abkommen, dann wird es Widerstand von den Republikanern und von den wenigen pro-Freihandels-Demokraten geben, die noch übrig geblieben sind", sagte Cantor in Washington dem "Handelsblatt".

Seine Partei wird nach Ansicht des einst als Präsidentschaftskandidaten gehandelten Republikaners mit ihrer Mehrheit im Kongress auch ein ausuferndes Haushaltsdefizit verhindern, mit dem Trump ein geplantes Infrastrukturprogramm in Teilen finanzieren will. "Ohne Frage wird es da Spannungen mit republikanischen Hardlinern geben, die der Meinung sind, dass wir in den vergangenen Jahren immer mehr Schulden angehäuft haben. Das könnte dazu führen, dass das Infrastrukturprogramm kleiner ausfallen wird", so der ehemalige Politiker, der seit seinem Ausscheiden aus dem Kongress vor zwei Jahren Vizechef der US-amerikanischen Investmentbank Moelis & Co. ist.

Cantor rechnet aber trotzdem damit, dass der neue Präsident gleich in seinem ersten Amtsjahr weitreichende Reformen auf den Weg bringen wird. Trump werde per Präsidialverordnung, sprich ohne Zustimmung des Kongresses, ein Moratorium für alle neuen Gesetze erlassen, die bestehende Regulierung komplett durchforsten, die von Obama eingeführte Krankenversicherung Obamacare in Teilen abschaffen und ein größeres Investitionsprogramm für Infrastrukturprojekte auf den Weg bringen.

Und er werde versuchen, im Kongress eine Steuerreform durchzusetzen und sich die Erlaubnis und das Budget einholen, um eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten. "Wir brauchen richtige Grenzen, sonst sind wir keine souveräne Nation", so Cantor. "Trump hat es geschafft, die Leute davon zu überzeugen, dass er jemand sein wird, der Washington wirklich durchrüttelt. Es gibt eine große Chance, dass er das auch schaffen wird," sagte der Republikaner, der bei den Vorwahlen den Trump-Rivalen Jeb Bush unterstützt hatte.

8 KOMMENTARE

  1. Eric Cantor weiß wie der Kongress funktioniert

    ——

    Oh ja, er weiß vor allem wie seine 'internationale' Mischpoke funktioniert.

    Und dass die Auserwählten den Freihandel (die Ausplünderung der Nationen zum eigenenen Nutzen) mit Zähnen und Klauen verteidigen werden, dürfte wohl auch klar sein.

    Die Frage dürfte nur sein, wieviele dieser 'Freihändler' im neuen Kongress, also Repräsententenhaus und Senat sitzen.

    Bereits unter Obambi hatte sich ja Unmut im Kongress über den 'Freihandel' breit gemacht und ich kann mir gut -im Gegensatz zum  'Freihändler', Cantor, vorstellen, dass der Kongress den Vorstellungen von Donald Trump folgen wird.

    Der ebenfalls 'auserwählte'  geopolitische Stratege, Th. Barnett,  erläutert uns den ähäm...Freihandel:

    Als Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren müssen vier dauerhafte und ungehinderte „Flows“ (Ströme) gewährleistet sein: 

    1) Der ungehinderte Strom von Einwanderern. … 
    2) Der ungehinderte Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen. … 
    3) Das ungehinderte Hereinströmen von Krediten und Investitionen (der 'Internationalen Financiers) , das Herausströmen von  Profiten. (natürlich steuerfrei)… 
    4) Der ungehinderte Strom amerikanischer Sicherheitskräfte, zur Sicherung des Weltfriedens.
    Und wer immer sich gegen die Vermischung der Rassen sträubt, handelt unmoralisch und unzeitgemäß – und wird, wenn es nach Bernett geht, einfach umgelegt! 

    O-Ton Barnett:

    Unser Planet steckt voller Spinner, die gegen die Vermischung von Rassen und Kulturen wettern und sich der Erkenntnis verschließen, daß die Logik der Ökonomie obsiegen wird und nur sie die Menschen überzeugen kann. Diese Logik erfordert eine Globalisierung, die sowohl multikulturell als auch multirassisch sein muß. Sofern sie nicht von Kräften im Innersten des CORES heraus sabotiert wird, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. 
    „Jawohl“ bekennt Barnett, „ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich:

    'Legt sie um!" 

    • "Legt sie um !"

      … ich weiß, wer 'umgelegt' werden muss, damit Multikulti ein Erfolg wird : Die allerlieblichsten, gebährfähigen Jüdinnen !

      So wird da nämlich ein Schuh draus. Will man Rassen-Blut mischen, fängt man am besten bei denen an, die das so schnell wie möglich wollen.

      Ist doch logisch, oder ?

      Ein "Besamungskrieg" ! – Ich glaub das nicht !

  2. Trump ließ in Wahlkampfreden anklingen, dass er weniger Geld für Stationierung von Militär im Ausland ausgeben will. Man könnte also vermuten, dass er seine Infrastrukturprogramme durch Minderausgaben bei militärischen Abenteuern finanzieren will.

     

    • Also das dumme daran ist doch, dass sich ganz Amiland zu 50% aus dem Rüstungsgeschäft und der davon abhängigen Wirtschaftszweige, ernährt.

      Trump kann die Rüstungsproduktionen garnicht zurückfahren, das brächte Millionen Arbeitslose.

      Und wenn er also im Ausland nicht mehr intervenieren will – also die US-Rüstungsindustrie nicht mehr so viele Güter an die US-Regierung verkaufen kann – dann werden sie sie dem Ausland verkaufen. Das heißt, die Kriege gehen weiter !

      Zumindest in Nahost und Afrika – und hoffentlich nicht innerhalb Europas !

      Das bedeutet aber auch, dass sich abermillionen Menschen auf der Flucht befinden werden.

      Abrüsten ist schwieriger als Aufrüsten und Amiland hat immer nur das Einfache getan.

    • @ Mona Lisa

      Will man Rassen-Blut mischen, fängt man am besten bei denen an, die das so schnell wie möglich wollen

      —–

      Deren Damen und Herren möchten ja, aber ihr Stammesgott Jahwe und der Rabbi haben leider, leider, etwas dagegen:

      Da freut sich der Rabbi Shapira.

      Inter-Religiöse oder Inter-Rassische Hochzeiten sind in Israel nicht erlaubt!

      Ist also nix mit 'Multi-Kulti', den alle (oder fast alle) Diaspora-Rabbis und Lobby-Organisationen  vertreten

      Ehe man Rassenlehre verurteilt, sollte man sich damit beschäftigen.

      Das Blut muss 'rein' bleiben.

      https://www.youtube.com/watch?v=YEPJ7C2cZRA

       

       

  3. Ein Freihandel, -es sollte dem  Begriff  nach etwas positives sein ist es aber nicht-, ist und wäre immer nur dann möglich, wenn die USA diktatorisch die Marktregeln festlegt.

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