Gibt es irgendwann 17 000 Asbesttote durch die Unfähigkeit der Bundeswehr?

Es ist unvorstellbar, was sich die Bundeswehr hier geleistet hat: Durch skrupellose Beamte und Soldaten wurde scheinbar das Leben von zahllosen Menschen aufs Spiel gesetzt, die sich, ohne entsprechend gewarnt und geschützt worden zu sein, in asbestverseuchten Gebäuden aufhalten mussten.

Via Watergate.tv

So wurden von Januar 2010 bis Juli 2012 im Kreiswehrersatzamt (KWEA) in der Brühler Landstr. 309 A in Köln, Arbeiten zum Entfernen von Asbest durchgeführt. Dafür wurden die dort beschäftigten Luftwaffensoldaten zeitweise an einen anderen Standort ausgegliedert, doch die zivilen Mitarbeiter und die Wehrpflichtigen zur Tauglichkeitsprüfung mussten vor Ort bleiben. 

Insgesamt wurden etwa 17 000 junge Menschen einer unsichtbaren und tödlichen Gefahr ausgesetzt und zwar nur, weil in dem Ausweich-Standort die für die Informationsverarbeitung wichtigen nötigen Kabelsysteme nicht vorlagen. Und anstelle Kabel zu verlegen wurde dann eben entschieden die Menschen in Gefahr zu bringen? Eine erklärungsbedürftige Entscheidung, in der mutwillig sowohl gegen deutsche, als auch europäische Verordnungen verstoßen wurde.

Ebenso Erklärungsbedürftig ist die Tatsache, dass Warnschilder, die erst 7 Monate nach Arbeitsbeginn überhaupt aufgehängt worden waren, wieder abgehängt, Baustellen nicht ordnungsgemäß abgesperrt und Messungen gleich überhaupt nicht durchgeführt worden sind. Zur Beschreibung dieses Vorgehens reicht der Begriff Verantwortungslos fast nicht mehr aus.

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Erst auf Drängen der Mitarbeiter hin, die sich wunderten, dass ohne Schutzanzüge gearbeitet wurde, wurden Messungen durchgeführt, allerdings von einem privaten Sachverständigenbüro, dass unter Umständen Querverbindungen zu den Verantwortlichen hat. Merkwürdigerweise hat auch die Presse die Meldungen zu den Vorgängen fast komplett ignoriert. Hier drängen sich die Fragen nach dem „Warum“ förmlich auf!

Denn während im zweitgrößten KWEA des Landes die Mitarbeiter dem gefährlichen Asbest schutzlos ausgeliefert wurden, wurde das KWEA Wiesbaden für zwei Jahre wegen Asbestfassadensanierung geschlossen, der Mitarbeiterstab ausgelagert. Auch ein Schimmelbefall im KWEA Düsseldorf in 2010 führte zur Schließung für zwei Monate. Und im KWEA München gab es ebenfalls keinen laufenden Publikumsverkehr.

Dass es möglich ist, die Mitarbeiter zu schützen scheint also ganz eindeutig. Warum aber hat die Bundeswehr in Köln nicht reagiert? Lesen Sie unseren gesamten Artikel und erfahren Sie mehr auf:  Watergate.tv

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4 Kommentare

  1. Tja, es gibt genug unsichtbare Waffen um Menschen und ganze Völker zu vernichten.

    Harrp ( Wettermanipulation) ist eine der gefährlichsten Waffe auf der Welt.

    Die größte Anlage der Welt soll übrigens bei Rostock stehen- schön versteckt in Wälder und total eingezäunt (Nähe einer alten Kaserne).

    Kein Mensch weiss was da genau abläuft.

  2. Alles was mit Asbest zu tun hat, unterliegt einem Schweigekartell. Selbst, wenn saniert wird, bekommen die damit Konfrontierten kaum die Informationen, die ihnen Rückschlüsse über ihre Kontamination, in den vergangenen Jahren, erlauben würde.

    Wohnt man in der Nähe von alten Garagen, mit Asbestzementdächern, und sieht, wie diese unter der Witterung abgebaut haben, dann fragt man sich doch, warum handelt keiner und veranlasst einen fachkundigen Abriss? Das gleiche bei Squasch Centern oder Fitness Studios. Alte Bahnhöfe und Stationen, mit ihren Asbestzementdächern, werden nur dann saniert, wenn sie in eine S- Bahn umgewidmet, oder luxussaniert werden. Krankenhäuser, die ihr ganzes Rohrleitungssystem mit Asbest schützten, sanieren stillschweigend ihre Häuser und benachrichtigen nicht das Altpersonal um dieses zu einer Untersuchung einzuladen. Alte Kunstoffbodenbeläge aus den 50er und 60er Jahren, können asbestbelastet sein. Innen- und Außenfensterbänke, können Asbestbelastet sein, Blumenkästen und Kunststein. Feuerwehrmänner, die schon in den 60er Jahren ihren Dienst versahen, arbeiteten teilweise in Feuerhemmenden Anzügen, aus Asbest.

    Hunzu kommen die normalen Autofahrer, die Jahrzehnte, die Umwelt mit ihren Asbestbremsbelägen und Kupplungen kontaminierten. Heute, sind die in de EU., soweit verschwunden. Aber überall liegen die Fasern in der Erde. Heute haben wir Antimon in den Belegen. Genau so gefährlich, weil sehr giftig.

    Asbest? Kenne ich nicht, nie gehört, nie gesehen. Die Beseitigung dieser Krebsfasern, auf Geäudedächern, würde zig Milliarden kosten. Und zwischenzeitlich sterben so viele Menschen, weil sie nur einmal eine einzige Faser eingeatmet haben, die sich in 20 oder dreißig Jahren, von der Lunge in die Blutbahn, und von dort in Leber und Niere wanderte. Eine genügt, für einen qualvollen Tod.

  3. Das Thema Asbest wird aber auch übertrieben, denn Asbest, das fest in Asbestbeton auf den Dächern oder an der Fassade eingebunden ist, stellt keine Gefahren da. Im KWEA wird ja nun nicht ständig in die Wände gebort, so das Asbestfasern austreten können.

    Auch andere Gebäude ziviler Einrichtungen wurden früher mit Asbest gebaut, da spricht heute keiner drüber sondern man arbeitet weiter darin. Das aus den Spanplatten ausströmende Formaldehyd ist vielfach schädlicher, denn es dunstet ständig in die Raumluft aus.

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